Medienberichten zufolge hat ein Wolf in Brandenburg mehrere Jagdhunde bei einer Drückjagd attackiert und ließ sich auch nicht durch Rufen und Warnschuss vertreiben. Ein Jagdgast hat den Wolf dann getötet. Es wäre der erste Vorfall in Deutschland, der für den Wolf tödlich endet. Der DJV fordert eine lückenlose Aufklärung des Falls und Rechtssicherheit für Jäger.

Bereits vergangenen Freitag soll ein Wolf mehrere Jagdhunde während einer Bewegungsjagd in Brandenburg attackiert haben - in direkter Nähe eines Jägers auf einem Hochsitz. Medienberichten zufolge habe dieser durch Rufe und einen Warnschuss erfolglos versucht, den Wolf zu vertreiben und ihn schließlich getötet. Es wäre der erste Fall eines Wolfsangriffs auf Hunde während der Jagd in Deutschland, der für den Wolf tödlich endet. Der Deutsche Jagdverband (DJV) nimmt den Vorfall sehr ernst und fordert eine schnelle und lückenlose Aufklärung der Geschehnisse.

"Wir brauchen dringend Rechtssicherheit für alle Jägerinnen und Jäger. Sie müssen wissen, wie sie sich in einem derartigen Notstand verhalten sollen", sagte DJV-Präsident Hartwig Fischer. Hunde seien unentbehrliche Jagdhelfer und Familienmitglieder, die es zu schützen gelte. An Jäger und andere Hundebesitzer appelliert der DJV, bei vermeintlichen Angriffen durch Wölfe umgehend einen Tierarzt einzuschalten und eine DNA-Probe sichern zu lassen. Der Nachweis von Wolf-DNA ist nur wenige Stunden möglich, die meisten Wunddesinfektionsmittel machen die Proben unbrauchbar.

Der DJV betont, dass der Einsatz von Jagdhunden unerlässlich ist für die tierschutzgerechte Jagd - auch in Wolfsgebieten: Ohne diese können beispielsweise Wildschweine nicht effektiv bejagt werden. Die Bestände sollen allerdings reduziert werden, um das Risiko der möglichen Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu minimieren. Pflanzenfresser wie Hirsch und Reh fressen junge Bäume oder schälen Baumrinde. Damit der Wald nachwachsen kann, müssen die Bestände angepasst werden - unerlässlich sind dabei ebenfalls gut ausgebildete Hunde. 

In Deutschland mehren sich Wolfsangriffe auf Hunde. In Skandinavien, wo sich der Wolf schon länger etabliert hat, wurden von 1995 bis Mai 2018 genau 617 Wolfsangriffe auf Hunde registriert. 400 der Angriffe endeten für den Hund tödlich, so das Norwegian Institute for Nature Research in einer aktuellen Pressemeldung. Nach Auskunft des schwedischen Jagdverbandes gibt es derzeit etwa 25 Wolfsattacken jährlich auf Jagdhunde in Schweden und Norwegen zusammen. Nach einer Gesetzesänderung vor wenigen Jahren ist es schwedischen Jägern erlaubt, einen Wolf bereits zu töten, wenn er im Begriff ist, Hunde oder Nutztiere zu attackieren. Zuvor muss versucht werden, den Wolf durch Rufen und Warnschüsse in den Boden zu vertreiben. Die meisten Wolfsangriffe finden in Skandinavien von Oktober bis Dezember statt.

Landnutzer fordern Schutzjagd nach skandinavischem Vorbild. Grundlage soll eine wildökologische Raumplanung sein. Für die sich schnell ausbreitenden Wölfe wird ein Akzeptanzbestand empfohlen.

Der Bestand an Wölfen in Deutschland wächst jährlich um etwa 30 Prozent, wobei sich die Entwicklung in den einzelnen Bundesländern bislang lediglich auf unterschiedlichen Bestandsniveaus vollzieht. Nach Schätzungen des Deutschen Jagdverbandes (DJV) leben inzwischen über 1.000 Tiere in Deutschland, eine Verdopplung innerhalb von drei Jahren ist realistisch. Damit nehmen die Konflikte weiter zu. Die Verbände der Grundeigentümer und Landnutzer unter dem Dach des Aktionsbündnisses Forum Natur (AFN) haben deshalb heute anlässlich der Amtschefkonferenz der Agrarministerien ein neues Managementkonzept für den Wolf vorgelegt und fordern für die Zukunft ein aktives Eingreifen in die Wolfsbestände. Die wissenschaftliche Beratung hat Professor Dr. Dr. Sven Herzog von der Universität Dresden übernommen.

„Der Wolf hat in Deutschland ein Existenzrecht. ‚Willkommen Wolf‘ allein Schematische Übersicht der Wolfspopulation in Europareicht aber nicht“, sagte DJV-Präsidiumsmitglied Helmut Dammann-Tamke. Es sei eine gesamtgesellschaftliche Entscheidung, wie viele Wölfe Deutschland vertrage. Sonst drohe der komplette Akzeptanzverlust, so Dammann-Tamke. Die AFN-Verbände regen für die Zukunft ein aktives Bestandsmanagement nach dem Vorbild der skandinavischen Schutzjagd an. Grundlage ist ein vorab festgelegter Akzeptanzbestand: Die einzelnen Bundesländer sollen ihren individuellen Beitrag zum günstigen Erhaltungszustand der Wolfspopulation leisten und gleichzeitig nach oben eine Grenze definieren, die weiterhin die gerade auch naturschutzfachlich dringend notwendige Weidetierwirtschaft garantiert.

Wolfsmanagement - Einstufung der Bundesländer in KategorienBasis für den Schutzjagdansatz ist eine wildökologische Raumplanung. Demnach gibt es drei Kategorien. In Wolfsschutzarealen soll sich der Wolf unbeeinflusst entwickeln können, etwa in großen Waldgebieten oder auf Truppenübungsplätzen. In Wolfsmanagementarealen soll der Wolf grundsätzlich toleriert sein, seine Bestände aber auf Basis der individuellen Akzeptanzgrenzen in den Ländern reduziert werden. In Wolfsausschlussarealen sollen territoriale Wolfsrudel nicht toleriert werden, insbesondere in Hinblick auf die Gefahrenabwehr. Urbane Gebiete gehören dazu ebenso wie der alpine Raum oder Weidetierhaltung mit großem Konfliktpotenzial.

Vor allem in Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen werden Forderungen nach einem aktiven Wolfsmanagement in der politischen Diskussion bereits jetzt laut, weitere Länder werden folgen. Nach Ansicht des AFN sind die Wolfsvorkommen in Deutschland Teil einer baltisch-osteuropäischen Population mit mittlerweile über 8.000 Individuen, deren günstiger Erhaltungszustand zweifelsfrei gesichert ist. Damit widersprechen die Nutzerverbände dem Bundesamt für Naturschutz. Die Herausgeber des Managementkonzepts für den Wolf weisen ausdrücklich darauf hin, dass dieser laufend fortgeschrieben werden muss.

Die Broschüre "Wildtiermanagement Wolf - Handlungsvorschlag für ein praxisorientiertes Wolfsmanagement in der Kulturlandschaft Deutschlands" erhalten Sie hier.

 

Kein Nachweis für Wolfsangriff in Niedersachsen

Für den vermuteten Angriff eines Wolfes auf einen 55-Jährigen in Steinfeld nordöstlich von Bremen haben Wissenschaftler keine Belege gefunden. Der Gemeindemitarbeiter hatte angegeben, auf einem Friedhof von einem Wolf oder wolfsähnlichen Tier gebissen worden zu sein. Er hatte die Wunde nach dem Biss vor einer Woche zunächst selbst versorgt und war erst einen Tag später zum Arzt gegangen. Wie das niedersächsische Umweltministerium mitteilte, wurden sieben Proben auf DNA-Spuren geprüft - bei allen ergab sich kein Nachweis für einen Wolf.

ama Di., 2018-12-04 16:10
Wolf verletzt offenbar Arbeiter bei Beißattacke in Niedersachsen

Wolfsangriffe auf Schafe sorgen seit längerem für hitzige Diskussionen in Niedersachsen, nun hat dort offenbar ein Wolf erstmals einen Menschen attackiert und verletzt. Ein Gemeindearbeiter sei bei der Pflege einer Grünanlage am Friedhof in Steinfeld nach eigener Schilderung von einem Wolf in die Hand gebissen worden, teilte die Polizei im Kreis Rotenburg am Mittwoch mit. Drei weitere Wölfe eines Rudels hätten die Aktion nach der
Schilderung des 55-Jährigen mit etwas Abstand beobachtet. Der Mann
habe sich befreien und die Wölfe vertreiben können. Der verletzte

jkl Mi., 2018-11-28 17:29
DJV begrüßt Positionspapier der CDU/CSU-Fraktion zum Wolf

Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag hat heute ein Positionspapier zum Umgang mit dem Wolf vorgelegt. Der Deutsche Jagdverband (DJV) begrüßt es, dass darin der günstige Erhaltungszustand als erreicht angesehen wird.

jkl Di., 2018-11-27 15:09
Deutscher Jagdrechtstag beschäftigt sich mit den Themen Wolf und ASP

Der Deutsche Jagdrechtstag hat bei seiner jährlichen Tagung in Berlin zu aktuellen jagdrechtlichen Fragen mit Empfehlungen ein Resümee seiner Beratungen gezogen. Im Rahmen der Veranstaltung befassten sich die Teilnehmer mit neuen Entwicklungen im Jagdrecht von Bund und Ländern sowie in zugehörigen Rechtsgebieten.

jkl Fr., 2018-11-16 12:53
Umweltministerkonferenz soll Lösungen präsentieren

Die Zahl der Nutztierrisse durch Wölfe steigt stetig an, vor wenigen Tagen hat ein Wolf in Schleswig-Holstein mutmaßlich 14 Schafe getötet. Der Deutsche Jagdverband (DJV) fordert deshalb die Teilnehmer der heute beginnenden Umweltministerkonferenz (UMK) in Bremen auf, endlich konkrete Lösungen für den Umgang mit verhaltensauffälligen Wölfen zu präsentieren.

jkl Mi., 2018-11-07 06:00

DJV begrüßt Bundesratsinitiative zum Wolf: Ein nationales Konzept soll Interessenskonflikte ausgleichen. Wegen des rasant steigenden Bestands wird die Möglichkeit einer Bestandsregulierung gefordert. In der Praxis bietet das Bundesjagdgesetz die besten Voraussetzungen.

Der Bundesrat diskutiert heute über eine gemeinsame Initiative von Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen. Die drei Länder fordern ein nationales Konzept zum Umgang mit dem Wolf, die Möglichkeit einer Bestandsregulierung wird befürwortet. Der Deutsche Jagdverband (DJV) begrüßt die Initiative ausdrücklich und fordert angesichts der aktuellen Situation die volle Ausschöpfung des Spielraums, den die europäische FFH-Richtlinie bietet. Diese lässt Ausnahmen vom strengen Schutz des Wolfes zu, unter anderem, wenn es um die Sicherheit des Menschen geht, den Schutz von Nutztieren und die Abwehr von ernsthaften wirtschaftlichen Schäden. Das Bundesnaturschutzgesetz bleibt derzeit weit dahinter zurück. Darauf weisen die Verfasser der Initiative hin.

"Eine angepasste, nachhaltige Entnahme von Einzeltieren oder Rudeln widerspricht nicht dem Schutzzweck. Sie ist sogar zwingend notwendig, wenn wir die Akzeptanz des Wolfes erhalten wollen", sagte DJV-Präsidiumsmitglied Helmut Dammann-Tamke. Ein gesellschaftlicher Konsens zwischen Wolfsschutz, Sicherheit des Menschen und Erhalt der Artenvielfalt sei unabdingbar. Nach Auffassung des DJV sollte der Wolf ins Bundesjagdgesetz überführt werden. Es geht dabei nicht um eine reguläre Bejagung. Anders als das Bundesnaturschutzgesetz ist das Jagdrecht in seiner Grundkonzeption sowohl Schutzrecht als auch Instrument zur Lösung von Konflikten und zum Ausgleich von Interessen.

Laut DJV-Hochrechnungen werden im Frühjahr 2019 bereits über 1.000 Wölfe in Deutschland leben, den jährlichen Zuwachs beziffern Wissenschaftler auf über 30 Prozent. Der DJV begrüßt es, dass die Bundesratsinitiative Konfliktfelder offen benennt und Lösungen fordert. Völlig ungeklärt ist bisher beispielsweise, wie sich der Deichschutz durch Schafe und die rasante Ausbreitung des Wolfes vereinbaren lassen. Ähnlich wie bei der extensiven Beweidung von Naturschutzgebieten sind Schutzmaßnahmen wie Elektrozäune nahezu unmöglich. Erfahrungen aus dem Wolfsmanagement in Frankreich, Schweden oder Finnland sollten dringend geprüft und möglicherweise übernommen werden.

Nach Auffassung von Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen ist eine Beurteilung des Erhaltungszustandes der Wolfspopulation nur alle sechs Jahre angesichts der dynamischen Entwicklung nicht ausreichend. Der DJV unterstützt die Forderung, jährliche Erhebungen verpflichtend zu machen. Das derzeitige Meldeintervall von sechs Jahren für Wolfszahlen an die Europäische Kommission  ist keine Grundlage für Ausnahmeregelungen. Zuständig für die Festlegung des günstigen Erhaltungszustandes sind ausschließlich die Bundesländer. Ebenfalls positiv sieht der DJV die Forderung nach einem gemeinsamen Monitoring und Management mit Polen, denn Wölfe kennen keine Ländergrenzen. Nach DJV-Auffassung ist der Wolf in der Polnisch-Deutschen Subpopulation bereits im günstigen Erhaltungszustand. Wissenschaftler stützen diese These.

Der Antrag soll zunächst in den zuständigen Ausschüssen des Bundesrates behandelt werden.

Ein Frage-Antwort-Papier des DJV gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Wolf.

 

"Aktives Wolfsmanagement jetzt!"

"Aktives Wolfsmanagement jetzt!": Der Deutsche Jagdverband (DJV) erklärt sich solidarisch mit dem Forum Natur Brandenburg und dem Bauernbund Brandenburg, die am 10. November 2018 zu einer Kundgebung vor dem Brandenburgischen Landtag in Potsdam aufrufen. Die Verbände wollen mit der Kundgebung deutlich machen, dass die Zukunft von „Mensch, Weidetier und Wolf“ nur gemeinsam gedacht werden kann.

jkl Do., 2018-10-18 09:56

Die Täter sind identifiziert, doch was geschieht nun mit ihnen?
Möglichkeiten für einen Abschuss von Wölfen gibt es, doch die Hürden liegen hoch. Die Debatte um den Wolf hat wieder Nahrung erhalten.

Der verheerende Wolfsangriff in Ostsachsen wird möglicherweise nicht folgenlos bleiben. Das Landratsamt Görlitz prüft den Abschuss von Tieren. Allerdings sei wegen des umfassenden Prüfverfahrens nicht mit einer raschen Entscheidung zu rechnen, teilte die Behörde am Mittwoch auf Anfrage mit. Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) kündigte an, sich am Freitag selbst ein Bild von den Folgen des jüngsten Wolfsangriffs zu
machen. Er will deshalb die Schutzstation «Östliche Oberlausitz»
besuchen, zu deren Bereich die gerissenen Schafe und Ziegen gehörten.
Kretschmer drängt seit längerem auf eine Lösung der Probleme mit
Wölfen in der Lausitz.

Wölfe sind streng geschützt. Die Gesetzeslage lässt aber unter
bestimmten Umständen einen Abschuss zu. In Paragraf 45 des
Bundesnaturschutzgesetzes steht, dass dies zur Abwendung erheblicher
wirtschaftlicher Schäden erfolgen kann. In Sachsen hat darüber das
jeweilige Landratsamt zu entscheiden. In jedem Fall müssen das
Umweltministerium und die Landesdirektion eingebunden werden.

Auch der Managementplan für den Wolf in Sachsen enthält einen
entsprechenden Passus. «Die Entfernung von Wölfen ist immer das
letzte Mittel der Wahl und nur vorzunehmen, wenn alle anderen Mittel
ausgeschöpft sind oder aber Gefahr für Menschen besteht. Es gilt der
Grundsatz: Die Sicherheit des Menschen steht immer an erster
Stelle».

Am Dienstag hatten Wölfe bei Förstgen (Landkreis Görlitz) eine Herde
von Schafen und Ziegen angegriffen. Das ganze Ausmaß der Attacke war
erst am späten Abend klar. Wie die betroffene Naturschutzstation
«Östliche Oberlausitz» am Mittwoch mitteilte, haben von 151 Tieren
wohl nur 61 überlebt. 39 Moorschnucken und Burenziegen wurden tot
gefunden, 51 Tiere fehlten am Mittwochvormittag noch.

Die Naturschutzstation geht davon aus, dass auch sie Opfer der Wölfe
geworden sind. Damit würde sich der Verlust auf 90 Tiere belaufen.
Einige Tiere wurden auch auf dem Territorium des Landkreises Bautzen
getötet. Für den Angriff machen Experten das Daubaner Rudel
verantwortlich. In diesem Jahr wurden vier Welpen in dem Rudel
gesichtet. Experten gehen davon aus, dass ältere Wölfe den Jungen mit
solchen Angriffen auch ein richtiges Jagdverhalten beibringen wollen.

Unterdessen wurden aus der Politik Rufe nach einem Abschuss von
Wölfen laut. «Schutz vor dem Wolf bringt nur der Abschuss. In Sachsen
sehen wir: Sogar Elektrozäune bieten keinen Schutz für Schafe auf der
Wiese», erklärte der FDP-Bundestagsabgeordnete Karlheinz Busen. Man
brauche eine Bestandskontrolle und jährlich festgesetzte Jagdquoten,
damit die Zahl der Wolfsrisse nicht weiter so dramatisch steigt.

In einer Umfrage des Senders Hitradio RTL in Sachsen sprachen sich 27
Prozent der Teilnehmer dafür aus, «Problemwölfe» abzuschießen. In
Regionen, in denen die Raubtiere leben, ist die Zustimmung sogar noch
größer. In der Lausitz sind es laut dieser Umfrage 41 Prozent, in der
Sächsischen Schweiz 33 und Nordsachsen 30 Prozent. An der Umfrage
nahmen fast 2000 Menschen teil.

Sachsen hatte sich für ein länderübergreifendes und einheitliches
Wolfsmanagement ausgesprochen. Die Probleme der Tierhalter und die
Ängste der Menschen müssten ernst genommen werden, hieß es wiederholt
im Umweltministerium. «Wir brauchen eine rechtssichere Lösung und
arbeiten daran, dass es bundesweit einheitliche Regelungen gibt»,
teilte das Ministerium am Mittwoch mit Blick auf den Abschuss von
Wölfen mit.

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