"Anspruchsvolles Ehrenamt mit staatlicher Prüfung"

30. Januar 2024 (DJV) Berlin/Dortmund
Rekord zum Auftakt der Messe Jagd und Hund: 435.000 Jägerinnen und Jäger gibt es inzwischen – 36 Prozent mehr als vor 30 Jahren. In seiner Festrede lobt DJV-Präsident Dammann-Tamke ihren Beitrag zum A...

Rebhuhnbestand stabilisiert sich

23. Juni 2022 (DJV) Berlin/Wernigerode
DJV legt erste Ergebnisse der flächendeckenden Erfassung auf dem Bundesjägertag vor. Im Offenland lebt ein Rebhuhnpaar pro drei Quadratkilometer. Kein Klimaschutz auf Kosten der Artenvielfalt: Mehr An...

Zahl der Jagdunfälle erreicht Tiefstand

23. Februar 2022 (DJV) Berlin
DJV legt Statistik für 2021 vor: keine tödlichen Unfälle mit Waffen. Wahrscheinlichkeit eines Unfalls liegt bei 0,0003 Prozent. Sicherheitsbestimmungen sind vergleichsweise hoch in Deutschland.

Mehr Jäger in Deutschland

21. Dezember 2020 (DJV) Berlin
397.414 Menschen gingen 2020 zur Jagd. Das sind 8.900 mehr als im Jahr zuvor. Die meisten kommen aus Nordrhein-Westfalen: 92.074. Bezogen auf die Bevölkerung liegt Schleswig-Holstein vorn: 8,3 Jäger p...

Fast 88.200 Nutrias weist die Statistik für das Jagdjahr 2019/20 aus - davon knapp die Hälfte aus Niedersachsen. Das sind 42 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Tiere unterhöhlen Deichanlagen und zerstören Röhrichte.

Knapp 88.200 Nutrias haben die Jäger in Deutschland im Jagdjahr 2019/20 (1. April bis 31. März) erlegt. Das sind 42 Prozent mehr als im Vorjahr und fünfeinhalb mal so viele Tiere wie zehn Jahre zuvor. Die meisten Nutrias sind in Niedersachsen zur Strecke gekommen: knapp 41.400. Diese Zahlen hat der Deutsche Jagdverband (DJV) heute veröffentlicht.

Klimawandel begünstigt Ausbreitung der Südamerikanerin

Die Nutria gilt in Europa als invasive, gebietsfremde Art. Sie stammt aus dem subtropischen Südamerika und ist an Gewässer gebunden. Dank Klimawandel hat sie sich in Deutschland innerhalb weniger Jahre stark ausgebreitet. Von 2006 bis 2015 haben sich die Nachweise ihres Vorkommens in Jagdbezirken verdoppelt - auf 16 Prozent bundesweit. Neue Monitoring-Daten  liegen 2021 vor. Besonders verbreitet ist die Nutria im westlichen und östlichen Niedersachsen (Ems, Elbe), in Nordrhein-Westfalen, im Westen Baden-Württembergs (Rhein), im Norden Sachsen-Anhalts (Elbe) sowie im Nordwesten und Süden Brandenburgs (Havel, Schwarze Elster, Spreewald, Neiße).

Deichschutz ist ebenso bedroht wie seltene Arten

Die Nutria legt meterlange, unterirdische Höhlensysteme im Uferbereich und in Deichanlagen an und gefährdet damit deren Stabilität, was zu Überschwemmungen von Agrar- und Siedlungsflächen führen kann. Das Abfressen von Wasserpflanzen und Röhrichtbeständen gefährdet Ökosysteme und die darin lebenden Arten. Es verschwinden beispielsweise Bruträume für Fische und Wasservögel. Das Bundesamt für Naturschutz empfiehlt deshalb den systematischen Einsatz von Lebendfangfallen und den Abschuss. Der DJV begrüßt diese Position. Einschränkung der Jagd in Schutzgebieten oder ein Verbot der Jagd mit der Falle hingegen sind schlecht für den Artenschutz.

Der DJV und drei Landesjagdverbände unterstützen ein EU-Life-Projekt zum Management von Nutria und Bisam. Beteiligt ist die Tierärztliche Hochschule Hannover sowie niederländische und belgische Institutionen. Im Fokus: Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten, Verhindern von Überschwemmungen und Minimierung von landwirtschaftlichen Schäden.

Neuer Rekord: Jäger erlegen 856.000 Wildschweine

18. September 2020 (DJV) Berlin
DJV legt vorläufiges Ergebnis für das Jagdjahr 2019/20 vor. Gegenüber dem Vorjahr haben Jäger 45 Prozent mehr Tiere erlegt. Jäger leisten damit einen wichtigen Beitrag zur ASP-Prävention.

Mehr Jäger in Deutschland

26. Januar 2020 (DJV) Berlin/Deutschland
388.529 Menschen haben 2019 einen Jagdschein gelöst - 4.100 mehr als im Vorjahr. Die meisten kommen aus Nordrhein-Westfalen: 87.659. Bezogen auf die Bevölkerung liegt Schleswig-Holstein vorn: 8,1 Jäge...

Jagd immer beliebter

15. Januar 2019 (DJV) Berlin
384.428 Menschen in Deutschland haben mittlerweile einen Jagdschein. 2018 gab es die meisten neuen Jäger in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Die meisten Jäger pro Einwohner lebten in Schleswig-H...
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