Positive Resonanz zum Pilotprojekt Medientraining

Das Video zum DJV-Nachwuchskräfteseminar Pressearbeit ist jetzt auf dem YouTube-Kanal des DJV (http://bit.ly/medientraining) verfügbar. Das Medientraining wurde unter anderem aus dem Erlös der Tombola des Bundesjägertages 2014 finanziert. Das Video zeigt die Resonanz der Teilnehmer des Pilotprojektes Mitte November.

ama Di., 2014-12-02 17:10
Land Rover unterstützt Jagdgegner

Nach Recherche des Internationalen Rates zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) unterstützt der Automobilhersteller Land Rover die Anti-Jagd-Organisation „Born Free Foundation“ (Übersetzung: „Stiftung In Freiheit Geboren“). Die Stiftung setzt sich gegen die Trophäenjagd in Afrika ein. Born Free „ist der Meinung, dass die Trophäenjagd das Aussterben von Arten unterstützt und bekämpft daher diesen verherrlichenden Sport“.

ama Di., 2014-12-02 11:55

5. Regionalkonferenz in Bielefeld: Der Kabinettsentwurf für das Landesjagdgesetz sorgt für neuen Protest und der Nabu brüskiert die NRW-Regierung. Zur Nachverfolgung finden Sie den LJV-Livestream und den DJV-Liveticker

Die Landesregierung hat mit ihrem zweiten Kabinettsbeschluss vom Dienstag (18. November) zum Landesjagdgesetz für neuen Ärger auf dem Land und für Verwirrung bei den Abgeordneten der rot-grünen Koalition im Landtag gesorgt. Während in der offiziellen Verlautbarung des Ministeriums von Johannes Remmel (Grüne) die Jagdsteuer mit keinem Wort erwähnt wird, meldete der WDR am Dienstagnachmittag, dass diese Steuer nicht nur wiedereingeführt, sondern gegenüber dem ersten Kabinettsentwurf auf Initiative der SPD-Regierungsseite auch noch verschärft werden solle. Demnach soll die im ersten Entwurf vorgesehene Deckelung von maximal 20 Prozent des Jagdwertes entfallen und künftig unbegrenzt erhoben werden können. Die Abgeordneten von SPD und Grünen hatten davon offensichtlich auch nur aus dem Rundfunk erfahren, wie bei der fünften Regionalkonferenz des Landesjagdverbandes am Dienstagabend in Bielefeld deutlich wurde.

Der SPD-Umweltpolitiker Norbert Meesters sagte auf der von 3.000 Landleuten besuchten Protestveranstaltung, er könne nicht kommentieren, was er noch nicht gelesen habe. Für Norwich Rüße von den Grünen ist die Jagdsteuer ohnehin entbehrlich. Der SPD-Bürgermeister Claus Jacobi aus Gevelsberg setzte sich einmal mehr dafür ein, die Leistungen der Jägerschaft bei der Beseitigung von Unfallwild und in der Umweltbildung nicht durch die Wiedereinführung der Jagdsteuer zu missachten. Alle SPD-Landräte seien dazu bereit. Die Jagdsteuer konnte früher von den Kreisen und kreisfreien Städten erhoben werden. Sie war 2009 in NRW abgeschafft worden, weil sie aus einer Zeit stammte, als mit der Jagd noch Geld verdient wurde. Das Gegenteil ist längst der Fall: Die Jäger wenden aus eigener Tasche erhebliche Mittel für die Natur auf, wollen damit aber nicht obendrein mit einer Exklusivbelastung bestraft werden, die sie zwar empfindlich trifft, aber mit einem landesweiten Aufkommen von 8 Millionen Euro ohnehin als Bagatellsteuer galt.

Nur der Nabu NRW findet beim zweiten Jagdgesetzentwurf alles gut und schön, hatte das aber peinlicherweise schon geäußert, bevor er das Kabinettsergebnis von Dienstagmittag offiziell kennen konnte. Denn sein hohes Lob hatte er bereits verbreitet, bevor die Regierung getagt und ihre eigenen Abgeordneten informiert hatte. Das zeigt für Jägerpräsident Ralph Müller-Schallenberg einmal mehr, dass beim Jagdgesetz in Nordrhein-­Westfalen parteigrüner Lobbyismus die Feder führt. „Ministerpräsidentin Kraft muss sich fragen lassen, wer hier eigentlich regiert“, sagte Müller-Schallenberg in Bielefeld und kündigte an, den Protest bis zur Verabschiedung des Gesetzes verschärft im ganzen Land fortzusetzen. „Die nordrhein-westfälische Regierung verachtet das Land. Die Grenzen sind erreicht, couragierte Gegenwehr ist notwendig“, sagte Philipp zu Guttenberg, Vorsitzender des Aktionsbündnisses Forum Natur mit sieben Millionen Mitgliedern der deutschen Landnutzerverbände.

Die fünf Protestveranstaltungen des Landesjagdverbandes waren bereits von 15.000 Jägern und Landleuten besucht worden. Im Münsterland hatten am 12. November mehrere hundert Jäger bei einem Besuch Remmels in Telgte gegen das Landesjagdgesetz vor dem Gebäude protestiert, in dem der Umweltminister zu einem Wohlfühltermin erwartet worden war.

LJV-Livestream:

DJV-Liveticker

 

Das vom DJV organisierte Nachwuchskräfteseminar Pressearbeit endete mit positiver Resonanz. Fotos auf Facebook und demnächst auch ein Video auf dem You-Tube-Kanal des Verbandes geben Einblicke in das Seminar.

„Danke für dieses tolle Seminar! 2 Tage vollgepackt mit einem sehr kompetenten Medientraining, bei dem wir super verpflegt und versorgt wurden.“ – So resümiert einer der 15 Teilnehmer des DJV-Nachwuchskräfteseminar Pressearbeit, welches am 13. und 14. November in der Berliner Geschäftsstelle stattfand. Sowohl ehrenamtlich als hauptberuflich Tätige aus neun verschiedenen Landesjagdverbänden nahmen teil. Finanziert wurde das Seminar unter anderem aus dem Erlös der Tombola des Bundesjägertages 2014.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Kommunikation (IFK) Berlin vermittelten die DJV-Referenten Torsten Reinwald, Pressesprecher, und Anna Martinsohn, Online-Redakteurin Theorie und Praxis der Pressearbeit: Wie ticken Medien? Welche Meldung kommt an? Oder wie können Verbände Facebook und Twitter für sich nutzen? Den praktischen Teil bildete ein intensives Interviewtraining.

Eine Fotostrecke auf Facebook (http://bit.ly/Nachwuchkräfteseminar) und ein Video auf dem DJV-YouTube-Kanal (demnächst online unter: http://www.youtube.com/user/DJVJagdschutzverband) vermitteln Eindrücke von dem Seminar. Die Mehrzahl der jungen Nachwuchskräfte war sehr zufrieden und wünschte sich mehr Weiterbildungen dieser Art. Der DJV bedankt sich für die positive Resonanz und arbeitet daran, zukünftig weitere Seminare anbieten zu können.

Live Blog DJVChat am 22.10.14 von 17 bis 19 Uhr
 

Verbesserungsvorschläge und konstruktive Kritik? Am 22. Oktober 2014 nehmen Vertreter des DJV-Präsidiums Stellung zu aktuellen, jagdlichen Fragen im Live-Chat von 17 bis 19 Uhr auf www.jagdverband.de.

Fragen zur Arbeit des DJV? Verbesserungsvorschläge und konstruktive Kritik? Am 22. Oktober 2014 nehmen Vertreter des DJV-Präsidiums Stellung zu aktuellen jagdpolitischen Fragen – im Live-Chat von 17 bis 19 Uhr auf www.jagdverband.de. Im Nachgang gibt es ein Chat-Protokoll, in dem Fragen und Antworten nachzulesen sind.

Beim ersten Live-Chat haben DJV-Präsident Hartwig Fischer und DJV-Vize-Präsident Dr. Hermann Hallermann mehr als 70 Fragen in zwei Stunden beantwortet.

Jäger und Falkner begrüßen Wahl des Habichts zum Vogel des Jahres 2015

Die allerwenigsten Menschen haben und werden ihn je zu Gesicht bekommen. Wenn, dann wird er als blitzartig auftauchender Schatten registriert und im nächsten Moment wieder vergessen, weil man sich nicht mehr sicher ist, tatsächlich etwas gesehen zu haben. Am ehesten ist der Habicht noch während der Balzzeit im Februar/März zu bemerken, wenn die Paare das schützende Dach des Waldes verlassen und rufend, gegen den Erdboden trudelnd ihre Balzflüge vollführen.

ama Mo., 2014-10-20 14:57

Mit dem geplanten „ökologischen“ Jagdgesetz will Minister Remmel in Nordrhein-Westfalen unter anderem den Katalog der jagdbaren Arten massiv einschränken, die flächendeckende Bejagung aushebeln, Bau- und Fangjagd verbieten, die tierschutzgerechte Jagdhundeausbildung unmöglich machen und den Abschuss verwilderter Katzen verbieten. Die Folgen für die Kulturlandschaft wären fatal.

Mit dem geplanten „ökologischen“ Jagdgesetz will Minister Remmel in Nordrhein-Westfalen unter anderem den Katalog der jagdbaren Arten massiv einschränken, die flächendeckende Bejagung aushebeln, Bau- und Fangjagd verbieten, die tierschutzgerechte Jagdhundeausbildung unmöglich machen und den Abschuss verwilderter Katzen verbieten. Die Folgen für die Kulturlandschaft wären fatal, so das Urteil des Zentralausschusses Jagd (ZAJ), der sich unter dem Dach des Aktionsbündnisses Forum Natur (AFN) mit jagdlichen Fragen beschäftigt. „Wer aus Klientelpolitik die flächendeckende Bejagung opfern will, sollte auch über die Folgen informieren“, sagte Phillipp zu Guttenberg, der im AFN die Interessen von sechs Millionen Landnutzern vertritt. „Das ist völlig inakzeptabel.“

„Bei allem Respekt vor der Gewissensfreiheit und -entscheidung des Einzelnen, die Jagd aus ethischen Gründen abzulehnen: Die Ausweitung der Gewissensfreiheit auf juristische Personen wäre gleichbedeutend mit großflächigen Jagdverbotszonen. Dies ist ein nicht hinnehmbarer Eingriff in die Eigentumsrechte Dritter, der fatale volkswirtschaftliche Folgen nach sich ziehen kann, etwa ausufernde Wildschäden auf angrenzenden Flächen und Seuchenzüge in großem Stil“, so Guttenberg. Wer verantwortet, dass Wildschweine bei einer jährlichen Vermehrungsrate von bis zu 300 Prozent nur beschränkt oder gar nicht bejagt werden, nimmt billigend in Kauf, dass bei Ausbruch der Schweinepest tausende Wildschweine sterben können. Schlimmer wiegt jedoch, dass dann auch Hausschweine zu Tausenden durch Massenkeulungen vorsorglich getötet werden müssen. „Für eine Partei, die sich den Tierschutz auf die Fahnen geschrieben hat, ist das ein Armutszeugnis. Einen absoluten Schutz vor Seuchen bietet die Jagd zwar nicht, aber sie kann das Risiko minimieren. Was spricht dagegen, das natürliche Wildfleisch jagdlich zu nutzen, anstatt Tiere elendig an Seuchen sterben zu lassen“, so Hartwig Fischer, Präsident des Deutschen Jagdverbandes (DJV).

Der ZAJ kritisiert, dass das bewährte Prinzip der Hegepflicht durch die Herabsetzung der Mindestpachtdauer torpediert wird. Nur wer langfristig Verantwortung für ein Revier übernehmen kann, ist auch bereit, in die Biotopgestaltung zu investieren und damit aktiven Artenschutz zu betreiben. Offenlandarten unterliegen verschiedenen Einflussfaktoren: Witterung, Lebensraum und Räubern. „Das Wetter können wir nicht ändern, aber Lebensräume verbessern und Fressfeinde reduzieren“, so Fischer. Einschränkungen der Bau- und Fangjagd sind nach Auffassung des ZAJ kontraproduktiv für den Artenschutz, da insbesondere Raubsäuger Gelege und Jungvögel bedrohter Vogelarten fressen. Verwilderte Katzen sind eine gesellschaftliche Herausforderung, die sich mit einem Abschussverbot nicht lösen lässt: Eine der rund zwei Millionen verwilderten Katzen in Deutschland kann in der Brut- und Setzzeit bis zu 1.000 Tiere erbeuten. Neben einer bundesweiten Kastrations- und Registrierungspflicht in Siedlungen muss der Abschuss verwilderter Katzen in Wald und Feld weiterhin möglich sein, fordert der ZAJ.

Der ZAJ wird sich dafür einsetzen, dass das Thema alternative Jagdmunition bundesweit einheitlich geregelt wird. „Es ist für uns völlig unverständlich, dass nach den Beschlüssen der Agrarministerkonferenzen einige Länder an dieser Frage vorpreschen. Der vom Bund eingeschlagene, wissensbasierte Weg muss konsequent zu Ende gegangen werden“, so Fischer. Es hat sich in Studien des Bundeslandwirtschaftsministeriums gezeigt, dass sowohl bleifreie als auch bleihaltige Munition am Markt ist, die nicht tierschutzgerecht tötet. Daher müssen diese Erkenntnisse im Bundesjagdgesetz umgesetzt werden. Tierschutz ist nicht teilbar und hört nicht an Ländergrenzen auf: Tierversuche mit Munition in freier Wildbahn lehnt der ZAJ entschieden ab. An den hohen ethischen Ansprüchen der Jägerschaft an die Munition sollte sich auch Minister Remmel messen lassen.

Wer eine tierschutzgerechtere Jagd fordert, muss auch die bereits tierschutzgerechte Jagdhundeausbildung weiterhin ermöglichen. Diese Ausbildungsform ist derzeit alternativlos. 

Es bleibt laut Guttenberg und Fischer das Fazit: Der Entwurf des Landesjagdgesetzes in NRW ist ein Schlag ins Gesicht der Grundeigentümer und Jäger und bedeutet eine weitere Zersplitterung des Jagdrechts in Deutschland. Jede Beschneidung, etwa im Katalog der jagdbaren Arten, ist eine Beschneidung des Eigentums- und Handlungsfreiheitsrechts. Jagdrecht ist ein Nutzungs- aber insbesondere auch ein Schutzrecht: Seltene Arten, die dem Jagdrecht unterliegen, profitieren von der Hegeverpflichtung, die für Jäger gilt, ja sogar gesetzlich verankert ist.

Ergebnisse Schießen 2010

Übersicht über alle Sieger:

  • Büchse
  • Flinten
  • Kombination
  • Mannschaft Gesamtklassement
  • Sieger
  • Nadeln

Damen:

  • Büchse
  • Flinten
  • Kombination
  • Mannschaft Damenklasse

Junioren:

  • Büchse
  • Flinten
  • Kombination
  • Mannschaft Juniorenklasse

Altersklasse:

  • Büchse
  • Flinten
  • Kombination
  • Mannschaft Alterskl
tbr Mi., 2014-09-17 12:35
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