Grundsatzposition des DJV

28. Juni 2017 (DJV) Rostock-Warnemünde/Berlin
Das Präsidium verabschiedet auf dem Bundesjägertag 2017 in Rostock-Warnemünde die Grundsatzposition des DJV. Jäger müssen in der Zukunft noch stärkere Mittler zwischen Natur und Menschen werden. 

SVLFG: Jagdvertreter zieht in Vertreterversammlung ein

20. Juni 2017 (DJV) Berlin
Spitzenkandidat Dr. Hans-Heinrich Jordan hat es in die Vertreterversammlung der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau geschafft. Das Ergebnis der Sozialwahl steht fest.

Die Sozialversicherung teilt mit, dass erst 215.000 Wahlunterlagen verschickt wurden, der Versand aber noch läuft. Für eine Beteiligung ist es noch nicht zu spät.

Der Versand der Wahlunterlagen zur Sozialwahl läuft, ist aber noch nicht abgeschlossen, wie die Sozialversicherung für Landwirtschaft Forsten und Gartenbau (SVLFG) vorgestern mitgeteilt hat. Bislang sind nach SVLFG-Angaben lediglich rund 215.000 Wahlunterlagen versandt worden. Die Berufsgenossenschaft hat jetzt angekündigt, über die gesetzlich vorgesehene Frist hinaus (18. Mai) eingehende Anträge auf Wahlunterlagen zu bearbeiten und – soweit zeitlich noch möglich – Wahlunterlagen zu verschicken. Die Sozialwahl ist eine reine Briefwahl. Die Wahlunterlagen müssen bis spätestens zum Wahltag am 31. Mai 2017 bei der SVLFG eingegangen sein.

Die SVLFG weist darauf hin, dass Wahlberechtigte, die bisher noch keinen Fragebogen für die Sozialwahl 2017 erhalten haben oder ihn nochmals benötigen, diesen über die Telefonhotline (030) 889 117 117 anfordern können. Nach Informationen, die dem Deutschen Jagdverband (DJV) vorliegen, ist die Erreichbarkeit der Hotline allerdings stark eingeschränkt. Insgesamt knapp 300 Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Sozialwahl haben Revierpächter dem DJV in fünf Tagen gemeldet. Der Dachverband der Jäger bittet darum, auch weiterhin Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Sozialwahl unter www.jagdverband.de/sozialwahl zu melden und prüft Möglichkeiten der Wahlanfechtung. Revierpächter und Eigenjagdbesitzer, die immer noch keine Unterlagen erhalten haben, sollten sich ungeachtet dessen dringend an die Hotline wenden.

Wahlberechtigt sind alle Revierinhaber (jeweils alle Mitpächter) sowie deren Ehepartner. Angeschrieben mit einem Fragebogen zur Feststellung der Wahlberechtigung wurde aber meist nur derjenige (Mit-)Pächter, an den auch der jährliche Beitragsbescheid geschickt wird. Der vorliegende Fragebogen kann entweder für die anderen Mitpächter kopiert oder bei der Hotline erneut angefordert und jeweils separat ausgefüllt werden. Außerdem muss in diesen Fällen als Nachweis eine Kopie des Pachtvertrages mitgeschickt werden. Für Ehepartner wird kein eigener Fragebogen benötigt, sie müssen aber extra angegeben werden. Nähere Informationen hat der DJV im Internet veröffentlicht unter www.jagdverband.de/sozialwahl2017.

Der DJV hat gemeinsam mit dem Bayerischen Jagdverband eine Liste zur Sozialwahl eingereicht, die aber nicht als „Liste Jagd“, sondern als „Freie Liste Jordan, Piening, Schneider, Wunderatsch, Ruepp“, Liste 11, zugelassen wurde.

Bitte beachten:

Falls Wahlunterlagen für die Sozialwahl eingegangen sind, auf denen jedoch nicht die Liste 11 („Freie Liste Jordan, Piening, Schneider, Wunderatsch, Ruepp“) angegeben ist, handelt es sich höchstwahrscheinlich um die Sozialwahl eines anderen Trägers der gesetzlichen Sozialversicherung, wie etwa der Krankenkasse oder der Rentenversicherung. Die Sozialwahlen finden im Moment bei jedem Träger der gesetzlichen Sozialversicherung als separate Wahlen statt. Auch andere Sozialversicherungsträger verschicken derzeit Unterlagen zur Sozialwahl.      

Weiterhin Schwierigkeiten bei der Sozialwahl der SVLFG

11. Mai 2017 (DJV) Berlin
Beim Ablauf der Sozialwahl der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau hat es große Probleme gegeben. Einige Jagdpächter haben zu spät oder gar keine Registrierungsunterlagen erha...

WILD: Jäger veröffentlichen neue Monitoring-Daten

11. April 2017 (DJV)
Der DJV hat heute aktuelle Monitoring-Daten zu Wildtieren in Deutschland veröffentlicht. Im Fokus standen 2015 gebietsfremde Arten wie Waschbär, Marderhund und Mink. Jäger erfassten zudem das Vorkomme...

Dass gefräßige Waschbären eine Gefahr für viele kleine Tiere sind, wird von Umweltschützern schon lange beklagt. In diesen Tagen gehen sie sogar an Krötenzäunen auf Beutezug. Der NABU fordert die ganzjährige Jagd auf Waschbären. Die Jäger weisen allerdings im Sinne des Tierschutzes auf den Muttertierschutz hin, der gewahrt bleiben muss.

Überall in Niedersachsen haben Tierfreunde in diesen Tagen Krötenschutzzäune errichtet, damit Amphibien bei der Wanderung zu ihren Laichgewässern nicht von Autos überrollt werden. Von freiwilligen Helfern werden die Tiere in Eimern aufgefangen und über die Straße getragen, damit sie ihren Weg gefahrlos fortsetzen können.

Im Raum Hessisch Oldendorf im Weserbergland zum Beispiel kümmert sich Rudolf Meyer vom Umweltverband NABU seit Jahren ehrenamtlich um den Krötenschutz. An den Fangzäunen gebe es aber immer öfter ungebetene Gäste, sagt Meyer. «Waschbären machen sich dort über die Kröten her.» Teilweise töten sie die Tiere reihenweise.

Nachdem die NABU-Helfer zahlreiche tote Kröten entdeckt hatten, stellten sie Wildkameras auf. Damit konnten sie dokumentieren, wie Waschbären die Tiere häuten und sich dann das Muskelfleisch schmecken lassen. Darüber hatte zuerst die «Deister- und Weserzeitung» berichtet.

Laut NABU finden Amphibienschützer vielerorts immer wieder tote und angefressene Erdkröten, Molche, Gras- und Moorfrösche. Oft seien die Tiere stark verstümmelt, es fehlten Gliedmaßen, die Haut sei auseinandergerissen.

«Waschbären fressen generell auch Frösche und Kröten», sagte der NABU-Amphibien-Experte Christian Höppner. Dabei würden Kröten wegen ihrer giftigen Hautdrüsen vor dem Fressen von den Waschbären gehäutet. «Wir haben schon viele tote Grasfrösche, Erdkröten und Kreuzkröten gefunden», sagte Höppner. Alleine bei einer Studie im Kreis Schaumburg waren es rund 150. Nahe Wernigerode am Harz, so berichtet der NABU, hätten Waschbären vor einigen Jahren die Hälfte der dort laichenden Kröten verspeist.

Die Beutegreifer seien immer wieder auch an Amphibienzäunen aktiv, sagte Experte Höppner. Dort seien Waschbären für Kröten eine massive Gefahr. Im Weserbergland sei das Problem allgegenwärtig. 

Die Landesjägerschaft sei für eine intensive Bejagung der Waschbären, sagte Sprecher Florian Rölfing. Dies gelte auch für andere invasive Arten, wie den Marderhund. Allerdings muss nach Meinung der Jäger bei der Bejagung aus Gründen des Tierschutzes immer der Muttertierschutz beachtet werden: Für die Jungenaufzucht notwendige Tiere dürfen nicht gejagt werden. Waschbären fräßen Singvögel, die Gelege von Bodenbrütern, aber auch kleine Säugetiere und eben Amphibien. «Dadurch haben sie einen negativen Einfluss auf die Artenvielfalt», sagte Rölfing.

Da Waschbären vor allem in der Dämmerung und in der Nacht unterwegs seien, sei auch die Jagd mit Fallen von großer Bedeutung, sagte der Sprecher der Jägerschaft. «Wir wenden uns daher entschieden gegen Versuche, die Fangjagd einzuschränken.»

Der Waschbär hat sich mittlerweile in Niedersachsen stark ausgebreitet. Im vergangenen Jagdjahr wurde die Rekordzahl von mehr als 10 000 Waschbären erlegt. Vor zehn Jahren waren nur 2400. Bundesweit weist die Jagdstatistik für das Jagdjahr 2015/16 über 128.100 Waschbären auf - das sind vier mal so viele wie zehn Jahre zuvor. 

Waschbären seien im übrigen nicht die einzigen Plünderer am Krötenzaun, sagte NABU-Tierschützer Meyer. «Auch Wildschweine suchen dort nach Amphibien und fressen dann sogar die Fangeimer leer.» Nach Angaben des Deutschen Jagdverbands frisst auch der aus China stammende Marderhund Amphibien und kann zur Gefahr werden. Auch der heimische Fuchs kann gezielt Amphibienzäune nach Beute absuchen und so zur Gefahr werden.

 

Europäisches Parlament stimmt Feuerwaffen-Richtlinie zu

15. März 2017 (djv) Berlin
Das Europäische Parlament hat gestern in Straßburg der umstrittenen Reform der EU-Feuerwaffenrichtlinie zugestimmt. Der ursprüngliche Entwurf der EU-Kommission wurde deutlich entschärft. Der jetzt bes...

"Wild auf Wild" - DJV startet Kampagne

9. März 2017 (djv) Berlin
Unter dem Motto "Wild auf Wild" hat der DJV Aktionsmittel rund um Wildbret für Jäger entwickelt. Sie sollen den Auftritt ohne großen Aufwand professionalisieren und Werbung machen für die Jagd. Die Pr...
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