Zweiter ASP-Fall in Baden-Württemberg

7. März 2025 (dpa/lsw) Stuttgart/Mannheim
Mehr als ein halbes Jahr war im Südwesten kein weiteres infiziertes Tier gefunden worden - nun ist die für den Menschen ungefährliche Seuche erneut aufgetreten.

Drückjagd in Zeiten von ASP

14. November 2024 (DJV) Berlin
Ob Brandenburg, Sachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz oder Baden-Württemberg – die Afrikanische Schweinepest ist in vielen Teilen Deutschlands angekommen. Zur Eindämmung der Tierseuche sind Drückjagden auß...

ASP-Prävention: DJV bittet Jäger bundesweit, strenge Hygienemaßnahmen einzuhalten. Jagdreisen in betroffene Regionen sollten ausbleiben. 7-Punkte-Katalog enthält wichtige Hinweise.

Vergangene Woche haben Behörden vier Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen in Mecklenburg-Vorpommern amtlich bestätigt. Es ist damit das dritte Bundesland, in dem das Virus nachgewiesen wurde. Vieles deutet darauf hin, dass Menschen die Tierseuche eingeschleppt haben. Der Deutsche Jagdverband (DJV) bittet deshalb Jäger, Biosicherheitsmaßnahmen unbedingt einzuhalten. Das Friedrich-Loeffler-Institut empfiehlt unter anderem von Jagdreisen in ASP-Risikogebiete abzusehen. Insbesondere Schweinehalter und in Schweinehaltungen Angestellte sollten dort nicht jagen und den Kontakt zu Haus- und Wildschweinen vermeiden. Indirekte Übertragungswege durch kontaminierte Materialien wie Trophäen, Fleisch, Werkzeuge, Kleidungsstücke oder Transportfahrzeuge aus Risikoregionen spielen eine bedeutende Rolle.

Der DJV bittet Jäger, bundesweit folgende Hinweise zu befolgen:

  1. Jagdreisen in die betroffenen Regionen im In- und Ausland unterlassen.
  2. In jedem Fall Biosicherheitsmaßnahmen bei der Jagd einhalten - etwa Reinigen von Kleidung, Schuhen und Fahrzeugen, die mit Wildschweinen in Berührung gekommen sind.
  3. Fallwild, Aufbrüche, Zerwirkreste und Schwarten von Schwarzwild sollten über Tierbeseitigungsanlagen entsorgt werden.
  4. Schwarzwild im Rahmen von Gesellschaftsjagden zentral aufbrechen.
  5. Beim Transport von Schwarzwild immer auslaufsichere Wannen nutzen und diese abdecken.
  6. Jedes Stück Fallwild/Unfallwild beim Schwarzwild direkt über das Tierfund-Kataster oder beim zuständigen Veterinäramt unverzüglich melden und beproben lassen.
  7. Informieren Sie sich über ein ASP-Monitoring vor Ort und nehmen Sie unbedingt teil - geeignete Probenröhrchen und Gefäße gibt es beim zuständigen Veterinäramt.

Infos rund um die ASP gibt es online unter www.jagdverband.de/asp. Die DJV-Broschüre "Wissenswertes zur Afrikanischen Schweinepest" beantwortet zentrale Fragen, etwa: Wie lässt sich die Afrikanische Schweinepest (ASP) erkennen? Was ist im Fall eines Ausbruchs zu tun? Welche Folgen bringt die Krankheit mit sich? Was kann ich gegen eine Verschleppung des Erregers tun?

ASP erstmals bei Wildschweinen in Mecklenburg-Vorpommern

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DJV fordert bessere ASP-Bekämpfung

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Ein Jahr nach Einschleppung: Die Afrikanische Schweinepest breitet sich unvermindert aus in Deutschland. DJV kritisiert den Flickenteppich an Zuständigkeiten und Vorschriften. In einem 16-Punkte-Papie...

Afrikanische Schweinepest

17. Februar 2020 (DJV) Berlin
Hier gibt es tagesaktuelle Zahlen zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland sowie Informationen und Kontaktdaten der betroffenen Länder und Landkreise. Die wichtigsten Fragen und Antworten z...
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