Wissen, wo der Hase läuft: Am 11. März um 11:00 Uhr spricht DJV-WILD-Referentin Wiebke Ponick beim Bundesamt für Naturschutz (BfN) über das Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (WILD). Seit 2001 sammeln Jägerinnen und Jäger Monitoringdaten zu mehr als 40 Tierarten. 2023 haben über 24.000 Revierinhaberinnern und Revierinhaber Daten erhoben – unter anderem zu invasiven Arten wie Nutria und Waschbär.
Der Online-Vortrag ist kostenlos. Im Anschluss stellt das BfN die Aufzeichnung bei YouTube zur Verfügung.
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📢 Vortragsreihe des Nationalen Monitoringzentrums zur Biodiversität
💡 Thema: „WILDes Monitoring der Jägerschaft – Wissen, wo der Hase läuft“
📅 11.03.2026
🕚 11:00 – 12:00 Uhr live (Aufzeichnung bei YouTube abrufbar https://youtube.com/playlist?list=PL8DXXdEJXIQG5Tt2z6mGTTXAqpqk5QZAr&feature=shared)
🗣 Wiebke Ponick (Deutscher Jagdverband e.V.)
Im Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (WILD) fließen seit 2001 Monitoringdaten zu mehr als 40 Wildtierarten aus den Bundesländern zusammen. Die Datenerhebung beruht zum einen auf Wildtierzählungen, vorwiegend von Feldhasen, mit standardisierten Methoden in ausgewählten Zählgebieten (Erfassung in Referenzgebieten) und zum anderen auf Bestandseinschätzungen von Wildtieren in möglichst vielen Jagdbezirken Deutschlands (Flächendeckende Erfassung).
Weiterhin werden Individuen, die durch Jagd, Wildunfälle, Krankheit oder andere natürliche Ursachen zu Tode gekommen sind für Auswertungen herangezogen. Die letzte Säule bildet das Tierfund-Kataster, eine systematische und standortgenaue Erfassung von tot aufgefundenen Tieren durch Bürgerinnen und Bürger.
Mit der Flächendeckenden Erfassung wurden 2023 Daten von über 24.000 Revierinhaberinnern und Revierinhaber erhoben. Dies deckt etwa 38 % der jagdlich genutzten Fläche Deutschlands ab. Neben den Niederwildarten Feldhase, Wildkaninchen, Rebhuhn und Fasan liegt ein großer Fokus auf den invasiven, gebietsfremden Arten Waschbär, Marderhund, Mink, Nutria, Bisam und Nilgans. Über die Jahre ist so beispielsweise die Ausbreitung verschiedener invasiver Arten in Deutschland dokumentiert. Für andere Arten wie das Rebhuhn können auf Basis der Erfassung gezielte Schutzmaßnahmen eingeleitet werden.
Die Ergebnisse der systematischen Feldhasenzählung seit über 20 Jahren zeigt, dass eine Art, die über Jahrzehnte zurückgegangen ist, sich nun auf einem stabilen Niveau befindet und in den letzten Jahren sogar wieder angestiegen ist. Die Jägerschaft leistet mit der Erhebung einen wichtigen Beitrag, um die biologische Vielfalt einzuschätzen und auch der internationalen Berichtspflicht zu invasiven Arten nachzukommen.
🖥️ Hier geht es zur Anmeldung für den nächsten und die folgenden interessanten kostenlosen Online-Vorträge des Nationalen Monitoringzentrums zur Biodiversität: https://bfn-event.webex.com/webappng/sites/bfn-event/webinar/webinarSeries/register/ce7bd35ef4524b61b688e714e1f259bc
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Foto © CarolineLegg
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