Jäger fordern Freigabe von Drohnen zur ASP-Bekämpfung

10. Juli 2024 (DJV/LJV BW/ LJV RLP) Berlin/Stuttgart/Gensingen
Bundeslandwirtschaftsministerium muss Rechtssicherheit garantieren: Für Jungwildrettung geförderte Drohnen müssen schnell und unbürokratisch für die Suche nach erkrankten Wildschweinen zugelassen werd...

Brandenburg: ASP weiter zurückgedrängt

28. Februar 2024 (DJV/LJVB) Berlin/Michendorf
Verbraucherschutzministerium hebt weitere ASP-Sperrzonen in drei Landkreisen sowie in Frankfurt (Oder) auf. Jagdverbände mahnen zu besonderer Vorsicht im Schutzkorridor nach Polen und Sachsen. Mangelh...

LJHH und DJV fordern sofortigen Stopp und Beschränkung auf Seuchenbekämpfung. Verbände lehnen Pilotprojekt ab: Ausreichend wissenschaftliche Studien liegen vor.

Landesjagdverband Hamburg (LJHH) und Deutscher Jagdverband (DJV) kritisieren den Einsatz von Saufängen für die Jagd im Nordosten von Hamburg scharf und fordern einen sofortigen Stopp. Der Einsatz von Saufängen ist mit erheblichem vermeidbarem Stress für Wildschweine verbunden. Einzelgenehmigungen sollten auf wissenschaftliche Lehre und Forschung sowie akute Seuchenbekämpfung beschränkt bleiben. Ein aktives Seuchengeschehen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) kommt derzeit nur in Brandenburg und Sachsen vor.

Für die von der Umweltbehörde Hamburg als Begründung für Saufänge angeführte "Prävention" der Afrikanischen Schweinepest reichen zugelassene tierschutzgerechte Jagdmethoden aus.

Die Jagdverbände kritisieren die Argumentation der Umweltbehörde, es handele sich um ein "Pilotprojekt" zum Test von Fallen. Das Thünen-Institut in Eberswalde hat bereits verschiedene Saufänge wissenschaftlich untersucht und die Ergebnisse veröffentlicht. Ausreichend Erkenntnisse liegen somit vor.

Im Stadtstaat Hamburg gibt es vergleichsweise wenige Wildschweine. Laut Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (WILD) haben 2019 über die Hälfte (59 Prozent) der Reviere überhaupt kein Vorkommen gemeldet. Im zurückliegenden Jagdjahr 2021/22 haben Jägerinnen und Jäger 275 Wildschweine in Hamburg erlegt – nach Bremen die niedrigste Anzahl in Deutschland. Insgesamt kamen bundesweit 711.407 Wildschweine zur Strecke. Das ist der dritthöchste Wert seit Aufzeichnungsbeginn vor fast hundert Jahren.

ASP-Risiko für Spreewald derzeit hoch

6. April 2023 (DJV/LJVB) Berlin/Michendorf
Jagdverbände geben Tipps, wie sich Ausbreitung der Tierseuche verhindern lässt. Appell an Urlauber und Saisonarbeiter: Fleischreste nur in verschließbaren Tonnen entsorgen. DJV bittet Bundeslandwirtsc...

Totes Wildschwein gefunden - was tun?

6. November 2020 (DJV) Berlin
Zur Eindämmung der ASP haben DJV und Landesjagdverband Brandenburg ein Poster mit Verhaltenshinweisen für Waldbesucher veröffentlicht. Die Poster gibt es in unterschiedlichen Varianten und Formaten zu...

Jäger erlegen so viele Wildschweine wie nie zuvor

5. November 2020 (DJV) Berlin
882.231 Wildschweine haben die Jäger in der Saison 2019/20 erlegt - 47 Prozent mehr als im Vorjahr. Um die Ausbreitung der Afrikanische Schweinepest (ASP) einzudämmen, dürfen effektive Bewegungsjagden...

Siebter Schweinepest-Fall aus Brandenburg bestätigt

17. September 2020 (dpa) Neuzelle/Greifswald
Das Friedrich-Loeffler-Institut hat einen weiteren Fall von Afrikanischer Schweinepest bestätigt. Das Tier wurde im Raum Neuzelle im Landkreis Oder-Spree gefunden.
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