Rechtslage

Sie sind viel diskutiert, vielfach strapaziert, selten geliebt aber oft notwendig: Die rechtlichen Regelungen rund um die Jagd in Deutschland.

Zum einen sind das die Vorschriften zur Jagd, wie das Bundesjagdgesetz, die Jagd- und Schonzeitenverordnung, die Bundeswildschutzverordnung oder die Landesjagdgesetze. Gerade darüber wird in einigen Bundesländern diskutiert, seit die Länder im Rahmen der Föderalismusreform 2006 erweiterte Gesetzgebungskompetenzen im Bereich der Jagd erhalten haben. Zu den Regelungen, die die Jagd betreffen gehört aber auch die Diskussion um die Pflichtmitgliedschaft in der Jagdgenossenschaft (Stichwort EGMR-Urteil).

Aber nicht nur die Gesetze und Verordnungen, die sich unmittelbar mit der Jagd befassen, spielen eine Rolle: Wichtig sind auch die Bereiche des  Waffenrechts sowie des Natur- und Artenschutzrechts. Im weiteren Sinne gehören dazu aber auch Fragen wie die Verwendung von Wildkameras oder die Diskussionen um die Jagdabgabe oder die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft.

Jagdrecht in Deutschland

Den Inhalt des Jagdrechts beschreibt das Bundesjagdgesetz (BJagdG) so: „Das Jagdrecht ist die ausschließliche Befugnis, auf einem bestimmten Gebiet wildlebende Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen, (Wild) zu hegen, auf sie die Jagd auszuüben und sie sich anzueignen.“ Mehr erfahren

Das EGMR Urteil

In der Jagdpresse, aber auch in Tageszeitungen und anderen Medien, wurde in den letzten Jahren häufig über ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) berichtet. Darin ging es um die Frage, ob der Eigentümer eines kleinen Grundstücks verlangen kann, mit seinem Grundstück aus der Jagdgenossenschaft entlassen zu werden, wenn er die Jagd auf Grund ethischer Überzeugungen ablehnt. Mehr erfahren

20. 2. 2013, Köln

Umsetzung des EGMR-Urteils weitestgehend gelungen

DJV nimmt Stellung zur Änderung des Bundesjagdgesetzes

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