In den letzten Jahrzehnten ist in vielen Regionen Deutschlands ein Rückgang der Niederwildarten und anderer Arten der Agrarlandschaft zu beobachten. Wissenschaftliche Studien belegen zwei Schlüsselfaktoren als Hauptverlustursachen: die intensive Landnutzung und damit verknüpft ein Nahrungs- und Lebensraumverlust sowie der negative Einfluss von Fressfeinden.

Das Kooperationsprojekt von Deutschem Jagdverband und den Landesjagdverbänden Sachsen-Anhalt und Thüringen dient dem Schutz von Feldhase, Rebhuhn und Feldhamster. In Zusammenarbeit mit lokalen Jägerschaften und Landwirtschaftsbetrieben werden Maßnahmen zur Lebensraumverbesserung und zum Prädatorenmanagement durchgeführt. Die regelmäßige Bestandsaufnahme der genannten Zielarten erfolgt mittels standardisierter Monitoringmethoden. Dies dient letztlich auch der Erfolgskontrolle der durchgeführten Maßnahmen.

Auftakt für Projekt Wilde Feldflur

30. Oktober 2023 (DJV) Berlin
Pilotprojekt mit Signalwirkung im Erfurter Becken. Landwirte und Jäger zeigen auf 30 Quadratkilometern, wie Artenschutz in intensiv genutzter Agrarlandschaft möglich ist. Schwerpunkte sind Fangjagd, L...

Rebhuhnbestand stabilisiert sich

23. Juni 2022 (DJV) Berlin/Wernigerode
DJV legt erste Ergebnisse der flächendeckenden Erfassung auf dem Bundesjägertag vor. Im Offenland lebt ein Rebhuhnpaar pro drei Quadratkilometer. Kein Klimaschutz auf Kosten der Artenvielfalt: Mehr An...

Rehkitze und Niederwild bei der Frühjahrsmahd schützen

7. April 2020 (BLU/BMR/DBV/DJV) Berlin
Effektiver Wildtierschutz beginnt bereits vor der Mahd. Darauf machen der Bundesverband Lohnunternehmen (BLU), der Bundesverband der Maschinenringe (BMR), der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Deut...

Fünf vor Zwölf für Artenvielfalt im Offenland

17. April 2019 (DJV) Berlin
#allesfürdiehühner: Mit diesem Hashtag machten DJV und LJV Rheinland-Pfalz auf den drastischen Rückgang des Rebhuhns aufmerksam. Gemeinsam mit 400 Teilnehmern des Niederwildsymposiums in Mainz suchten...
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