Artenvielfalt in der Agrarlandschaft: Maßnahmen für Landwirte und Jäger
DJV-Position zur aktuellen GAP-Förderperiode
Neues DJV-Seminarprogramm veröffentlicht
Faire Entlohnung für Umweltleistungen der Landwirte
Biologische Vielfalt muss künftig ein Produktionsziel der Landwirtschaft werden, damit bedrohte Tier-und Pflanzenarten in der Agrarlandschaft eine Chance haben. Die Bundesregierung ist deshalb in der Pflicht, auf Basis der EU-Pläne einen effektiven nationalen Strategieplan zu entwickeln. Der DJV sieht es als dringend notwendig an, die Förderstrukturen künftig gezielter und auch unbürokratischer auszurichten.
Derzeit werden über 50 Prozent der Ackerfläche Deutschlands (6,8 Mio. Hektar) mit nur noch drei Fruchtarten –Mais, Raps und Weizen –bestellt und intensiv bewirtschaftet. Profiteur ist das anpassungsfähige Wildschwein, das dort in der Vegetationsperiode von Anfang Mai bis in den Oktober nur schwerlich bejagt werden kann. Auf dem Rückzug sind hingegen spezialisierte Arten wie Feldhase, Rebhuhn oder Fasansowie viele weitere auf Agrarlebensräume angewiesene Tier-und Pflanzenarten.
