DJV-Position zur aktuellen GAP-Förderperiode

22. Juni 2024 (DJV) Mainz
Arten des Offenlands wie Rebhuhn, Feldhase oder Feldlerche leiden am Verlust von Lebensraum und am negativen Einfluss durch Raubsäuger. Verpflichtende Brachen und Fangjagd auf Fuchs, Waschbär und Co. ...

Neues DJV-Seminarprogramm veröffentlicht

25. August 2023 (DJV) Berlin
Von September bis Dezember 2023 gibt es vier Online-Veranstaltungen. Fragen können via Chat gestellt werden. Mitschnitte haben auf Youtube bereits 33.500 Aufrufe erzielt.

Faire Entlohnung für Umweltleistungen der Landwirte

27. Mai 2020 (DJV) Berlin
DJV fordert anlässlich der Sondersitzung von Agrar- und Umweltministern: Artenschutz als Produktionsziel festschreiben. Finanzierung der GAP muss langfristig gesichert werden. DJV begrüßt entsprechend...

Der Deutsche Jagdverband (DJV) begrüßt die von der EU-Kommission angestrebte Weiterentwicklung und Neuausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2020.

Biologische Vielfalt muss künftig ein Produktionsziel der Landwirtschaft werden, damit bedrohte Tier-und Pflanzenarten in der Agrarlandschaft eine Chance haben. Die Bundesregierung ist deshalb in der Pflicht, auf Basis der EU-Pläne einen effektiven nationalen Strategieplan zu entwickeln. Der DJV sieht es als dringend notwendig an, die Förderstrukturen künftig gezielter und auch unbürokratischer auszurichten.

Derzeit werden über 50 Prozent der Ackerfläche Deutschlands (6,8 Mio. Hektar) mit nur noch drei Fruchtarten –Mais, Raps und Weizen –bestellt und intensiv bewirtschaftet. Profiteur ist das anpassungsfähige Wildschwein, das dort in der Vegetationsperiode von Anfang Mai bis in den Oktober nur schwerlich bejagt werden kann. Auf dem Rückzug sind hingegen spezialisierte Arten wie Feldhase, Rebhuhn oder Fasansowie viele weitere auf Agrarlebensräume angewiesene Tier-und Pflanzenarten.

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