Die Teilnehmer des Kompakt Teils 3 in Damm erleben Spannendes rund um die Themen Boden, Wasser und Feuer.

Das Jagdfieber hatte alle gepackt als es um Boden und Wasser – und um´s Holzsammeln -  ging. Eine Ameisenspringspinne, Laufkäfer, Assel & Co begeisterten ebenso wie Köcherfliegenlarven, kleine Plötzen und drei kleine Flußkrebse aus der schönen Elde. Der letzte Teil des Lernort Natur Kompakt Dreiteilers im mecklenburgischen Damm, Ende August,  beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit den Themen Boden, Wasser und Feuer. Neben praktischen Entdeckungs- und Bestimmungsarbeiten wurde wie immer an fachlichen und sachlichen, an pädagogischen und jagdlichen Themen gearbeitet.

LON Kompakt Teil 3 Wasser Boden FeuerNachdem alle eigens Holz aus dem Wald geschleppt hatten, konnte das selbst entfachte Glutnest am Leben erhalten und gefüttert werden. Es gab es leckeres Damwild mit Birnen, Brombeeren in der Murrikka Pfanne, Stockbrot und viele selbstzubereitete Leckereien. Eine echte Belohnung nach der ausgiebigen Arbeit im Gelände!

 

LON Kompakt Teil 3 Wasser Boden FeuerAls Highlight für den letzten Seminartag stand das Handwerkliche im Vordergrund, jeder konnte sich  einen Blatter aus Holunder schnitzen – dank der Anleitung von Mario. Anleitungen zur Nutzung und jagdlichen Hintergründen gab es gratis dazu.

Wie immer war es ein Wochenende voller Inspiration, Austausch und persönlicher Begegnungen. Jeder konnte am Ende irgendetwas für sich mit nach Hause nehmen, Teilnehmer wie Seminarleitung. Danke an alle!

N. Bunke 02.9.2015

Foto N. Bunke

 (Quelle: Bunke/DJV)
(Quelle: Bunke/DJV)
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Holz sammeln für das Outdoorcooking (Quelle: Bunke/DJV)
Holz sammeln für das Outdoorcooking (Quelle: Bunke/DJV)
Ein selbstgebauter
Ein selbstgebauter "Grillrost" (Quelle: Bunke/DJV)
Feuer machen will gelernt sein. (Quelle: Bunke/DJV)
Feuer machen will gelernt sein. (Quelle: Bunke/DJV)
Frische Zutaten fü das Abendessen. (Quelle: Bunke/DJV)
Frische Zutaten fü das Abendessen. (Quelle: Bunke/DJV)
Das sieht schon sehr gut aus. (Quelle: Bunke/DJV)
Das sieht schon sehr gut aus. (Quelle: Bunke/DJV)
 (Quelle: Bunke/DJV)
(Quelle: Bunke/DJV)
 (Quelle: Bunke/DJV)
(Quelle: Bunke/DJV)
LON Kompakt Teil 3 Wasser Boden Feuer (Quelle: Bunke/DJV)
LON Kompakt Teil 3 Wasser Boden Feuer (Quelle: Bunke/DJV)
 (Quelle: Bunke/DJV)
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 (Quelle: Bunke/DJV)
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Wie ein Lernort-Natur-Seminar funktioniert oder was ein Volontär mit Handwerk zu tun hat. Sebastian Kapuhs, Volontär in der DJV-Pressestelle, nimmt am LON-Seminar zum Thema Handwerk teil und schildert seine Eindrücke.

Sägespäne wirbeln durch die Luft, es riecht nach frischem Holz, Werkzeuge liegen gut sortiert und griffbereit auf der Arbeitsbank: In der Werkstatt des Lernort-Natur-Seminars zum Thema Holzhandwerk herrscht reges Treiben. Freundlich werde ich von den Leitern Wolfgang Ritzke und Axel Gräper empfangen. Es ist mein erstes Lernort-Natur-Training und Teil eines umfangreichen Weiter- und Ausbildungsangebots des Deutschen Jagdverbandes (DJV).

Ein Wochenende lang können sich Interessierte unter fachlicher Leitung handwerklich weiterbilden. Ziel der Seminare ist der versierte Umgang mit Werkstoffen, aber auch das Erlangen pädagogischer Kompetenzen. Schließlich sollen die Teilnehmer das Erlernte zukünftig selbst an Kinder vermitteln können.

Acht Teilnehmer haben sich in der Werkstatt nahe der beschaulichen Stadt Goslar in Niedersachsen eingefunden: Erfahrene Jäger und Naturinteressierte, sie alle sind mit dem Herzen dabei.
Für den 3-tägigen Kurs stehen zwei verschiedene Projekte an. Eine Holz-Räuchertonne oder eine traditionelle Holz-Schnitzbank können für eine spätere, eigene Verwendung gebaut werden.

Obwohl mich die Räuchertonne sehr interessiert, entscheide ich mich für die Holzschnitzbank, die ich aus meinen Kindestagen kenne. Damals stand sie im Hof meiner Großeltern. Zurückversetzt in frühere Zeiten, sehe ich mich bereits am Schnitzen von Holzmessern, Pfeil und Bogen. Die weiteren Arbeitsschritte sind besprochen und Werkzeuge wie Materialien vorbereitet, es geht direkt ans Werk.

Den wachsamen Augen von Wolfgang Ritzke entgeht nichts. Hier gibt er Rat, dort legt er selbst Hand an, hilft aus und erklärt. Alle hören aufmerksam zu und versuchen die Ratschläge umzusetzen. Es ist ein engagiertes Arbeiten und ein entspanntes Miteinander. 

Erika Ritzke, die Frau von Seminarleiter Wolfgang, bereitet derweil das Mittagessen für die Seminarteilnehmer vor. Nach einem ausführlichen Frühstück und frischen Snacks zwischendurch, folgt ein opulentes Mittagsmenü, bestehend aus Wildbratwürstchen, Bucheckerfrikadellen, Käse-Kräuterchips und selbst gemachten Kräuterdips. Allein der Duft der zubereiteten Speisen zieht die Naturpädagogen aus der Werkstatt an den liebevoll dekorierten Mittagstisch. Hier ist alles Natur! Es wird gegessen, gefachsimpelt und die nächsten Arbeitsgänge werden besprochen.

Ich nutze die kurze Pause und spreche mit den Seminarteilnehmern über ihre Ziele:   

Wilhelm Winter (59)

Wilhelm Winter ist seit zehn Jahren Jagdscheininhaber und seit 8 Jahren Pädagoge für Lernort Natur und bis zu 60mal im Jahr im Einsatz mit der rollenden Waldschule. „Es geht um das Erlernen von handwerklichen Grundlagen. Mit Kindern einen Brutkasten zu bauen und anschließend die Vögel beim Beziehen der Nisthilfe zu beobachten, soll Teil meiner nächsten Projekte sein“, erklärt Wilhelm Winter. „Wenn Kinder sehen können, wie Natur funktioniert und mit Freude und Begeisterung einen Teil zu deren Erhalt beitragen, ist dies eine große Genugtuung für mich.“

Martin Meschede (49)

Martin Meschede ist Hegeringsleiter und zuständig für Öffentlichkeitsarbeit. "Alles was ich hier erlerne, setzte ich in meinen Projekten mit Kindern und Interessierten um. Ob Insektenhotel, Holzräucherofen, Hochsitz oder eine Holz-Saftpresse, ich zeige was man in der Natur alles erleben kann", so Meschede. "Wenn Kinder dann auf dem selbstgebauten Hochsitz Tiere in freier Wildbahn beobachten können, ist das ein unvergessliches Erlebnis für mich und die Kinder."

Seminarleiter Wolfgang Ritzke (67)

"Das Interesse und die Wünsche der Teilnehmer führen immer wieder zu neuen Seminarthemen. Heute ist das Insektenhotel beliebt, morgen die Holzsaftpresse. Stets machen wir uns Gedanken, mit welchen Themen und praktischen Arbeiten wir Seminarteilnehmer und Kinder gleichermaßen begeistern können."

 

Infobox Lernort Natur und DJV-Naturpädagoge:

Seit 1991 bieten pädagogisch geschulte Naturinteressierte im Deutschen Jagdverband (DJV) mit der Initiative Lernort Natur Erkundungstouren durch Wald und Flur. Um die Qualität der Ausbildung zum Naturpädagogen zu sichern, bietet der Dachverband seit 2013 durch die DJV-Akademie das Zertifikat "DJV-Naturpädagoge" an. Bedingung für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist ein Pädagogikseminar. Ergänzt wird dieses durch verschiedene Kompaktkurse. Neben organisatorischen Grundlagen für die Arbeit mit Kindern in der Natur, wie etwa Versicherungsfragen, Lehrpläne oder Kontakte zu Schulen werden auch Aspekte der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie viele praktische Lernspiele für drinnen und draußen angeboten. Dazu gehören etwa Boden- und Wasseruntersuchung, Outdoorcooking, bauen von Musikinstrumente, Waldtheater oder ähnliches. Den Abschluss der Ausbildung bildet das Lernort-Natur Training. In Zusammenarbeit mit Schulen  wird das erlernte theoretische Wissen unter Anleitung von DJV-Referenten in die Praxis umgesetzt. An verschieden Stationen "unterrichten" die Jägerinnen und Jäger die Kinder und bekommen von den Referenten Tipps für die weitere naturpädagogische Arbeit. In Form von Merk-, Tast-, Sammel-, Konzentrations- oder Bewegungsspielen, entdecken  die Kinder und Jugendlichen die Natur.

Aktuelle Seminartermine sowie weitere Informationen zum DJV-Naturpädagogen veröffentlicht der Jagdverband auf seiner Internetseite.


Das nächste Seminar Handwerk findet im November 2015 wieder in Goslar statt. Spezialthema: Holzsaftpresse

Sebastian Kapuhs
Volontär DJV-Pressestelle

Akkurates Arbeiten: Die Seitenteile der Schnitzbank werden geglättet. (Quelle: DJV)
Akkurates Arbeiten: Die Seitenteile der Schnitzbank werden geglättet. (Quelle: DJV)
Der Holz-Räucherofen kurz vor der Fertigstellung (Quelle: DJV)
Der Holz-Räucherofen kurz vor der Fertigstellung (Quelle: DJV)
Beim Formen der Räuchertonne fassen alle mit an. (Quelle: DJV)
Beim Formen der Räuchertonne fassen alle mit an. (Quelle: DJV)
Der Duft der zubereiteten Speisen lockt die Seminarteilnehmer an den Mittagstisch.  (Quelle: DJV)
Der Duft der zubereiteten Speisen lockt die Seminarteilnehmer an den Mittagstisch. (Quelle: DJV)
Selbst gemacht und frisch aus der Natur: Bucheckern-Käsecracker (Quelle: DJV)
Selbst gemacht und frisch aus der Natur: Bucheckern-Käsecracker (Quelle: DJV)
Bucheckerfrikadellen (Quelle: DJV)
Bucheckerfrikadellen (Quelle: DJV)
Unter Jägern ein Muss: Wildwürstchen frisch vom Grill. (Quelle: Sebastian Kapuhs)
Unter Jägern ein Muss: Wildwürstchen frisch vom Grill. (Quelle: Sebastian Kapuhs)
Wolfgang Ritzke und Axel Gräper geben stets hilfreiche Tipps und packen mit an. (Quelle: DJV)
Wolfgang Ritzke und Axel Gräper geben stets hilfreiche Tipps und packen mit an. (Quelle: DJV)
DJV-Volontär Sebastian Kapuhs probiert sich an der Holzschnitzbank.   (Quelle: djv)
DJV-Volontär Sebastian Kapuhs probiert sich an der Holzschnitzbank. (Quelle: djv)
Schrauben, bohren, sägen, pfeilen: Lernort Natur heißt auch anpacken! (Quelle: DJV)
Schrauben, bohren, sägen, pfeilen: Lernort Natur heißt auch anpacken! (Quelle: DJV)
Die Teilnehmer des Lernort-Natur-Seminars mit fertigen Schnitzbänken und Kalträucherofen (Quelle: DJV)
Die Teilnehmer des Lernort-Natur-Seminars mit fertigen Schnitzbänken und Kalträucherofen (Quelle: DJV)
Teamwork wird hier groß geschrieben (Quelle: DJV)
Teamwork wird hier groß geschrieben (Quelle: DJV)

Das Landgut Kemper und Schlomski (LGKS) macht sich seit mehreren Jahren für die Umweltbildung an Rande der Sächsischen Schweiz stark. Gemeinsam mit Schülern aller Schulformen wird hier beobachtet, geforscht aber auch angepackt.

Die Kinder im sächsischen Liebstadt wissen Bescheid, wenn es um das Thema Kitzrettung geht. Viele von Ihnen haben sich am diesjährigen Wildscheuchenwettbewerb des LGKS beteiligt. Im Rahmen der Aktion zum Kindertag gestalteten sie mit großer Freude und Sorgfalt eine Vielzahl fantasievoller bunter Gestalten. Mit wehenden Kleidern, Dosen, Flatterbändern und verschiedensten Naturmaterialien ausgestattet, werden die Scheuchen am Abend vor der Mahd im brusthohen Gras aufgestellt. Ihr Rascheln und Klappern beunruhigt die Ricken und veranlasst sie dazu, ihre Kitze über Nacht aus den Wiesen holen. Ergänzend zum Absuchen der Flächen mit Helfern und Hunden ist dies eine einfache und effektive Methode, um ein Ausmähen der Jungtiere zu verhindern. Neben dem eigentlichen Zweck und dem Spaß am Gestalten bietet der Wettbewerb eine großartige Gelegenheit, auf ein Thema aufmerksam zu machen, das jedes Jahr zur Erntezeit wieder aktuell ist. Das Interesse ist groß, ebenso wie die Erkenntnis: Jeder kann aktiv etwas tun, um die Kitze zu schützen.

Ein besonderes Highlight im Schulwald des Landgutes ist die Exkursion Wild und Jagd während der Treibjagdzeit im Herbst. Von erfahrenen Jägern begleitet, entdecken die Schüler den Wald aus einem neuen Blickwinkel. Sie lernen die Laute verschiedener Vögel zu unterscheiden, finden Wildwechsel und Trittsiegel und erkennen den Malbaum neben der Wildschweinsuhle. Bei der Vorstellung der Jagdausrüstung darf ein Blick durch Präzisionsfernglas und Spektiv nicht fehlen.  Auch die Zusammenarbeit von Jäger und Jagdhund wird demonstriert. Spannend für alle ist die Verfolgung einer im Vorfeld gelegten künstlichen Schweißfährte. Eine Wildbretverkostung in geselliger Runde bildet den Abschluss der Veranstaltung.

Die Projekte des LGKS machen naturschutzrelevante Themen erlebbar und geben Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, durch aktives Handeln zu lernen und selbst Verantwortung zu übernehmen.  Immer wieder können Projektbetreuer beobachten, wie die Schüler mit der Zeit ein ganz eigenständiges Bewusstsein für Naturschutzfragen entwickeln.

Mehr Informationen zum Schulwaldprojekt finden Sie auf der Internetseite des LGKS (www.lgks.eu/schulwald)

 

... erlebten die Teilnehmer des Lernort Natur Trainings zusammen mit Kindern der 3.-6. Klasse in Bersenbrück.
 

Unter diesem Motto durften sich 10 Personen bestehend aus Naturinteressierten, Jägerinnen und Jäger zu einen ganz besonderen Seminar in Bersenbrück einfinden. Vom 29. bis zum 31. Mai fand in diesem beschaulichen Städtchen das Lernort Natur – Training des DJV statt.

3 DJV – Referentinnen prüften 6 willige ehrenamtlich tätige LON – Interessierte auf Herz und Nieren im Umgang mit 16 Kindern der 3. bis 6. Klassenstufen.

Lernort Natur Training Bersenbrück 2015Nach der üblichen Vorstellung sowie der mitgebrachten Materialsichtung am Freitag hieß es für alle Anwesenden die Inspizierung des Geländes für das bevorstehende LON – Training. Dabei galt es Ideen zu sammeln, mögliche Stationen zu lokalisieren und ein Thema zu formulieren.

Damit keine Überschneidung der Themen entstand, war die Vorstellung dieser sehr relevant. Schnell war klar, dass alle drei Gruppen sich dem selben Thema widmen wollten.... „Bäume“. Na manchmal erkennt man eben doch den Wald vor lauter Bäumen.

Lernort Natur, Training, Bersenbrück, 2015, LON,Nach einer kurzen Besprechung brachten die Teilnehmer doch eine rege Abwechslung in ihre Stationen. So erfuhren die Kinder an der ersten Station dem „Großen Krabbeln“ auf spielerische Art und Weise etwas über Spinnen, Insekten und anderem Getier. Bei Station zwei waren die Sinne der Kinder gefordert. Wie kommt ein Jäger z.B. im dunklen Wald zurecht? Wie können Pflanzen riechen? Und wie fühlt sich überhaupt die Rinde eines Baumes an? All das erfuhren die Kinder an der Station „Wald mit allen Sinnen“.

Lernort Natur Training LON Bersenbrück 2015Unter dem Motto „Wald – Spiele ohne Grenzen“  hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit an einer kleinen Waldolympiade ihr Können unter Beweis zu stellen.  Hier bot der Wald optimale Bedingungen für einen Slalomlauf und auch Tannenzapfenwerfen stand hier auf dem Programm. Danach ging es musikalisch zur Sache und es wurden aus Naturmaterialien die ein oder anderen Musikinstrumente geschaffen.

Lernort Natur Training Bersenbrück 2015Umrahmt wurde das Wochenend – Bildungspaket von einem kulinarischen Genuss nach dem anderen, einer tollen Unterkunft und einer netten Einladung der ortsansässigen Jägerin Anja Mohrarend. Sie war für dieses Wochenende unsere gute Seele für Schlechtwetterplanungen und Notfalllösungen.

Mit großartigen Menschen in einer ländlichen Idylle verging dieses Wochenende wie im Fluge und ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern weiterhin viel Spaß und Freude für ihr Ehrenamt!

Stefanie Große
DJV-Naturpädagogin

Für seine Bildungsarbeit mit Jugendlichen und Kindern erhält der Jagdverein Hessenjäger Kassel von der Hessischen Landesregierung eine besondere Auszeichnung.

Für seine Bildungsarbeit mit Jugendlichen und Kindern hat der Jagdverein Hessenjäger Kassel von der Hessischen Landesregierung eine besondere Urkunde erhalten: ein Zertifikat, das der vereinseigenen Schulungseinrichtung Lernort Natur “Bildung für nachhaltige Entwicklung” bescheinigt. Vereinsvorsitzender Herbert Bachmann und seine Lernort-Mitarbeiter Dr. Wolfgang Euler und Georg Schwarz nahmen die Auszeichnung am Mittwoch, 27. Mai 2015, im Umweltbildungszentrum Licherode (Alheim, Landkreis Hersfeld-Rotenburg) von Ulrich Labonte, einem Vertreter des Hessischen Umweltministeriums, entgegen. Sie trägt die Unterschrift von drei Ministerien: Priska Hinz (Umweltministerin), Alexander Lorz (Kultusminister) und Stefan Grüttner (Sozialminister).

Zertifikat HessenjägerBachmann erläuterte bei der Ehrung die Tätigkeit von Lernort Natur: Etwa zehn Vereinsmitglieder arbeiteten seit 2001 daran, jungen Menschen die Natur konkret nahe zu bringen, damit sie später das schätzen und schützen könnten, was sie kennen und lieben. Lernort Natur besuche Schulen sowie Kindergärten und würde mal eine Unterrichtsstunde gestalten oder mit der Schulklasse naturkundliche Exkursionen im Wald unternehmen. Schülerinnen und Schüler, aber auch Kindergartenkinder könnten dann Pflanzen und Tiere entdecken und biologische Zusammenhänge erkunden und erführen, wie die Natur nachhaltig zu nutzen und zu schützen sei. Ferner besitze der Jagdverein einen Ausstellungswagen mit vielen Exponaten von Vögeln und Wildtieren, die Jugendliche so aus nächster Nähe kennen lernen könnten. Bilder und Hintergrundwissen der Jägerinnen und Jäger rundeten das Angebot ab. Darüber hinaus sei der Jagdverein mit der Arbeitsgemeinschaft außerschulischer biologischer Lernorten der Region Kassel (BioLeKa), vernetzt. BioLeKa biete Gruppen und Vereinen, die an Naturgeschichte und Naturerleben Interesse hätten, Programme an. Für den Vortrag spendeten die 25 Gäste der Festveranstaltung Beifall.

Labonte vergab bei der Veranstaltung das Zertifikat “Bildung für nachhaltige Entwicklung” auch an Mitarbeiter des Umweltbildungszentrums, die sich mit einer eigenen Umweltbildungsarbeit an Schüler und Lehrer wenden.

Der Landesjagdverband Brandenburg e.V. unterstützt im Rahmen des Projekts „Gemeinsam Jagd erleben“ eine Initiative von Archäologen und Pädagogen in der Niederlausitz.

Wie können wir insbesondere junge Menschen für das Weidwerk als eigenständiges Kulturgut begeistern und ihnen die herausragende Stellung der Jagd in der Entwicklung der Menschheit vermitteln? Auf diese Fragen fanden Archäologen und Pädagogen vom Archäotechnischen Zentrum Welzow/Niederlausitz (ATZ) eine ungewöhnliche Antwort: Sie führen Schülerinnen und Schüler zu den Wurzeln der Jagd.

Dr. Hans Joachim Behnke, Leiter des ATZ, und seine Mitstreiter haben für Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 11 und 13 Jahren ein abenteuerreiches Ferienangebot entwickelt. Ziel ist es, den Heranwachsenden die Jagd praxisnah im Kontext der Menschheitsgeschichte zu vermitteln.

Mit diesem Ansatz, so Behnke, sollte es uns gelingen, Schüler auf den Pfad der Menschheitsgeschichte zu führen und die Jagd als typisches Aufgabenfeld aller Epochen seit der Steinzeit darzustellen. Während der Woche im „Lernort Wald und Feld“ wird auch das Weidwerk nicht zu kurz kommen. „Wir wollen Fährten lesen, in der Dämmerung Wild beobachten, Jagdwaffen und Fallen aus 10.000 Jahren ansehen, Speere werfen, Feuer machen sowie in der Natur campieren. Alles soll ein großes Abenteuer werden. Natürlich wollen wir dabei auch erleben, wie gut gegartes Wildbret damals schon schmeckte.“, erklärt der Experimentalarchäologe.

„Nachdem wir von dieser Initiative erfuhren und die Menschen, die dahinter stehen, kennengelernt hatten, war schnell klar, dass wir hier mit unseren Kontakten und unserer Öffentlichkeitsarbeit unterstützen werden. Von diesem Angebot sollten möglichst viele Eltern erfahren, denn Projekte wie diese sind dazu geeignet, der Naturentfremdung entgegenzuwirken und das Interesse am Weidwerk zu wecken.“, bekräftigt Dr. Wolfgang Bethe, Präsident des Landesjagdverbandes Brandenburg e.V.     

Angebot und Kosten

Das Ferienabenteuer mit sechs Übernachtungen im Hotel mit Vollverpflegung und Rundumbetreuung in Feld und Wald durch Pädagogen, Archäologen, Forstfachleute und Jäger kostet 369,00 € pro Kind. Mitreisende Eltern zahlen 300,00 €. Zur Absprache aller Modalitäten veranstaltet das Archäotechnische Zentrum einen Elternabend.

Termine

Das Ferienprogramm findet ab der Teilnahme von 15 Schülern pro Woche statt.

Woche 1:  26.07. bis 01.08.2015
Woche 2: 02.08. bis 08.08.2015


Anmeldungen bis 15. Mai an:

Dr. Hans Joachim Behnke
Leiter des Archäotechnischen Zentrums Welzow
Fabrikstraße 2
03119 Welzow
Behnke@atz-welzow.de
035751 28225
0177 7610868
www.atz-welzow.de

Küch/LJVB

 

„Wildbeobachtung mit oder ohne Jagd“ Mit Schülern an die Wurzel der Jagd

Interview mit Dr. Hans Joachim Behnke, Leiter des Archäotechnischen Zentrums Welzow (Niederlausitz)

In den Sommerferien können Schülerinnen und Schüler zwischen 11 und 13 Jahren jeweils eine Woche lang steinzeitliche Jagderlebnisse teilen. Was gab den Ausschlag für diese Aktion?

Hans Joachim Behnke: Über die Jagd wird in der Gesellschaft sehr kontrovers und mitunter realitätsfern diskutiert. Als ich vor Wochen in „Wir Jäger“ Nr. 1/2015 den Beitrag „Reden, reden, reden, zeigen und erklären“ las, sah ich mich in meinen Planungen für eine Ferienwoche „Lernort Wald und Feld“ bestärkt. Als Archäologe und Leiter einer außerschulischen Bildungseinrichtung wie auch als Jäger berührt es mich, wenn Kinder in meiner Umgebung unreflektiert Fleisch essen. Fleisch von Tieren, von denen vielleicht nur jedes 500ste oder 1000ste in der freien Natur aufwuchs und dann erlegt wurde. Die übergroße Zahl von Tieren wird heute jedoch unter meines Erachtens problematischen Bedingungen „produziert“ und an unserem Bewusstsein vorbei „fremd getötet“. Doch die Gewinnung fleischlicher Nahrung ist das ureigene Geschäft menschlicher Existenz. Dabei hatten und haben wir keine Wahl. Wohl aber bei den Bedingungen, unter denen die Tiere leben. Und hierfür, denke ich, hat die Jagd brauchbare Ansätze beizusteuern. Allerdings muss man sich mit dem Thema befassen, und das wollen wir innerhalb dieser Ferienwoche tun.

Sie sprechen bei der Ferienwoche sogar vom Jagen wie in der Steinzeit. Warum diese weite Reise in die Vergangenheit?

Hans Joachim Behnke: Als Archäologe, der die Geschichte der Menschheit erforscht, kann ich schlüssig zeigen, dass die Jagd mit Werkzeugen so ziemlich das erste war, was der Mensch neben der Nutzung des Feuers unternahm. Anders konnte der aufrecht gehende, die Welt erforschende und beeinflussende Homo erectus seine Existenz und seine biologische Entwicklung nicht sichern. Die Menschheit hat nie vegan gelebt, wenngleich der Einzelne dies eine Zeitlang kann. Zudem muss man weit zurückgehen, um den Wandel zu begreifen, den die Jagd durchmachte. Zunächst diente sie der Nahrungsbeschaffung. Archäologen fanden mehr als 200.000 Jahre alte Holzspeere zusammen mit Knochen von Wildpferden. Die Fakten lagen auf der Hand: Jagdwerkzeuge und Beuteteile. Man hat gute Gründe für die Annahme, dass Männer und Frauen gemeinschaftlich jagten. Bei jüngeren Funden, etwa aus der Zeit vor gut 8.000 Jahren, blieben zunehmend Hinweise auf die Jagd aus. Die Erklärung ist einfach: Mit dem einsetzenden Ackerbau und der Zucht von Haustieren musste nicht mehr primär zur Versorgung der Familie gejagt werden. Hausrind und Brot füllten nun den Speiseplan. Aber: Pfeil und Bogen scheinen nun die Jagdwaffen gewesen zu sein, um den Schutz der Felder und der im Wald weidenden Herden sicherzustellen. Ich sehe es so: Solange wir Menschen Getreidefelder anlegen und Haustierzucht betreiben, werden wir auch die Schutzjagd ausüben müssen. 

Womit werden sich die Mädchen und Jungen in dieser steinzeitlichen Abenteuerwoche beschäftigen?

Hans-Joachim Behnke: Spuren lesen, Tierverhalten beobachten, die Tarnung und Heimlichkeit des Jägers erproben und Jagdpläne schmieden, das gehört zu den Fähigkeiten, die der Jäger damals noch besser beherrschen musste als heute. Dabei setzen wird auf einen engen Kontakt zur Natur. Wir wollen eine Initialzündung geben, dass sich junge Leute zu aktiven Naturschützern und Jägern entwickeln. Zu den Fertigkeiten, die die Schüler unter anderem erlernen, gehört das Feuermachen, das Herstellen steinzeitlicher Messer und Feuersteinpfeilspitzen, der Backtellerbau und das Zubereiten prähistorischer Plinsen und anderer Mahlzeiten. Da Jagd und Naturschutz zusammengehören, werden wir den Umgang mit Bäumen und Baumkulturen pflegen, leichte Holzarbeiten ausführen, aber auch Vogelhäuser bauen und uns in Feld und Wald bewegen.

Wie werden die Schülerinnen und Schüler die eigentliche Jagd erleben?

Hans Joachim Behnke: In diesem Punkt sind wir sehr flexibel. Wir werden mit den Eltern und Schülern gemeinsam entscheiden, wie stark die Erlebnisse sein sollen. Danach werden sich die Teilnahme und die Distanz bei morgendlichen Ansitzen mit erfahrenen Jägern richten. Sicherheit, Erlebnisbereitschaft und Erlebnisfähigkeit sind die Kriterien für jagdliches Erleben. Wildbeobachtung mit oder ohne Jagd, das sind Einzelfallentscheidungen. In erster Linie geht es um die Beschäftigung mit den Kindern. Übrigens können Eltern oder Großeltern die Schülerinnen und Schüler begleiten und ebenfalls am Geschehen teilhaben.

Interview (gekürzt): V. Küch

Für die ehrenamtlich Aktiven der Jagdverbände bietet der DJV ein umfangreiches Seminarprogramm an. Dieses wird ständig um neue Themen ergänzt.

LERNORT NATUR

Auf Grund ihrer Bedeutung ist die Initiative LERNORT NATUR weiterhin ein Schwerpunkt im Akademieprogramm. Für die ehrenamtlich Aktiven der Jagdverbände bietet der DJV ein umfangreiches Seminarprogramm an. Auch wenn Sie noch keine ehrenamtliche Funktion ausüben, sind Sie als Teilnehmer und Teilnehmerin herzlich willkommen. Die Teilnahme von Nichtmitgliedern ist ebenfalls – zu anderen Teilnahmegebühren – möglich.

Bausteine für den
DJV-Naturpädagogen

  • LERNORT NATUR kompakt - 
    die naturpädagogische Grundausbildung mit drei Seminaren
  • LERNORT NATUR Training - Praktischer Einsatz mit Schülern
  • Pädagogik-Grundkurs - "Wie sag' ich's einem Kinde?"
     

Weitere SeminarbeispieleNaturpädagogik in der Kita

  • LERNORT NATUR Handwerk –
    Arbeiten mit Naturmaterialien und Einsatz im Unterricht
  • Exkursionsdidaktik –
    Mit Gruppen draußen
  • Behindertenpädagogik
  • Naturpädagogik für die ganz Kleinen (Kita)
  • Tiergestützte Pädagogik

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sind zu einem zentralen Thema auf allen Ebenen der Jägerschaften geworden. So vielfältig wie die PR, so vielfältig sind auch die Seminarthemen, mit denen die ehrenamtlichen Presseobleute weitergebildet werden:

Akademie für Wild, Jagd und Natur

  • Grundlagen der Pressearbeit
  • Als Jäger in der Öffentlichkeit
  • Vor Mikrofon und Kamera
  • Training für Führungskräfte
  • Jagd und Jäger in den sozialen Medien
  • Präsentation und Moderation
  • Schreiben von Pressemeldungen
  • Presserecht
  • Gestaltung von Web-Auftritten

Seminare zu jagdlichen Fachthemen

SchießtrainingJägerinnen und Jäger verfügen in zahlreichen Spezialgebieten über ein umfangreiches Fachwissen. Das macht sie zu Experten und gefragten Ansprechpartnern. Wie in anderen Wissensgebieten muss dieses Wissen stets aktualisiert und erweitert werden: Die Anforderungen an die Ausbildung steigen ständig, neue Fachgebiete kommen hinzu. Der DJV greift im Rahmen seiner Akademie regelmäßig neue Themen auf und entwickelt mit Pilotseminaren Konzepte, um diese an die Landesjagdverbände weiterzugeben.

Themen rund um die Verbands- und Vereinsführung

Verbandsarbeit

Das Vereinsmanagement gestaltet sich zunehmend vielschichtig und beinhaltet u.a. die Themen

  • Vereinsrecht
  • Satzungsrecht
  • Buchhaltung
  • Veranstaltungsmanagement 
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Steuerrecht
  • Versicherungen

Seminare für Junge Jäger und Jägerinnen

Seminar Nachwuchskräfte Junge Jäger

Hierbei sind besonders die Funktionsträger in den betreffenden AGs und Foren angesprochen. Themenschwerpunkte können Vereinsführung, Pressearbeit oder auch jadgliche Themen sein.

 

Weitere geplante Themen

  • Kommunikation Mensch – Hund, auch und besonders im Rahmen jagdlicher Situationen
  • Geocaching - Für die Teilnehmer eine tolle Sache, für Jäger und Förster ein Ärgernis.

 

Seminare in Kooperation

Sie möchten für eine Gruppe Ihrer Jägervereinigung ein Seminar zu einem bestimmten Thema vor Ort anbieten?
In einem begrenzten jährlichen Kontingent bietet der DJV hier die Möglichkeit und finanziert den Referenten, der zu Ihnen kommt. Alle weiteren Kosten und die Organisation sind dann von der Kreisvereinigung zu tragen. Haben Sie Interesse? Wir informieren Sie gerne.

Termine

Die Seminare, die in der Regel am Wochenende stattfinden, dauern 1 bis 2 Tage. Die genauen Daten zu den Veranstaltungen finden Sie hier im Terminbereich.

Seminargebühren

Die Preise der einzelnen Seminare richten sich nach dem jeweiligen Seminarthema und den damit verbundenen Anforderungen. Diese können besondere Qualifikationen des Referenten oder besonderem Material- oder Raumbedarf sein. Den entsprechenden Preis finden sie jeweils unter der detaillierten Seminarbeschreibung. Der Landesjagdverband beteiligt sich an den Kosten, wenn eine ehrenamtliche Funktion nachgewiesen wird. Der Rest ist von Ihnen selbst zu zahlen oder wird von Ihrer Jägervereinigung getragen. Fragen sie bitte nach! 

Anmeldung 

Bitte verwenden Sie zur Anmeldung unbedingt das u.g. Anmeldeformular. 
Sofern Sie Mitglied in einem Landesjagdverband sind und sich die Teilnahme am Seminar bezuschussen lassen möchten (z.B. im Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit im Bereich Lernort Natur) melden Sie sich bitte mit dem Formular über ihren jeweiligen Landesjagdverband (LJV) an. Der LJV entscheidet über die Förderung und leitet die Anmeldung an den DJV weiter.
Wenn Sie kein Mitglied in einem Landesjagdverband sind und deshalb die Seminarkosten komplett selbst tragen, melden Sie sich bitte direkt beim DJV per Mail bildung@jagdschutzverband.de, Fax 030/ 209 1394 30 oder Post DJV, Friedrichstraße 185/ 186, 10117 Berlin, an. Eine telefonische Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen leider nicht ausreichend.

Soweit nicht anders angegeben, liegt der Anmeldeschluss für die einzelnen Seminare vier Wochen vor deren Beginn. 

Weitere Details finden Sie in den Teilnahmebedingungen, die die Grundlage für die Teilnahme sind.

 

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung:
Ralf Pütz und Ina Maslok 
Tel.: 030/209 1394 – 19
E-Mail: bildung@jagdschutzverband.de

Jedes Kind kennt heute einen Klettverschluss. Doch wer denkt beim Öffnen und Schließen der klebenden Streifen daran, dass die Industrie das System bei den Klett-Pflanzen abgeschaut hat?

Die Natur liefert den Ingenieuren oft die besten Ideen.
Bionik ist die Wissenschaft, die die Erfindungen der Natur erforscht – ein unschätzbarer Wert für unseren Alltag.

Von der Natur abgucken ist erlaubt
Unternehmen geben viel Geld aus, um der Natur ihre “technischen Geheimnisse” zu entlocken. Über Millionen von Jahren haben Tiere ihre Strategien zum Überleben perfektioniert. Wenn wir jetzt neue Materialien entwickeln, können wir uns diesen Vorsprung abgucken.

Entdecke hier wie uns Fledermäuse bei der Orientierung helfen, wie Ameisen miteinander reden und was uns die Libelle über das Fliegen beibringt.

 

Nicht nur im Wald fühlen sich unsere heimischen Wildtiere wohl. Auf dem Kartoffelfeld oder sogar auf dem Spielplatz kannst du Wildschwein, Fuchs und Waschbär beobachten. Entdecke mit unseren Broschüren, Lernplakaten und der App den Lebensraum unserer Wildtiere.

Grünröcke oder Waidmänner… so werden wir Jäger auch genannt. Auf dieser Seite kannst du nachlesen, warum wir jagen und welche Wildtiere es bei uns gibt.

Damit wir jagen dürfen,

gehen wir noch mal zur Schule. Für unsere Arbeit müssen wir sehr viel über die Wildtiere lernen. Nach einer bestandenen Prüfung bekommen wir dann das „Grüne Abitur“ – also die Erlaubnis, auf die Jagd zu gehen. Die Jagd ist sogar in einem Gesetz geregelt, dem Bundesjagdgesetz. Da steht drin, was Jäger tun dürfen und was nicht.

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