Tierfund-Kataster, Fangjagd, Wolf und Afrikanische Schweinepest: Der Jahresbericht 2018/19 des Deutschen Jagdverbandes zeigt die Vielzahl jagdlicher Themen.

Anlässlich des Bundesjägertages hat der Deutsche Jagdverband (DJV) heute in Berlin seinen neuen Verbandsbericht vorgestellt. 82 Seiten dokumentieren die Schwerpunktthemen des Jagdjahres 2018/19 und die Arbeit des Dachverbandes der Jäger. Im Fokus steht etwa der Wolf, dessen Zahl in den vergangenen Jahren stark gestiegen ist. Das Aktionsbündnis Forum Natur, in dem der DJV Mitglied ist, fordert die Schutzjagd nach skandinavischem Vorbild auf Grundlage einer wildökologischen Raumplanung. Details sind im Bericht ab Seite 25 nachzulesen.

Das Tierfund-Kataster mit der neuen, kostenlosen App ist ein weiterer Schwerpunkt im Heft. Das Thema Wildunfälle bleibt aktuell: Seit 1975 hat sich das Verkehrsaufkommen verdreifacht, die Zahl der Wildunfälle verfünffacht. Viele Wildunfallschwerpunkte bleiben unentdeckt ohne zentrale, einheitliche Erfassung. Das internetbasierte Tierfund-Kataster ermöglicht erstmals allen Verkehrsteilnehmern, Wildunfälle nach einheitlichen Standards zu erfassen. Etwa 12.000 Nutzer haben bisher mehr als 55.000 Tierfunde gesammelt. Wissenschaftler werten die Daten aus.

Zahlreiche weitere Themen haben den DJV im vergangenen Jagdjahr beschäftigt wie die Afrikanische Schweinepest, das Verpackungsgesetz, die Bundeswildschutzverordnung oder die Fangjagd. Warum letztere ein notwendiges Instrument im Artenschutz ist, erläutert ein Artikel ab Seite 39. Wichtige Ereignisse für Verband und Jägerschaft sind unter „Schlaglichter“ zusammengefasst. Neu ist die Rubrik „Auslandjagd“: Stephan Wunderlich, Koordinator für internationale Jagdangelegenheiten, eine gemeinsame Stelle von CIC und DJV, stellt sich und sein Aufgabengebiet ab Seite 68 vor.

Viel hat der Verband auch in der Presse-und Öffentlichkeitsarbeit bewegt: etwa in den sozialen Medien, der Wildbret-Vermarktung oder auf Messen wie der Internationalen Grünen Woche. Zudem steht den Landesjagdverbänden seit 2018 die verbandsinterne Wissens- und Arbeitsplattform – das DJV-Intranet – zur Verfügung. Wofür und wie das Online-Werkzeug genutzt werden kann, ist nachzulesen auf Seite 62.

Lesenswert sind zudem Zahlen, Daten und Fakten zur Jagd und zum Verband sowie Informationen zur Akademie für Wild, Jagd und Natur und zum Brauchtum wie der Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen und der Europameisterschaft im Jagdhornblasen mit zahlreichen Bildern und Interviews.

Vielfach weisen Links auf Filme, Bildergalerien, Bestellmöglichkeiten oder zusätzliche Informationen hin. Den DJV-Verbandsbericht gibt es auf www.jagdverband.de als leseoptimiertes PDF oder zum Herunterladen. Einzelexemplare können kostenfrei im DJV-Shop bestellt werden, ab 3 Stück fallen Paket-Versandkosten an, die vom Besteller zu tragen sind.

Kontakt:

DJV-Service GmbH
Friesdorfer Straße 194a
53175 Bonn
(02 28) 38 72 90-0
info@djv-service.de

Vier Journalisten hat der DJV heute auf dem Bundesjägertag in Berlin mit dem DJV-Journalistenpreis „Wildtier und Umwelt“ ausgezeichnet. Die unabhängige Jury hat die Gewinner aus etwa 120 Einsendungen ausgewählt.

 

Aus rund 120 Einsendungen zu den Themen Jagd, Umwelt und Natur hat eine siebenköpfige Jury die besten journalistischen Beiträge ausgewählt. In den Kategorien Print, Hörfunk, Fernsehen und – neu – Online hat der Deutsche Jagdverband (DJV) die Preisträger heute auf dem Bundesjägertag in Berlin ausgezeichnet. Der DJV-Journalistenpreis „Wildtier und Umwelt“ ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert.

Preisträger in der Kategorie „Print“ ist Konstanze Faßbinder mit „Was ist los, Spatzl?“. Der Text erschien im Süddeutsche-Zeitung-Magazin. Die Journalistin stellt die Marienhof-Spatzen der Münchner Altstadt in den Fokus und verleiht damit dem „einstigen Allerweltsvogel“, dem Haussperling, eine Stimme. Faßbinder schildert den Alltag der Spatzenkolonie in der geschäftigen Großstadt zwischen Bauzaun und Baugrube. Weil Haussperlinge standorttreu sind, verschärfen sich deren Lebensbedingungen mit jeder Baustelle. Die Autorin lenkt mit ihrer Reportage den Blick auf eine Tierart, die zwar allgegenwärtig ist, zwischen Alltagshektik und Großstadttrubel aber zumeist unbeachtet bleibt.

Den Preis für einen außergewöhnlichen Hörfunkbeitrag erhält Marko Pauli für „Die Wildkatze – Rückkehr der Unzähmbaren“. Die Reportage wurde vom Bayerischen Rundfunk ausgestrahlt. Der Autor führt den Hörer bildhaft in die Wälder der Lüneburger Heide auf die Spuren eines beinahe unsichtbaren Waldbewohners, dessen größte Bedrohung Straßenverkehr und isolierte Lebensräume sind. Mit seinem gründlich recherchierten Beitrag gelingt es Pauli dennoch, ein präzises Bild der Wildkatze mit vielen Informationen zu skizzieren.

In der Kategorie „Fernsehen“ geht der Preis an Christine Seidemann für „Wildschweine außer Kontrolle“. Die Reportage, gesendet im NDR Fernsehen, greift ein hochaktuelles Thema auf: Wildschweine im Garten, im Ladengeschäft oder an belebten Stränden – mit packenden Bildern zeigt die Dokumentation deutlich den Konflikt zwischen Mensch und Tier in der Großstadt und liefert aktuelle Informationen wie etwa zur Tierseuche „Afrikanische Schweinepest“. Autorin Seidemann lässt Befürworter und Gegner der Wildschweinjagd zu Wort kommen.

Seit diesem Jahr ist der DJV-Journalistenpreis Wildtier und Umwelt um die Kategorie „Online“ erweitert worden: Über den Preis freut sich Videojournalist David Seitz für seinen Multi-Media-Beitrag „Vom Vegetarier zum Jäger: Ich esse nur Tiere, die ich selbst getötet habe“, erschienen im Online-Medium www.schlaraffenwelt.de. Darin porträtiert Seitz zusammen mit Co-Produzent David Knüdeler den Jäger Fabian Grimm und skizziert dessen Philosophie vom bewussten, nachhaltigen Fleischkonsum: Einst Vegetarier, schießt Grimm sein Fleisch nun selbst.

Eine unabhängige Jury hat die Beiträge gesichtet und beurteilt. Jurymitglieder waren: Autor und Jagdjournalist Bertram Graf Quadt, Autor Julian Kutzim, die Dokumentarfilmer Alice Agneskirchner und Jan Haft, Verleger Walter Peter Twer sowie DJV-Präsident Hartwig Fischer.

Der DJV vergibt den Preis „Wildtier und Umwelt“ seit 1995 im Zwei-Jahres-Rhythmus. Er soll zur fairen, ehrlichen und kritischen Berichterstattung zu Themen aus der Welt der Jagd und der Natur anregen.

Die Gewinner des DJV-Journalistenpreises
Die Gewinner des DJV-Journalistenpreises "Wildtier und Umwelt" 2018, Laudatorin Alice Agneskirchner (l.) und DJV-Präsident Hartwig Fischer (r.) anlässlich des Bundesjägertages in Berlin (Quelle: Kapuhs/DJV)
Hörfunk-Journalist Marko Pauli (BR2) hält Dankesrede anlässlich der Überreichung des Journalistenpreises Wildtier und Umwelt auf dem Bundesjägertag in Berlin 2019 (Quelle: Kapuhs/DJV)
Hörfunk-Journalist Marko Pauli (BR2) hält Dankesrede anlässlich der Überreichung des Journalistenpreises Wildtier und Umwelt auf dem Bundesjägertag in Berlin 2019 (Quelle: Kapuhs/DJV)
Hörfunk-Journalist Marko Pauli (BR2) erhält den Journalistenpreis Wildtier und Umwelt auf dem Bundesjägertag in Berlin 2019 (Quelle: Kapuhs/DJV)
Hörfunk-Journalist Marko Pauli (BR2) erhält den Journalistenpreis Wildtier und Umwelt auf dem Bundesjägertag in Berlin 2019 (Quelle: Kapuhs/DJV)
Blogger David Seitz (www.schlaraffenwelt.de) hält Dankesrede anlässlich der Überreichung des Journalistenpreises Wildtier und Umwelt auf dem Bundesjägertag in Berlin 2019 (Quelle: Kapuhs/DJV)
Blogger David Seitz (www.schlaraffenwelt.de) hält Dankesrede anlässlich der Überreichung des Journalistenpreises Wildtier und Umwelt auf dem Bundesjägertag in Berlin 2019 (Quelle: Kapuhs/DJV)
Fernseh-Journalistin Christine Seidemann (NDR) hält Dankesrede anlässlich der Überreichung des Journalistenpreises Wildtier und Umwelt auf dem Bundesjägertag in Berlin 2019 (Quelle: Kapuhs/DJV)
Fernseh-Journalistin Christine Seidemann (NDR) hält Dankesrede anlässlich der Überreichung des Journalistenpreises Wildtier und Umwelt auf dem Bundesjägertag in Berlin 2019 (Quelle: Kapuhs/DJV)
Fernseh-Journalistin Christine Seidemann (NDR) erhält den Journalistenpreis Wildtier und Umwelt auf dem Bundesjägertag in Berlin 2019 (Quelle: Kapuhs/DJV)
Fernseh-Journalistin Christine Seidemann (NDR) erhält den Journalistenpreis Wildtier und Umwelt auf dem Bundesjägertag in Berlin 2019 (Quelle: Kapuhs/DJV)
Print-Journalistin Konstanze Fassbinder (SZ-Magazin) erhält den Journalistenpreis Wildtier und Umwelt auf dem Bundesjägertag in Berlin 2019 (Quelle: Kapuhs/DJV)
Print-Journalistin Konstanze Fassbinder (SZ-Magazin) erhält den Journalistenpreis Wildtier und Umwelt auf dem Bundesjägertag in Berlin 2019 (Quelle: Kapuhs/DJV)
Print-Journalistin Konstanze Fassbinder (SZ-Magazin) hält Dankesrede anlässlich der Überreichung des Journalistenpreises Wildtier und Umwelt auf dem Bundesjägertag in Berlin 2019 (Quelle: Kapuhs/DJV)
Print-Journalistin Konstanze Fassbinder (SZ-Magazin) hält Dankesrede anlässlich der Überreichung des Journalistenpreises Wildtier und Umwelt auf dem Bundesjägertag in Berlin 2019 (Quelle: Kapuhs/DJV)
Laudatorin des Journalistenpreises 2019: Regisseurin Alice Agneskirchner (Quelle: Kapuhs/DJV)
Laudatorin des Journalistenpreises 2019: Regisseurin Alice Agneskirchner (Quelle: Kapuhs/DJV)

Weniger Bürokratie und mehr Flexibilität: Jäger und Falkner fordern eine Agrarpolitik, die Artenvielfalt als Produktionsziel hat. Landwirte sollten für Trittsteine auf dem Acker für bedrohten Arten fair entlohnt werden.

(Mainz, 11. April) Derzeit laufen die Verhandlungen für die Gemeinsame Agrarpolitik der EU, die ab 2021 direkte Auswirkungen auf Deutschland hat. An die Teilnehmer der gestern gestarteten Agrarministerkonferenz in Landau richten Jäger und Falkner den Appell, Artenvielfalt künftig als landwirtschaftliches Produktionsziel festzuschreiben und Landwirte dafür fair zu entlohnen. Deutscher Jagdverband (DJV), Deutscher Falkenorden (DFO) und Landesjagdverband Rheinland-Pfalz (LJV) haben dazu heute in Mainz auf dem Niederwildsymposium ein gemeinsames Positionspapier veröffentlicht. Darin fordern die drei Verbände konkrete Maßnahmen, von denen Artenvielfalt langfristig profitiert. Dies sind unter anderem mehrjährige Brachen mit heimischen Wildkräutern und Gräsern, Blühstreifen in großen Mais- oder Rapsfeldern sowie Wildpflanzenanbau statt Mais zur Biogasproduktion. 

Nach Ansicht von DJV, DFO und LJV sind die derzeitigen Greening-Vorgaben unflexibel, bürokratisch überreguliert und mit hohem Sanktionsrisiko verbunden. Landwirte haben somit wenig Anreize, Artenvielfalt zu fördern. Die drei Verbände betonen, dass vielen Arten nur geholfen werden kann, wenn ökologische Trittsteine in der landwirtschaftlich genutzten Fläche entstehen. Diese umfasst 51 Prozent der Gesamtfläche Deutschlands. Isolierte Naturschutzgebiete, angelegt nach dem Käseglocken-Prinzip, sind wenig förderlich. 

Eine der Hauptursachen des Rückgangs von Rebhuhn, Feldhase und anderen Arten wie Feldlerche oder Kiebitz ist die drastische Veränderung der Kulturlandschaft. Besonders einschneidend war der Wegfall der EU-Stilllegungsverpflichtung 2007. In der Folge schrumpfte die Fläche wertvoller Brachen von 8.500 auf 3.100 Quadratkilometer. Durch den Biogas-Boom Anfang der 2000er Jahre bauten Landwirte immer mehr stark subventionierte nachwachsende Rohstoffe an. Heute wachsen auf etwa einem Viertel der Fläche Deutschlands nur noch Raps, Weizen und Mais. Da Felder zusammengelegt werden, schwinden zudem wertvolle Randstreifen mit Kräutern und Gräsern.

Im vergangenen Frühjahr haben Jäger durchschnittlich 12 Feldhasen pro Quadratkilometer auf heimischen Wiesen und Feldern gezählt. Die meisten Tiere leben im Nordwestdeutschen Tiefland. Von Frühjahr bis Herbst 2018 haben die Bestände durchschnittlich um 18 Prozent zugenommen – der beste Wert seit 2007. Jäger fordern mehr Anstrengungen von der Politik für die Artenvielfalt auf Feldern und Wiesen.

(Mainz, 11. April 2019) Im Frühjahr 2018 gab es auf Feldern und Wiesen durchschnittlich 12 Feldhasen pro Quadratkilometer – ein Tier mehr im Vergleich zum Vorjahr. Damit ist der Bestand bundesweit seit etwa 10 Jahren auf vergleichsweise niedrigem Niveau stabil. Über dem Bundes-schnitt liegt Rheinland-Pfalz mit 15 Tieren pro Quadratkilometer. Je nach Region schwanken die Hasenzahlen stark. Die meisten Tiere leben im Nordwestdeutschen Tiefland. Dort haben Jäger 16 Hasen pro Quadratkilometer gezählt, gefolgt von Südwestdeutschem Mittelgebirge (14 Hasen), Alpenvorland (12) und Westdeutschem Mittelgebirge (11). Deutlich weniger Tiere leben pro Quadratkilometer im Ostdeutschen Mittelgebirge (7) und im Nordostdeutschen Tiefland (5).

Im Vergleich zum Frühjahr 2018 haben die Jäger im Herbst 18 Prozent mehr Feldhasen gezählt – die höchste Nettozuwachsrate seit 2007. Nach dem zurückliegenden milden Winter stehen die Chancen damit gut, dass sich die Feldhasenbestände 2019 weiter erholen. Entscheidend ist ein trockenes Frühjahr. Diese Zahlen hat der Deutsche Jagdverband (DJV) heute anlässlich eines Niederwildsymposiums in Mainz zur Zukunft von Feldhase, Rebhuhn und Co. vorgestellt. Grundlage ist die wissenschaftliche Auswertung von Daten, die Jäger in bundesweit 450 Referenzgebieten erfasst haben.

Jäger fordern Artenschutz als Ziel der Landwirtschaft

Adressiert an die parallel stattfindende Agrarministerkonferenz in Landau fordern die Jäger, dass Artenvielfalt einen höheren Stellenwert in der Politik bekommt. "Günstige Witterung allein hilft dem Feldhasen nicht. Wir brauchen ein Produktionsziel Artenvielfalt", sagte DJV-Vizepräsident Dr. Volker Böhning. Landwirte müssten künftig unbürokratisch entlohnt werden, wenn sie etwa systematisch Blühstreifen mit Wildkräutern für Feldhase, Rebhuhn oder Feldlerche anlegten. "Sie bewirtschaften 51 Prozent der Fläche Deutschlands und sind damit wichtige Partner im Artenschutz", so Dr. Böhning. Förderfehler der Vergangenheit müssen laut DJV revidiert werden. Anfang der 2000er Jahre wollte die Politik Landwirte zu Energiewirten machen, der Anbau von nachwach-senden Rohstoffen wurde drastisch subventioniert – zu Lasten der Artenvielfalt: Heute werden auf einem Viertel der Fläche Deutschlands nur noch Raps, Mais und Getreide angebaut. Mehrjährige Brachen mit wertvollen Wildkräutern schrumpften hingegen innerhalb eines Jahrzehnts von fast 9.000 Quadratkilometern auf etwa 3.000.

Bekenntnis zur Fallenjagd notwendig

Maßgeblich für den Feldhasen ist neben Witterung und Lebensraum laut DJV die Zahl der Fressfeinde. Dr. Volker Böhning: "Schöner wohnen allein reicht nicht." Vielmehr müssten Jäger Raubsäuger wie Rotfuchs und Marder intensiv bejagen. Dazu seien auch Fallen notwendig. Der DJV fordert im Sinne des Artenschutzes ein klares politisches Bekenntnis zu dieser Art der Jagd.

Bundesweite Monitoringdaten seit 2001
Wissenschaftler haben Daten zum Feldhasen aus bundesweit rund 450 Referenzgebieten (ohne Sachsen) für das Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (WILD) ausgewertet. Mit WILD dokumentieren Jäger und Wissenschaftler seit 2001 die bundes-weite Entwicklung der Feldhasenbestände. Grundlage ist eine sogenannte Scheinwerfertaxation im Frühjahr und Herbst: Jäger zählen Feldhasen nachts mit normierten Scheinwerfern auf festgelegten Strecken, Wissenschaftler werten die Daten anschließend aus. Weitere Informationen gibt es hier: WILD-Monitoring und WILD-Jahresberichte

 

Wissenschaftler und Praktiker aus Jagd und Naturschutz diskutieren gemeinsam mit der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Ulrike Höfken wie die Artenvielfalt im Offenland gerettet werden kann. Rund 400 Interessierte nehmen am Niederwildsymposium am 11. April im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz teil.

(Gensingen/Berlin, 9. April 2019) „Klartext statt Ausreden – die Biodiversität in Feld und Wiese muss eine Zukunft haben!“: Deutscher Jagdverband (DJV) und Landesjagdverband Rheinland-Pfalz (LJV) stellen auf dem gemeinsamen Symposium in Mainz aktuelle Monitoringdaten vor. Im Fokus sind Feldhase und Rebhuhn, die Leitarten in der Agrarlandschaft.

Rund 400 Jäger, Landwirte, Naturschützer, namhafte Wissenschaftler, und Politiker diskutieren, wie die angespannte Lage für Insekten, Offenlandbewohner und Bodenbrüter verbessert werden kann. Das Grußwort hält die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken. Forderungen zur Rettung der Artenvielfalt in der Feldflur adressieren Jäger und Wissenschaftler an die in Landau zeitgleich stattfindende Agrarministerkonferenz.

Insgesamt 10.000 Euro Preisgeld: Herausragende Projekte mit Vorbildcharakter sollen prämiert werden. Einsendeschluss ist der 30. April 2019.

Gelungene Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oder Mitgliederkommunikation von Jägern: Der DJV vergibt auf dem kommenden Bundesjägertag in Berlin einen Sonderpreis Kommunikation, der mit insgesamt 10.000 Euro dotiert ist. Herausragende, innovative Projekte mit Vorbildcharakter sollen honoriert werden und damit zum Nachahmen anregen. "Wir freuen uns über zahlreiche Einsendungen von großen und kleinen Projekten, die das Bild von Jagd und Jägern in der Öffentlichkeit positiv beeinflussen", sagte DJV-Präsident Hartwig Fischer. Ob Wild-Kochkurs mit sozial benachteiligten Jugendlichen, Nistkastenbau mit dem örtlichen Kindergarten, besonders kreative Mitgliederzeitschrift oder Wild-Kochbuch: Die Pallette preisverdächtiger Jäger-Projekte ist groß. 

Bewerben können sich für den Preis Verbandsmitglieder, Hegeringe und Kreisgruppen mit ihren Projekten bis zum 30. April 2019. Eingereicht werden können fortlaufende Projekte sowie solche, die 2018 oder 2019 auslaufen. Bewertet werden verschiedene Kriterien. Entscheidend ist beispielsweise wie originell das Projekt ist, wie kreativ dessen Umsetzung oder wie viele Menschen damit erreicht werden.

Teilnehmer müssen neben dem Anmeldeformular eine Projektbeschreibung von maximal drei DIN-A4-Seiten einreichen sowie Foto- oder Videomaterial. Das Fotomaterial sollte eine Auflösung von 300 dpi und bei minimal 2 MB pro Bild haben. Filme sollten die HD abgedreht sein und eine Länge von maximal 10 Minuten nicht überschreiten. Insgesamt sind 2 GB Datenvolumen die Obergrenze für die Einreichung, die über gängige Filesharing-Anwendungen wie Dropbox oder Wetransfer erfolgen kann.

Die Unterlagen müssen bis Ende April per E-Mail an folgende E-Mail-Adresse gehen: pressestelle@jagdverband.de. Das Formular zum DJV-Sonderpreis Kommunikation gibt es auf der Internetseite jagdverband.de zum Herunterladen.

Der 23-jährige Bashar M. studiert Bioinformatik an der Freien Universität Berlin im 6. Semester. Er absolvierte als Praktikant zwei Monate im WILD-Team des Deutschen Jagdverbandes. Wie er Jagd mit Bioinformatik verknüpft und ob das Praktikum seine Einstellung zur Jagd verändert hat, erzählt er im DJV-Interview.

DJV: Wie bist du darauf gekommen, ein Praktikum im Bereich Wildtiermonitoring zu absolvieren?

Bashar: Im Rahmen meines Studiums ist ein zweimonatiges Pflichtpraktikum vorgegeben. Bei der Recherche im Internet bin ich zufällig über die offene Stelle des Deutschen Jagdverbandes gestolpert. Der DJV hat explizit nach einem Bioinformatiker gesucht. Den Jagdverband habe ich vorher nie mit Bioinformatik in Verbindung gebracht. Daher war ich schon neugierig auf meine Aufgabenbereiche und wollte es ausprobieren. Wildtiermonitoring war mir zuvor überhaupt nicht bekannt.

Konntest du bestimmte Fachkenntnisse von deinem Studium mit einbringen?

Ich habe mehr als sonst mit Excel gearbeitet und Statistiken zu Wildtierfunden erstellt, die ich anschließend ausgewertet habe. Die Datenbank wurde mit dem Tierfundkataster verknüpft, einer App, die Wildunfälle erfassen soll und auch in der Früherkennung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) eingesetzt wird. Unterstützung habe ich von einem Professor der Universität Kiel bekommen.

Was nimmst du aus der Zeit beim Deutschen Jagdverband mit?

Arbeitstechnisch werde ich mir nun Daten sorgfältiger anschauen, bevor ich mit ihnen arbeite. Generell kann ich sagen, dass sich meine Sichtweise zu Jägern geändert hat. Sie war zwar vorher schon positiv, aber mein positives Bild über die Jagd hat sich enorm gefestigt.

Inwieweit hat das Praktikum deine Einstellung zur Jagd geändert?

Vorher hatte ich keine Berührungspunkte mit der Jagd. Was macht der Jäger genau? Oder was bringt er mit sich? Fragen, die ich vorher nicht beantworten konnte. Mein Respekt gegenüber Jägern ist auf jeden Fall gewachsen. Ich könnte mir auch vorstellen, bei einer Jagd mit dabei zu sein.

Der DJV sucht regelmäßig PraktikantInnen für die Bereiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Wildtierinformationssystem der Länder Deutschlands (WILD), Umweltbildung und Artenschutz. Interessierte schicken ihre Bewerbung an pressestelle@jagdverband.de.

Der Deutsche Jagdverband setzt sich für die „Förderung der frei lebenden Tierwelt im Rahmen des Jagdrechts sowie des Natur- und Landschafts-, Umwelt- und Tierschutzes” ein. Dazu betreibt und fördert er zahlreiche wissenschaftliche Projekte, um aktuelles und gesichertes Datenmaterial zu erheben.

Ein zweiter wichtiger Aufgabenbereich ist die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Die Jagd wird für die Bevölkerung transparent und verständlich gemacht und die Aufgabe der Jäger dargestellt. Die Pressestelle informiert über aktuelle Neuigkeiten per Pressemitteilungen und in den Sozialen Medien. Mit Kampagnen wie „Wild auf Wild“ und „Gemeinsam Jagd erleben“ spricht der DJV Menschen direkt an.  

Impressionen und Ergebnisse der 64. Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen (5. bis 8. September 2018 in Hartheim-Bremgarten / Baden-Württemberg).

 

Hier gehts zu den Ergebnislisten

 

 

Impressionen von der BMJS18

Das Warten hat ein Ende: Heute beginnt endlich die Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen 2018! DJV-Schießleiter Dr. Torsten Krüger sendet Ihnen erste Eindrücke vom Schießstand.

DJV-Präsidiumsmitglied Holger Bartels spricht über den bisherigen Verlauf der Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen 2018 in Hartheim/Bremgarten.

Hier geht es zur Berichterstattung auf Facebook

 

 

Ergebnislisten der Bundesmeisterschaft 2018

Alle Sieger

Damenklasse


Jugendklasse


Altersklasse


Seniorenklasse


Offene Klasse


Kurzwaffe

Die ehrenamtlichen Helfer beim Beladen der Wurfanlagen. (Quelle: DJV)
Die ehrenamtlichen Helfer beim Beladen der Wurfanlagen. (Quelle: DJV)
Die Hauptrichter nehmen den Stand ab. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Die Hauptrichter nehmen den Stand ab. (Quelle: Kapuhs/DJV)
DJV-Präsidiumsmitglied Holger Bartels eröffnet die Bundesmeisterschaft 2018. (Quelle: Kapuhs/DJV)
DJV-Präsidiumsmitglied Holger Bartels eröffnet die Bundesmeisterschaft 2018. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Jagdhornbläser begleiten die Eröffnung der Bundesmeisterschaft 2018. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Jagdhornbläser begleiten die Eröffnung der Bundesmeisterschaft 2018. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Rauchende Flinte beim Schuss. (Quelle:DJV)
Rauchende Flinte beim Schuss. (Quelle:DJV)
Die Wurfmaschinen sind voll beladen für die Bundesmeisterschaft. (Quelle: DJV)
Die Wurfmaschinen sind voll beladen für die Bundesmeisterschaft. (Quelle: DJV)
Die Hauptrichter prüfen genau die Schießleistungen an der Büchse. (Quelle: DJV)
Die Hauptrichter prüfen genau die Schießleistungen an der Büchse. (Quelle: DJV)
Die geschossenen Punkte werden schriftlich und digital festgehalten. (Quelle: DJV)
Die geschossenen Punkte werden schriftlich und digital festgehalten. (Quelle: DJV)
Am zweiten Tag der Bundesmeisterschaft treten die Damen gegeneinander an. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Am zweiten Tag der Bundesmeisterschaft treten die Damen gegeneinander an. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Höchste Konzentration vor dem Schuss. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Höchste Konzentration vor dem Schuss. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Am Skeetstand warten die Flinten auf ihren Einsatz. (Quelle: DJV)
Am Skeetstand warten die Flinten auf ihren Einsatz. (Quelle: DJV)
Die niedersächsische Damen-Mannschaft zeigt ihren Teamgeist. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Die niedersächsische Damen-Mannschaft zeigt ihren Teamgeist. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Die Besucher verfolgen gespannt das Schießen der Damen-Mannschaften. (Quelle: DJV)
Die Besucher verfolgen gespannt das Schießen der Damen-Mannschaften. (Quelle: DJV)
Tierischer Beistand bei der Bundesmeisterschaft. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Tierischer Beistand bei der Bundesmeisterschaft. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Die Damen-Mannschaft Schleswig-Holstein während des Wettkampfs. (Quelle: DJV)
Die Damen-Mannschaft Schleswig-Holstein während des Wettkampfs. (Quelle: DJV)
Etwas Entspannung bevor das Kugelschießen beginnt. (Quelle: DJV)
Etwas Entspannung bevor das Kugelschießen beginnt. (Quelle: DJV)
Für faire Bedingungen werden die Büchsen während dem Wettkampf gewogen. (Quelle: DJV)
Für faire Bedingungen werden die Büchsen während dem Wettkampf gewogen. (Quelle: DJV)
Bei guten Schießleistungen freuen sich alle mit. (Quelle: DJV)
Bei guten Schießleistungen freuen sich alle mit. (Quelle: DJV)
Kristin Sendker-Behrens gewinnt mit 332 Punkten die Kombination der Damenklasse. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Kristin Sendker-Behrens gewinnt mit 332 Punkten die Kombination der Damenklasse. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Erstplatzierte in der Damenklasse/Büchse ist mit 195 Punkten Ute Pieper aus Schleswig-Holstein. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Erstplatzierte in der Damenklasse/Büchse ist mit 195 Punkten Ute Pieper aus Schleswig-Holstein. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Siegerinnen der Damenklasse/Büchse. (Quelle: DJV)
Siegerinnen der Damenklasse/Büchse. (Quelle: DJV)
Kristin Sendker-Behrens und Ulrike Junge freuen sich über den 1. und 2. Platz in der Damenklasse/Flinte. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Kristin Sendker-Behrens und Ulrike Junge freuen sich über den 1. und 2. Platz in der Damenklasse/Flinte. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Siegerinnen der Damenklasse/Flinte. (Quelle: DJV)
Siegerinnen der Damenklasse/Flinte. (Quelle: DJV)
Siegerinnen der Damenklasse/Kombination. (Quelle: DJV)
Siegerinnen der Damenklasse/Kombination. (Quelle: DJV)
Die Damen aus Baden-Württemberg gewinnen die Mannschaftskombination mit 1230 Punkten. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Die Damen aus Baden-Württemberg gewinnen die Mannschaftskombination mit 1230 Punkten. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Ronald Beckhaus (r.) gewinnt mit 150 Punkten die Flintenwertung in der Seniorenklasse. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Ronald Beckhaus (r.) gewinnt mit 150 Punkten die Flintenwertung in der Seniorenklasse. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Sieger der Seniorenklasse/Flinte. (Quelle DJV) (Quelle: DJV)
Sieger der Seniorenklasse/Flinte. (Quelle DJV) (Quelle: DJV)
Erster der Seniorenklasse/Büchse ist mit 195 Punkten Gerhard Schwencke (m.) aus Niedersachsen. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Erster der Seniorenklasse/Büchse ist mit 195 Punkten Gerhard Schwencke (m.) aus Niedersachsen. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Sieger der Seniorenklasse/Büchse. (Quelle DJV) (Quelle: DJV)
Sieger der Seniorenklasse/Büchse. (Quelle DJV) (Quelle: DJV)
Die Schützen aus Niedersachsen gewinnen mit 1304 Punkten die Mannschaftskombination der Seniorenklasse. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Die Schützen aus Niedersachsen gewinnen mit 1304 Punkten die Mannschaftskombination der Seniorenklasse. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Ronald Beckhaus gewinnt die Kombination der Seniorenklasse mit 342 Punkten. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Ronald Beckhaus gewinnt die Kombination der Seniorenklasse mit 342 Punkten. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Sieger der Seniorenklasse/Kombination. (Quelle DJV) (Quelle: DJV)
Sieger der Seniorenklasse/Kombination. (Quelle DJV) (Quelle: DJV)
Ohne Ehrenamt geht nichts – Höchstleistungen zeigen auch die zahlreichen Helferinnen und Helfer. Nur durch ihr Engagement ist die Bundesmeisterschaft zu stemmen. Hinter den Kulissen sorgen sie sowohl für einen reibungslosen Ablauf als auch für einen einwandfreien Schießstand. Vom Aufbau bis zum Abbau sind sie rund um die Uhr dabei. „Ich bin letzten Freitag zum Aufbau hergekommen und betreue seitdem die Trap- und Skeetanlage.“ (Jan Haßler) (Quelle: Kapuhs/DJV)
Ohne Ehrenamt geht nichts – Höchstleistungen zeigen auch die zahlreichen Helferinnen und Helfer. Nur durch ihr Engagement ist die Bundesmeisterschaft zu stemmen. Hinter den Kulissen sorgen sie sowohl für einen reibungslosen Ablauf als auch für einen einwandfreien Schießstand. Vom Aufbau bis zum Abbau sind sie rund um die Uhr dabei. „Ich bin letzten Freitag zum Aufbau hergekommen und betreue seitdem die Trap- und Skeetanlage.“ (Jan Haßler) (Quelle: Kapuhs/DJV)
„Als Schießstandleiter kümmere ich mich um den reibungslosen Ablauf der Bundesmeisterschaft. Natürlich bin ich etwas angespannt und hoffe, dass alle Schießanlagen störungsfrei funktionieren.“ (Horst Welsch) (Quelle: Kapuhs/DJV)
„Als Schießstandleiter kümmere ich mich um den reibungslosen Ablauf der Bundesmeisterschaft. Natürlich bin ich etwas angespannt und hoffe, dass alle Schießanlagen störungsfrei funktionieren.“ (Horst Welsch) (Quelle: Kapuhs/DJV)
„Ich bin Wertungsrichterin und mache als Kreisjägermeisterin die Gesamtorganisation. Bei einer so großen Veranstaltung ist man natürlich etwas nervös.“ (Elisabeth Keil) (Quelle: Kapuhs/DJV)
„Ich bin Wertungsrichterin und mache als Kreisjägermeisterin die Gesamtorganisation. Bei einer so großen Veranstaltung ist man natürlich etwas nervös.“ (Elisabeth Keil) (Quelle: Kapuhs/DJV)
„Ich kümmere mich unter anderem um die technische Wartung und Befüllung der Wurfmaschinen.“ (Carl Rümmele) (Quelle: DJV)
„Ich kümmere mich unter anderem um die technische Wartung und Befüllung der Wurfmaschinen.“ (Carl Rümmele) (Quelle: DJV)
„Ich bin seit bald 20 Jahren dabei und übernehme die Anmeldung der Schützinnen und Schützen.“ (Frau Axmann) (Quelle: Kapuhs/DJV)
„Ich bin seit bald 20 Jahren dabei und übernehme die Anmeldung der Schützinnen und Schützen.“ (Frau Axmann) (Quelle: Kapuhs/DJV)
Wilmut Kubinsky ist seit 15 Jahren DJV-Hauptrichter und zeigt bei jedem Wetter vollen Einsatz. (Quelle: DJV)
Wilmut Kubinsky ist seit 15 Jahren DJV-Hauptrichter und zeigt bei jedem Wetter vollen Einsatz. (Quelle: DJV)
Neben Basecaps und Schlüsselanhängern werden unter anderem auch Anschlagsmarkierungen mit DJV-Branding angeboten. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Neben Basecaps und Schlüsselanhängern werden unter anderem auch Anschlagsmarkierungen mit DJV-Branding angeboten. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Kleine Pause für die Junioren-Mannschaft NRW. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Kleine Pause für die Junioren-Mannschaft NRW. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Ebenfalls war DJV-Premiumpartner 3M Peltor mit einem Stand und guter Laune vertreten. (Quelle: DJV)
Ebenfalls war DJV-Premiumpartner 3M Peltor mit einem Stand und guter Laune vertreten. (Quelle: DJV)
Auf der 100-Meter-Kugel-Bahn werden drei verschiedene Disziplinen geschossen: Bock stehend angestrichen, Fuchs liegend freihändig und Überlaufer stehend freihändig. (Quelle: DJV)
Auf der 100-Meter-Kugel-Bahn werden drei verschiedene Disziplinen geschossen: Bock stehend angestrichen, Fuchs liegend freihändig und Überlaufer stehend freihändig. (Quelle: DJV)
Safety first - auch für
Safety first - auch für "Keks" die Steirische Rauhaarbracke. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Auch DJV-Premiumpartner Swarovski ist mit verschiedenen Vorführmodellen vor Ort. (Quelle: DJV)
Auch DJV-Premiumpartner Swarovski ist mit verschiedenen Vorführmodellen vor Ort. (Quelle: DJV)
Sieger Altersklasse/Flinte: Rolf Moser (m.) aus Baden-Württemberg, Bernd Mattke aus Mecklenburg-Vorpommern (l.), Ralf Mayer, Baden-Württemberg (r.). (Quelle: DJV)
Sieger Altersklasse/Flinte: Rolf Moser (m.) aus Baden-Württemberg, Bernd Mattke aus Mecklenburg-Vorpommern (l.), Ralf Mayer, Baden-Württemberg (r.). (Quelle: DJV)
Sieger Altersklasse/Büchse: Steffen Hillmer (m.) aus Niedersachsen, Wolfgang Sehnert (l.) aus Rheinland-Pfalz, Antonius Wulfers (r.) aus Niedersachsen. (Quelle: DJV)
Sieger Altersklasse/Büchse: Steffen Hillmer (m.) aus Niedersachsen, Wolfgang Sehnert (l.) aus Rheinland-Pfalz, Antonius Wulfers (r.) aus Niedersachsen. (Quelle: DJV)
Sieger Altersklasse/Kombination: Ulrich Groß aus Hessen. (Quelle: DJV)
Sieger Altersklasse/Kombination: Ulrich Groß aus Hessen. (Quelle: DJV)
Erster in der Altersklasse/Mannschaft sind die Schützen aus Baden-Württemberg, gefolgt von Niedersachsen und Schleswig-Holstein. (Quelle: DJV)
Erster in der Altersklasse/Mannschaft sind die Schützen aus Baden-Württemberg, gefolgt von Niedersachsen und Schleswig-Holstein. (Quelle: DJV)
Den ersten Platz in der Juniorenklasse/Büchse belegt mit 196 Punkten Dennis Gajek, gefolgt von Matthias Avenriep aus Niedersachsen. (Quelle: DJV)
Den ersten Platz in der Juniorenklasse/Büchse belegt mit 196 Punkten Dennis Gajek, gefolgt von Matthias Avenriep aus Niedersachsen. (Quelle: DJV)
Den ersten Platz in der Juniorenklasse/Flinte belegt Malte Breckling (m.) aus Schleswig-Holstein mit 150 Punkten, gefolgt von Benedict Hirschelmann (l.) aus Nordrhein-Westfalen und Florian Siebert aus Hessen. (Quelle: DJV)
Den ersten Platz in der Juniorenklasse/Flinte belegt Malte Breckling (m.) aus Schleswig-Holstein mit 150 Punkten, gefolgt von Benedict Hirschelmann (l.) aus Nordrhein-Westfalen und Florian Siebert aus Hessen. (Quelle: DJV)
Den ersten Platz in der Juniorenklasse/Kombination belegt Daniel Deters (m.) aus Niedersachsen mit 335 Punkten vor Florian Elsenheimer (l.) und Dennis Gajek (r.) aus Brandenburg. (Quelle: DJV)
Den ersten Platz in der Juniorenklasse/Kombination belegt Daniel Deters (m.) aus Niedersachsen mit 335 Punkten vor Florian Elsenheimer (l.) und Dennis Gajek (r.) aus Brandenburg. (Quelle: DJV)
Erster in der Juniorenklasse/Mannschaft sind die Schützen aus Niedersachsen mit 1301 Punkten, gefolgt von Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein. (Quelle: DJV)
Erster in der Juniorenklasse/Mannschaft sind die Schützen aus Niedersachsen mit 1301 Punkten, gefolgt von Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein. (Quelle: DJV)
So seh'n Sieger aus! Die Mannschaftswertung in der Juniorenklasse gewinnen die Niedersachen! (Quelle: Kapuhs/DJV)
So seh'n Sieger aus! Die Mannschaftswertung in der Juniorenklasse gewinnen die Niedersachen! (Quelle: Kapuhs/DJV)
 „Der Moment aufgerufen zu werden, auf das Treppchen zu steigen und die Goldmedaille im Empfang zu nehmen. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass wir den ersten Platz erreichen.
„Der Moment aufgerufen zu werden, auf das Treppchen zu steigen und die Goldmedaille im Empfang zu nehmen. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass wir den ersten Platz erreichen." (Stefan Maier, Baden-Württemberg) (Quelle: Kapuhs/DJV)
„Mein schönstes Erlebnis? Mein super Ergebnis auf dem Trapstand. Außerdem ist der Schießstand Hartheim-Bremgarten bis jetzt der Beste.“(Richard Hertel, Sachsen-Anhalt) (Quelle: Kapuhs/DJV)
„Mein schönstes Erlebnis? Mein super Ergebnis auf dem Trapstand. Außerdem ist der Schießstand Hartheim-Bremgarten bis jetzt der Beste.“(Richard Hertel, Sachsen-Anhalt) (Quelle: Kapuhs/DJV)
„Die Ehrung der Damenmannschaft, weil die Damen aus Baden-Württemberg sich so gefreut haben. Es ist immer schön, wenn Sieger überrascht sind, dass sie letztendlich gewonnen haben.“ (Dr. Torsten Krüger, Thüringen) (Quelle: Kapuhs/DJV)
„Die Ehrung der Damenmannschaft, weil die Damen aus Baden-Württemberg sich so gefreut haben. Es ist immer schön, wenn Sieger überrascht sind, dass sie letztendlich gewonnen haben.“ (Dr. Torsten Krüger, Thüringen) (Quelle: Kapuhs/DJV)
Ihr schönstes Erlebnis ist „Bekannte wieder zutreffen, die man nur einmal im Jahr trifft.“ Seins: „Das erste Mal mit meiner Querflinte anzutreten. Ich bin am Trap- und Skeetstand mit 29 Punkten raus.“ (Küsters, Hessen) (Quelle: Kapuhs/DJV)
Ihr schönstes Erlebnis ist „Bekannte wieder zutreffen, die man nur einmal im Jahr trifft.“ Seins: „Das erste Mal mit meiner Querflinte anzutreten. Ich bin am Trap- und Skeetstand mit 29 Punkten raus.“ (Küsters, Hessen) (Quelle: Kapuhs/DJV)
„Der Aufruf für die Goldmedaille. Wir ahnten, dass wir den dritten Platz erreichen würden, aber niemals den ersten. Das war ein völlig emotionaler Moment.“ (Susanne Hirsch, Baden-Württemberg) (Quelle: Kapuhs/DJV)
„Der Aufruf für die Goldmedaille. Wir ahnten, dass wir den dritten Platz erreichen würden, aber niemals den ersten. Das war ein völlig emotionaler Moment.“ (Susanne Hirsch, Baden-Württemberg) (Quelle: Kapuhs/DJV)
Sieger in der Kurzwaffe sind Andreas Höhne, Saarland, mit 195 Punkten, Stefan Meier, Baden-Württemberg, mit 194 Punkten und Alexander Sprick, Nordrhein-Westfalen, mit 193 Punkten. (Quelle: DJV)
Sieger in der Kurzwaffe sind Andreas Höhne, Saarland, mit 195 Punkten, Stefan Meier, Baden-Württemberg, mit 194 Punkten und Alexander Sprick, Nordrhein-Westfalen, mit 193 Punkten. (Quelle: DJV)
Den Mannschaftsieg in der Kurzwaffe erringen das Team aus Nordrhein-Westfalen mit 756 Punkten. Zweit- und Drittplatzierte sind die Mannschaften aus Baden-Württemberg mit 754 Punkten und aus Niedersachsen mit 751 Punkten. (Quelle: DJV)
Den Mannschaftsieg in der Kurzwaffe erringen das Team aus Nordrhein-Westfalen mit 756 Punkten. Zweit- und Drittplatzierte sind die Mannschaften aus Baden-Württemberg mit 754 Punkten und aus Niedersachsen mit 751 Punkten. (Quelle: DJV)
Den ersten Platz in der Schützenklasse/Flinte gewinnt Andreas Neumann (m.) mit 150 Punkten aus Niedersachsen, gefolgt von Steffen John aus Thüringen und Holger Danzscher aus Brandenburg. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Den ersten Platz in der Schützenklasse/Flinte gewinnt Andreas Neumann (m.) mit 150 Punkten aus Niedersachsen, gefolgt von Steffen John aus Thüringen und Holger Danzscher aus Brandenburg. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Sieger der offenen Klasse/Flinte. (Quelle: DJV)
Sieger der offenen Klasse/Flinte. (Quelle: DJV)
Den ersten Platz in der Schützenklasse/Büchse gewinnt Martin Mingebach (fehlend) mit 196 Punkten aus Hessen, gefolgt von Rigo Göbel aus Baden-Württemberg und Thomas Dankert aus Mecklenburg-Vorpommern. (Quelle: DJV)
Den ersten Platz in der Schützenklasse/Büchse gewinnt Martin Mingebach (fehlend) mit 196 Punkten aus Hessen, gefolgt von Rigo Göbel aus Baden-Württemberg und Thomas Dankert aus Mecklenburg-Vorpommern. (Quelle: DJV)
Den ersten Platz in der Schützenklasse/Kombination gewinnt Thomas Dankert mit 346 Punkten, gefolgt von Christoph Hahn aus Rheinland-Pfalz und Alexander Sprick aus Nordrhein-Westfalen. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Den ersten Platz in der Schützenklasse/Kombination gewinnt Thomas Dankert mit 346 Punkten, gefolgt von Christoph Hahn aus Rheinland-Pfalz und Alexander Sprick aus Nordrhein-Westfalen. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Sieger der offenen Klasse/Kombination. (Quelle: DJV)
Sieger der offenen Klasse/Kombination. (Quelle: DJV)
Den ersten Platz in der großen Kombination gewinnt Alexander Sprick aus Nordrhein-Westfalen mit 538 Punkten, gefolgt von Ingo Brammer aus NRW und Axel Merten ebenfalls aus NRW. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Den ersten Platz in der großen Kombination gewinnt Alexander Sprick aus Nordrhein-Westfalen mit 538 Punkten, gefolgt von Ingo Brammer aus NRW und Axel Merten ebenfalls aus NRW. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Sieger in der Großen Kombination. (Quelle: DJV)
Sieger in der Großen Kombination. (Quelle: DJV)
Die Mannschaft aus Rheinland-Pfalz gewinnt mit 1355 Punkten die Mannschaftswertung der Schützenklasse und ist zugleich Bundesmeister aller Mannschaften. (Quelle: DJV)
Die Mannschaft aus Rheinland-Pfalz gewinnt mit 1355 Punkten die Mannschaftswertung der Schützenklasse und ist zugleich Bundesmeister aller Mannschaften. (Quelle: DJV)
Bundesmeister aller Mannschaften sind die Rheinland-Pfälzer. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Bundesmeister aller Mannschaften sind die Rheinland-Pfälzer. (Quelle: Kapuhs/DJV)
So einen Pokal muss man erstmal stemmen! Mit 346 Punkten schoss sich Thomas Dankert aus Mecklenburg-Vorpommern zum Gesamtsieg aller Klassen. (Quelle: Kapuhs/DJV)
So einen Pokal muss man erstmal stemmen! Mit 346 Punkten schoss sich Thomas Dankert aus Mecklenburg-Vorpommern zum Gesamtsieg aller Klassen. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Bundessieger aller Klassen in der Kombination ist Thomas Dankert (m.) aus Mecklenburg-Vorpommern. Bundessieger der Büchsenwertung ist Steffen Hillmer (r.) aus Niedersachsen. Bundessieger in der Flintenwertung ist Andreas Neumann. (Quelle: DJV)
Bundessieger aller Klassen in der Kombination ist Thomas Dankert (m.) aus Mecklenburg-Vorpommern. Bundessieger der Büchsenwertung ist Steffen Hillmer (r.) aus Niedersachsen. Bundessieger in der Flintenwertung ist Andreas Neumann. (Quelle: DJV)
Thomas Dankert, Bundessieger aller Klassen. (Quelle: DJV)
Thomas Dankert, Bundessieger aller Klassen. (Quelle: DJV)
Die Freude nach dem letzten Schuss feierte Bundessieger Thomas Dankert mit seinen Teamkollegen. (Quelle: DJV)
Die Freude nach dem letzten Schuss feierte Bundessieger Thomas Dankert mit seinen Teamkollegen. (Quelle: DJV)

Die Raps- und Getreideernte läuft auf Hochtouren. Für Jäger eine Gelegenheit, vor allem Wildschweine zu bejagen. Vor dem Hintergrund der herannahenden Afrikanischen Schweinepest ist das eine effektive Methode in der sonst dicht bewachsenen Feldflur. Sicherheit ist dabei erstes Gebot.

Die Getreide- und Rapsernte bietet Jägern die Möglichkeit zur sogenannten Erntejagd, vor allem Wildschweine sollen erlegt werden. Das ist wichtig vor dem Hintergrund der drohenden Afrikanischen Schweinepest. Sicherheit geht jedoch immer vor Jagderfolg, betont der Deutsche Jagdverband (DJV): Jäger und Landwirte sollten Erntejagden eng und mit ausreichend zeitlichem Vorlauf abstimmen. Alle beteiligten Personen sollten aus Sicherheitsgründen gut und weithin sichtbar sein – idealerweise durch das Tragen von Warnwesten. Zur Planung gehört auch, Warnschilder an Straßen aufzustellen und an das Jagdgebiet angrenzende Pferde- oder Viehhalter zu informieren.

Der DJV empfiehlt, von Hochsitzen aus zu schießen, damit der Schuss stets in Richtung Boden abgegeben und die Kugel abgefangen wird. Der sogenannte Kugelfang ist verpflichtend, ebenso wie zahlreiche andere Sicherheitsvorkehrungen. Beispielsweise muss ein ausreichender Sicherheitsabstand zu Erntefahrzeugen eingehalten werden. Der Schusswinkel zum Nachbarn muss größer als 30 Grad sein. In Richtung Feld darf niemals geschossen werden, ebensowenig in Richtung Siedlungen, Straßen oder Radwege. Vor dem Schuss muss sich der Jäger ganz sicher sein, welches Tier er vor sich hat.

Was bei einer Erntejagd zu beachten ist, verdeutlicht ein DJV-Video.

DJV abonnieren