(Quelle: Allmann/DJV)

Für Kinder und Jugendliche

Herzlichen willkommen auf der Seite für Kinder und Jugendliche des Deutschen Jagdverbandes e.V. (DJV)

Deutschland ist reich an wilden Tieren. Manche dieser heimischen Wildtiere dürfen gejagt werden. Du hast dich vielleicht schon mal gefragt: Warum machen die Jäger das eigentlich? Auf dieser Seite kannst du nachlesen, was es mit der Jagd auf sich hat.

Begib dich außerdem auf Spurensuche nach unseren Wildtieren: Lange Ohren, große Kulleraugen und Stupsnase – den Feldhasen erkennen wir sofort, wenn wir ihn sehen. Doch wie unterscheidet er sich von einem Kaninchen? Und hat der Hirsch eigentlich andere „Füße“ als das Reh? Erfahre außerdem, welche Erfindungen wir Menschen uns bei den Tieren abgeguckt haben.

 

Mit der Handy-App den Tieren auf der Spur

Du hast Lust, die Waldbewohner mit deinem Handy zu entdecken? Das ist möglich mit der Tierspuren-App. Ob Eichhörnchen, Wildschwein oder Habicht – lebhafte Bilder und Lesestoff geben dir viele Informationen. Und noch was: Wenn du eine Tierspur wie einen Fußabdruck oder ein Nest gefunden hast, dann fotografiere sie mit der App. Sie sagt dir zu welchem Waldbewohner die Spur gehört. Die App ist im iStore für das iPhone erhältlich.

Für zu Hause haben wir außerdem tierische Malbücher, Lesezeichen, Buttons, Spiele und vieles mehr entwickelt.

Zeig doch mal unseren Shop deinen Elternr www.djv-service.de.

 

Jedes Kind kennt heute einen Klettverschluss. Doch wer denkt beim Öffnen und Schließen der klebenden Streifen daran, dass die Industrie das System bei den Klett-Pflanzen abgeschaut hat?

Die Natur liefert den Ingenieuren oft die besten Ideen.
Bionik ist die Wissenschaft, die die Erfindungen der Natur erforscht – ein unschätzbarer Wert für unseren Alltag.

Von der Natur abgucken ist erlaubt
Unternehmen geben viel Geld aus, um der Natur ihre “technischen Geheimnisse” zu entlocken. Über Millionen von Jahren haben Tiere ihre Strategien zum Überleben perfektioniert. Wenn wir jetzt neue Materialien entwickeln, können wir uns diesen Vorsprung abgucken.

Entdecke hier wie uns Fledermäuse bei der Orientierung helfen, wie Ameisen miteinander reden und was uns die Libelle über das Fliegen beibringt.

 

Libelle (Quelle: Rolfes/DJV)

Flexibel und aerodynamisch: Die Flügel der Libelle

Ein wahres Wunderwerk ist auch ein Libellenflügel. Er besitzt ein spezielles biegsames Protein an vielen Kreuzungspunkten seiner Adern, das ihn zum flexiblen und aerodynamisch optimal angepassten Flugwerkzeug macht.

Spielerisch von der Fledermaus lernen (Quelle:DJV)

Das Fledermaus-Sonar

Lange blieb den Wissenschaftlern rätselhaft, wie sich Fledermäuse, die Meister der nächtlichen Jagd, im Gewirr der Äste und Blätter orientieren. 1938 entdeckte der amerikanische Biologe Donald Griffin, dass die Flugsäuger Rufe im Ultraschallbereich ausstoßen und sich deren Intensität und Frequenz “merken”, um sie dann mit den Daten des Echos zu vergleichen, das von Gegenständen der Umgebung zurückgeworfen wird.

So orten Fledermäuse selbst in tiefer Dunkelheit ein flatterndes Insekt bis auf wenige Millimeter genau. Auch heute noch, 60 Jahre nach der Entdeckung dieses Prinzips, arbeitet ein Fledermaus-Sonar immer noch dreimal präziser als ein von Ingenieuren konstruiertes.
 

Ameisenhaufen (Quelle:DJV)

Ein Ameisenstaat – Wunder der Kommunikation

Wer das emsige Leben in und um einen Ameisenhaufen herum beobachtet, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Wer weiß schon, dass dieses hektische Leben in wohlgeordneten Bahnen verläuft, gesteuert von einer Vielzahl chemischer Botenstoffe? Unser Wissen über Pheromone, einer Gruppe jener Botenstoffe, stammt überwiegend aus Studien an Insekten. Bei den sozial lebenden Ameisen entdeckten die Forscher einen “molekularen Wortschatz” mit bis zu 20 verschiedenen Signalen, von denen die meisten Duftnoten sind.

Grünröcke oder Waidmänner… so werden wir Jäger auch genannt. Auf dieser Seite kannst du nachlesen, warum wir jagen und welche Wildtiere es bei uns gibt.

Damit wir jagen dürfen,

gehen wir noch mal zur Schule. Für unsere Arbeit müssen wir sehr viel über die Wildtiere lernen. Nach einer bestandenen Prüfung bekommen wir dann das „Grüne Abitur“ – also die Erlaubnis, auf die Jagd zu gehen. Die Jagd ist sogar in einem Gesetz geregelt, dem Bundesjagdgesetz. Da steht drin, was Jäger tun dürfen und was nicht.

Weißt du warum wir jagen?

Wir kümmern uns um die heimischen Wildtiere. Dafür gehen wir in den Wald und auf die Felder. Hier beobachten wir die Tiere. Wir schauen, ob es ihnen gut geht und ob die Natur intakt ist. Wenn es von einer Tierart, wie zum Beispiel dem Wildschwein oder dem Hirsch, zu viele gibt, müssen wir ein paar von ihnen erlegen. Das klingt vielleicht grausam, aber zu viele Tiere können großen Schaden an den Bäumen und Pflanzen anrichten. Manchmal werden sie dann auch zu einer Gefahr für andere Tiere. Aus dem Fleisch der Tiere stellen wir dann Nahrungsmittel her. Würstchen zum Beispiel vom Wildschwein sind sehr lecker und dazu auch noch gesund – denn die Waldtiere essen nur das, was ihnen schmeckt.

Jäger in der Waldkita (Quelle: Allmann/DJV)

Nicht nur im Wald fühlen sich unsere heimischen Wildtiere wohl. Auf dem Kartoffelfeld oder sogar auf dem Spielplatz kannst du Wildschwein, Fuchs und Waschbär beobachten. Entdecke mit unseren Broschüren, Lernplakaten und der App den Lebensraum unserer Wildtiere.

Broschüre Fährten und Spuren

Fährten und Spuren richtig zu lesen und zu deuten, ist eine von vielen Menschen leider fast verlernte Fähigkeit. Dabei ist es - wenn man ein paar typische Merkmale kennt - gar nicht so schwierig! Macht dieses Heftchen zu Eurem Begleiter auf allen Waldspaziergängen! Ihr werdet staunen, wie viel ein Feldweg, ein Waldpfad oder eine verschneite Landschaft bei näherem Hinsehen aussagen kann, wenn man Fährten und Spuren richtig lesen kann. 

Lernort Natur-Lernplakate

Vollkommen neu gestaltet sind die Lernort Natur-Lernplakate. Sie enthalten reale Fotos der Wildart und deren Nachwuchs. Dazu gibt es viele weiterführende Informationen in den Rubriken "Wissenswertes", "Kurz und knapp" und "Wie nennt`s der Jäger". Abgerundet werden die Poster durch die Besonderheiten der Wildart und einen Abdruck des Trittsiegels. 


Alle Materialien können bei der DJV-Service GmbH (www.djv-service.de) bestellt werden.

 

Lernort Natur APP
Auf Spurensuche mit Lernort Natur

Up to date: Die Tierspuren-App als digitaler Helfer beim Naturerleben.


Wer hat dort sein Ei gelegt? Welches Tier verbirgt sich hinter dieser Feder? Zu wem gehören diese Abdrücke? Wer mit offenen Augen und Ohren durch die Natur geht, kann viel entdecken. Die neue Naturführer-App „Tierspuren“ für das iPhone bietet Wissen ums Wild und jede Menge Freude am Naturentdecken und -erleben.

Eier, Nester, Gewölle oder Fußabdrücke sind das ganze Jahr über zu finden. Beim richtigen Zuordnen hilft nun die App „Tierspuren“ und bringt großen und kleinen Entdeckern zudem die Natur spielerisch, erzählend und interaktiv nahe. Eltern, Lehrer, Jäger können Fragen mithilfe ihres Smartphones direkt draußen vor Ort beantworten. Die App „Tierspuren“ bietet viele spannende Informationen zu zahlreichen wildlebenden Tieren wie Biber, Fischadler, Höckerschwan oder auch dem Kupferstecher. Herausgeber ist der GU-Verlag in Zusammenarbeit mit der Initiative Lernort Natur des Deutschen Jagdverbandes (DJV).

Mit der Naturführer-App „Tierspuren“ wird die Spurensuche zu einer spannenden Schnitzeljagd durch Wald und über Wiesen. Ob Eichhörnchen, Waldmaus oder Habicht – atemberaubende Bilder, detaillierte Illustrationen und spannende Steckbriefe ermöglichen tolle Einblicke in die Natur und verstärkten den Lerneffekt. Eine Besonderheit: Entdeckte Abdrücke lassen sich durch die „Layer-Funktion“ direkt mit den gesichteten Tierspuren abgleichen. Wer möchte, kann seine Entdeckungen fotografisch festhalten und in einem Ordner sammeln.

LON Tierspuren App (Quelle: DJV)

Das steckt drin in der Tierspuren-App:

  • Unkompliziert: Tierspuren bestimmen nach den Kategorien „Spuren & Fährten“, „Exkremente & Ausscheidungen“, „Nester & Baue“, „Eier & Gelege“, „Federn & Geweihe“, „Fraßspuren & Gewölle“ oder „Sonstige Spuren“
  • Informativ: Fakten zu Vorkommen, Größe und Nahrung der jeweiligen Tierart sowie Wissenswertes rund um das Thema Tierspuren
  • Persönlich: Eigene Entdeckt-Listen führen (inklusive Fotos, Notizfunktion und automatischer Standortbestimmung) sowie E-Mail und Facebook-Funktion
  • Unterhaltsam: Testen Sie Ihr Wissen im unterhaltsamen Quiz – macht auch Kindern Spaß
  • Übersichtlich: Einfache Handhabung, klare Gestaltung

Der Deutsche Jagdverband hat es sich mit der Initiative Lernort Natur zur Aufgabe gemacht, Kindern und Erwachsenen die Natur wieder näher zu bringen. Nachhaltiger Umgang mit der Natur steht dabei ebenso im Vordergrund wie das erlebnisorientiere Lernen und das Wissen um die natürlichen Zusammenhänge in Wald und auf Wiesen. Mehr als zwei Millionen Stunden haben die zirka 4.000 ehrenamtlich tätigen Jäger bundesweit in den vergangenen 22 Jahren – die Initiative wurde 1991 gegründet – für Lernort Natur geleistet. Das sind annähernd 10.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit im Monat – Tendenz steigend. Zu ihrer freien Zeit investieren die Jägerschaften rund 360.000 Euro jährlich in die Bildungsarbeit. Die Gelder fließen vorwiegend in die Gestaltung und Produktion von Lernort-Natur-Materialien, in die Öffentlichkeitsarbeit und in die Einrichtung von Walderlebnisschulen und Rollenden Waldschulen.