Wohin zieht es deutsche Jägerinnen und Jäger im Ausland? Worauf legen sie bei der Auswahl ihres Reisezieles besonderen Wert? Eine Umfrage im Auftrag von CIC und DJV zeigt: Die Bereitschaft deutscher Jäger zur Unterstützung der Lokalbevölkerung ist besonders groß.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Internationalen Jagdrats (CIC) in Deutschland und des Deutschen Jagdverbands (DJV) zeigt: 58 Prozent geben mehr Geld für eine Jagdreise aus, wenn die Lokalbevölkerung direkt von den Einnahmen profitiert. Deutsche jagen im Ausland am häufigsten Hirsch- und Schweineartige, Antilopen sowie Niederwild. In der Regel dauert eine Jagdreise eine bis zwei Wochen, die Kosten liegen im Schnitt bei 2.500 bis 4.000 Euro. Fast jeder Fünfte investiert bis zu 6.000 Euro. Zu diesen Ergebnissen kommt das unabhängige Institut ErgoData, das 2023 knapp 1.600 Teilnehmer befragt hat.

Osteuropäische Länder am wichtigsten

Vier von fünf Jägerinnen und Jäger, die im Ausland zur Jagd gehen, haben das bereits mehrere Male getan. Die Jagdreiseziele liegen vor allem in Osteuropa (55 Prozent), in West-, Süd- und Mitteleuropa sowie auf den Britischen Inseln (54 Prozent) und in Afrika (52 Prozent). Unter den Reiseländern in Afrika ist Namibia (86 Prozent) das Land, in dem deutsche Jägerinnen und Jäger am häufigsten zu Gast sind.

Bedeutung von Jagdeinnahmen für Jagdreiseländer

Jagdeinnahmen sorgen weltweit für den Erhalt natürlicher Lebensräume. Gutes Beispiel: In Afrika stellt nachhaltige, regulierte Jagd 30 bis 50 Prozent mehr Biotope für Wildtiere sicher, als alle Nationalparks zusammen. In Asien sorgen Jagdeinnahmen beispielsweise dafür, dass der Lebensraum der Schraubenziege (Markhor) und des Riesenwildschafs (Argali) vor der Beweidung durch Hausziegen geschützt wird. Positiver Nebeneffekt: Mehr Wildschafe und -ziegen bedeuten mehr Beute für den seltenen Schneeleoparden. Ungerechtfertigte Kritik an Auslandsjagd und damit verbundene Forderungen nach einem Importstopp für Jagdtrophäen aus nachhaltiger, regulierter Jagd werden von betroffenen Jagdreiseländern als neokolonialistische Einmischung angesehen.

"Anspruchsvolles Ehrenamt mit staatlicher Prüfung"

30. Januar 2024 (DJV) Berlin/Dortmund
Rekord zum Auftakt der Messe Jagd und Hund: 435.000 Jägerinnen und Jäger gibt es inzwischen – 36 Prozent mehr als vor 30 Jahren. In seiner Festrede lobt DJV-Präsident Dammann-Tamke ihren Beitrag zum A...

So viele Jäger wie noch nie in Deutschland

29. Januar 2024 (DJV) Berlin
435.930 Menschen haben einen Jagdschein, ein Plus von 36 Prozent innerhalb von drei Jahrzehnten. Die meisten leben in Nordrhein-Westfalen. 60 Prozent der Deutschen befürworten Jagd.

Eine aktuelle Umfrage zeigt: Mehr als die Hälfte der Bürger in fünf EU-Ländern unterstützen Auslandsjagd, sofern "Naturschutz gefördert und internationale Vorschriften eingehalten werden". CIC und DJV begrüßen das Ergebnis.

Laut einer YouGov-Umfrage im Auftrag des europäischen Dachverbands für Jagd (FACE) stimmen insgesamt 53 Prozent der Befragten aus Italien, Dänemark, Polen, Spanien und Deutschland für Jagdreisen, wenn diese positive Effekte haben. Deutsche Teilnehmer an der Umfrage liegen mit einer Zustimmungsrate von 55 Prozent über EU-Durchschnitt. Der Internationale Jagdrat in Deutschland (CIC) und der Deutsche Jagdverband (DJV) fordern die Politik in Deutschland und Europa auf, die legale Jagd im Ausland als nachhaltige Form für den Erhalt der Artenvielfalt anzuerkennen.

Den Spitzenwert in der Zustimmung belegen die Dänen: 66 Prozent der Befragten befürworten Jagdreisen ins Ausland. Nur 23 Prozent der Befragten aus den fünf europäischen Ländern sprechen sich gegen die Jagd durch Europäer im Ausland aus. Italiener sind mit 34 Prozent Ablehnung am kritischsten. Die Umfrage beweist somit eine insgesamt hohe Akzeptanz für Auslandsjagd, sofern sie behördlich geregelt ist und dem Naturschutz nutzt.

Eine weitere Umfrage im Auftrag eines Zusammenschlusses kommunaler Naturschutzorganisationen im südlichen Afrika unter 4.000 Menschen ergab: Insgesamt 41 Prozent der Bevölkerung in Botswana, Malawi, Mosambik, Namibia, Südafrika, Tansania, Sambia und Simbabwe bewerten Einfuhrbeschränkungen für legal erworbene Jagdtrophäen als „rassistisch“. Am stärksten ist die Unterstützung für Jagdreisen in Botswana.

Nachhaltige Jagd ist Artenschutz

Nachhaltige Nutzung ist ein weltweit anerkanntes Konzept für den Schutz und die Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen und damit für die Erhaltung der Artenvielfalt. Die Dachorganisation des internationalen Umwelt- und Naturschutzes, die Weltnaturschutzunion (IUCN), bekräftigt dieses Konzept und betont die Bedeutung der Jagd. Ein Briefing-Papier der Weltnaturschutzunion (IUCN) der IUCN zeigt die komplexen Wechselwirkungen zwischen Tourismus, Jagd, Gesellschaft und Wildtierschutz.

Faktensammlung zur Auslandsjagd

Eine Faktensammlung beantwortet die gängigsten Fragen zu Auslandsjagd.

Anlässlich der Grünen Woche veröffentlicht der DJV eine aktuelle Statistik. Spitzenreiter ist das Wildschwein. Auf der Seite wild-auf-wild.de gibt es viele Anbieter und Rezepte.

Das Fleisch von Wild aus der Region ist beliebt: Insgesamt über 25.000 Tonnen Wildbret von Wildschwein, Reh, Rot- und Damhirsch haben die Deutschen im zurückliegenden Jagdjahr (1. April 2022 bis 31. März 2023) gegessen. Mit über 11.700 Tonnen liegt das Wildschwein vor dem Reh (9.500 Tonnen). Weiterhin beliebt sind Wildtauben. Davon wurden 276.000 Tiere in der vergangenen Jagdsaison verwertet. Danach folgen Wildenten (242.000). Diese Zahlen hat der Deutsche Jagdverband (DJV) heute nach Auswertung der Jagdstatistik anlässlich der Grünen Woche veröffentlicht. Der Dachverband der Jäger bietet in Halle 27 noch bis zum 28. Januar Gerichte aus heimischem Wildbret an.

Die Nachfrage nach Wild aus der Region ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des DJV halten derzeit 84 Prozent der Deutschen Wildbret für ein gesundes, natürliches Lebensmittel. Vor zwei Jahrzehnten waren es 70 Prozent. Mindestens ein Mal im Jahr essen inzwischen 55 Prozent der Deutschen Wild, etwa die Hälfte davon bereitet es auch selbst zu. Die jährlich verfügbare Menge an Wildbret schwankt: Der Jagderfolg hängt zum Beispiel stark von Wetter und Nahrungsverfügbarkeit und in Folge dessen von der Vermehrungsrate einzelner Wildarten ab.

Über die DJV-Initiative Wild auf Wild gibt es inzwischen 8 Broschüren mit modernen Gerichten. Weitere 400 Rezepte gibt es auf der Internetseite wild-auf-wild.de. Dort finden Verbraucher über eine Postleitzahlensuche auch Wildanbieter und Restaurants in der Nähe.

DBV und DJV fordern Einstieg in aktives Bestandsmanagement.

Der Wolf ist in Deutschland nicht mehr gefährdet, der günstige Erhaltungszustand des Wolfes auf Basis der Kriterien der FFH-Richtlinie erfüllt. Dies bestätigte Professor Sven Herzog gestern Abend auf dem Fachforum des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und des Deutschen Jagdverbandes (DJV) im Rahmen der Grünen Woche in Berlin.

„Die Belastungsgrenze der Weidetierhalter ist erreicht, die negativen Folgen der Ausbreitung des Wolfes in Deutschland sind alleine mit Herdenschutzmaßnahmen nicht mehr beherrschbar. Die Bundesregierung ist gefordert, den guten Erhaltungszustand des Wolfes nach Brüssel zu melden und in ein Bestandsmanagement einzusteigen. Ein vorbeugender Herdenschutz erfordert eine aktive Regulierung des Wolfes“, erklärt Eberhard Hartelt, Umweltbeauftragter des DBV und Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd.

„Die Europäische Kommission ist bereit, den Schutzstatus für den Wolf zu lockern, damit ein flexibleres Management möglich ist ohne den günstigen Erhaltungszustand zu gefährden. In fast allen EU-Staaten ist der Wolfsbestand stabil oder nimmt zu. Die Bundesregierung muss Wort halten und das regional differenzierte Bestandsmanagement endlich umsetzen“, erklärt DJV-Präsident Helmut Dammann-Tamke.

Zu den Kriterien der FFH-Richtlinie hinsichtlich des guten Erhaltungszustandes: Wölfe werden mittlerweile in allen Bundesländern nachgewiesen. Bei einem geschätzten bundesweiten Bestand von voraussichtlich 2.500 bis mehr als 3.000 Tieren im Sommer 2024 ist ein internationales Kriterium für den günstigen Erhaltungszustand mehr als erfüllt.

Nach internationalen Kriterien ist ein Bestand zudem als „nicht gefährdet“ einzustufen, wenn eine Vernetzung verschiedener Populationen positive Effekte auf Genetik und Demografie hat. Dies ist für Deutschland mittlerweile nachgewiesen. Aufgrund der hohen Anpassungsfähigkeit der Wölfe ist damit zu rechnen, dass sie sich auch zukünftig weiter ausbreiten. Zwischen den Wolfsbeständen in Deutschland, Polen, dem Baltikum, Österreich und Frankreich ist ein genetischer Austausch nachgewiesen, sodass innerhalb der Europäischen Union ein großes Verbreitungsgebiet besteht.

DBV und DJV fordern, dass neben ökologischen Kriterien für die Ausbreitung des Wolfes künftig verstärkt sozio-ökonomische Aspekte eine Rolle spielen. Abgesehen davon ist es nicht notwendig, dass alle potenziellen Habitate durch Wölfe besiedelt werden. Es gibt in Deutschland genügend Flächen, welche nicht stark von Weidetieren und Menschen genutzt werden, um das langfristige Überleben des Wolfes in Deutschland zu sichern.

Im Spätwinter gehen die Energiereserven bei Pflanzenfressern wie Rothirsch zur Neige. Störungen können deshalb jetzt lebensbedrohlich sein. Ganz anders bei Fuchs oder Wildschwein: Sie paaren sich sogar in der kalten Jahreszeit. Der DJV gibt Tipps für den wildtierfreundlichen Naturausflug.

Wildtiere sind Überlebenskünstler und haben viele Strategien entwickelt, um die kalte Jahreszeit gut zu überstehen. Viele zehren von Fettpolstern, die sie sich im Herbst angefressen haben. Bis auf wenige Ausnahmen leben die meisten Tiere mehr oder weniger auf Sparflamme. Frösche zum Beispiel verfallen in eine Winterstarre, Siebenschläfer machen ihrem Namen alle Ehre und Dachse halten Winterruhe. Pflanzenfresser wie Reh und Hirsch hingegen schalten in den Energiersparmodus. Zum Ende des Winters werden die Energiereserven knapp. Der Deutsche Jagdverband (DJV) appelliert deshalb an Wintersportler und Spaziergänger, unbedingt auf ausgewiesenen Wegen zu bleiben und Hunde anzuleinen.

Die Aktivität von Pflanzenfressern wie Reh oder Rothirsch wird durch die Tageslänge gesteuert und sinkt im Spätwinter auf ein Minimum. Die Temperatur in den Beinen kann beim Rothirsch auf 15 Grad Celsius fallen, der Energiebedarf sinkt um die Hälfte. Selbst Verdauungsorgane werden zurückgebildet. Jede Flucht verbraucht viel Energie und kann sogar lebensbedrohlich für das Tier sein. Allesfresser wie Wildschwein und Fuchs hingegen finden auch im Winter ausreichend Nahrung. So viel, dass sogar ihre Paarungszeit in die kalte Jahreszeit fällt.

Einen kostenfreien Radiobeitrag mit weiteren Informationen und Tipps finden Sie im Presseportal des DJV.

Vielfalt der heimischen Natur erleben: DFO, JGHV und DJV präsentieren auf rund 400 Quadratmetern ein breites Spektrum jagdlicher Themen. Mit Greifvögeln, Jagdhunden und Kulinarischem aus Wild bietet der Messestand ein Erlebnis für alle Besucher.

Der Deutsche Jagdverband (DJV) ist zusammen mit dem Deutschen Falkenorden (DFO) und dem Jagdgebrauchshundverband (JGHV) auf der Internationalen Grüne Woche präsent. Vom 19. bis zum 28. Januar 2024 zeigen Jägerinnen und Jäger in Halle 27 am Stand 209 auf rund 400 Quadratmetern die Vielfalt der Jagd. Schwerpunktthemen sind in diesem Jahr unter anderem "Forst-Jagd-Konflikt", "Klimaschutz in Einklang mit Artenschutz" und "Konfliktfreies Zusammenleben mit dem Wolf".

Besucher können am Messestand Natur mit allen Sinnen erleben: Felle, Geweihstangen oder Federn anfassen, Jagdhunde streicheln oder Jagdhörnern lauschen. Ein knapp 300 Quadratmeter großes Biotop lädt zur Entdeckungsreise ein. Besonders beliebt bei Kindern und Schulklassen ist das Quiz über heimische Wildtiere.

Die erfahrene Hundetrainerin Alexandra Baumgarten stellt mit ihrem Team verschiedene Rassen vor und gibt Tipps für die Hundeausbildung. Alles über die Beizjagd wissen die Falknerinnen und Falkner vom Falkenhof Potsdam – ihre Beizvögel sind ein Publikumsmagnet. Und für das leibliche Wohl sorgen der Brandenburger Jäger Ingo Noack und sein Team mit heimischen Wildgerichten – täglich frisch.

Der DJV wird regelmäßig auf Facebook und Instagram über die Messe berichten.

Deutscher Jagdverband veröffentlicht für "Wild auf Wild" neue Broschüre und neues Poster. Gezeigt wird die Vielfalt des Wildfleisches für Küche und Grill. Im Fokus steht die Komplettverwertung von Wild.

Wo genau sind Karree, falsches Filet oder Schnitzel im Wildkörper? Das neue Poster "Wilde Grill- und Küchencuts" beschreibt und zeigt anschaulich, wo welche Teile zu finden sind – bei Reh, Wildschwein und Rothirsch. Das Poster ist als Kooperation des DJV, dem "Wilden Metzger" Conny Baierl und der Firma "L&S Wild" entstanden.

Es muss nicht immer das Edelteil sein, auch wenn an Weihnachten viele zuerst an Reh- oder Hirschrücken denken. Ein nachhaltiges Lebensmittel sollte auch wie ein solches behandelt werden – von einem gut abgehangenen Stück Wild kann fast alles verwendet werden. Die richtigen Schnitte in Zerwirkraum und Küche machen eine ganzheitliche Verwertung des Wildkörpers möglich. Kurzgebraten, geschmort oder gegrillt? Das Poster bietet schnelle Hilfe und Informationen auf einen Blick für die passende Zubereitung. Es ist für Laien und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet und die optimale Ergänzung zur DJV-Videoserie "Wildbretverwertung". Erhältlich ist es ab sofort im DJV-Shop.

Herzhafte Gerichte à la Nose-to-Tail

Lunge, Herz oder auch Zunge werden oft unterschätzt, können aber – richtig zubereitet – eine Delikatesse sein. Ob Wurst nach Andouille-Art, Bolognese mit Herzhack oder Grillspieß mit dreierlei Innereien: Die zehnte Wild-auf-Wild-Broschüre "Wilde Innereien" inspiriert mit elf raffinierten Rezeptideen auf 32 Seiten, mal ungewöhnlich, mal pikant, aber immer lecker. Die Broschüre gibt es als gedruckte Ausgabe im DJV-Shop, als Download in einer reduzierten Qualität ist sie hier verfügbar.

 

Übrigens, frisches Wildbret bietet der DJV auf zwei Messen an:

  • Internationale Grüne Woche (Halle 27 am Stand 209) vom 19. bis 28. Januar 2024 in Berlin
  • Messe Jagd & Hund vom 30. Januar bis 4. Februar 2024 in Dortmund am Stand des Wilden Metzgers (Halle 2.A20)

Regionale Demos gegen verfehlte Agrarpolitik starten kommenden Montag. Gemeinsames Zeichen gegen unsinnige Regelungen ist notwendig. DJV-Präsident Dammann-Tamke wirbt für friedliche Aktionen. 

In der Woche vom 8. bis 12. Januar 2024 sollen bundesweit regionale Protestaktionen gegen eine verfehlte Landwirtschaftspolitik stattfinden. Die geplanten Einschnitte sind für den Deutschen Jagdverband (DJV) ein weiterer Beleg dafür, dass die Bundesregierung wenig Rücksicht nimmt auf die wirtschaftliche Basis und die Lebenswelt der Menschen im ländlichen Raum. "Wir zeigen uns solidarisch mit den Land- und Forstwirten, alle Jägerinnen und Jäger sind aufgerufen, die regional organisierten, friedlichen Protestaktionen zu unterstützen", sagte DJV-Präsident Helmut Dammann-Tamke und weiter: Wer allerdings rechtliche Grenzen überschreite, erweise sich selbst und der Sache einen Bärendienst.  

Es gehe darum, gemeinsam ein Zeichen zu setzen gegen eine unsinnige Agrar- und Umweltpolitik, die viele Menschen hart treffe, so Dammann-Tamke weiter. Ein Musterbeispiel sind die bisher bekannt gewordenen abstrusen Vorschläge zur Novellierung des Bundeswaldgesetzes aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium. Sie heben den Generationenvertrag Wald und die nachhaltige Nutzung aus den Angeln. Das Bundesumweltministerium wiederum weigert sich beharrlich, das im Koalitionsvertrag festgeschriebene, regional differenzierte Bestandsmanagement für den Wolf umzusetzen. Die Leidtragenden sind Landwirte, Nutztierhalter, Schäfer und Reiter.

Für den 15. Januar 2024 ist eine zweite Großdemonstration der Landwirte in Berlin geplant. Im Fokus steht dabei der Protest gegen die Kürzung von Subventionen für Agrardiesel. Der DJV hat dem Deutschen Bauernverband in Gesprächen signalisiert, dass Jägerinnen und Jäger bereit sind, die Aktion tatkräftig zu unterstützen.

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