Hier finden Sie die Vorschriften, nach denen die Richter auf Jagdhornbläserwettbewerben werten.

Bei Fragen dazu finden Sie geeignete Ansprechpartner oben auf dieser Seite.

LEMISI ist der Name des Projektes „Lebensmittelsicherheit in jagdlich gewonnenem Wildbret“. Es wurde im November 2011 vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Bundeslandwirtschaftsministerium (BMELV), Europäischem Verband der Wild- und Geflügelhändler (EPEGA), DJV und anderen Interessensverbänden projektiert, am 1. Mai 2012 gestartet, vom BfR federführend koordiniert und mit dem BfR-Symposium "Wild - Gut erlegt" im März 2014 abgeschlossen.

Ziel des Projektes war es zu ermitteln:

  1. wie stark Wildbret natürlich mit den Metallen Blei, Kupfer und Zink belastet ist (Hintergrundbelastung durch Äsung (Nahrung), Pflanzen mit Bleigehalten aufgenommen aus dem Boden beziehungsweise auf den Blättern durch Bleistaub aus der Luft)
  2. wie stark Wildbret durch Geschossfragmente aus Jagdbüchsenmunition belastet ist

Hierzu wurden sechs Proberegionen in den Bundesländern Niedersachsen (3, 2x mit mittlerer Bleibodenbelastung, 1x mit hoher Bleibodenbelastung), Mecklenburg-Vorpommern (2x mit niedriger Bleibodenbelastung) und Sachsen-Anhalt (1x mit hoher Bleibodenbelastung) ausgewählt. In jeder Proberegion wurden 240 Stück Reh- und Schwarzwild geschossen, davon die Hälfte mit bleifreier Munition.Datenabgleich beim Wildhändler im LEMISI-Projekt

Die Belastung der Böden wurde nach folgenden Kriterien definiert:

Belastung im 90. Perzentil:

  • Leichte Belastung: < 30 mg Blei / kg Boden
  • Mittlere Belastung: 30 – 75 mg Blei / kg Boden
  • Schwere Belastung: > 75 mg Blei / kg Boden

Im Anschluss wurden aus jedem versorgtem und verzehrsfertigem Tier drei Proben à 100 Gramm in den Teilbereichen Keule, Rücken und Nähe des ausgeschärften Schusskanals genommen. Diese werden in unterschiedlichen Laboren auf die Belastung mit Blei, Zinn und Kupfer untersucht.Probenahme im LEMISI-Projekt am verzehrsfertigen Stück Wild

Der DJV beteiligte sich finanziell an den Laboruntersuchungen als auch mit Personalkosten an LEMISI.

Involviert waren die Länder Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern mit Probeflächen, Länderministerien und Landesjagdverbände. Die Länder Hamburg, Bremen und Hessen stellten zusätzliche Laborkapazitäten. (Ebenfalls involviert war Bayern mit einer Zusatzerhebung für Rotwild.)

Teilergebnisse

Erste Teilergebnisse wurden auf dem BfR-Symposium „Alle(s) Wild?“ am 18./19. März in Berlin präsentiert.[1] Sie belegen, dass in bleihaltig geschossenem Wildbret mehr Blei im verzehrsfertigem Fleisch zu finden ist, als im bleifrei geschossenen Wildbret. Zudem fanden die Forscher in 16 Prozent aller Proben, die in der Nähe des Schusskanals genommen wurden Werte, die über dem zulässigen Bleigehalt für Rind- und Schweinefleisch (0,1mg/kg) lagen. Die relativ hohen Mittelwerte (arithmetisches Mittel) der Proben kommen durch wiederholt auftretende extreme Ausreißer zustande.[2]

Betrachtet man die Mediane (geometrisches Mittel), so liegt der Schluss nahe, dass der überwiegende Teil der untersuchten Proben verzehrstauglich ist. Als kritisch sind die Extreme zu betrachten, die möglicherweise durch Splitter oder eine Akkumulation von Bleistaub hervorgerufen werden.


[1] Müller-Graf, C. (2013). BfR. Präsentation „Status: Blei, Kupfer und Zink im Wildbret – Zwischenstand der statistischen Analyse“, BfR-Symposium „Alle(s) Wild?“, 18./19. März, 2013, www.bfr.bund.de/cm/343/status-blei-kupfer-und-zink-im-wildbret.pdf

[2] Ibid.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Verein. Der Schutz Ihrer persönlichen Daten ist für uns selbstverständlich und wir informieren Sie gerne darüber, wie wir Ihre personenbezogenen Daten verarbeiten.

Personenbezogene Daten sind alle Daten, die auf Sie persönlich beziehbar sind, z.B. Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Nutzerverhalten, IP-Adresse.

Verantwortlicher gemäß Art. 4 Abs. 7 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)

Deutscher Jagdverband e. V. (DJV)
Vereinigung der deutschen Landesjagdverbände für den Schutz von Wild, Jagd und Natur
Chausseestr. 37
10115 Berlin

Vertreten durch

Das Präsidium, dieses vertreten durch den Präsidenten, Herrn Dr. Volker Böhning, die Vizepräsidenten Helmut Dammann-Tamke, Dr. Dirk Wellershoff, Wolfgang Heins, Ralph-Müller-Schallenberg sowie den Schatzmeister, Herrn Kurt-Alexander Michael.

Kontakt

Tel.: 030/ 209 1394 0
Fax: 030/ 209 1394 30
E-Mail: djv@jagdverband.de

Kontakt Datenschutzbeauftragter

Rechtsanwalt Markus Heinrich
c/o Wolter Hoppenberg Rechtsanwälte PartG mBB
Münsterstraße 1-3
59065 Hamm
E-Mail: datenschutz@jagdverband.de

Hosting durch einen Drittanbieter

Im Rahmen einer Verarbeitung in unserem Auftrag erbringt ein Drittanbieter für uns die Dienste zum Hosting und zur Darstellung der Webseite. Dies dient der Wahrung unserer im Rahmen einer Interessensabwägung gemäß Art. 6 Absatz 1 lit. f) DSGVO überwiegenden berechtigten Interessen an einer korrekten Darstellung unseres Angebots. Alle Daten, die im Rahmen der Nutzung dieser Webseite oder in dafür vorgesehenen Formularen im Onlineshop wie folgend beschrieben erhoben werden, werden auf seinen Servern verarbeitet. Eine Verarbeitung auf anderen Servern findet nur in dem hier erläuterten Rahmen statt.

Dieser Dienstleister sitzt innerhalb eines Landes der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraum.

Erhebung von Daten bei Besuch unserer Website

Bei der bloßen informatorischen Nutzung unserer Website (also, wenn Sie die Website ohne sich zu registrieren oder anderweitigen Informationen zu übermitteln nutzen) erheben wir nur die personenbezogenen Daten, die Ihr Browser an unseren Server übermittelt. Wenn Sie unsere Website betrachten möchten, erheben wir die folgenden Daten, die für uns technisch erforderlich sind, um Ihnen unsere Internetseite anzuzeigen und die Stabilität und Sicherheit zu gewährleisten. Gemäß Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f) DSGVO sind dies folgende Daten:

  • IP-Adresse
  • Datum und Uhrzeit der Anfrage
  • Zeitzonendifferenz zur Greenwich Mean Time (GMT)
  • Zugriffsstatus/http-Status-Code
  • Jeweils die übertragene Datenmenge
  • Website, von der die Anforderung kommt
  • Die Art des Browsers
  • Das Betriebssystem und dessen Oberfläche
  • Sprache und Version der Browser-Software

Kontaktanfragen

Bei Ihrer Kontaktaufnahme mit uns per E-Mail oder über das Kontaktformular werden die von Ihnen mitgeteilten Daten von uns gespeichert, um Ihr Anliegen zu bearbeiten. Diese Daten geben wir nicht ohne Ihre Einwilligung weiter. Die in diesem Zusammenhang anfallenden Daten löschen wir, nachdem die Speicherung nicht immer erforderlich ist oder schränken die Verarbeitung ein, falls gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen.

Rechtsgrundlage der Verarbeitung ist Art. 6 Absatz 1 lit. a) DSGVO.

Anmeldungen zu Fortbildungen, Wettbewerben, etc.

Es besteht, u.U. auch für Nichtmitglieder, die Möglichkeit, an Veranstaltungen, wie etwa Fortbildungen, Wettbewerben und weiteren Veranstaltungen, teilzunehmen. Die zur Anmeldung und Durchführung der jeweiligen Veranstaltung erhobenen Daten verarbeiten wir ausschließlich zu diesem Zweck. Vorbehaltlich etwaiger gesetzlicher Aufbewahrungsfristen löschen wir Ihre Daten, sobald diese für die Zweckerfüllung nicht mehr erforderlich ist. Nähere Informationen erhalten Sie im Rahmen der Anmeldung zur konkreten Veranstaltung.

Rechtsgrundlage der Verarbeitung ist jeweils Art. 6 Absatz lit. 1 b) DSGVO.

Newsletter

Sie möchten sich unverbindlich über unsere Tätigkeit und Themen rund um die Jagd informiert werden, so können Sie sich für unseren Newsletter anmelden.

Nach Absenden Ihrer Interessensbekundung erhalten Sie eine E-Mail von uns mit einem Bestätigungslink. Mit Anklicken des Bestätigungslinks erteilen Sie uns die Einwilligung, Sie regelmäßig über interessante Veranstaltungen und Neuigkeiten der Jägerschaft zu informieren. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit über den ebenfalls in der E-Mail und jeder Newsletter-Ausgabe enthaltenen Link zur Abmeldung widerrufen. Nach erfolgtem Widerruf löschen wir unverzüglich Ihre personenbezogenen Daten, es sei denn, Sie erklären uns ausdrücklich die Zustimmung zur weiteren Speicherung.

Der Newsletter wird im Rahmen einer Verarbeitung in unserem Auftrag durch einen Dienstleister versendet, an den wir Ihre E-Mail-Adresse hierzu weitergeben. Ein angemessenes Datenschutzniveau ist gewährleistet.

Rechtsgrundlage der Verarbeitung ist Art. 6 Absatz 1 lit. a) DSGVO.

Weitergabe von Daten

Im Einzelfall kann es vorkommen, dass Ihre Daten an einen Dienstleister weitergegeben werden, der Aufgaben für uns erfüllt. Die von uns beauftragten Dienstleister wählen wir sorgfältig aus und stellen durch entsprechende Verträge sicher, dass Ihre Daten datenschutzkonform verarbeitet werden.

Rechtsgrundlage der Verarbeitung ist Art. 6 Absatz 1 lit. f) DSGVO.

Sollte in einem Einzelfall eine gesonderte Einwilligung von Ihnen notwendig sein, würden wir diese sofort vorab bei Ihnen einholen.

Diese Website verwendet Cookies. Wir verwenden Cookies nur zu dem Zweck, Informationen über die Nutzung unseres Webangebots zu erhalten sowie zu statistischen Zwecken. Wir setzen hierbei folgende Cookies ein:

Transiente Cookies

Transiente Cookies werden automatisiert gelöscht, wenn Sie den Browser schließen. Dazu zählen insbesondere die Saison-Cookies. Diese speichern eine sog. Saison-ID, mit welcher sich verschiedene Anfragen Ihres Browsers der gemeinsamen Sitzung zuordnen lassen. Dadurch kann Ihr Rechner wiedererkannt werden, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren. Diese Saison-Cookies werden gelöscht, wenn Sie sich ausloggen oder den Browser schließen.

Persistente Cookies 

Persistente Cookies werden automatisiert und nach einer vorgegebenen Dauer gelöscht, die sich je nach Cookie unterschieden kann. Sie können die Cookies in den Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers jederzeit löschen.

Darüber hinaus können Sie die von Ihnen getroffene Einstellung der Verwendung von Cookies unter folgendem Link ändern:

Zustimmung widerrufen

Einsatz von Matomo (ehemals Piwik)

Diese Website nutzt den Webanalysedienst Matomo, um die Nutzung unserer Website analysieren und regelmäßig verbessern zu können. Über die gewonnenen Statistiken können wir unser Angebot verbessern und für Sie als Nutzer interessanter ausgestalten.

Für diese Auswertung werden Cookies auf Ihrem Computer gespeichert. Die so erhobenen Informationen speichert der Verantwortliche ausschließlich auf seinem Server in Deutschland. Die Auswertung können Sie einstellen durch Löschung vorhandener Cookies und die Verhinderung der Speicherung von Cookies. Wenn Sie die Speicherung der Cookies verhindern, weisen wir darauf hin, dass Sie gegebenenfalls diese Website nicht vollumfänglich nutzen können.

Durch Ihre Einwilligung zum Einsatz von „Web-Analyse“ ist dieses Analyse-Tool aktiviert. Sie können Ihre Einwilligung unter dem in der „Cookie-Richtlinie“ hinterlegten Link jederzeit widerrufen; Matomo wird dadurch automatisch deaktiviert.

Die von Ihnen getroffene Einstellung zur Verwendung von Cookies können Sie unter folgendem Link ändern:

Die Verhinderung der Speicherung von Cookies ist außerdem durch die Einstellung in ihrem Browser möglich.

Diese Website verwendet Matomo mit der Erweiterung „AnonymizeIP“. Dadurch werden IP-Adressen gekürzt weiterverarbeitet, eine direkte Personenbeziehbarkeit kann damit ausgeschlossen werden. Die mittels Matomo von Ihrem Browser übermittelte IP-Adresse wird nicht mit anderen von uns erhobenen Daten zusammengeführt.

Das Programm Matomo ist ein Open-Source-Projekt. Informationen des Drittanbieters zum Datenschutz erhalten Sie unter https://matomo.org/privacy-policy/.

Rechtsgrundlage für die Nutzung von Matomo ist Art. 6 Absatz 1 lit. f) DSGVO.

YouTube-Videos

Wir haben YouTube-Videos in unser Online-Angebot eingebunden, die auf http://www.YouTube.com gespeichert sind und von unserer Website aus direkt abspielbar sind. Diese sind alle im „erweiterten Datenschutz-Modus“ eingebunden, d.h. dass keine Daten über Sie als Nutzer an YouTube übertragen werden, wenn Sie die Videos nicht abspielen. Erst wenn Sie die Videos abspielen, werden die in Absatz 2 genannten Daten übertragen. Auf diese Datenübertragung haben wir keinen Einfluss.

Durch den Besuch auf der Website erhält YouTube die Information, dass Sie die entsprechende Unterseite unserer Website aufgerufen haben. Die Übertragung der erfassten Daten erfolgt unabhängig davon, ob YouTube ein Nutzerkonto bereitstellt, über das Sie eingeloggt sind, oder ob kein Nutzerkonto besteht. Wenn Sie bei Google eingeloggt sind, werden Ihre Daten direkt Ihrem Konto zugeordnet. Wenn Sie die Zuordnung mit Ihrem Profil bei YouTube nicht wünschen, müssen Sie sich vor Aktivierung des Buttons ausloggen. YouTube speichert Ihre Daten als Nutzungsprofile und nutzt sie für Zwecke der Werbung, Marktforschung und/oder bedarfsgerechten Gestaltung seiner Website. Eine solche Auswertung erfolgt insbesondere (selbst für nicht eingeloggte Nutzer) zur Erbringung von bedarfsgerechter Werbung und um andere Nutzer des sozialen Netzwerks über Ihre Aktivitäten auf unserer Website zu informieren. Ihnen steht ein Widerspruchsrecht zu gegen die Bildung dieser Nutzerprofile, wobei Sie sich zur Ausübung dessen an YouTube richten müssen.

Weitere Informationen zu Zweck und Umfang der Datenerhebung und ihrer Verarbeitung durch YouTube erhalten Sie in der Datenschutzerklärung. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen zu Ihren Rechten und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutze Ihrer Privatsphäre: https://www.google.de/intl/de/policies/privacy.

Google verarbeitet Ihre personenbezogenen Daten auch in den USA und hat sich dem EU-US-Privacy-Shield unterworfen, https://www.privacyshield.gov/EU-US-Framework.

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung ist Art. 6 Absatz 1 lit. a) und f) DSGVO.

Umgang mit Spenden

Sie können uns über die von uns sorgfältig ausgewählten Spendentools eine Spende zukommen lassen. Die von uns ausgewählten Spendentools verarbeiten Ihr Daten datenschutzkonform und halten technische und organisatorische Maßnahmen vor, um den Datenschutz und die Datensicherheit zu gewährleisten. Weitere Informationen über die Spendentools erhalten Sie unter folgenden Links:

Gewinnspiele

Sie haben die Möglichkeit auf unserer Internetseite an ausgewählten Gewinnspielen teilzunehmen. Um Teilzunehmen füllen Sie bitte einfach das bereitgestellte Formular aus. Je nach Gestaltung kann es sein, dass wir Ihre Daten an einen Dienstleister weitergeben. Die von uns beauftragten Dienstleister wählen wir sorgfältig aus und stellen durch entsprechende Verträge sicher, dass Ihre Daten datenschutzkonform verarbeitet werden.

Nach Absenden enthalten Sie von uns eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Nachdem Sie den Bestätigungslink angeklickt haben, nehmen Sie an dem Gewinnspiel teil. Die von uns erhobenen Daten werden ausschließlich zur Durchführung des Gewinnspiels verarbeitet und nach Beendigung des Gewinnspiels unverzüglich gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten dem entgegenstehen.

Rechtsgrundlage der Verarbeitung ist Art. 6 Absatz 1 lit. a) DSGVO.

Ihre Rechte

Sie haben gegenüber uns folgende Rechte hinsichtlich der Sie betreffenden personenbezogenen Daten:

  • Recht auf Auskunft gemäß Art. 15 DSGVO
  • Recht auf Berichtigung gemäß Art. 16 DSGVO
  • Recht auf Löschung „Recht auf Vergessenwerden“ gemäß Art. 17 DSGVO
  • Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO
  • Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO
  • Recht auf Widerspruch gemäß Art. 21 DSGVO

Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an unseren Datenschutzbeauftragten.

Widerruf von Einwilligungen

Wenn Sie uns eine Einwilligung zur Nutzung personenbezogener Daten gegeben haben, können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen. Die bis zum Widerruf erfolgte Verarbeitung bleibt rechtmäßig. Ihre personenbezogenen Daten werden wir nach Eingang des Widerrufs löschen, soweit keine gesetzlichen Gründe dem entgegenstehen.

Beschwerderecht

Außerdem haben Sie das Recht, sich an die für uns zuständige Aufsichtsbehörde zu wenden:

Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Friedrichstr. 219
10969 Berlin

Telefon: 030 13889-0
Telefax: 030 2155050
E-Mail: mailbox@datenschutz-berlin.de

DJV lehnt Vorschlag zur externen Munitionslagerung von Bündnis 90 / Die Grünen ab

Die Sprecherin für innere Sicherheit von Bündnis 90/Die Grünen Irene Mihalic fordert, dass zukünftig keine Munition mehr in Privathaushalten gelagert werden darf. Auf Twitter schreibt die ehemalige Polizistin: „Das Problem sind schussbereite Waffen in Privathaushalten!“ Sie bezieht sich auf eine Studie, die bei sieben Amokläufen in Deutschland 51 Todesopfer zählt. Die Amokläufe seien überwiegend mit legal besessenen Waffen verübt worden.

Der DJV lehnt diesen Vorschlag als praxisfern und unrealistisch ab. „Jäger können bei einem Wildunfall in ihrem Revier nicht erst zum Zentrallager fahren, um mit der auswärts gelagerten Munition dann das leidende Tier zu erlösen“, sagt Helmut Dammann-Tamke, DJV-Präsidiumsmitglied und zuständig für das Thema Waffenrecht. “Wer sich auf der einen Seite mit Tierschutz besonders zu profilieren versucht, der sollte auf der anderen Seite vor Augen haben, dass diese Regelung dem Tierschutzgedanken im höchsten Maße zuwider läuft.” Außerdem seien zentrale Munitionslager nicht im Sinne der öffentlichen Sicherheit, da sie besonders attraktiv für Diebe seien.

Jagdliche Naturpädagogen sind Botschafter für Wild, Wald und Natur. Sie fühlen sich dem Begriff der Nachhaltigkeit verpflichtet. Als ausgebildete und staatlich geprüfte Fachleute bilden sie sich ständig weiter und vermitteln ihr Wissen über Jagd und Natur. Jagdliche Naturpädagogen stehen mit ihrer Qualifikation für Jägerinnen und Jäger mit besonderem Engagement und hoher sozialer Verantwortung.

Auf dieser Grundlage und zur Übernahme ehrenamtlicher Aufgaben im Bereich der Initiative LERNORT NATUR ernennt der DJV Naturpädagogen.

Dafür gelten folgende Voraussetzungen:
    •    Gültiger Jagdschein und Mitgliedschaft im Jagdverband,
    •    Vorlage des Erweiterten Polizeilichen Führungszeugnisses, 
    •    Teilnahme an 5 Seminarmodulen.

Das entspricht rund 15 Seminartagen mit rund 80 Stunden theoretischem und praktischem Unterricht. Alle Seminare werden vom DJV angeboten.
Bei Vorliegen aller Voraussetzungen erhalten die Teilnehmer eine DJV-Urkunde. Sie kann zurück genommen werden, wenn die Voraussetzungen dafür entfallen sind.

Des Weiteren sollen Naturpädagogen regelmäßig an einer mindestens eintägigen Fortbildung zu einem naturpädagogischen Thema innerhalb von 2 Jahren teilnehmen. Dazu können auch Angebote anderer Veranstalter genutzt werden.

Der Erwerb des Zertifikats „DJV-Naturpädagoge“ ist nicht Bedingung für die ehrenamtliche Tätigkeit für Lernort Natur im Jagdverband.
Der DJV beauftragt die Akademie für Wild, Jagd und Natur im Deutschen Jagdverband e.V. die Aus- und Fortbildung der Naturpädagogen zu vermitteln, diese zu beraten und die Ernennung auszusprechen.


Inhalte der Module

Für die Zertifizierung zum DJV Naturpädagogen ist die Teilnahme an fünf Modulen der LERNORT NATUR KOMPAKT Reihe notwendig.
Modul 1: Pädagogische Grundlagen
Modul 2: Organisatorische Grundlagen, Material,  Öffentlichkeitsarbeit
Modul 3: Praktische Wald- und Wildpädagogik
Modul 4: Spezialthemen, Vertiefung
Modul 5: Praktischer Einsatz 

Das Training wird in Zusammenarbeit mit einer Schule oder Gruppen angeboten. Die Teilnehmer erarbeiten in Gruppen Lernstationen, die die Gruppen durchlaufen. DJV-Referenten begutachten die Umsetzung und geben danach ein Feedback. Das Lernort Natur Training bietet somit eine praktische Umsetzung der bisher erlernten Seminarinhalte unter realen Bedingungen.

Leistungsschießen in Stuttgart und Liebenau

Das Schießen um die DJV-Schießleistungsnadel Sonderstufe GOLD in allen 3 Stufen für Lang- und Kurzwaffen und um die DJV-Schießleistungsnadel GOLD fand am 30. Mai und 1. Juni 2013 in Liebenau sowie am 15. und 16. Juni in Stuttgart statt. Die Ergebnislisten finden Sie hier.

Ergebnislisten des Leistungsschießens in Liebenau:

Ergebnislisten des Leistungsschießens in Stuttgart:

 

Verabschiedet am 24.03.1980, zuletzt geändert am 11.09.1995

Der DJV hat aufgrund Artikel 2 Absatz 5 seiner Satzung folgende Disziplinarordnung beschlossen:

I. Abschnitt
Grundsätze

§ 1

Pflicht eines jeden Jägers ist es insbesondere,

a) die geschriebenen und ungeschriebenen Gesetze zum Schutz des Wildes, über die Ausübung der Jagd und zur Erhaltung des Waidwerks zu beachten,

b) darüber hinaus – namentlich auch in seinem Verhalten anderen Jägern gegenüber – alles zu unterlassen, was geeignet ist, das Ansehen der Jägerschaft gröblich zu verletzen.

§ 2

(1) Vorsätzliche und fahrlässige Zuwiderhandlungen gegen § 1 können als Pflichtwidrigkeit im Disziplinarverfahren mit

1. Verwarnung,

2. Geldbuße bis zu 2.556,46 Euro,

3. Aberkennung von Ämtern und Funktionen in der Jägerschaft bzw. Ruhen der Wählbarkeit,

4. zeitlichem Ruhen der Mitgliedschaftsrechte,

5. Ausschluss

geahndet werden. Im Fall zu Ziffern 3. – 5. kann zugleich die Veröffentlichung des erkennenden Teils des Spruches in der Verbandspresse angeordnet werden.

(2) Geben die Ermittlungen Anlass zur Einleitung verwaltungs- oder strafrechtlicher Verfahren, ist dies unverzüglich dem Landesjagdverband mitzuteilen.

(3) Entstehende Verfahrenskosten können ganz oder teilweise dem Betroffenen auferlegt werden.

(4) Im Fall des Absatzes 1 Ziffern 4. – 5. darf der Betroffene in keinem anderen Landesjagdverband bzw. dessen Untergliederung als Mitglied aufgenommen werden.

§ 3

Die Verfolgung einer Pflichtwidrigkeit verjährt in fünf Jahren. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Pflichtwidrigkeit begangen worden ist.

§ 4

(1) Die in den Landesjagdverbänden und ihren Untergliederungen über diese Disziplinarordnung hinausgehende satzungsmäßig zustehende Ordnungsgewalt bleibt unberührt. Eine vereinsrechtliche Doppelahndung ist unstatthaft.

(2) Unberührt von dieser Disziplinarordnung bleibt ferner das Recht der Landesjagdverbände, aufgrund gesetzlicher Vorschriften Anträge an Gerichte oder Behörden zu stellen oder Anregungen zu geben.

II. Abschnitt
Disziplinarausschuss

§ 5

Zur Verfolgung und Ahndung von Pflichtwidrigkeiten werden in jedem Landesjagdverband Disziplinarausschüsse in der notwendigen Anzahl bilden.

§ 6

(1) Ein Disziplinarausschuss besteht aus dem Vorsitzenden und zwei Beisitzern. Der Vorsitzende muss zum Richteramt befähigt sein.

(2) Die Ausschussmitglieder und eine ausreichende Zahl von Stellvertretern werden vom Landesjagdverband für die Dauer der Amtsperiode des Landesjagdverbands-Vorstandes berufen. Erneute Berufung ist zulässig.

(3) Die Ausschussmitglieder dürfen nicht dem Vorstand des Landesjagdverbandes und nicht dem Vorstand der örtlichen Untergliederung angehören, in welcher der vom Verfahren Betroffene Mitglied ist.

(4) die Ausschussmitglieder sind ehrenamtlich tätig und erhalten lediglich Auslagen- und Aufwendungsersatz nach den Bestimmungen ihres Landesjagdverbandes.

III. Abschnitt
Verfahren

§ 7

(1) Der Disziplinarausschuss oder ein von ihm beauftragtes Mitglied führen die Ermittlungen auf Antrag selbst durch. Antragsberechtigt ist ein Landesjagdverband sowie jede natürliche und/oder juristische Person, die mittelbar oder unmittelbar Mitglied eines Landesjagdverbandes oder seiner Untergliederungen ist.

(2) Auf Verfahrensbeschleunigung ist Wert zu legen. Ein Verfahren vor den ordentlichen oder Verwaltungsgerichten sowie den Verwaltungsbehörden bedingt keine Aussetzung des Disziplinarverfahrens.

(3) Vor Abschluss der Ermittlungen ist dem Betroffenen schriftlich oder mündlich Gelegenheit zur Äußerung mit einer Frist von zwei Wochen zu geben.

§ 8

(1) Der Disziplinarausschuss entscheidet aufgrund des Ermittlungsergebnisses. Eine mündliche Verhandlung soll stattfinden.

(2) Findet eine mündliche Verhandlung statt, so unterliegt diese den Grundsätzen rechtsstaatlicher Verfahrensregeln.

(3) Der Betroffene kann sich auf seine Kosten von einem Rechtsanwalt vertreten lassen.

(4) Der Spruch des Disziplinarausschusses ergeht im Namen des Landesjagdverbandes. Er hat eine Kostenentscheidung zu enthalten, in der die Kosten nach billigem Ermessen dem Antragsteller, dem Betroffenen oder dem Landesjagdverband – ggf. anteilig – aufzuerlegen sind. Er ist schriftlich, kurz und unter Angabe der wesentlichen Gründe niederzulegen, von allen Disziplinarausschussmitgliedern zu unterzeichnen und dem Betroffenen, dem Landesjagdverband und dem Antragsteller mitzuteilen.

(5) Abstimmungen erfolgen geheim durch Mehrheitsbeschluss.

(6) Eine Einstellung des Verfahrens kommt nur analog § 170 Absatz 2 der Strafprozessordnung in Betracht.

§ 9

Die Verfahrenskosten sind bare Auslagen für Zeugen, Sachverständige, Schreibarbeiten und Porti sowie Kosten für vom Betroffenen beantragte besondere Beweiserhebungen.

IV. Abschnitt
Berufungsinstanz

§ 10

(1) In jedem Landesjagdverband ist ein Berufungsausschuss zu bilden. § 6 gilt entsprechend.

(2) Der Betroffene sowie der Landesjagdverband können gegen eine Einstellung des Verfahrens sowie gegen jeden Spruch eines Disziplinarausschusses binnen zwei Wochen seit Zustellung beim Berufungsausschuss schriftlich Berufung einlegen. Die Berufung ist binnen weiterer zwei Wochen nach Einlegung zu Begründung.

(3) Auf das Verfahren vor dem Berufungsausschuss finden die Vorschriften des Abschnittes III. entsprechende Anwendung.

V. Abschnitt
Schlussvorschriften

§ 11

(1) Der Landesjagdverband hat für die Vollziehung des Spruchs zu sorgen.

(2) Geldbußen sind dem Landesjagdverband oder einer anderen gemeinnützigen Einrichtung zuzuführen und notfalls unter Inanspruchnahme oder ordentlichen Gerichte beizutreiben.

(3) Der Inhalt des auf zeitweiliges Ruhen der Mitgliedschaftsrechte oder auf Ausschluss lautenden rechtskräftigen Spruches soll von der zuständigen Ortorganisation und vom Landesjagdverband auf der nächsten Mitgliederversammlung oder auf andere Weise an die nachgeordneten Gliederungen bekanntgegeben werden.

(4) Entscheidungen zu § 2 Absatz 1 Ziffer 3. – 5. sind von den Landesjagdverbänden unverzüglich an den DJV und die anderen Landesjagdverbände mitzuteilen.

(5) Für Betroffene, die aufgrund eines drohenden oder schwebenden Disziplinarverfahrens aus der Organisation des Landesjagdverbandes ausgetreten sind, wird das Disziplinarverfahren und die Mitteilung zu Absatz 4 trotzdem durchgeführt.

Anmerkung: In DM ausgewiesene Beträge wurden gemäß der VO (EG) 1103/97 vom 17. Juni 1997 in Euro umgerechnet.

DJV abonnieren