DJV legt 10-Punkte-Papier zur Bundestagswahl vor

1. Juli 2021 (DJV) Berlin
Wolf, Waffenrecht, Waldumbau: Zu strittigen Themen hat der Dachverband der Jäger Position bezogen. DJV-Präsident Dr. Böhning ruft zum Dialog mit Bundestagskandidaten auf. Parteivertreter haben vor der...

Wolfsschütze freigesprochen

21. Juni 2021 (DJV) Berlin
Um einen Hund zu retten hatte ein niederländischer Jäger im Januar 2019 einen Wolf getötet. Die Staatsanwaltschaft sah darin eine Straftat, das Amtsgericht Potsdam hat diesen Notstand anerkannt. DJV b...

Initiative Wolf bleibt Wolf fordert aktives Wolfsmanagement

30. April 2021 (AFN) Berlin
Zahl der Nutztierrisse steigt weiter an. Bundesländer sollen Entnahme von verhaltensauffälligen Wölfen vereinfachen. Allein in Brandenburg leben schon heute mehr Wölfe als im 15-mal größeren Schweden....
Die Zahl der Wölfe in Niedersachsen liegt bei etwa 350. Hunderte Schafe wurden in den vergangenen Jahren gerissen. Nun wurde ein Problemwolf getötet.

In Niedersachsen ist ein Problemwolf abgeschossen worden. Wie das Umweltministerium mitteilte, wurde das weibliche Tier des Rudels Herzlake in der Nacht zu Donnerstag bei Löningen getötet. Der Kadaver werde routinemäßig geborgen, eine genetische Untersuchung zur Identifizierung eingeleitet.

Im Territorium des Rudels Herzlake wurden seit Ende 2018 etwa 500 Schafe von Wölfen getötet, wie das Ministerium mitteilte. Dabei überwanden Tiere des Rudels mehrfach den Herdenschutz wie Zäune. Daraufhin wurde eine Ausnahmegenehmigung zur Tötung eines Wolfs des Rudels Herzlake erteilt.

Die Zahl der Wölfe in Niedersachsen stieg innerhalb eines Jahres von etwa 230 auf aktuell rund 350. Inzwischen gibt es 35 Rudel und zwei Paare, wie aus dem Wolfsmonitoring der Landesjägerschaft hervorgeht. Mit offizieller Genehmigung geschossen wurde in Niedersachsen erst ein Wolf, nämlich im Frühjahr 2016. Das Tier war zuvor Menschen zu nahe gekommen. Die Jagd nach dem sogenannten Rodewalder Rüden, der in seinem Revier rund 45 Kilometer nördlich von Hannover Rinder und Ponys riss, blieb bislang erfolglos.

Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Martin Bäumer begrüßte den aktuellen Abschuss: «Wir haben immer gefordert, dass auffällige Wölfe konsequent entnommen werden. Die Forderungen und Bemühungen der CDU-Fraktion zeigen endlich Wirkung.» Es sei gut, dass der Staat gezeigt habe, dass er handlungsfähig ist.

Die Grünen kritisierten den Abschuss als «keinen guten Tag für den Artenschutz in Niedersachsen». Ob die strengen Voraussetzungen für die Tötung eines sogenannten Problemwolfes vorlagen, konnte durch die Geheimniskrämerei des Umweltministeriums nicht vorher gerichtlich überprüft werden, monierte der naturschutzpolitische Sprecher Christian Meyer.

Die Umweltverbände WWF Deutschland und Naturschutzbund (Nabu) werfen der niedersächsischen Landesregierung eine «geheime Wolfshatz» vor. Derzeit wisse niemand, wie viele und welche Wölfe auf den geheimen Abschusslisten stehen, kritisierten die Organisationen am Donnerstag. Auskunft über die betroffenen Landkreise und Tiere werde verweigert. Aus Sicht von WWF und Nabu setzt die Landesregierung die Anforderungen des Umweltinformationsgesetzes und des Artenschutzrechtes nicht pflichtgemäß um.

Das Umweltministerium gibt nach eigenen Angaben keine näheren Informationen, weil in der Vergangenheit bereits in sozialen Medien zu Störaktionen gegen Wolfsentnahmen aufgerufen worden sei. Zudem habe es persönliche Bedrohungen gegeben. Der Nabu hat bereits bei der Europäischen Union Beschwerde gegen die neue Wolfsverordnung des Landes Niedersachsen eingereicht. In der kommenden Woche wird der Umgang mit dem Wolf abermals Thema im Landtag in Hannover sein.

Frage-und-Antwort-Papier zum Wolf

5. Februar 2021 (DJV) Berlin
Der DJV hat Antworten auf die wichtigsten Fragen zum polarisierenden Thema Wolf in einem Frage-und-Antwort-Papier zusammengefasst.

DJV fordert aktives Wolfsmanagement

30. Oktober 2020 (DJV) Berlin
Offizielle Zahlen des Wolfsmonitorings hinken der tatsächlichen Entwicklung beträchtlich hinterher. Das BfN rechnet den Bestand weiterhin klein. Die Konflikte nehmen nachweislich von Jahr zu Jahr zu. ...

BfN legt Studie zu möglichen Wolfsterritorien vor

6. Mai 2020 (DJV) Berlin
DJV warnt vor Missbrauch der wissenschaftlichen Daten. Sozioökonomische Studie ist notwendig, um den Akzeptanzbestand für den Wolf zu ermitteln. Im Frühsommer gibt es bereits 1.800 Wölfe in Deutschlan...
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