Brandenburg: ASP weiter zurückgedrängt

28. Februar 2024 (DJV/LJVB) Berlin/Michendorf
Verbraucherschutzministerium hebt weitere ASP-Sperrzonen in drei Landkreisen sowie in Frankfurt (Oder) auf. Jagdverbände mahnen zu besonderer Vorsicht im Schutzkorridor nach Polen und Sachsen. Mangelh...

Erneut ASP-Ausbruch in Brandenburg

3. August 2023 (DJV/LJVB) Berlin/Michendorf
Nach 8 Monaten Pause im Landkreis OSL sind erneut Wildschweine an der Tierseuche verendet. Ausbreitungsgefahr minimieren: DJV und LJVB bitten Urlauber, Fleischreste sicher zu entsorgen. Hinweise in Ri...

LJHH und DJV fordern sofortigen Stopp und Beschränkung auf Seuchenbekämpfung. Verbände lehnen Pilotprojekt ab: Ausreichend wissenschaftliche Studien liegen vor.

Landesjagdverband Hamburg (LJHH) und Deutscher Jagdverband (DJV) kritisieren den Einsatz von Saufängen für die Jagd im Nordosten von Hamburg scharf und fordern einen sofortigen Stopp. Der Einsatz von Saufängen ist mit erheblichem vermeidbarem Stress für Wildschweine verbunden. Einzelgenehmigungen sollten auf wissenschaftliche Lehre und Forschung sowie akute Seuchenbekämpfung beschränkt bleiben. Ein aktives Seuchengeschehen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) kommt derzeit nur in Brandenburg und Sachsen vor.

Für die von der Umweltbehörde Hamburg als Begründung für Saufänge angeführte "Prävention" der Afrikanischen Schweinepest reichen zugelassene tierschutzgerechte Jagdmethoden aus.

Die Jagdverbände kritisieren die Argumentation der Umweltbehörde, es handele sich um ein "Pilotprojekt" zum Test von Fallen. Das Thünen-Institut in Eberswalde hat bereits verschiedene Saufänge wissenschaftlich untersucht und die Ergebnisse veröffentlicht. Ausreichend Erkenntnisse liegen somit vor.

Im Stadtstaat Hamburg gibt es vergleichsweise wenige Wildschweine. Laut Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (WILD) haben 2019 über die Hälfte (59 Prozent) der Reviere überhaupt kein Vorkommen gemeldet. Im zurückliegenden Jagdjahr 2021/22 haben Jägerinnen und Jäger 275 Wildschweine in Hamburg erlegt – nach Bremen die niedrigste Anzahl in Deutschland. Insgesamt kamen bundesweit 711.407 Wildschweine zur Strecke. Das ist der dritthöchste Wert seit Aufzeichnungsbeginn vor fast hundert Jahren.

ASP-Risiko für Spreewald derzeit hoch

6. April 2023 (DJV/LJVB) Berlin/Michendorf
Jagdverbände geben Tipps, wie sich Ausbreitung der Tierseuche verhindern lässt. Appell an Urlauber und Saisonarbeiter: Fleischreste nur in verschließbaren Tonnen entsorgen. DJV bittet Bundeslandwirtsc...

Sachsen will Schwarzwild stärker reduzieren

20. Juni 2022 (dpa) Kamenz
Sachsen will Jagd auf Wildschweine intensivieren, um Afrikanische Schweinepest einzudämmen. Das Sozialministerium stellt dafür 1,5 Millionen Euro bereit. Der Jagdverband hat ein Bejagungskonzept erarb...

Trotz Corona: Jäger erlegen 687.581 Wildschweine

31. Januar 2022 (DJV) Berlin
Dritthöchstes Jagdergebnis seit knapp hundert Jahren, Mecklenburg-Vorpommern liegt vorn. DJV fordert mehr Anreize für die Schwarzwildjagd wegen Afrikanischer Schweinepest. Bereits mehr als 3.200 infiz...

ASP erstmals bei Wildschweinen in Mecklenburg-Vorpommern

25. November 2021 (DJV) Berlin
Nahe der Autobahn 24 ist der erste Fall von Afrikanischer Schweinepest bei Wildschweinen aufgetreten. Der Fundort im Landkreis Ludwigslust-Parchim ist 160 Kilometer entfernt vom nächsten Ausbruch. DJV...
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