Wild in die Grillsaison starten

10. April 2026 (DJV) Berlin
Fast 20.000 Tonnen Wildfleisch landeten im Jagdjahr 2024/25 auf deutschen Tellern. Besonders beliebt: Wildschwein. Der Deutsche Jagdverband gibt Tipps für Kauf und Zubereitung.

Wildschwein kommt am häufigsten auf den Teller

30. Januar 2025 (DJV) Berlin/Dortmund
26.951 Tonnen Wild aus der Region oder 270 Millionen Bratwürste: DJV veröffentlicht neue Statistik. Die Zustimmung für wilde Gerichte steigt. Auf wild-auf-wild.de gibt es über 400 Rezepte und 2.000 An...

Namibia: Jagd für Nahrungssicherheit

29. August 2024 (DJV/CIC) Berlin
Namibias Regierung will Hunderte Wildtiere erlegen lassen. Ziel: eine Hungersnot abwenden. Bevölkerung und Wild leiden unter einer anhaltenden Dürre.

Anderthalb Wildburger für jeden Bürger

25. Juli 2024 (DJV) Berlin/Stuttgart
Knapp 17.100 Tonnen heimisches Wildbret haben die Deutschen 2023 gegessen. Das entspricht etwa 131 Millionen Patties. 52 Prozent essen Wild inzwischen mindestens einmal jährlich. DJV gibt Zubereitungs...

Wilde Weihnachten

11. Dezember 2023 (DJV) Berlin
Ob geschmort, gegrillt oder gebraten: Wildfleisch aus heimischer Jagd ist gesund, lecker und einfach in der Zubereitung. Wer an Weihnachten regionales Wildbret genießen möchte, sollte sich ranhalten. ...

DJV veröffentlicht Wildbret-Statistik

5. Januar 2022 (DJV) Berlin
Fast 29.000 Tonnen Wildbret haben die Deutschen in der vergangenen Jagdsaison verzehrt. Spitzenreiter ist Wildschwein. DJV gibt Tipps für Lagerung und Zubereitung.

Vom Lebewesen zum Lebensmittel

19. Februar 2021 (DJV) Berlin
DJV veröffentlicht Broschüre mit Empfehlungen zum küchenfertigen Verarbeiten von Wildbret. Einzelne Schritte werden detailliert mit Bild und Text erläutert. Die besten Zubereitungsarten und Gewürze ve...

Gesundes Essen aus der Region

15. Oktober 2020 (DJV) Berlin
Wildfleisch ist beliebt: Mehr als 60 Prozent der Deutschen greifen mindestens einmal pro Jahr zu Hirsch, Wildschwein & Co. Das ist doppelt erfreulich, denn Wildbret ist gesund und nachhaltig - und pas...

84 Prozent der Deutschen meinen: Wildbret ist gesund

20. Juli 2020 (DJV) Berlin
Ein Fünftel mehr Befragte als 1999 halten Fleisch von Reh, Wildschwein oder Wildente für hochwertiges Lebensmittel. Jeder zweite isst regelmäßig Wild. Der DJV veröffentlicht Ergebnisse einer aktuellen...

Aktuelle Umfrage: 84 Prozent der Deutschen schätzen Wild. Corona-Krise erschwert Absatz, da Gastronomiebetriebe geschlossen bleiben. Unnötige Bürokratie verhindert zudem eine bessere Direktvermarktung - trotz Empfehlungen einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe.

Wildbret ist als Lebensmittel immer beliebter bei den Deutschen: 84 Prozent halten es für gesund und natürlich. Das ist das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Umfrage im Auftrag des Deutschen Jagdverbandes (DJV). Im Jahr 1999 waren es lediglich 70 Prozent. 55 Prozent der Deutschen gaben jetzt an, mindestens ein Mal jährlich Wild zu essen. Die Corona-Krise erschwert allerdings derzeit den Absatz von heimischem Wildbret, da viele Gastronomiebetriebe geschlossen bleiben müssen. Gleichzeitig sollen Jäger mehr Rehe und Hirsche schießen, damit der Wald wachsen kann. Wegen der drohenden Afrikanischen Schweinepest sollen Jäger auch mehr Wildschweine erlegen. Der DJV fordert die Politik auf, die Bedingungen der Direktvermarktung zügig zu verbessern und bürokratische Hürden bundesweit abzubauen.

"Das Bundeslandwirtschaftsministerium sollte mit gutem Beispiel vorangehen und eine entsprechende Empfehlung an die Länder geben", sagte DJV-Präsident Dr. Volker Böhning. Mit gutem Beispiel voran gehe bereits Baden-Württemberg. Eine Vereinfachung der Vermarktung ist möglich, urteilt eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe: Bürokratische Erleichterungen sind im Rahmen des Lebensmittelrechts möglich. Hygienestandards blieben erhalten. Das interne Schreiben liegt dem DJV vor.

Die Arbeitsgruppe stützt die Ansicht des DJV: Jäger dürfen die Hilfe eines Metzgers in Anspruch nehmen und danach die hygienisch einwandfreien Portionen direkt vermarkten. Die eigentlich sogar europaweit einheitlichen Regelungen zur Fleischhygiene werden von einzelnen Behörden in Deutschland sehr unterschiedlich ausgelegt. Das erschwert es Jägern unnötig, Wildbret zu vermarkten.

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