Hier finden Sie Informationen rund um das Thema Wildunfall.
Trotz Grünbrücken ist die Durchgängigkeit der Landschaft für Tiere noch nicht erreicht. (Quelle: Innenministerium Baden-Württemberg)
Freie Bahn für Wildtiere
21.3.2017, Berlin, adac, djv, nabu, wwf
ADAC, Deutscher Jagdverband, Naturschutzbund (NABU) und der WWF Deutschland wollen fünf Prozent weniger Wildunfälle jährlich. Deutschland hat zu wenig „Grüne Infrastruktur“.
Die neue App soll Wildtiere schützen (Quelle: DJV)
Kataster für mehr Tierschutz
9.1.2017, Berlin, DJV
Das Tierfund-Kataster soll erstmals in Deutschland eine bundesweite Datenerhebung von Wildunfällen ermöglichen. Die neue DJV-Projekt-Broschüre zeigt, wie jeder mithelfen kann, Straßen für Mensch und Tier sicherer zu machen.
Trotz vorhandener Grünbrücken sind Tiere in ihrer Mobilität noch immer stark eingeschränkt. Das Straßennetz in Deutschland bildet vielerorts Barrieren, Wildunfälle sind eine Folge. Wie die Wiedervernetzung von Lebensräumen künftig gestaltet werden muss, erklären Experten. Der Deutsche Jagdverband lädt dazu zur Tagung „Lebensraumkorridore für Mensch und Natur“ nach Berlin ein.
Verunfalltes Wildschwein am Straßenrand nach Wildunfall (Quelle: Petair Fotolia/DJV)
Wildunfälle reduzieren - jeder kann mithelfen
21.10.2016, Berlin, DJV
Laut DJV-Wildunfallstatistik kollidiert etwa alle 2,5 Minuten ein Wildtier mit einem Auto. Doch 90 Prozent der Unfälle werden nicht statistisch erfasst. Unfallschwerpunkte lassen sich daher nur schwer ermitteln. Jeder Verkehrsteilnehmer kann jetzt mithelfen, dies zu ändern: Über die App des Tierfund-Katasters können Unfälle vor Ort eingegeben werden. Ein Plus für Tierschutz und Verkehrssicherheit.
Autofahrern empfiehlt der DJV, besonders aufmerksam und mit gedrosselter Geschwindigkeit zu fahren. (Quelle: Schäfer/DJV)
Achtung: Verstärkter Wildwechsel zur Erntezeit
30.9.2016, Berlin, djv
Bundesweit werden die letzten Feldfrüchte eingefahren. Besonders Wildschweine sind deshalb in den nächsten Wochen auf der Suche nach neuen Futter- und Ruheplätzen. Dies erhöht auch tagsüber die Gefahr von Verkehrsunfällen. Der Deutsche Jagdverband (DJV) ruft zu besonderer Vorsicht auf.
In der Nacht auf Sonntag, den 27. März, werden die Uhren auf Sommerzeit umgestellt. Eine Stunde, die zwischen Aktivitäts- und Ruhephase zahlreicher Wildtiere entscheidet.
Vermehrt unterwegs: Wölfe zur Paarungszeit (Quelle: Rolfes/DJV)
Wölfe aktuell in Fortpflanzungslaune
14.1.2016, Michendorf, ljv brandenburg
Von Januar bis März ist bei den Wölfen Paarungszeit. Auf der Suche nach einem geeigneten Partner legen die Tiere in einer Nacht bis zu 70 Kilometer zurück. Damit steigt auch die Unfallgefahr. An nahezu jedem Ort im Land Brandenburg ist das plötzliche Auftauchen von Isegrim möglich.
Wie kann ein Wildunfall am besten verhindert werden? Was ist nach einem Wildunfall zu tun? Der DJV hat die wichtigsten Verhaltensregeln hier für Sie zusammengefasst.
DJV und ACV machen mit einer Video-Kampagne aufmerksam auf erhöhtes Wildunfallrisiko. Besonders Fahrschüler und junge Fahrer sind angesprochen. Auf der Seite wildunfall-vermeiden.de gibt es jetzt zahlreiche Infos und Tipps.
Das Tierfund-Kataster ermöglicht eine einheitliche Erfassung von Wildunfällen. Jeder Verkehrsteilnehmer und Naturliebhaber kann helfen Tierfunde zu melden. Wissenschaftler der Universität Kiel werten die Datensätze aus und ermitteln Unfallschwerpunkte.