Im Vergleich zur vorangegangenen Saison gab es im Jagdjahr 2018/19 über 27.700 Tonnen Wildbret aus heimischen Revieren. Spitzenreiter ist das Wildschwein mit über 14.100 Tonnen. Auf Platz zwei das Reh mit 9.600 Tonnen.

Insgesamt haben die Deutschen im Jagdjahr 2018/19 (1. April bis 31. März)  27.700 Tonnen Wildbret von Wildschwein, Reh und Hirsch aus heimischer Jagd verspeist. Am liebsten essen die Deutschen Wildschwein: Über 14.100 Tonnen Fleisch haben sie verzehrt. Knapp dahinter folgt Wildbret vom Reh mit 9.600 Tonnen. Rothirsch (2.700 Tonnen) und Damhirsch (1.300 Tonnen) folgen auf den Plätzen drei und vier. Diese Zahlen hat der Deutsche Jagdverband (DJV) heute vorgelegt. Grundlage ist vorläufige Auswertung der Jagdstatistik 2018/19.

Das meiste Wildbret vom Wildschwein kommt aus den Bundesländern Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Jäger haben in diesen beiden Bundesländern insgesamt knapp 3.450 Tonnen Wildbret geliefert, das entspricht etwa einem Viertel der Gesamtmenge. In Baden-Württemberg und Bayern haben Jäger zusammen die meisten Rehe erbeutet: Umgerechnet über 4.000 Tonnen Wildbret - 30 Prozent der gesamten Jagdstrecke der Saison 2018/19. In Bayern und Hessen liegt das Jagdergebnis für Rotwild bei insgesamt knapp 800 Tonnen Wildbret. Das entspricht etwa 29 Prozent der Gesamtmenge. Vom Damwild haben die Jäger in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg das meiste Wildbret geliefert - insgesamt über 500 Tonnen. Das entspricht 40 Prozent des Gesamtaufkommens.

Laut DJV-Erhebung essen 60 Prozent der Deutschen mindestens einmal im Jahr Wildbret. Das sind 25 Prozent mehr als vor zehn Jahren. Beim Kauf sollten Verbraucher genau hinschauen und auf Regionalität achten. Insbesondere in Supermärkten wird häufig Wildfleisch aus Gatterhaltung in Übersee und Osteuropa verkauft. Über 18.100 Tonnen Wildfleisch wurden 2018 importiert, darunter 3.500 Tonnen aus Übersee. Oftmals handelt es sich dabei um Hirschfleisch aus landwirtschaftlicher Gatterhaltung. Heimisches Wildbret erhalten Verbraucher beim Jäger, Förster oder Metzger. Auf der Plattform www.wild-auf-wild.de gibt es eine bundesweite Postleitzahlensuche für rund 2.500 regionale Anbieter. Auch Restaurants mit Wildbret-Spezialitäten sind dort gelistet. Über 200 moderne Rezepte regen zum Nachkochen an. Übrigens: Wildbret leitet sich aus dem Mittelhochdeutschen „bræt“ ab (11. bis 14. Jahrhundert), was Fleisch bedeutet. Als Wildbret bezeichnen Jäger das Fleisch von dem Jagdrecht unterliegenden, heimischen und in der Wildbahn erlegten Tieren.

 

Der DJV unterstützt mit der Kampagne Wild auf Wild das erste Wild Food Festival auf der Messe Jagd und Hund in Dortmund (27. Januar bis 2. Februar 2020). In Workshops und auf der Bühne präsentieren Experten die große kulinarische Vielfalt von Wildbret und zeigen, wie es sich zubereiten lässt. Tickets und weitere Infos gibt es im Internet unter: wildfoodfestival.de.

 

Namibia darf künftig Wildfleisch in die Mitgliedsländer der EU exportieren. Der Genehmigung waren intensive Verhandlungen unter maßgeblicher Beteiligung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) vorausgegangen. CIC und DJV verweisen auf die Chancen, die sich hieraus für die Menschen und den Artenschutz vor Ort ergeben.

Im November wurde Namibia die Genehmigung erteilt, künftig Wildfleisch - vorrangig von Antilopen - in die EU zu exportieren. Das Land leidet seit drei Jahren unter einer extremen Dürre. Farmer müssen deswegen ihre Viehbestände massiv reduzieren. Ersatz sehen sie in heimischen Wildarten wie Springbock oder Oryx: Diese sind natürlicherweise an Dürreperioden angepasst, ihre Bestände gesichert, beziehungsweise zunehmend. Der Internationale Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) in Deutschland und der Deutsche Jagdverband (DJV) begrüßen die EU- Genehmigung als Unterstützung Namibias im Artenschutz, der die nachhaltige Nutzung von Wildtieren mit deren Schutz und dem Schutz ihrer Lebensräume vereint.

Viehhalter setzen vermehrt auf Wildbewirtschaftung

"Bei der praktischen Wildbewirtschaftung kommt der Jagd und damit auch der regulierten Jagd durch Gastjäger aus dem Ausland eine entscheidende Rolle zu. Wildtiere und ihre Lebensräume werden intensiv geschützt, wenn sie einen ökonomisch messbaren Wert erhalten", so Stephan Wunderlich, Auslandsjagdbeauftragter von DJV und CIC in Deutschland. Natürlich vorkommende Wildarten wie Strauss, Zebra, Kudu oder Warzenschwein haben weit weniger negativen Einfluss auf ihre Lebensräume als Rinder oder Schafe und sind auch aus touristischer Sicht attraktiver.

Bevölkerung begrüßt Öffnung des Europäischen Marktes

Namibia rechnet mit einer möglichen Nachfrage aus der EU in Höhe von 100.000 Tonnen Wildfleisch pro Jahr und möchte 2020 seinen Umsatz auf über 18 Millionen Euro steigern: "Die Wiedererlangung unseres Status als Exportland, besonders in der Zeit dieser quälenden Dürre, wird vom unserem Agrarsektor und vor allem von den hier lebenden Menschen sehr begrüßt. Sie können künftig noch stärker vom ökonomischen Nutzen ihrer natürlichen Ressourcen profitieren", sagt Mike Bredenkamp, Präsident von Wildlife Ranching Namibia (WRN). Die Strategie, die nun zur Genehmigung des Exports von Wildfleisch in die EU geführt hat, wurde maßgeblich von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterstützt und vorangetrieben. Sie setzte unter anderem notwendige Anpassungen der Hygienevorschriften an EU-Standards voraus.

Auch Großraubtiere profitieren

Das zuständige Umweltministerium Namibias (MET) spricht von über drei Millionen Wildtieren, die heute in Namibia leben. Die Bestände der jagdlich nutzbaren Wildarten sind gesichert und nehmen je nach Art jährlich zwischen 15-35 Prozent zu. Von diesem kontinuierlichen Anstieg und dem Umschwenken von Viehhaltung auf nachhaltige Wildbewirtschaftung profitieren auch heimische Großraubtiere wie Löwe, Leopard oder Gepard, da sie mehr Beutetiere vorfinden. Eine vergleichbare Situation findet sich auch in Asien, wo der Schutz der Schraubenziege - finanziert durch Einnahmen aus regulierter Jagd - zu einem Anstieg des Schneeleoparden-Population führte.

Weiterführende Informationen:

  • Angesichts des dürrebedingten Rückgangs der Viehhaltung ist die Erzeugung von Wildprodukten die derzeit einzige expandierende landwirtschaftliche Nutzungsform in Namibia.
     
  • Von 2003 bis 2008 hat sich der Wert des aus Namibia exportierten Wildfleisches von umgerechnet 670.000 € auf 1,9 Mio. € fast verdreifacht.
     
  • Namibia hat 2013 rund 1.000 Tonnen Wildfleisch im Wert von 3 Mio. € exportiert.
     
  • 2013 waren drei Container mit Wildfleisch beanstandet worden. Daraufhin kam es zu einem selbstauferlegten Export-Stopp seitens der namibischen Regierung.
     
  • Die an der Handelsstrategie beteiligten Interessengruppen identifizieren die Niederlande, Deutschland, Italien, Frankreich und das Vereinigte Königreich als Hauptabsatzmärkte.
     
  • Der Gesamtumsatz mit Wildfleisch soll bis 2020 auf mehr als 18 Mio.€ steigen. Namibia wäre damit unter den 20 weltweit führenden Exporteuren von Wildfleisch.

 

Fleisch von Wildschwein, Reh, Rot- und Damwild ist nach wie vor ein geschätztes Lebensmittel: Knapp 26.800 Tonnen Wildbret verspeisten die Deutschen im letzten Jagdjahr.

Saftiger Wildschweinschinken oder zarte Rehkeule stehen nicht nur zu Weihnachten hoch im Kurs. Nach einer aktuellen Hochrechnung des Deutschen Jagdverbandes (DJV) wurden in der vergangenen Jagdsaison (1. April 2016 bis 31. März 2017) 26.800 Tonnen heimisches Wildbret zubereitet und gegessen. Das Fleisch vom Wildschwein mit 13.900 Tonnen ist nach wie vor am begehrtesten. Auch Reh erfreut sich mit 8.900 Tonnen großer Beliebtheit. Vom Rotwild wurden 2.700 Tonnen verzehrt, gefolgt vom Damwild mit 1300 Tonnen.

Nach einer DJV-Umfrage ist Wildbret ein beliebtes Lebensmittel: 60 Prozent der Deutschen essen es mindestens einmal im Jahr. Beim Kauf empfiehlt der DJV allerdings genau hinzuschauen und auf Regionalität zu achten. „Idealerweise kaufen Verbraucher direkt beim Jäger oder Metzger ein", sagt DJV-Präsidiumsmitglied Dr. Jürgen Ellenberger. Die Marke "Wild aus der Region" garantiert dabei die Herkunft aus heimischen Revieren.

Mit der Kampagne „Wild auf Wild" macht der DJV Appetit auf mehr: Über 200 Rezepte für die moderne Küche gibt es zum Herunterladen auf
wild-auf-wild.de, einige sogar mit Videoanleitung. Wildbretanbieter in der Nähe finden Interessierte über die Postleitzahlensuche.

Übrigens: Wildbret leitet sich aus dem Mittelhochdeutschen „bræt“ ab (11 bis 14 Jhd.), was Fleisch bedeutet. Als Wildbret bezeichnen Jäger das Fleisch von dem Jagdrecht unterliegenden, heimischen und in der Wildbahn erlegten Tieren.

Ein Zehntel des Wildbrets von Reh, Hirsch und Wildschwein kommt aus Mecklenburg-Vorpommern, beim Damwild  sind es  sogar 20 Prozent. Laut aktueller Umfrage essen inzwischen 6 von 10 Deutschen Wildfleisch – ein Viertel mehr als 2008. Mit der Kampagne "Wild auf Wild" will der DJV jetzt Appetit machen auf Wildes vom Grill.

In Mecklenburg-Vorpommern sind lediglich 3 Prozent der bundesweit 381.800 Jäger gemeldet, sie liefern allerdings knapp ein Zehntel des gesamten Wildbrets. Beim Damwild sind es sogar 20 Prozent. Von Reh, Wildschwein und Hirsch haben die Jäger in Mecklenburg-Vorpommern etwa 2.500 Tonnen Wildbret geliefert. Dies geht aus der aktuellen Jagdstatistik für das Jagdjahr 2015/16 hervor, die der Deutsche Jagdverband (DJV) anlässlich des Bundesjägertags in Rostock-Warnemünde ausgewertet hat. Die Beliebtheit von Wild aus der Region ist bundesweit angestiegen, wie eine aktuelle Umfrage zeigt: 60 Prozent der Deutschen essen zwischenzeitlich mindestens einmal im Jahr Wildfleisch. Das sind 25 Prozent mehr als 2008.Wildfleischproduktion 2015/16

Hochsaison hat Wild aus der Region traditionell im Winter. Mit der Kampagne „Wild auf Wild“, die heute auf dem Bundesjägertag offiziell vorgestellt wurde, will der DJV unter anderem zeigen, dass Fleisch von Wildschwein, Fasan oder Hase auch ideal für die Grillsaison geeignet ist. Dazu hat der Verband eine Broschüre mit Wild-Rezepten herausgebracht – vom Burger über Würstchen und Spareribs bis zu Pulled Pork. Auf der Internetseite www.wild-auf-wild.de gibt es weitere Rezepte für die moderne Küche rund ums Jahr, darunter zwei Dutzend in den Rubriken „Wilde Sommerküche“ und „Grill-Spezial“. Über eine Postleitzahlensuche können Verbraucher zudem unter bundesweit 3.000 Einträgen Wild-Restaurants oder Wildbret-Anbieter in der Nähe finden.

Die neue Rezeptbroschüre „Aus dem Wald auf den Grill“ sowie weitere Broschüren, Rezeptkarten und Aktionsmittel gibt es im DJV-Shop: https://djv-shop.de

Rezept: köstlicher Barbecue-Wildschweinrücken mit Bacon

Die neue Rezeptbroschüre: Aus dem Wald auf den Grill

Wildfleisch steht hoch im Kurs – rund 27.000 Tonnen landeten im vergangenen Jahr auf deutschen Tellern. Das zeigt eine aktuelle DJV-Statistik.

Weihnachten steht vor der Tür und es stellt sich die Frage: Was kommt auf den Tisch? Der Deutsche Jagdverband (DJV) empfiehlt heimisches Wildfleisch als natürliche und nachhaltige Delikatesse. Es ist vitaminreich, fettarm und frei von künstlichen Zusatzstoffen.

Wildfleisch erfreut sich großer Beliebtheit: Rund 27.000 Tonnen heimisches Wildbret von Wildschwein, Reh und Hirsch haben die Deutschen allein in der Jagdsaison 2015/2016 verzehrt (1. April 2015 bis 31. März 2016). Damit stieg der Verbrauch im Vergleich zum Vorjahr um knapp 11 Prozent (2014/15: 24.400 Tonnen). Mit 14.340 Tonnen ist das Fleisch vom Wildschwein nach wie vor am begehrtesten. Auf Platz zwei rangiert das Reh mit 8.630 Tonnen, gefolgt von Rot- und Damwild (4.020 Tonnen). Dazu kamen knapp 509.700 Wildtauben, 345.000 Wildenten, 99.800 Fasanen, mehr als 241.900 Hasen und 241.000 Wildkaninchen, die ebenfalls im Kochtopf landeten. Das geht aus der aktuellen DJV-Statistik hervor.

Wild aus der RegionWer sich jetzt noch einen gesunden Festschmaus sichern möchte, sollte allerdings schnell sein. Denn beim heimischen Wild regelt nicht die Nachfrage die Verfügbarkeit, sondern Wildvorkommen und Jagderfolg sind maßgeblich für die Menge des erhältlichen Wildbrets.


Tipps zur Zubereitung und Rezepte finden Interessierte auf der Internetseite www.wild-auf-wild.de. Dort kann über die Postleitzahl-Suche der nächste regionale Jäger oder Wildbretanbieter ausfindig gemacht werden. Auch Wild-Restaurants in der Nähe lassen sich über die Postleitzahl recherchieren.

Auch im Supermarkt wird Wildfleisch angeboten. „Dabei sollten Verbraucher genau auf die Herkunft achten“, sagt DJV-Präsidiumsmitglied Professor Jürgen Ellenberger. Denn nicht alles Wildfleisch stammt aus der Region und kommt über kurze Transportwege frisch in die Kühlregale. Das Logo "Wild aus der Region" hilft bei der Orientierung: Es steht für Wildfleisch aus heimischen Wäldern und Feldern.

Herbst und Winter sind typische Jahreszeiten für den Genuss von feinem Wildfleisch. Doch muss es nicht immer der klassische Braten mit Sauce und Rotkraut sein. Jagende Food-Blogger zeigen, wie sich Wildgerichte modern interpretieren lassen. Auch auf der Internetseite Wild-auf-Wild.de können Verbraucher entdecken, wie abwechslungsreich Wildfleisch ist.

Rhea Fell-Rathmacher und Paul Steiner aus Obrigheim (Landkreis Bad Dürkheim) sind passionierte Jäger und Hobby-Köche. In ihrem Blog „koch-passion.de“ gehen die Pfälzer ihrer Leidenschaft nach und zeigen eine moderne und leichte Wildküche. „Wildfleisch ist unglaublich vielseitig“, sagt die aus einer Jägerfamilie stammende 30-jährige Rhea Fell-Rathmacher. „Es ist sehr spannend auszuprobieren, was mit diesem wunderbaren Naturprodukt alles möglich ist.“ „Der Bezug zu einem Nahrungsmittel ist ein anderer, wenn man es nicht einfach aus einer Kühltheke nimmt“, erklärt Paul Steiner. Die Kochbegeisterung führte den 42-Jährigen an das Waidwerk.

Ein Anliegen der Food-Blogger ist es, Wildbret – wie Wildfleisch auch genannt wird – anderen ernährungsbewussten und experimentierfreudigen Hobby-Köchen näher zu bringen. „Im Herbst und Winter ist das Angebot an Wildbret mit Reh, Wildschwein und Hirsch aber auch Hase, Fasan und Ente sehr vielseitig“, so Steiner. „Die Zubereitung von Wildfleisch ist nicht schwerer als die von Rind-, Schweine- oder Hühnerfleisch“, ergänzt Jägerin Fell-Rathmacher. „Unser Tipp: Einfach mutig sein und Wildbret in der Küche ausprobieren.“ Ideen wie „Wilder Schweinerücken Gyros Art“, „Wild-Currywurst“ oder „Kaninchen im Bierteig mit Kartoffel-Gurkensalat“ finden Interessierte unter www.koch-passion.de.

Mehr „wilde“ Rezepte für die simple und schnelle Wildküche können Hobby-Köche auf www.wild-auf-wild.de entdecken. In kurzweiligen Videos ist die Zubereitung der Wildgerichte zu sehen. Neben Rezepten, Küchentipps und Warenkunde, finden Interessierte Bezugsquellen für Wildbret.

Wildbret erfreut sich großer Beliebtheit. Im Jagdjahr 2015/2016 landeten nahezu 3.000 Tonnen Wildfleisch auf rheinland-pfälzischen Tellern. Allein etwa 1.732 Tonnen Wildfleisch lieferten die heimischen Wildschweine. Gefolgt werden die Schwarzkittel von Rehwild mit 850 Tonnen und Rotwild mit rund 331 Tonnen Wildfleisch. Doch nicht nur das Trio Wildschwein, Reh- und Rotwild liefert das hervorragende Naturprodukt Wildfleisch. Auch die sogenannten Nieder- und Federwildarten wie Hase und Kaninchen sowie Ente und Fasan eignen sich bestens für eine moderne und gesunde Küche. Vor allem in den klassischen Niederwild-Revieren der Vorderpfalz und Rheinhessens sind diese Arten heimisch und stellen eine Bereicherung des Menüs dar. In Rheinland-Pfalz lieferten Kaninchen, Fasan und Co. zusammen mehr als 52 Tonnen Wildfleisch. 

Modern, nachhaltig, gesund: Die aktuellen NRW-Wildwochen sind eröffnet. Zum zweiten Mal ist Spitzensportlerin Steffi Nerius Botschafterin des hochwertigen Lebensmittels Wildbret. Infos und Rezepte veröffentlicht der LJV NRW.

Am 22. September wurden die NRW-Wildwochen 2016 im Düsseldorfer Medienhafen, im Restaurant Berens am Kai, eröffnet. Auch in diesem als „Architekturmeile“ und Innovationsstandort bekannten Stadtviertel mit seinen rund 40 Szene-Lokalen findet Wildbret aus der Region seine Fans. Zum zweiten Mal ist Steffi Nerius, Weltmeisterin im Speerwurf 2009 und selbst begeisterte Jägerin, als Schirmherrin dabei.

Der Inhaber des Berens am Kai, Sternekoch Holger Berens, selbst Genussbotschafter im Verein Tourismus NRW sagte: „Viele meiner Stammkunden sind auch Jäger. Schon ab Mai ist Rehrücken bei mir auf der Speisekarte. Wildbret, und zwar aus der Region, ist bei uns in der Spitzengastronomie nicht wegzudenken.“

Dass ein leckerer Wildbraten aber nicht unbedingt von einem Sternekoch gezaubert werden muss, sondern aufgrund der hervorragenden Produkteigenschaften jedem Küchenneuling gelingt, beweist Berens, indem er ein ganz einfaches, aber dennoch delikates Rezept für Reh-Filets vorstellte.

Als bewährte Kooperationspartner des LJV bei den NRW-Wildwochen sind der DEHOGA NRW, der Verein Tourismus NRW, der Fleischerverband NRW sowie der Landesbetrieb Wald und Holz NRW auch in diesem Jahr wieder mit dabei.

Natürlich gesund und lecker
Das Wildbret aber keineswegs nur lecker, sondern auch gesund ist, wird deutlich wenn man die Inhaltsstoffe betrachtet. Es ist reich an Mineralstoffen, fett- und kalorienarm, aber reich an hochwertigem Eiweiß, Vitaminen und Spurenelementen.

Bei den NRW-Wildwochen weisen Jäger, Förster, Gastronomen und Fleischer gemeinsam auf die Vorzüge von Wildfleisch hin. So finden auch in diesem Jahr wieder diverse Informationsveranstaltungen statt.

Weitere Informationen und viele leckere Wildrezepte gibt es hier:
www.nrw-wildbretboerse.de, www.wild-auf-wild.de

Grillen von Wild ist schwierig? Keineswegs: Die neuen DJV-Videos zeigen, wie einfach und lecker Wildes auf den Teller gezaubert werden kann - ganz ohne Tricks. 

Der Höhepunkt der Grillsaison steht bevor: Der DJV startet eine vierteilige Videoserie zur Zubereitung von Wildfleisch im Freien. Passende Rezepte zum Nachlesen und Ausdrucken gibt es auf wild-auf-wild.de

Die Zubereitung von Wild ist schwierig? Keineswegs: Hotel-Koch Christian Dudka und Jägerin Anna Lena Kaufmann verwandeln im ersten Video einen Rehrücken in saftige Medaillons für den Grill. Diese benötigen nur wenige Minuten in der Vor- und Zubereitung. Angeschnitten und leicht rosa serviert, sind sie ein Hingucker auf dem Teller und ein kulinarischer Hochgenuss. 

HIER gehts zum Rezept

Im zweiten Video geht es ran an die Knochen: Koch Christian Dudka und Jägerin Anna Lena Kaufmann legen Wildschweinrippchen auf den Grill. In einer fruchtigen Marinade garen die Rippchen zunächst im Ofen, bis das Fleisch saftig von den Knochen fällt. Auf dem Grill bekommt das Wild dann noch den letzten, knusprigen Schliff und ein fein würziges Raucharoma.

HIER gehts zum Rezept 

Wie Hirschrouladen gegrillt werden, zeigen Koch Christian Dudka und Jägerin Anna Lena Kaufmann im dritten Video. Mit einer roten Zwiebelmarmelade gefüllt, wird das Fleisch von außen knusprig und innen leicht rosa gegart. 

HIER gehts zum Rezept

Kochen mit Herz: Im letzten Video der vierteiligen Serie des Deutschen Jagdverbandes (DJV) zeigen Koch Christian Dudka und Jägerin Anna Lena Kaufmann wie aus dem faustgroßen Muskel ein außergewöhnlicher Gaumenschmaus entsteht. Mit Wildgehacktem und Pfifferlingen gefüllt, wird das Herz kurz im Ofen vorgegart und bekommt auf dem Rost den rauchigen letzten Schliff. 

HIER gehts zum Rezept

Wildprodukte sind eine schmackhafte und nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Grillwaren. Zu kaufen gibt es sie beim Jäger, Feinkosthändler oder beim Fleischer des Vertrauens. Über die Postleitzahlen-Suche auf der Internetseite wild-auf-wild.de lassen sich regionale Wildbretanbieter schnell und einfach finden. 

Etwa 24.400 Tonnen heimisches Wildbret von Wildschwein, Hirsch und Reh haben die Deutschen in der Jagdsaison 2014/15 verspeist (1. April 2014 bis 31. März 2015). Mit 12.300 Tonnen ist das Fleisch vom Wildschwein am begehrtesten. Das geht aus der DJV-Statistik hervor. Übrigens: Das heutige Wort "Bret" leitet sich ab aus dem Mittelhochdeutschen "bræt" und bedeutet Fleisch. 

Weitere Videos gibt's auf unserem Youtube-Kanal

Die Zubereitung von Wild ist schwierig? Keineswegs: Neue Grill-Videos zeigen wie einfach und lecker Wild zubereitet werden kann. 

Der Höhepunkt der Grillsaison steht bevor: Der DJV startet eine vierteilige Videoserie zur Zubereitung von Wildfleisch im Freien. Passende Rezepte zum Nachlesen und Ausdrucken gibt es auf wild-auf-wild.de

Die Zubereitung von Wild ist schwierig? Keineswegs: Hotel-Koch Christian Dudka und Jägerin Anna Lena Kaufmann verwandeln im ersten Video einen Rehrücken in saftige Medaillons für den Grill. Diese benötigen nur wenige Minuten in der Vor- und Zubereitung. Angeschnitten und leicht rosa serviert, sind sie ein Hingucker auf dem Teller und ein kulinarischer Hochgenuss. 

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Im zweiten Video geht es ran an die Knochen: Koch Christian Dudka und Jägerin Anna Lena Kaufmann legen Wildschweinrippchen auf den Grill. In einer fruchtigen Marinade garen die Rippchen zunächst im Ofen, bis das Fleisch saftig von den Knochen fällt. Auf dem Grill bekommt das Wild dann noch den letzten, knusprigen Schliff und ein fein würziges Raucharoma.

HIER gehts zum Rezept 

Wie Hirschrouladen gegrillt werden, zeigen Koch Christian Dudka und Jägerin Anna Lena Kaufmann im dritten Video. Mit einer roten Zwiebelmarmelade gefüllt, wird das Fleisch von außen knusprig und innen leicht rosa gegart. 

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Kochen mit Herz: Im letzten Video der vierteiligen Serie des Deutschen Jagdverbandes (DJV) zeigen Koch Christian Dudka und Jägerin Anna Lena Kaufmann wie aus dem faustgroßen Muskel ein außergewöhnlicher Gaumenschmaus entsteht. Mit Wildgehacktem und Pfifferlingen gefüllt, wird das Herz kurz im Ofen vorgegart und bekommt auf dem Rost den rauchigen letzten Schliff. 

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Wildprodukte sind eine schmackhafte und nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Grillwaren. Zu kaufen gibt es sie beim Jäger, Feinkosthändler oder beim Fleischer des Vertrauens. Über die Postleitzahlen-Suche auf der Internetseite wild-auf-wild.de lassen sich regionale Wildbretanbieter schnell und einfach finden. 

Etwa 24.400 Tonnen heimisches Wildbret von Wildschwein, Hirsch und Reh haben die Deutschen in der Jagdsaison 2014/15 verspeist (1. April 2014 bis 31. März 2015). Mit 12.300 Tonnen ist das Fleisch vom Wildschwein am begehrtesten. Das geht aus der DJV-Statistik hervor. Übrigens: Das heutige Wort "Bret" leitet sich ab aus dem Mittelhochdeutschen "bræt" und bedeutet Fleisch. 

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Warum ein Stück Fleisch in einen Teigmantel stecken? Einer Überlieferung nach soll der Teig das heimlich konsumierte Fleisch in der Fastenzeit verbergen. Der sogenannte Schlafrock hat noch einen weiteren Vorteil.   

Die versteckte Fleischspeise ist mittlerweile zu einem großer Trend geworden. Würstchen im Schlafrock oder Wurstwecken (Südbaden) gibt es an zahlreichen Imbiss-Ständen. Neben der Wurst kann auch der Sonntagsbraten im Teig versteckt werden. 

Wildbret im Teig zu backen hat zudem einen großen Vorteil: Das Fleisch wird schonend gegart und trocknet nicht aus. In Verbindung mit verschiedenen Füllungen, wie gehackten Pilzen oder Blattspinat, entsteht ein abgerundetes Wildgericht, dass keiner weiteren Beilagen bedarf.

Hier geht's zum Rezept Wildschweinlende mit Champignongs im Schlafrock 

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