Buchrezension: Ich esse, also jage ich

26. November 2019 (DJV) Berlin
Warum wird ein Vegetarier zum Jäger? Für Fabian Grimm war der Anstoß Konsequenz. Im autobiografischen Werk "Ich esse, also jage ich" erzählt er nahbar, reflektiert und sympathisch seinen Weg vom konse...

Gemeinsam Jagd erleben

11. Oktober 2018
Nichtjägern die Jagd in all ihren Facetten näherbringen: Das ist das Ziel von "Gemeinsam Jagd erleben".

In der Natur aktiv sein, Wildtiere beobachten und gesundes Fleisch essen – immer mehr Menschen interessieren sich für die Jagd. Doch die Jagd ist mehr als nur ein neues „Hobby“. Sie ist eine Lebenseinstellung, die das tägliche Denken und Handeln beeinflusst.

Die Zahl der Jäger wächst seit Jahren. Ein Grund dafür ist die nachhaltige Art der Fleischbeschaffung: Es ist gesundes Fleisch, das mit bestem Gewissen gegessen werden kann. Unter allen Beweggründen steht die Liebe zur Natur an erster Stelle.

Durch die Jagd ist man eng mit der Natur verbunden. Jägerinnen und Jäger nehmen ihre Umgebung mit anderen Augen wahr und benötigen umfangreiche Kenntnisse über Wildtiere und deren Lebensraum. Durch dieses Wissen trägt die Jägerschaft eine besondere Verantwortung für den Naturschutz. Jagen heißt nicht nur, Tiere zu töten. Mit dem Jagdrecht ist rechtlich die „Pflicht zur Hege“ verbunden. Das bedeutet, dass Jägerinnen und Jäger verantwortlich für die Artenvielfalt in unserer Kulturlandschaft sowie den Erhalt heimischer Wildtierbestände und ihrer Lebensräume sind. Sie haben zudem den gesetzlichen Auftrag, Wildschäden in Wald und Feld zu minimieren und bei der Prävention von Tierseuchen mitzuhelfen. Jagdliche Arbeiten im Revier sind etwa Wildäcker und Salzlecken anzulegen sowie Reflektoren an den Straßen zur Vermeidung von Wildunfällen anzubringen.

Die Jägerprüfung, die auch als „Grünes Abitur“ bezeichnet wird, ist eine staatlich anerkannte Prüfung, die in drei Teile gegliedert ist: Die Schießprüfung, eine schriftliche und eine mündliche Prüfung. Den genauen Ablauf regeln die Prüfungsordnungen der Länder.

Voraussetzungen dafür sind ein Mindestalter von 15 Jahren, ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis sowie die geistige und körperliche Eignung. Die jagdliche Ausbildung findet über die Landesjagdverbände oder durch eine Jagdschule statt. Als Kursformen werden meist Abend-, Wochenend- und Intensivkurse angeboten. Die Inhalte der Ausbildung umfassen theoretische und praktische Themen rund um Wildbiologie, Jagdpraxis, Brauchtum, Waffenkunde, Wildbrethygiene und Jagdrecht. Außerdem wird der sichere Umgang mit der Waffe und die Schießfertigkeit trainiert.

Ist die Prüfung bestanden, geht es erst richtig los! Wichtig ist es schnell jagdlichen Anschluss zu finden, was am einfachsten durch die Mitgliedschaft in dem jeweiligen Landesjagdverband möglich ist. Wie beim Führerschein lernt man die Jagd erst richtig in der Praxis. In den ersten drei Jahren nach der Prüfung wird man unabhängig vom individuellen Alter als „Jungjäger“ bezeichnet.

Viele Informationen zum Erwerb des Jagdscheins bietet die DJV-Broschüre „Der Weg zum Jagdschein“. Der Leitfaden für alle Jagdinteressierten liefert grundlegende Informationen zu Voraussetzungen, Ablauf und Inhalten der Jägerausbildung. Es wird ein Überblick über die unterschiedlichen Kursformen, theoretische und praktische Themen der Ausbildung und dem Ablauf der Jägerprüfung gegeben. Außerdem enthält sie Tipps für die benötigte Erstausstattung von Jungjägerinnen und Jungjägern sowie wichtige Adressen zum Thema Jagd. Die Broschüre kann kostenlos im DJV-Shop bestellt werden oder steht hier zum Download bereit.

Frühjahrsputz im Revier

6. März 2018 (DJV) Berlin
Altglas im Gebüsch, Autoreifen am Wegrand und jede Menge illegal entsorgter Verpackungsmüll. Da hilft nur eins: aufräumen! Mit der Aktion "Frühjahrsputz" machen sich Jägerinnen und Jäger stark für den...

Mehr Jäger in Deutschland

29. Januar 2018 (DJV) Berlin
Zahl der Jagscheininhaber steigt kontinuierlich. Nordrhein-Westfalen liegt mit mehr als 91.000 Waidfrauen- und männern an vorderster Stelle. Bezogen auf die Bevölkerung gibt es im Norden die meisten J...

Von Aalrute bis Zylinderverschluss

11. Oktober 2017 (DJV) Berlin
„Handbuch Jägersprache“ von Julia Numßen gibt einen Einblick in die weite Welt der deutschen Jägersprache. Der DJV hat nun den Überblick - und eine Rezension.

Schalldämpfer für Jäger auch in Hessen möglich

12. Juni 2017 (LJV Hessen) Bad Nauheim
Nach der Veröffentlichung zur „Verwendung von Schalldämpfern für Jagdlangwaffen bei der Jagdausübung“ im Hessischen Staatsanzeiger vom 5. Juni 2017 können Schalldämpfer ab sofort und unabhängig von ei...

Sozialwahl: Stimmauszählung hat begonnen

2. Juni 2017 (DJV) Berlin
Nach Abschluss der Briefwahl hat die Auszählung der Stimmen begonnen. Wahlberechtigte Revierpächter und Eigenjagdbesitzer können Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Sozialwahl weiterhin auf der...

Bock auf Bockjagd

28. April 2017 (DJV) Berlin
Die Aktion "Gemeinsam Jagd erleben" von dlv-Jagdmedien und Deutschem Jagdverband (DJV) startet ins dritte Jahr: Das ist die Chance für interessierte Stadtmenschen, Naturliebhaber oder auch kritische M...
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