Invasive Nutria hat ihr Vorkommen verdoppelt

5. August 2025 (DJV) Berlin
Über ein Drittel der Jagdreviere melden bundesweit ein Vorkommen. Spitzenreiter sind Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. In Städten wie Bremen und Hamburg ist die Situation noch dra...

Waschbär breitet sich in Rheinland-Pfalz aus

21. Oktober 2016 (LJV RLP) Gensingen
Ein Waschbär kommt selten allein. Im Jagdjahr 2015/2016 stieg die Anzahl der in Rheinland-Pfalz erlegten Waschbären im Vergleich zum Vorjahr um rund 27 Prozent. Selbst in Regionen, die der Waschbär bi...

Nachdem es seit Mai 2014 in unregelmäßigen Abständen Einzelnachweise gab, intensivierte die Landesjägerschaft Niedersachsen das Monitoring. Nun ist der C1-Nachweis erbracht. Im Raum Wietzendorf bei Munster gibt es ein weiteres Wolfsrudel - das Siebte in Niedersachsen.

Im Raum Wietzendorf, zwischen den Truppenübungsplätzen Munster und Bergen gelegen, konnte ein neues Wolfsrudel in Niedersachsen nachgewiesen werden. Auf den Aufnahmen sind zwei Elterntiere und sechs Welpen zu sehen. Außerdem sind nun bei dem Wolfspaar aus dem Landkreis Cuxhaven über ein Fotofallenbild, drei diesjährige Welpen sicher bestätigt. „Damit sind in Niedersachsen aktuell sieben Wolfrudel nachgewiesen“, so Dr. Britta Habbe, Wolfsbeauftragte der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V.

Die Landesjägerschaft Niedersachsen führt neben dem landesweiten, passiven Wolfsmonitoring seit dem Jahr 2013 im Rahmen wissenschaftlicher Projekte und im Rahmen des Wolfmanagements in Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Wolfsberatern auch aktive Monitoringmaßnahmen durch. In der Vergangenheit konnten mithilfe dieser aktiven Maßnahmen die Rudel in Gartow und Cuxhaven bestätigt werden. Der Nachweis des neuen Wolfsrudels bei Wietzendorf gelang ebenfalls durch aktive Monitoringmaßnahmen der Landesjägerschaft: Nachdem es seit Mai 2014 in unregelmäßigen Abständen Einzelnachweise gab, waren in der jüngeren Vergangenheit verstärkt wieder Hinweise auf Wolfsvorkommen aus diesem Raum eingegangen. Die Landesjägerschaft intensivierte daraufhin das Monitoring vor Ort – unter anderem über das Aufstellen von Fotofallen und verstärkte Beobachtungstätigkeiten der örtlichen Jäger. Diese Monitoringmaßnahmen führten nun zu dem sogenannten C1 – also definitiven – Nachweis eines Wolfrudels.


Bei Eschede im LK Celle kann nun ebenfalls durch einen C1-Nachweis die Anwesenheit von vier diesjährigen Wolfswelpen nachgewiesen werden. Nachdem bereits auf den Truppenübungsplätzen Munster und Bergen diesjährige Reproduktion bestätigt werden konnte, steht ein definitiver Nachweis in den anderen bekannten Wolfsterritorien – auf dem Gelände
Schießplatz Rheinmetall, im Raum Fuhrberg und im Wendland bei Gartow – noch aus.

Die Ausbreitung der Wölfe in Niedersachsen wird wissenschaftlich dokumentiert. Das Umweltministerium hat mit dem Wolfsmonitoring die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. beauftragt, die diese Aufgabe in enger Zusammenarbeit mit dem NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) und den rund 100 Wolfsberatern wahrnimmt. Wer Spuren, Losungen oder Risse findet, die auf einen Wolf hinweisen, oder einen Wolf sieht, sollte seinen Fund dem örtlichen Wolfsberater oder der Wolfsbeauftragten der Landesjägerschaft Dr. Britta Habbe (wolf@ljn.de) melden.


Aktuelle Informationen zum Wolfsmonitoring in Niedersachsen finden Sie auf der Internetseite www.wildtiermanagement.com

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