Die überarbeitete Version des DJV-Flyers "Hundearbeit im Wolfsgebiet" ist ab sofort erhältlich. Sie enthält Verhaltenstipps für die Jagd, informiert über Vorsichtsmaß­nahmen und gibt Hinweise zu Versicherungsfragen.

Der DJV hat eine aktualisierte Version der Broschüre "Hundearbeit im Wolfsgebiet: Leitfaden für Jagdleiter und Hundeführer" veröffentlicht. Dieses mit zahlreichen Illustrationen versehene Faltblatt gibt Hinweise zu Planung und Durchführung einer Jagd oder Nachsuche. Besonders wichtig: In der Paarungszeit von Januar bis März empfiehlt es sich, Hunde im Wolfsgebiet an der Leine zu lassen. Um ein Aufeinandertreffen mit dem Wolf während einer Bewegungsjagd zu minimieren, sollten Jagdhunde erst 30 Minuten nach Beginn des Treibens geschnallt werden.

Der DJV weist darauf hin, den Jagdhund niemals für das Anzeigen von Wolfsspuren zu loben, eine positive Verknüpfung wäre fatal. Falls es trotz aller Sicherheitsmaßnahmen zu einem Unfall kommt, ist erster Ansprechpartner die Behörde. Nicht alle Bundesländer kommen allerdings für Übergriffe durch Wölfe und daraus resultierende Schäden auf. Betroffene sind aufgerufen, Schadensfälle auch der Jägerschaft oder dem Jagdgebrauchshundverband zu melden.

Die Broschüre im Format DIN lang kann kostenfrei bei der DJV-Service GmbH angefordert werden: www.djv-shop.de. Bitte beachten: Anfallende Porto- und Versandkosten müssen vom Besteller übernommen werden. Die Online-Version gibt es  unter www.jagdverband.de/content/publikationen.

Wer sich für Wild, Jagd und Natur einsetzen möchte, kann sich jetzt beim Deutschen Jagdverband bewerben: Zur Unterstützung der Geschäftsführung bei allen operativen und strategischen Themen sucht der Verband zum 1. Juli einen Assistenten.

Der DJV stellt zum Juli hin einen Assistenten der Geschäftsführung (m/w) ein. Arbeitsplatz ist die Geschäftsstelle des DJV in Berlin. Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet. Als Schnittstelle zwischen der Geschäftsführung und den Fachbereichen sind Sie für die Organisation, Koordination und die Administration verantwortlich. Themenfelder Ihrer Arbeit sind unter anderem Vor- und Nachbereitung von Präsidiums- und Geschäftsführersitzungen, fachliche Unterstützung im Bereich Landwirtschaft auf nationaler/europäischer Ebene aber auch Planung und Durchführung von (Groß-) Veranstaltungen.

Vorgestellte Studien zeigen, dass blaue Reflektoren die Zahl der Wildunfälle senken können, die Wirkweise ist allerdings umstritten. Rund 200 Experten nahmen an der Fachtagung von ADAC und DJV teil.

"Reflektoren wirken / nicht": Am Rande der Messe Pferd und Jagd trafen sich Anfang Dezember 2017 rund 200 Experten aus Wissenschaft, Behörden und Verbänden, um über die Wirksamkeit von Wildwarnreflektoren zu diskutieren. Wissenschaftler des Instituts für Wildbiologie Göttingen und Dresden stellten das Ergebnis einer Langzeitstudie aus Schleswig-Holstein vor, die ADAC, DJV und weitere Partner unterstützt haben: Auf den mit Reflektoren ausgestatteten Strecken wurden im Schnitt 60 Prozent weniger Wildunfälle registriert. Während vier Jahren trat weder ein Gewöhnungseffekt noch eine Verlagerung des Unfallgeschehens auf. Über ähnlich hohe Rückgänge bei Wildunfällen berichteten die Initiatoren der Aktion Lichtzaun in Baden-Württemberg, die auf 4.000 Straßenkilometern Reflektoren angebracht hatten. Ein Langzeitprojekt der Universität für Bodenkultur Wien kommt zu dem Schluss: Wenn der richtige Reflektor richtig eingesetzt, montiert und gewartet wird, dann wirkt er. Jäger, Verwaltung, Polizei und Tierschützer müssten mehr kooperieren um Unfälle effektiv zu reduzieren.

Deutlich kritischer beurteilten Vertreter vom Gesamtverband der Deutschen Versicherer (GDV), Technische Universität (TU) Dresden sowie Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) die Wirksamkeit von Wildwarnreflektoren. Der FVA-Wissenschaftler wies nach, dass die Farbe Blau für Rehe keine Warnfarbe ist. Bei verschiedenen Versuchen zeigten die Tiere keine Verhaltensänderung oder gar einen Fluchtreflex. Der GDV-Vertreter konnte noch keine Ergebnisse der eigenen Untersuchung präsentieren, verwies aber auf internationale Studien, die mehrheitlich keine Wirksamkeit von Reflektoren nachweisen konnten. Die lichttechnische Untersuchung der TU Dresden hatte zum Ergebnis, dass Wildwarnreflektoren überhaupt keine für Wildtiere wahrnehmbaren Lichtreflexe in den Straßenseitenraum abstrahlen können. Allerdings hat eine kleine Befragung unter Autofahrern ergeben, dass 70 Prozent aufmerksamer oder langsamer fahren, wenn sie Reflekoren wahrnehmen. Bei künftigen Forschungsprojekten sollte der Faktor Mensch entsprechend stärker berücksichtigt werden.

Einig waren sich die Teilnehmer der Tagung, dass es nicht die eine Präventionsmaßnahme gibt, die für alle Situationen geeignet ist. Vielmehr müsse je nach Verkehrssituation und Rahmenbedingungen ein Maßnahmenpaket geschnürt werden. Beispielsweise sollten Fehler bei der Straßenrandbegrünung vermieden werden. Attraktive Futterpflanzen wie Hartriegel oder Obstbäume wirken wie ein Magnet auf Rehe und andere Pflanzenfresser, ebenso viele Kräuter- und Grasmischungen. Hier sollten Pflanzen mit hohem Bitterstoffgehalt zum Einsatz kommen. Ähnliches gilt auch für Streusalz. Teilnehmer äußerten die Sorge, dass die Straßenbauverwaltungen auf Grundlage der vorgestellten Untersuchungen die Duldung von Wildwarnreflektoren widerrufen könnten. Auch wenn die Wirkweise nicht abschließend geklärt sei, könne eine Wirkung nicht ausgeschlossen werden. Eine Tierschützerin ergänzte, dass jeder verhinderte Wildunfall als Erfolg gewertet werden muss.

Am Rande der Fachtagung stellte der DJV das Tierfund-Kataster (www.tierfund-kataster.de) vor: Über Internet und App können Verkehrsteilnehmer Wildunfälle melden. Sogar ein Foto lässt sich für die bessere Bestimmung des Wildtieres hochladen. Wissenschaftler der Universität Kiel werten die Daten aus. So sollen Wildunfallschwerpunkte ermittelt und schließlich entschärft werden. Mehr als 40.000 Datensätze liegen inzwischen bundesweit vor.

Die Vorträge aus der Fachveranstaltung gibt es beim ADAC zum Herunterladen: http://bit.ly/WU-Tagung_Vorträge

Eine Videoaufzeichnung der abschließenden Podiumsdiskussion gibt es auf der DJV-Facebookseite: http://bit.ly/WU-Tagung_Video

Eine Fotostrecke mit wichtigen Zitaten der Experten gibt es hier: http://bit.ly/WU-Tagung_Fotos

 

Das DJV-Präsidium hat auf Basis der Beschlüsse des diesjährigen Bundesjägertages ein umfangreiches Personal- und Finanzkonzept einstimmig beschlossen.

Das Präsidium des Deutschen Jagdverbandes (DJV) hat in seiner Sitzung Anfang Dezember 2017 unter anderem die personelle Stärkung der Bereiche "Presse- und Öffentlichkeitsarbeit" sowie "Wildtiermonitoring" beschlossen. Darüber hinaus wird der derzeitige DJV-Geschäftsführer Andreas Leppmann seinen Arbeitsschwerpunkt schrittweise verlagern. Ein Stufenplan sieht vor, dass Leppmann sich verstärkt auf seine Tätigkeit als Geschäftsführer der neu gegründeten Fellwechsel GmbH konzentriert und Olaf Niestroj, derzeitiger Assistent der Geschäftsführung, die Aufgaben von Leppmann im DJV übernimmt. Ab dem Bundesjägertag 2019 soll dann die Geschäftsführung des Verbandes vollständig an Niestroj übergehen. Stellvertretender Geschäftsführer bleibt DJV-Pressesprecher Torsten Reinwald.

„Wir stellen damit sicher, dass wir das Know-how der Geschäftsstelle in den essentiellen Kernbereichen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, politische Lobbyarbeit und Wissenschaft stärken. Wir nehmen damit den Auftrag ernst, den uns unsere Jägerinnen und Jäger in der Mitgliederbefragung 2016 gegeben haben", sagte DJV-Präsident Hartwig Fischer. Durch den Stufenplan für die Übergabe der Geschäftsführung sei ein reibungsloser Übergang gewährleistet, so Fischer.

Andreas Leppmann wird nach über 10-jähriger Tätigkeit beim DJV eine neue berufliche Herausforderung annehmen und sich künftig auf die Tätigkeit als Geschäftsführer der Fellwechsel GmbH konzentrieren. "Die Fellwechsel GmbH, ein Gemeinschaftsprojekt von DJV und LJV Baden-Württemberg, ist mir ein persönliches Anliegen. Mit diesem neuartigen Projekt wollen wir die konsumtive Nutzung von Fellen aus heimischer Jagd voranbringen und deren Akzeptanz in der Gesellschaft fördern", sagte Leppmann. Dieses Nachhaltigkeitsprojekt sei eine einzigartige Chance für den Artenschutz und die Jägerschaft vor Ort. 

Olaf Niestroj arbeitet seit 2014 als Assistent der Geschäftsführung in der DJV-Geschäftsstelle. Zuvor war der studierte Politikwissenschaftler seit 2004 in verschiedenen Positionen und Aufgabenfeldern im Deutschen Bundestag tätig. Als Assistent der Geschäftsführung hat er bisher Kontaktaufbau und -pflege zu politischen Institutionen und Organisationen auf Bundes- und Europaebene mit verantwortet. "Meine Erfahrungen und Kontakte im politischen Umfeld sowie zur Wirtschaft will ich als Geschäftsführer noch intensiver nutzen, um die Position des DJV als Meinungsführer in der Jagdpolitik auf Bundesebene gemeinsam mit dem DJV-Präsidium und unserem Team weiter auszubauen", sagte Olaf Niestroj.

Weitere Informationen zum Team der DJV-Geschäftsstelle gibt es hier: http://www.jagdverband.de/content/team 

 

Andreas Schober verlässt den Landesjagdverband Schleswig-Holstein (LJV SH) und wird neuer Geschäftsführer des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz (LJV RLP).

Andreas Schober ist ab dem 1. Januar 2018 neuer Geschäftsführer des LJV RLP. Er tritt die Nachfolge des scheidenden LJV RLP-Geschäftsführers Erhard Bäder an, der nach mehr als 27 Dienstjahren im Mai 2018 in den Ruhestand geht. „Das Aufgabenfeld des LJV RLP ist durch die naturräumlichen Gegebenheiten und die Mischung aus Projekten in den Bereichen Nieder- und Schalenwild sehr reizvoll“, sagt Andreas Schober. „Ich freue mich auf die kommenden Herausforderungen.“

Die Leitung der Geschäftsstelle des LJV SH übernimmt Marcus Börner. Der 39-jährige Diplom Ingenieur ist seit 2008 u.a. als Pressereferent und Assistent der Geschäftsführung beim LJV SH tätig. „Mit dieser Entscheidung sorgen wir für Stabilität und Kontinuität in der Arbeit des LJV SH. Herr Börner ist seit fast 10 Jahren in der Geschäftsstelle tätig und kennt damit die vielen Facetten unserer Verbandsarbeit“, sagt Wolfgang Heins, Präsident des LJV SH.

Marcus Börner ist 1978 in Burg geboren. Nach seinem Universitätsstudium und dem Abschluss als Diplom Ingenieur für Landeskultur und Umweltschutz war er bei der Deutschen Wildtier Stiftung und beim Deutschen Verband für Landschaftspflege tätig. Seit 2008 ist Herr Börner Mitarbeiter des LJV SH. Er ist Jäger und führt einen Parson Russel Terrier. Auch im Ehrenamt engagiert er sich für die Jagd. 

Andreas Schober ist 1967 in Saarlouis geboren. Er ist Volljurist und legte im Jahr 1984 die Jägerprüfung ab. In der Vereinigung der Jäger des Saarlandes engagierte er sich viele Jahre in verschiedenen ehrenamtlichen Funktionen. Seit April 2012 war er als Geschäftsführer des LJV SH tätig. Er ist Hundeführer – führt derzeit eine Alpenländische Dachsbracke – und aktiver Jagdhornbläser.

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) fördert die Anschaffung von präventionswirksamen Produkten. Die Mitgliedsbetriebe, z.B. Jagdreviere, sollen damit motiviert werden, in Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zu investieren. Besonders interessant für Revierinhaber: Die SVLFG bezuschusst u.a. aktiven Gehörschutz.

Seit Anfang August nimmt die SVLFG entsprechende Anträge entgegen. Die Vergabe erfolgt in der Reihenfolge der Antragseingänge. Die Aktion endet, wenn die Fördergelder ausgeschüttet sind, spätestens jedoch zum 31. Dezember 2017. Antragsberechtigt sind alle Mitgliedsunternehmen der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft.

Zu den geförderten Produkten gehört auch aktive Gehörschutz, was besonders für Jäger wichtig ist.

Jeder Betrieb kann ein Produkt fördern lassen, pro Stück wird maximal ein Zuschuss von 100 Euro ausgezahlt. Bei Anschaffung unter 100 Euro wird maximal der Kaufpreis erstattet. Es stehen in diesem Jahr 200.000 Euro zur Verfügung.

Die Rahmenbedingungen sowie Anforderungen und Hinweise je Maßnahme sind zwingend einzuhalten, um eine Förderung zu bekommen.

  • Anträge können für Neukäufe (keine gebrauchten Produkte) ab 1. August bis zum 31.Dezember 2017 gestellt werden.
  • Gefördert werden können nur Produkte, die ab dem 1. August 2017 gekauft wurden.
  • Die Produkte müssen den technischen Vorgaben entsprechen.
  • Ein Unternehmen kann maximal eine Förderung in einem Kalenderjahr erhalten.
  • Ein Rechtsanspruch auf die Zuerkennung einer Prämie besteht nicht. Die Gesamtförderung ist begrenzt auf 200.000 Euro.
  • Die Vergabe der Prämien richtet sich nach der Reihenfolge des Eingangs der Prämienanträge.
  • Mitarbeiter der SVLFG sind von der Förderung ausgeschlossen.
     

 

Die Behörden in Tschechien haben mit dem Bau eines kilometerlangen Elektrozauns begonnen, um die weitere Ausbreitung der hochansteckenden Afrikanischen Schweinepest unter Wildschweinen zu verhindern. Außerdem wird das Infektionsgebiet für Menschen zur Sperrzone.

In dem 50 Quadratkilometer großen Infektionsgebiet um die östliche Stadt Zlin in Tschechien dürfen Wald und Felder nicht mehr von Menschen betreten werden. Ausnahmen gelten nur für bestimmte Gruppen wie Förster und Landwirte. Rund 350 Schilder sollen auf das neue Verbot aufmerksam machen. Das teilte der Präsident der Verwaltungsregion Zlin, Jiri Cunek, kürzlich mit. Die Polizei werde die Einhaltung der Anordnung überwachen.

Zusätzlich installierten die Behörden einen Zaun: Der rund 70 Zentimeter hohe, elektrische Weidezaun verwendet eine Spannung von 10.000 Volt, die aber nur für den Bruchteil einer Sekunde abgegeben wird. Mit dem Zaun soll verhindert werden, dass infizierte Tiere das 40 Quadratkilometer große Ansteckungsgebiet verlassen und die Krankheit weitergeben.

Eingesetzt werden auch sogenannte Vergrämungsmittel - übelriechende
chemische Duftstoffe. Regionspräsident Jiri Cunek machte sich in
einem Hubschrauber ein Bild von der Lage.

Die Landwirte wurden angewiesen, auf einer Fläche von 115 Hektar die
Ernte nicht einzufahren. Die Wildschweine sollen genug Nahrung
vorfinden, damit sie nicht weiterwandern. In den umliegenden Regionen
wird vermehrt auf die Wald- und Feldbewohner Jagd gemacht. Seit Mitte
Juli wurden nach Angaben der staatlichen Veterinärbehörde mehr als
1.290 Tiere abgeschossen. Im betroffenen Gebiet selbst wird nicht
gejagt, damit die Wildschweine nicht daraus verscheucht werden.

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat seine Risikoeinschätzung kürzlich für die Einschleppung der Seuche nach Deutschland angepasst. Die Experten stufen das Risiko durch direkten Kontakt zwischen Wildschweinen nicht mehr als gering ein, sondern als mäßig. Als größte Gefahr für die Einschleppung gilt weiterhin der Mensch, der über nicht gegarte, kontaminierte Schweineprodukte den Erreger nach Westen tragen könne. Das Einschleppungsrisiko durch den Menschen wird weiter als hoch eingestuft.

Die Afrikanische Schweinepest verläuft für die infizierten Tiere in
der Regel tödlich. Seit Beginn des Ausbruchs in Tschechien Ende Juni
wurde das Virus bei 77 Tierkadavern festgestellt. Für den Menschen
ist die Tierseuche ungefährlich. Bei einem Übergriff auf Hausschweine
drohen allerdings erhebliche wirtschaftliche Schäden, da es keine
Impfung gibt.
 

Jagdscheininhaber, abgeschlossenes Hochschulstudium oder vergleichbarer Abschluss und bereit zu Dienstreisen ins Ausland? Der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Internationale Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) suchen ab Oktober Unterstützung.

DJV und CIC suchen ab Oktober 2017 einen Koordinator (m/w) für Internationale Jagdangelegenheiten und Naturschutz. Arbeitsplatz ist die Geschäftsstelle des DJV in Berlin. Die Projektstelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet und umfasst 40 Stunden pro Woche. Angesiedelt ist die Position an der Schnittstelle zwischen der "Federation of Associations for Hunting and Conservation of the EU" (FACE), dem CIC Budapest, der deutschen Delegation des CIC und dem DJV. Dazu gehört die Kommunikation und Kontaktpflege zu sämtlichen jagd- und naturschutzrelevanten nationalen und internationalen politischen Gremien, Institutionen und Verbänden. Themenfelder sind unter anderem Artenschutz, internationaler Handel mit Wildprodukten sowie die Auslands- und Trophäenjagd. Somit gehören auch Dienstreisen ins In- und Ausland zum Aufgabenfeld.

Der alte Leitspruch "Es gibt keine schlechte Presse" ist längst nicht mehr gültig. Moderne Öffentlichkeitsarbeit und der professionelle Umgang mit Medienvertretern bedürfen fundierter Kenntnisse. Das grundlegende Handwerkszeug können Jäger im neuen Presseseminar des DJV erlernen.

Ob Kitzrettung, Wildunfall, Lernort Natur oder Biotoppflege: die Vielfalt der jagdlichen Themen bietet eine Menge Möglichkeiten, in der örtlichen Presse zu punkten. Doch wie spricht man Journalisten an? Wie gibt man ein professionelles Interview? Wie setzt man soziale Medien für die Pressearbeit ein? Zu diesen und vielen weiteren Fragen hat der DJV ein dreiteiliges Presseseminar für aktive Presse- und Öffentlichkeitsobleute in den Jägervereinigungen und Kreisjägerschaften erstellt. Egal ob Neuling im Ehrenamt oder alter Hase: Wer gern etwas hinzulernt und Wert auf den Austausch mit den Kollegen aus anderen Bundesländern legt, ist beim Presseseminar richtig.

Die Seminare werden vom DJV und der Agentur Adverb geleitet und finden in der Geschäftsstelle des DJV in Berlin (Chausseestraße 37) statt. Die Teilnahmegebühr beträgt jeweils 200,00€ (75,00€ übernimmt LJV bei entsprechender Bewilligung). Anmeldungen und Information: bildung@jagdverband.de, Tel. 030/209 1394-19

Presseseminarreihe Teil 1: Schreibwerkstatt

Inhalte: Das Schreiben steht beim Presseseminar im Vordergrund

  • Wie schreibe ich eine Pressemitteilung?
  • Zusammenarbeit mit Redaktionen
  • Gespräch mit Medienvertretern
  • Organisation der Pressearbeit
  • Informationen über Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des DJV


Termin: 8.-9. September 2017
Anmeldefrist: 15. August 2017

Presseseminarreihe Teil 2: Social Media

Inhalte:Die Sozialen Netzwerke gewinnen an Bedeutung

  • Facebook, Twitter, Xing und Co.: Die Welt des Social Media
  • Wie nutze ich die sozialen Medien für unsere Pressearbeit?
  • Gestaltung des eigenen Auftritts
  • Schreiben im Internet
  • Umgang mit der Community


Termin: 20.-21. Oktober 2017
Anmeldefrist: 15. September 2017

Presseseminarreihe Teil 3: Vor Mikrofon und Kamera

Inhalte: Alle Teilnehmer treten vor die Kamera

  • Formen von Interviews
  • Sprechen vor Mikrofon und Kamera
  • Statements vorbereiten
  • Umgang mit Provokationen
  • selbstsicheres Auftreten


Termin: 16.-17. Februar 2018
Anmeldefrist: 15. Januar 2018

 

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