Der Deutsche Jagdverband lud vom 01. bis 02. September Mitglieder der Landesjagdverbände zu einem speziellen Medientraining in die DJV-Geschäftstelle nach Berlin ein.

Der Deutsche Jagdverband (DJV) veranstaltete Anfang September 2015 ein Medientraining für LJV-Mitglieder, die regelmäßig mit der Presse zu tun haben. Sowohl ehrenamtlich als auch hauptberuflich Tätige aus 12 verschiedenen Landesjagdverbänden nahmen an dem Seminar in der Berliner Geschäftsstelle teil. In Zusammenarbeit mit der Agentur für Verbandskommunikation (ADVERB) vermittelte DJV-Pressesprecher Torsten Reinwald zunächst Theorie und Praxis der Pressearbeit: Wie ticken Medien? Was ist zu beachten, wenn die Presse an die Tür klopft?

Angewendet wurden die theoretischen Tipps dann in einem mehrstündigen Interviewtraining. Hier konnten die Teilnehmer sowohl aus der Sicht des Interviewten als auch des Interviewers Erfahrungen sammeln. Stets begleitete eine Kamera die verschiedenen Gesprächssituationen für die anschließende Auswertung zur Verbesserung von Gestik, Mimik und Artikulation. „Die Veranstaltung war bestens organisiert und äußerst lehrreich", so Friedrich Noltenis, Mitglied des LJV Sachsen. Er sprach damit für alle 13 Teilnehmer, die sich für die Möglichkeit der persönlichen Weiterbildung ausdrücklich beim DJV bedankten.

Auf Anfrage entwickelt die DJV-Akademie verschiedene Seminare und Trainings für Jägerinnen und Jäger.

Kontakt: akademie@jagdverband.de                                                             

Ansprechpartner: Ralf Pütz, DJV-Bildungsreferat

Einführung in das DJV-Medientraining (Quelle: Kapuhs/DJV)
Einführung in das DJV-Medientraining (Quelle: Kapuhs/DJV)
Kleine Arbeitsgruppen analysieren verschiedene Videosituationen (Quelle: Kapuhs/DJV)
Kleine Arbeitsgruppen analysieren verschiedene Videosituationen (Quelle: Kapuhs/DJV)
Besprechnung der Gruppenarbeiten (Quelle: Kapuhs/DJV)
Besprechnung der Gruppenarbeiten (Quelle: Kapuhs/DJV)
Literaturempfehlungen zum DJV-Medientraining (Quelle: Kapuhs/DJV)
Literaturempfehlungen zum DJV-Medientraining (Quelle: Kapuhs/DJV)
Gregor Klar stellt seine Analyse vor (Quelle: Kapuhs/DJV)
Gregor Klar stellt seine Analyse vor (Quelle: Kapuhs/DJV)
DJV-Pressesprecher Torsten Reinwald begleitet das DJV-Medientraining mit Rat und Tat (Quelle: Kapuhs/DJV)
DJV-Pressesprecher Torsten Reinwald begleitet das DJV-Medientraining mit Rat und Tat (Quelle: Kapuhs/DJV)
Anke Christoph interviewt Friedrich Noltenius unter erschwerten Bedingungen (Quelle: Kapuhs/DJV)
Anke Christoph interviewt Friedrich Noltenius unter erschwerten Bedingungen (Quelle: Kapuhs/DJV)
Marcus Henke (1.v. rechts) in spezieller Interviewsituation mit Klaus Lachenmaier (2. v. rechts) (Quelle: Kapuhs/DJV)
Marcus Henke (1.v. rechts) in spezieller Interviewsituation mit Klaus Lachenmaier (2. v. rechts) (Quelle: Kapuhs/DJV)

15 Jägerinnen und Jäger haben in der DJV-Schreibwerkstatt Pressemeldungen und Berichte geschrieben, sowie eine Redaktionskonferenz der Berliner Zeitung besucht. Das Feedback ist durchweg positiv.

15 Jägerinnen und Jäger haben in der DJV-Schreibwerkstatt Pressemeldungen und Berichte geschrieben und eine Redaktionskonferenz der Berliner Zeitung besucht. Das Feedback ist durchweg positiv: "Ein sehr gutes Seminar mit ziemlich aktuellen Bezügen, angenehmes Arbeitsklima und perfekter Ausgleich zwischen Erläuterungen und Selbstversuchen."

In Zusammenarbeit mit der Agentur ADVERB aus Berlin vermittelten die DJV-Referenten Torsten Reinwald, Pressesprecher, und Anna Martinsohn, Online-Redakteurin die Theorie zur Verbandsarbeit und zum Schreiben. Wie lang darf ein Satz sein, damit er verständlich bleibt? Wie gelingt es mir, kurz und attraktiv zu schreiben? Welche Stolperfallen lassen sich bei Pressemeldungen leicht vermeiden? Den praktischen Teil absolvierten die Teilnehmer mit ADVERB. Eine Fotostrecke gibt es auf Facebook (http://on.fb.me/1H1CmoF).

Wie auch beim Nachwuchskräftetraining im vergangen Jahr, waren die Jäger aus fast ganz Deutschland angereist. Besonders gut vertreten waren die neuen Bundesländer und Länder mit starker Jägerschaft, wie Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Vorschläge zu weiteren Vertiefungsthemen im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nimmt der DJV unter bildung@jagdverband.de jederzeit gern an.

Für alle Wettbewerbe im jagdlichen Schießen ist am 1. April 2015 eine neue DJV-Schießvorschrift in Kraft getreten. Die neue DJV-Schießvorschrift mit neuer Schießstandordnung ist als Broschüre aufgelegt und kann ab sofort im DJV-Shop bestellt werden.

Für alle Wettbewerbe im jagdlichen Schießen ist am 1. April 2015 eine neue DJV-Schießvorschrift in Kraft getreten. Die neue DJV-Schießvorschrift mit neuer Schießstandordnung ist als Broschüre aufgelegt und kann ab sofort im DJV-Shop für 2,00 Euro pro Stück bestellt werden.

Die Neuauflage der Schießvorschrift im praktischen DIN A6-Format enthält alle Details die Wettkampfschützen kennen müssen, darüber hinaus auch Regelungen zur Verwendung von Wechselchokes und Zulassungsvoraussetzungen von Wettkampfbüchsen. Das komplette Heft wurde übersichtlicher gestaltet. Des Weiteren enthält die Schießvorschrift jetzt die komplett überarbeitete DJV-Schießstandordnung.

Tafel „Schießstandordnung“ in wetterfester Ausführung

Gleich mitbestellt werden sollte die Tafel "Schießstandordnung" nach der DJV-Schießvorschrift, die rechtlich alle Vorschriften für Schießstände berücksichtigt. Die wetterfeste und stabile Kunststofftafel (Materialstärke 3 mm) im Format DIN A2 ist speziell für den dauerhaften Aushang auf dem Schießstand gefertigt. Die Tafel kostet 19,90 Euro.

Die neue Schießvorschrift, die wetterfeste Schießstandordnung sowie viele weitere Artikel rund ums jagdliche Schießen sind online bestellbar unter www.djv-shop.de; schriftlich oder telefonisch kann bestellt werden bei der DJV-Service und Marketing GmbH, Friesdorfer Straße 194 a, 53175 Bonn, Telefon: 0228 / 387290-0, Fax: 0228 / 387290-25, E-Mail: info@djv-shop.de. Die genannten Preise enthalten die gesetzliche Mehrwertsteuer, zuzüglich Versandkosten.

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Der Deutsche Jagdverband fordert eine aussagekräftige Kriminalstatistik für eine Versachlichung der Diskussion um den rechtmäßigen privaten Waffenbesitz.  

Anlässlich der IWA OutdoorClassics, Europas größter Fachmesse für Waffen, die ab heute in Nürnberg stattfindet, fordert der Deutsche Jagdverband (DJV) eine Versachlichung der Diskussion um den rechtmäßigen privaten Waffenbesitz. „Überzogene Kontrollgebühren und unsachliche Diskussionen sind kein Beitrag zur öffentlichen Sicherheit“, sagte DJV-Präsidiumsmitglied Helmut Dammann-Tamke.

Der DJV fordert in der Diskussion um den Waffenbesitz den „wissensbasierten Weg“ statt Ideologie und Panikmache. Zentrale Aufgabe der Politik muss daher eine Nachbesserung der polizeilichen bundesweiten Kriminalstatistik sein: Diese unterscheidet derzeit bei Straftaten mit Schusswaffen nicht zwischen legalem oder illegalem Waffenbesitz. „Ohne wirklich belastbares Zahlenmaterial wird in regelmäßigen Abständen reflexartig eine Verschärfung des Waffenrechts gefordert, um angeblich mehr Sicherheit zu erreichen“, sagte Dammann-Tamke. „Der Weg zu mehr Transparenz, der mit einem zentralen Waffenregister begonnen worden ist, muss nun auch konsequent zu Ende gegangen werden.“

Jäger gehen mit ihrem Handwerkszeug - den Waffen - verantwortungsbewusst um. Das deutsche Waffengesetz ist eines der strengsten der Welt. Die Herausforderung sind nicht die legalen, sondern die illegalen Waffen. Der DJV fordert Politik und Verwaltung auf, verstärkt gegen den illegalen Waffenbesitz vorzugehen. „Wenn Politik und Verwaltung die Energie, die sie in die Überwachung der legalen Waffenbesitzer stecken, in die Eindämmung des illegalen Waffenbesitzes stecken würden, dann wäre für die innere Sicherheit viel gewonnen“, sagte Dammann-Tamke.

„Die Jägerinnen und Jäger in Deutschland sind sich Ihrer hohen Verantwortung und Sorgfalt als legale Waffenbesitzer gegenüber der Gesellschaft bewusst. Wir erfüllen pflichtbewusst alle Auflagen, erwarten aber auch im Gegenzug von den Kommunen, nicht durch Erhebung von überzogenen Gebühren für die Überprüfung der Aufbewahrung den legalen Besitz für Durchschnittsverdiener unmöglich zu machen“, so Dammann-Tamke abschließend.

Über 3000 Jägerinnen und Jäger mit rund 450 Jagdhörnern trafen sich gestern zur Großkundgebung auf dem Schlossplatz. Politiker waren schwer beeindruckt und verkündeten Nachbesserungen an wesentlichen Kritikpunkten des Landesjagdverbandes bei der DVO zum JWMG.

Ein orangenes Jägermeer. Über 3000 Grünröcke sind mit Bussen aus ganz Baden-Württemberg angereist. Der Blick vom Hochsitz hinab ist überwältigend. Und dann schmettern die rund 450 Jagdhornbläser gemeinsam die Begrüßung über den Schlossplatz in Stuttgart. Gänsehaut-Atmosphäre. Und das spürt nicht nur Landesjägermeister Dr. Jörg Friedmann bei seiner Eröffnungsrede um fünf vor zwölf.

Die führenden Politiker aller Fraktionen im Landtag sowie der Minister und sein Amtschef stehen gebannt vor dem Hochsitz und lauschen den Kritikpunkten des Landesjägermeisters an der DVO. Sachlich und direkt formuliert Dr. Friedmann die Bedenken, Forderungen und Ängste der Jäger. Dafür erntet er überwältigende Zustimmung und Applaus.

Nach der Eröffnung bekommen Politiker Redezeiten, um aus der Sicht ihrer Partei die Sachlage zu erläutern. Ministerialdirektor Wolfgang Reimer versuchte die DVO-Entwicklung als politisch und juristisch korrekt zu verkaufen. Dafür gab es Pfeifkonzerte der orangenen Zuhörer. Er kündigte aber an, dass in wesentlichen Kritikpunkten nachgebessert wird: 1. Die vorgeschlagene Jagdzeit auf Rabenvögel wird verlängert, 2. Kirrung und Fütterung werden praxisgerechte Regelungen bekommen, 3. Tafel- und Krickente bekommen Jagdzeiten.

Schützenhilfe erhielten die Demonstranten von SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel. Im ersten Entwurf der Durchführungsverordnung seien ihm auch ein paar Dinge gegen den Strich gegangen, ruft er den Waidmännern vom Hochsitz aus zu. Da habe er sich "hinters Licht geführt" gefühlt. Der per Gesetz beschlossene Kompromiss dürfe aber nicht "verwässert" werden. Und FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke setzt noch einen drauf: „Bei einem Regierungswechsel 2016 wird dieses Jagdgesetz in den ersten 100 Tage verschwinden".

Guido Wolf, Spitzenkandidat der CDU, holte die Jäger mit seiner Rede genau dort ab, wo der Schuh drückt. „Die Kompromissbereitschaft der Jäger wurde überstrapaziert. Die Menschen wurden an der Nase herumgeführt. Das erst 3.000 Jäger nach Stuttgart kommen müssen um Fairness einzufordern, ist traurig. Das Ganze polemisch zu überfrachten und Jäger als Katzenkiller darzustellen, ist unseriös." Tosender Applaus und Jubelrufe erhielt er von über 3000 begeisterten Demonstranten als Dankeschön dafür.

Der Präsident des Deutschen Jagdverbandes, Hartwig Fischer, sprach über die Auswirkungen auf Bundesebene. Besonders die Fallenjagd und das Fütterungsverbot sind für ihn nicht hinnehmbare Kritikpunkte. Gewohnt enthusiastisch und mitreißend gipfelte seine Rede mit einem 3- fachen Horrido aus über 3000 Kehlen.

LBV-Vizepräsident Gerhard Glaser stellte in seiner Rede die gelebte Misstrauenskultur in der Gesellschaft in den Vordergrund. Er wünsche sich mehr Kompetenz in der Politik. „Landwirte wie Jäger schützen durch nützen“, stellte Glaser fest.

„Über 3000 Teilnehmer, eine stilvolle Kundgebung, gelebter Zusammenhalt und Solidarität im Landesjagdverband“, so beschreibt Landesjägermeister Dr. Jörg Friedmann den denkwürdigen Auftritt der Baden-Württemberger Jägerschaft. Weiter führt er aus: „Großes Interesse von Politikern, Medienvertretern und Betroffenen verbunden mit der Ankündigung aus dem Ministerium, dass wesentliche Kritikpunkte der Jäger umgesetzt werden, das ist großartig. Wir haben ein Zeichen gesetzt, und unser Ziel mehr als erreicht. Unsere Kundgebung war ein Erfolg auf ganzer Linie! Die Politik hat begriffen, dass Sie nur mit und nicht gegen uns, die kompetenten und geprüften Anwender des Jagdrechts, den Schutz von Wild, Jagd und Natur sowie der Land- und Forstwirtschaft erreichen kann.“

Alexander Bonde schießt scharf gegen Jäger. In einer dpa-Meldung vom gestrigen Montag wirft er erneut den Haustierabschuss in den Ring. Damit hat die Kundgebung nichts zu tun!

Minister Bonde regt sich über den Auftritt der Jäger in der Öffentlichkeit bereits im Vorfeld in einer dpa-Meldung (lsw 2305) von gestern mächtig auf. Dabei sollte er als Grüner die Demonstrationsfreiheit besonders gut kennen. Die Wurzeln seiner Partei liegen auf Kundgebungen, Demonstrationen und Protestmärschen. Doch für eine Jäger- Kundgebung hat er offensichtlich kein Verständnis.

Anschuldigungen von Bonde, dass die Jäger den uneingeschränkten Katzenabschuss fordern, sind falsch! In der DVO geht es nicht um diesen Inhalt. Der Minister versucht immer wieder mit solchen Aussagen die Jägerschaft in ein schlechtes Licht zu rücken und dadurch ins Abseits zu drängen. Danach behauptet er, dass Jäger am Rande der Gesellschaft stünden.

Das sieht Landesjägermeister Dr. Jörg Friedmann anders: „Bei einer repräsentativen Umfrage ist das Ergebnis klar: Jagd und Jäger stehen in der Mitte der Gesellschaft. Die Bevölkerung hat Verständnis für Waidmänner und ihr Tun. Spätestens wenn der eigene Garten von Wildschweinen umgegraben oder ein Reh ins Auto gelaufen ist, ruft jeder nach uns Jägern.“

Außerdem unterliegt Minister Bonde einem Missverständnis, wenn er annimmt, dass vor allem Jäger aus Nordrhein-Westfalen zur Kundgebung kommen. Es haben sich bereits über 3000 Jägerinnen und Jäger aus Baden-Württemberg angemeldet. Gäste aus anderen Bundesländern sind aber selbstverständlich willkommen.

Jäger nehmen einen Nichtjäger mit ins Revier und berichten darüber.

Auf der Jagd und Hund, Europas größter Jagdfachmesse, startet die Aktion „Gemeinsam Jagd erleben“. Die dlv-Jagdmedien (unsere Jagd, PIRSCH, Niedersächsischer Jäger, jagderleben.de) sowie der Deutsche Jagdverband (DJV) rufen dabei alle Jäger auf, einen Nichtjäger mit ins Revier zu nehmen. Dabei können Sie ihm zeigen, wie vielfältig die Jagd ist. Möglichkeiten gibt es viele. Wie wäre es beispielsweise mit einem Ansitz auf den Maibock? Denn dem Zauber eines erwachenden Morgens oder den stimmungsvollen Abendstunden kann sich kein echter Naturfreund entziehen. Aber auch die Beizjagd oder die Hundeausbildung im Revier sind geeignet, Nichtjägern das Waidwerk nahezubringen und mit Vorurteilen aufzuräumen. Am Abend kann man den Tag dann gemeinsam beim Grillen von Wildschweinsteaks oder Wildwürsten ausklingen lassen.

Um möglichst viele Menschen an dem Erlebnis teilhaben zu lassen, sollten Jäger und Gast den Tag in Wort und Bild festhalten und die Ausbeute an jaeben@jagderleben.de senden. Die interessantesten Geschichten werden in den Jagdmagazinen der dlv-Jagdmedien, unter www.jaeben.jagderleben.de sowie in Facebook veröffentlicht. Mit dem Hashtag #jaeben15 darf natürlich auch fleißig getwittert werden. Am Ende des Jagdjahres 2015/16 werden unter allen Teilnehmern wertvolle Preise verlost. Wie Sie den Ansitz mit Ihrem Gast richtig vorbereiten und worauf Sie während der Jagd achten sollten, erfahren Sie in der Broschüre „Gemeinsam Jagd erleben“.

Info: Die Broschüre kann zudem im 5er-Pack beim Deutschen Jagdverband (Pressestelle@jagdverband.de, Tel. 030-2091394-23) sowie bei den dlv-Jagdmedien (dlv Leser-Service, Tel. 089-12705-228, Fax: -586, frauke.weck@dlv.de) gegen 4 Euro Portogebühr bestellt werden.  

Der Leitfaden gibt dem Jäger Hinweise und Tipps zur Aktion. (Quelle: djv/dlv)
Der Leitfaden gibt dem Jäger Hinweise und Tipps zur Aktion. (Quelle: djv/dlv)
Vom Schuss bis zum Genuss: Nichtjägerin Babett Waschke begleitete DJV-Mitarbeiterin Anna Martinsohn auf den Hochsitz. (Quelle: djv)
Vom Schuss bis zum Genuss: Nichtjägerin Babett Waschke begleitete DJV-Mitarbeiterin Anna Martinsohn auf den Hochsitz. (Quelle: djv)
"Ruhe, Geduld und ein waid-frauischer Schuss verhalfen uns an diesem Abend zu einem Frischling“, so Babett Waschke nach ihrem Jagderlebnis. (Quelle: djv)
Wildbret kann mehr sein als klassischer Braten mit Knödel und Rotkraut: Thai-Curry aus der Frischlingschulter.  (Quelle: djv)
Wildbret kann mehr sein als klassischer Braten mit Knödel und Rotkraut: Thai-Curry aus der Frischlingschulter. (Quelle: djv)
Mit dem Jäger unterwegs - Die Broschüre für den Gast. (Quelle: djv/dlv)
Mit dem Jäger unterwegs - Die Broschüre für den Gast. (Quelle: djv/dlv)
Gemeinsam Jagd erleben - Eine Aktion von dlv und DJV. (Quelle: djv/dlv)
Gemeinsam Jagd erleben - Eine Aktion von dlv und DJV. (Quelle: djv/dlv)

Der Deutsche Schützenbund (DSB) arbeitet nicht mehr mit dem Verband unabhängiger Schießstandsachverständiger (VuS) zusammen. Der DJV begrüßt dies: Als einzige Organisation fordert der VuS, dass nur noch öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige eingesetzt werden - davon gibt es nur etwa 15. Die derzeit über 400 qualifizierten anerkannten Fachkräfte dürften keine Überprüfung der Schießstände mehr vornehmen. 

Der Deutsche Schützenbund (DSB) hat im Gesamtvorstand beschlossen, die Kooperation mit dem Verband unabhängiger Schießstandsachverständiger (VuS) zu beenden. Hintergrund ist, dass §12 der Allgemeinen Waffengesetz-Verordnung (AWaffV) ab dem 1. Januar 2015 vorsieht, für die behördliche Regelüberprüfung nur noch öffentlich bestellte und vereidigte Schießstandsachverständige zuzulassen.

Bisher wird ein Großteil der Schießstände von qualifizierten anerkannten Schießstandsachverständigen überprüft. Hiervon gibt es etwa 400 in Deutschland. Öffentlich bestellt und vereidigt sind rund 15 Personen (zusätzlich etwa 30 Personen öffentlich bestellt und beeidigt in Bayern). Sollte die Regelung des §12 AWaffV zum 1. Januar 2015 in Kraft treten, stünden nur sehr wenige Personen für die Regelüberprüfung der Schießstände zur Verfügung.

Ausschließlich der VuS hält an dem Inkrafttreten fest. Alle anderen Verbände und Organisationen, die sich Anfang Oktober 2014 zur konstituierenden Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Schießstandrichtlinien unter Leitung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zusammengefunden haben, darunter DJV und DSB, empfehlen eine Überarbeitung des §12 AWaffV.

Der DJV spricht sich dafür aus, das bisher gut funktionierende bestehende System der anerkannten Schießstandsachverständigen auch nach dem 1. Januar 2015 beizubehalten.

Informationen zur Kündigung der Kooperation: http://www.dsb.de/aktuelles/meldung/5653-DSB-kuendigt-Kooperation-mit-Verband-unabhaengiger-Schiessstandsachverstaendiger-VuS/

Land Rover bezieht Stellung zu Kooperation mit „Born Free Foundation“: Unterstützung von Jagd und Tierschutz sind kein Widerspruch.

Wie kürzlich durch CIC und DJV veröffentlicht, unterstützt der Automobilhersteller Land Rover die Tierschutzorganisation „Born Free Foundation“, die Trophäenjagd in Afrika explizit ablehnt. Beide Verbände hatten Land Rover um eine Stellungnahme gebeten, die nun vorliegt:

„Land Rover hat sich zu einem globalen, nachhaltigen Umweltschutz verpflichtet, der viele Projekte und Ansätze auf der ganzen Welt umfasst. Wir haben eine lange Tradition in diesem Bereich und werden auch weiterhin aktiv ein umfassendes Programm für den Tier- und Naturschutz sowie die Bekämpfung der Wilderei und der Wildtiererhaltung unterstützen. Wir sehen daher in unserem Engagement mit der ‚Born Free Foundation‘ und unseren Aktivitäten im Bereich der Jagd keinen Widerspruch, ganz im Gegenteil.“

Wildkameras stehen derzeit im Fokus der Öffentlichkeit. Wie man sie korrekt einsetzt, erklärt der DJV im Positionspapier „Hinweise zur Verwendung von Wildkameras“.

Der Einsatz von Wildkameras im Wald durch Privatpersonen wird derzeit kontrovers diskutiert. Er ist rechtlich in den Bundesländern sehr unterschiedlich geregelt. Um den korrekten Umgang mit Wildkameras zu gewährleisten, hat der Deutsche Jagdverband (DJV) das DJV-Positionspapier „Hinweise zur Verwendung von Wildkameras“ erstellt.

Datenschützer klagen, dass von den Kameras nicht nur Wildtiere, sondern auch Wanderer und Pilzsammler, Spaziergänger und Jogger erfasst würden. Anders als von Datenschutzbehörden dargestellt, geht es beim Einsatz von Wildkameras ausschließlich um die Wildtierbeobachtung und keinesfalls um die Ermittlung personenbezogener Daten. Wildkameras werden vornehmlich in Gebieten angebracht, in denen sich keine Waldbesucher aufhalten. Durch den Einsatz im jagdlichen Bereich können sie einen wertvollen Beitrag zur Hege, der störungsarmen Jagd sowie zum Artenschutz leisten.

Da die Rechtsgrundlagen zum Einsatz von Wildkameras je nach Bundesland sehr verschieden sind, setzen sich die Landesjagdverbände und der DJV im Moment für eine Klärung der Rechtslage ein. Sind Revierinhaber mit Forderungen der Datenschutzbehörden konfrontiert sollten sie ihren Landesjagdverband informieren.

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