(Quelle: Mross/DJV)

Afrikanische Schweinepest

(Stand: 20.05.2022)

Anzahl der vom FLI bestätigten, mit der ASP infizierten Wildschweine in Deutschland seit Ausbruch: 3.892

Eine Übersicht über die Restriktionszonen in Brandenburg und Sachsen gibt es HIER

Die Afrikanische Schweinepest ist eine hochansteckende Virusinfektion, die zu hoher Sterblichkeit in Haus- und Wildschweinpopulationen führt. Die Ansteckung kann wie bei der europäischen Schweinepest durch direkten Kontakt mit infizierten Individuen, als auch indirekt über die Futteraufnahme oder durch kontaminiertes Material erfolgen.

Die Europäische Union erreichte das Virus Anfang 2014. Es wurde vermutlich 2007 über den Schwarzmeerhafen Poti in Georgien aus Afrika auf das eurasische Festland eingeschleppt.


Weitere Informationen liefert die Broschüre “Wissenswertes zur Afrikanischen Schweinepest”. Die Broschüre ist digital unter www.jagdverband.de und gedruckt im DJV Shop erhältlich.


 

Anzahl der vom FLI bestätigten, mit der ASP infizierten Wildschweine in Brandenburg: 2.542

Fundort Anzahl
Landkreis Spree-Neiße 378
Landkreis Oder-Spree 952
Landkreis Märkisch-Oderland 352
Landkreis Dahme-Spreewald 82
Stadt Frankfurt (Oder) 638
Landkreis Barnim 65
Landkreis Uckermark 76

Anzahl der vom FLI bestätigten, mit der ASP infizierten Wildschweine in Sachsen: 1.322

Fundort Anzahl
Landkreis Görlitz 1.124
Landkreis Meißen 48
Landkreis Bautzen 150

Anzahl der vom FLI bestätigten, mit der ASP infizierten Wildschweine in Mecklenburg-Vorpommern: 28

Fundort Anzahl
Landkreis Ludwigslust-Parchim 28

Eigene Dartellung nach Daten des TSIS

*Daten bis 20.05.2022; Quelle: Eigene Darstellung nach Daten des TierSeuchenInformationsSystem (TSIS)


Informationen des Landes Mecklenburg-Vorpommern und des betroffenen Landkreis:

Landkreis Ludwigslust Parchim Internetauftritt des LUP Erreichbarkeit Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung
Tel: +49 3871 722 3901
Land Mecklenburg-Vorpommern Internetauftritt des Landes  

Informationen des Landes Sachsen und der betroffenen Landkreise:

Landkreis Görlitz Internetauftritt des GR Erreichbarkeit LÜVA Görlitz:
Telefonnummer zur Fallwildmeldung: 03581 663 2300
Landkreis Meißen Internetauftritt des MEI Erreichbarkeit LÜVA Meißen:
Telefon: 03521 725-3502
E-Mail: lueva@kreis-meissen.de
Land Sachsen Internetauftritt des Landes Meldung von Schäden an der bestehenden Schwarzbildbarriere: schadensmeldung-swb@ltv.sachsen.de

Meldung von Fall- und Unfallwild in Sachsen: Lebensmittelüberwachungs- und Veterinärämter der Landkreise

Informationen des Landes Brandenburg und der betroffenen Landkreise:

Landkreis Märkisch-Oderland Internetauftritt des MOL Bürgertelefon: 03346 850 6969
Landkreis Spree-Neiße Internetauftritt des SPN Bürgertelefon: 03562 986 100 44 (Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr)
Landkreis Oder-Spree Internetauftritt des LOS Bürgertelefon: 03366 35 2035 (Montag bis Samstag von 8 bis 16 Uhr)
Landkreis Dahme-Spreewald Internetauftritt des LDS Bürgertelefon: 03546 20 1588 (Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr)
Stadt Frankfurt (Oder) Internetauftritt der Stadt FFO Bürgertelefon: 0335 565 3743 /-3744 (Montag bis Samstag von 8 bis 16 Uhr)
Landkreis Barnim Internetauftritt des BAR

Bürgertelefon: 03334 214 1607 (Montag bis Donnerstag 9 bis 15 Uhr Freitag 9 bis 12 Uhr)

Landkreis Prignitz Internetauftritt des PR Meldehotline des Veterinäramts: 03876 713-110 (24 Stunden verfügbar)
Land Brandenburg Internetauftritt des Landes Bürgertelefon: 0331 866 5666 (Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 13 Uhr)

Eine Übersicht zu den Restriktionsgebieten in Brandenburg und Sachsen finden Sie HIER


ASP-Informationen der Bundesländer

Die Tierseuchenbekämpfung ist in Deutschland Aufgabe der jeweiligen Bundesländer. Ausgeführt wird sie durch die Landkreise und kreisfreien Städte. Hier sind die Verlinkungen zu den Bundesländern aufgeführt.

Baden-Württemberg
Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
Bayern
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Berlin
Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung
Brandenburg
Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft
Bremen
Gesundheitsamt Bremen
Hamburg
Stadtportal Hamburg
Hessen
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Mecklenburg-Vorpommern
Landesforst Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Nordrhein-Westfalen
Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Ministerium für Umwelt, Ernergie, Ernährung und Forsten
Saarland
Landesamt für Verbraucherschutz
Sachsen
Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz
Sachsen-Anhalt
Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Schleswig-Holstein
Landesportal Schleswig-Holstein
Thüringen
Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

In Polen kommt die Afrikanische Schweinepest sowohl im Schwarzwildbestand als auch im Hausschweinebestand nicht zur Ruhe. Im vergangenen Jahr wurde die ASP 4700 Mal im Wildschwein- und 124 Mal im Hausschweinebestand nachgewiesen.

Das gefährdete Gebiet in Westpolen (Teil II des Anhanges des Durchführungsbeschlusses 2014/709/EU) grenzt nun unmittelbar an die deutsche Grenze zu Brandenburg und Sachsen.

Ausbruchszahlen der ASP im polnischen Wild- und Hausschweinbestand seit 2014 bis 2022:

Jahr

Wildschweine (Anzahl Tiere)

Hausschweine (Anzahl Betriebe)
2014 30 2
2015 53 1
2016 80 20
2017 741 81
2018 2.438 109
2019 2.468 48
2020 4.070 103
2021 4.700 124
2022* 1.164* 0
*Stand 27.04.2022 Quelle: ADNS & Vet. Gov. PL

Information der polnischen Behörden:

Karte des polnischen Verterinärdienstes zur Ausbreitung der ASP in Polen

Informationen der polnischen Generalinspektion für Veterinärmedizin

Das Tierfund-Kataster ermöglicht in Deutschland die bundesweite Erfassung von Wildunfällen und anderen Totfunden. Tote Wildschweine, die über die App des Tierfund-Katasters gemeldet werden, erreichen direkt das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) und gehen von dort an das zuständige Veterinäramt.

Mehr Informationen: www.tierfund-kataster.de

Corona-Pandemie: Zahlreiche Drückjagden fielen aus.
Corona-Pandemie: Zahlreiche Drückjagden fielen aus. (Quelle: Haase/DJV)

Trotz Corona: Jäger erlegen 687.581 Wildschweine

31.1.2022, Berlin, DJV

Dritthöchstes Jagdergebnis seit knapp hundert Jahren, Mecklenburg-Vorpommern liegt vorn. DJV fordert mehr Anreize für die Schwarzwildjagd wegen Afrikanischer Schweinepest. Bereits mehr als 3.200 infizierte Tiere registriert.

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ASP-Eindämmung: Der DJV bittet Jäger, Biosicherheit auf Drückjagden einzuhalten.
ASP-Eindämmung: Der DJV bittet Jäger, Biosicherheit auf Drückjagden einzuhalten. (Quelle: Kauer/DJV)

Biosicherheit bei der Jagd einhalten

29.11.2021, Berlin, DJV

ASP-Prävention: DJV bittet Jäger bundesweit, strenge Hygienemaßnahmen einzuhalten. Jagdreisen in betroffene Regionen sollten ausbleiben. 7-Punkte-Katalog enthält wichtige Hinweise.

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Mecklenburg-Vorpommern meldet ersten ASP-Fall bei Wildschweinen.
Mecklenburg-Vorpommern meldet ersten ASP-Fall bei Wildschweinen. (Quelle: Rolfes/DJV)

ASP erstmals bei Wildschweinen in Mecklenburg-Vorpommern

25.11.2021, Berlin, DJV

Nahe der Autobahn 24 ist der erste Fall von Afrikanischer Schweinepest bei Wildschweinen aufgetreten. Der Fundort im Landkreis Ludwigslust-Parchim ist 160 Kilometer entfernt vom nächsten Ausbruch. DJV fordert mehr Biosicherheit an Transitrouten und in Schweinemastbetrieben.

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ASP-Ausbruch im Kreis Rostock bleibt auf Hausschweine beschränkt.
ASP-Ausbruch im Kreis Rostock bleibt auf Hausschweine beschränkt. (Quelle: Schipper Vera/Unsplash/DJV)

Keine Afrikanische Schweinepest im Umfeld von betroffenem Betrieb

22.11.2021, Schwerin/Berlin, dpa/DJV

Nach ASP-Ausbruch in einer Schweinemast bei Güstrow deutet nichts auf Wildschweine als Überträger hin.

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Schweinemastanlage meldet ersten Fall von ASP in Mecklenburg-Vorpommern.
Schweinemastanlage meldet ersten Fall von ASP in Mecklenburg-Vorpommern. (Quelle: Debrunner/Unsplash/DJV)

Afrikanische Schweinepest in Mast in Mecklenburg-Vorpommern bestätigt

16.11.2021, Schwerin/Berlin, dpa/DJV

Bei Güstrow ist der erste Fall von Afrikanischer Schweinepest im Nordosten aufgetreten. Tausende Tiere einer Mastanlage müssen getötet werden.

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Afrikanische Schweinepest: Behörden müssen enger zusammenarbeiten.
Afrikanische Schweinepest: Behörden müssen enger zusammenarbeiten. (Quelle: Kauer/DJV)

Afrikanische Schweinepest endlich eindämmen

29.10.2021, Berlin, DJV

Jetzt über 2.500 tote Wildschweine: Verbände legen gemeinsames ASP-Forderungspapier vor. Einheitliches Vorgehen von Bund, Ländern und Kreisen ist notwendig. Brandenburg und Sachsen brauchen dringend Unterstützung.

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Zur effektiven ASP-Bekämpfung hat der DJV ein Forderungspapier erstellt.
Zur effektiven ASP-Bekämpfung hat der DJV ein Forderungspapier erstellt. (Quelle: Kapuhs/DJV)

DJV-Forderungspapier zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

31.8.2021, Berlin, DJV

Effektive Seuchenbekämpfung: Der DJV hat 16 zentrale Forderungen an Politik und Behörden aufgestellt.

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Effizientere ASP-Prävention: DJV legt 16-Punkte-Papier vor.
Effizientere ASP-Prävention: DJV legt 16-Punkte-Papier vor. (Quelle: Mross/DJV)

DJV fordert bessere ASP-Bekämpfung

31.8.2021, Berlin, DJV

Ein Jahr nach Einschleppung: Die Afrikanische Schweinepest breitet sich unvermindert aus in Deutschland. DJV kritisiert den Flickenteppich an Zuständigkeiten und Vorschriften. In einem 16-Punkte-Papier fordert der Verband eine bessere Zusammenarbeit und mehr Unterstützung der Jäger.

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Neue Region in Brandenburg von ASP betroffen: Uckermark
Neue Region in Brandenburg von ASP betroffen: Uckermark (Quelle: Rolfes/DJV)

Uckermark hat ersten bestätigten Fall von Afrikanischer Schweinepest

12.8.2021, Berlin, dpa

Nach dem Auftreten der Tierseuche ASP bei Hausschweinen ist die Sorge vor der Ansteckung weiter groß. Schutzzäune und ein Korridor sollen eine Ausbreitung verhindern. Nun gibt es einen ersten Fall bei einem Wildschwein im Norden.

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Flächenbrand: Die Afrikanische Schweinepest tritt nun in sechs brandenburgischen Landkreisen auf. Der LJVB fordert mehr Unterstützung bei der Seuchenbekämpfung.
Flächenbrand: Die Afrikanische Schweinepest tritt nun in sechs brandenburgischen Landkreisen auf. Der LJVB fordert mehr Unterstützung bei der Seuchenbekämpfung. (Quelle: Hamann/LJVB)

Afrikanische Schweinepest in Barnim

29.7.2021, Michendorf, LJVB

Mit Barnim ist der sechste brandenburgische Landkreis von der hochinfektiösen Tierseuche betroffen. LJVB fordert mehr Unterstützung bei der Seuchenbekämpfung.

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ASP-Eindämmung: Forderungspapier zum Umgang mit der Afrikanischen Schweinepest

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ASP-Eindämmung: Zentrale Forderungen des DJV an Politik und Behörden

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Frage-Antwort-Papier Afrikanische Schweinepest (Stand: Mai 2021)

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Frage-Antwort-Papier Afrikanische Schweinepest für Revierinhaber (Stand: Januar 2021)

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DJV-Broschüre: Wissenswertes zur Afrikanischen Schweinepest

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ASP-Früherkennung

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ASP - Maßnahmenkatalog

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ASP - Exemplarische Anwendung

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ASP-Poster Brandenburg DIN-A 2

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