DJV-Position zur Jagdhundeausbildung

21. Juni 2025 (DJV) Bonn
Brauchbare Jagdhunde sind unverzichtbare Helfer im Jagdgeschehen. Dabei schützt eine sachkundige Jagdhundeausbildung Hund und Wild gleichermaßen. Der DJV fordert eine praxisnahe Ausbildung im Rahmen v...

DNA-Nachweis liegt nun vor. DJV fordert von Parteien, sich für klare Notstandsregelungen zu positionieren. Ebenso für ein praktikables, rechtssicheres, regional differenziertes Bestandsmanagement.

Ein Wolf hat einen Jagdhund in Brandenburg Mitte Oktober bei einer Nachsuche getötet. Der entsprechende DNA-Nachweis liegt dem Landesjagdverband Brandenburg jetzt vor. Der Vorfall zeigt einmal mehr, dass in Wolfsregionen die praktische Jagdausübung mit Hund zunehmend zur Herausforderung wird. Der Deutsche Jagdverband (DJV) fordert deshalb die Parteien auf, sich im Bundestagswahlkampf eindeutig für Rechtssicherheit bei Wolfsattacken auf Jagdhunde im Einsatz, Haus- oder Nutztiere zu positionieren – durch eine klare Notstandsregelung.

Neben einer Notstandsregelung fordert der DJV in seinen Kernforderungen zur Bundestagswahl auch ein praktikables, rechtssicheres, regional differenziertes Bestandsmanagement für den Wolf. Dafür müssen im ersten Schritt Spielräume der FFH-Richtlinie eins zu eins im Bundesjagdgesetz umgesetzt und der Wolf ins Jagdrecht aufgenommen werden. Deutschland muss sich überdies in Europa dafür einsetzen, dass der Schutzstatus des Wolfs in der FFH-Richtlinie herabgestuft wird.

Wölfe, die verhaltensauffällig sind und Schaden an Nutztieren verursachen, müssen künftig zügig und rechtssicher entnommen werden können. Die Zahl gerissener Nutztiere stieg zuletzt innerhalb nur eines Jahres um 31 Prozent auf insgesamt 5.727 Schafe, Ziegen, Rinder und Pferde im Jahr 2023.

Wolf tötet mutmaßlich Jagdhund

22. Oktober 2024 (DJV) Berlin
Konfliktpotenzial für Herdenschutz und Jagd steigt weiter. DJV fordert regional differenziertes Bestandsmanagement für Deutschland. Bundesregierung muss vollen jagdlichen Handlungsrahmen ermöglichen. ...

Kupierverbot für Jagdhunde droht

28. Juni 2024 (DJV/JGHV) Berlin/Bonn
Agrarausschuss im Bundesrat will Ausnahme für Jagdhunde kippen. JGHV und DJV kritisieren Vorstoß als kontraproduktiv für Tierschutz. Bundesrat und Bundesregierung sind aufgefordert, das präventive Kür...

Neues Kinderbuch für Jägerkinder

6. November 2023
Spuren entdecken, Wildtiere beobachten, Jagd verstehen: Das Jägerhandwerk ist vielseitig und komplex. Mit ihrem neuen Jagdbuch für Kids schaffen es die Autorinnen Inga Haase und Katharina Giffei, Jagd...

Jagdhund: Familienmitglied und treuer Jagdgefährte

10. Oktober 2023 (DJV) Berlin
Seit etwa 30.000 Jahren jagen Hund und Mensch gemeinsam. In mehr als jedem zweiten deutschen Jägerhaushalt lebt heute ein Hund. Anlässlich des Welthundetags stellt der DJV verschiedene Rassen vor.

Ehrentag für vierbeinige Jagdgefährten

10. Oktober 2022 (DJV) Berlin
Seit 40.000 Jahren jagen Mensch und Hund gemeinsam. Heute leben in jedem zweiten Jägerhaushalt Hunde mit Beruf. Zum Welthundetag stellt der DJV einige Rassen vor.

Umfrage: Jäger investieren mehr Zeit und Geld

15. Juli 2022 (DJV) Berlin
Ausgaben für Naturschutz sind in sechs Jahren um die Hälfte gestiegen, für Schutz vor Wildschäden sogar auf das Dreifache. Insgesamt 1,8 Milliarden Euro investieren Jägerinnen und Jäger jährlich. DJV ...
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