Risiko von Wildunfällen steigt jetzt

21. Oktober 2022 (DJV) Berlin
Auswertung des Tierfund-Katasters zeigt: Wildschwein und Damhirsch kollidieren im Herbst besonders oft mit Autos. Zeit von 6 bis 9 Uhr morgens besonders risikoreich. DJV gibt Tipps für den Ernstfall. ...

Re(h)ger Verkehr führt zu Wildunfällen

24. März 2022 (DJV) Berlin
Auswertung des Tierfund-Katasters zeigt: Im April und Mai sterben besonders viele Wildtiere auf der Straße. Trauriger Spitzenreiter ist das Reh. DJV gibt Tipps, wie sich Zusammenstöße vermeiden lassen...

Achtung: Wild auf der Straße

12. Oktober 2021 (DJV) Berlin
Reh, Wildschwein oder Hirsch sind jetzt vermehrt unterwegs. Die Folge: mehr Zusammenstöße als im Schnitt. Der DJV gibt Tipps, wie Verkehrsteilnehmer sicher durch die dunkle Jahreszeit kommen.

Tierfund-Kataster im neuen Gewand

27. Juli 2021 (DJV) Berlin
Die Internetseite des Monitoring-Projekts ist überarbeitet und benutzerfreundlicher. Schwerpunkt ist die Erfassung von Wildunfällen. Die kostenlose App ist verlinkt.

Revierwelt kooperiert mit Tierfund-Kataster

6. Juli 2021 (DJV) Berlin
Rund 70.000 Nutzer der Plattform können ab sofort Wildunfälle einfacher melden. Alle im eigenen Revier gemeldeten Kollisionen sind sichtbar. Das Ziel: Schwerpunkte in Deutschland herausfinden.

Die meisten Wildunfälle passieren im April

15. März 2021 (DJV) Berlin
Wissenschaftler werten über 30.000 Datensätze des Tierfund-Katasters aus. Reh ist an jeder zweiten Kollision beteiligt. Danach folgen Hase, Fuchs und Wildschwein. Besonders risikoreich ist die Zeit vo...

Totes Wildschwein gefunden - was tun?

6. November 2020 (DJV) Berlin
Zur Eindämmung der ASP haben DJV und Landesjagdverband Brandenburg ein Poster mit Verhaltenshinweisen für Waldbesucher veröffentlicht. Die Poster gibt es in unterschiedlichen Varianten und Formaten zu...

Erster ASP-Fall in Deutschland bestätigt

10. September 2020 (DJV) Berlin
DJV und LJV Brandenburg fordern Behörden zur Zusammenarbeit mit Jägern auf. Jäger, Landwirte und Förster sollen jeden Wildschwein-Kadaver umgehend melden - etwa über Tierfund-Kataster-App. Verdächtige...

Behörden melden weiteres infiziertes Wildschwein in Polen. DJV bittet darum, verdächtige Wildschweinkadaver nicht anzufassen und sofort die Behörden zu informieren. Über das Tierfund-Kataster werden Daten direkt weitergeleitet.

Südlich der polnischen Stadt Sorau haben Behörden bei einem Wildschwein das Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nachgewiesen. Damit ist die Tierseuche nur noch rund 12 Kilometer entfernt von Sachsen. Der Deutsche Jagdverband (DJV) bittet insbesondere Jäger, Förster und Landwirte, verstärkt auf verdächtige Wildschweinkadaver zu achten und diese umgehend zu melden. Den grenznahen Regionen von Sachsen und Brandenburg gilt besonderes Augenmerk. Wegen des hohen Verbreitungsrisikos der Krankheit sollten tot aufgefundene Tiere nicht angefasst oder eigenhändig transportiert werden. Experten bergen im Ernstfall verdächtige Tierkadaver in speziellen, dichten Behältnissen. Das Virus ist für den Menschen ungefährlich, tötet allerdings Haus- und Wildschweine in kürzester Zeit. Durch Exportbeschränkungen drohen den schweinehaltenden deutschen Landwirten hohe wirtschaftliche Verluste.

Die Früherkennung eines möglichen ASP-Ausbruchs ist besonders wichtig, um die weitere Ausbreitung zu verhindern. In Zusammenarbeit mit dem Friedlich-Loeffler-Institut hat der DJV deshalb das Tierfund-Kataster (tierfund-kataster.de) ausgebaut: Eingetragene Daten zu toten Wildschweinen werden automatisch an das zuständigen Veterinäramt weitergeleitet. So können Behörden im Ernstfall schnell Maßnahmen einleiten. Weitere Informationen liefert die Broschüre “Wissenswertes zur Afrikanischen Schweinepest”, die der DJV vergangene Woche veröffentlicht hat. Die Broschüre gibt es digital auf www.jagdverband.de. Die gedruckte Version kann bei Übernahme der Versandkosten bei der DJV-Service GmbH bestellt werden. Entweder direkt unter www.djv-shop.de, per Mail (info@djv-service.de) oder telefonisch unter: 0228 387290 0. Laufend aktualisierte Informationen zur Afrikanischen Schweinepest gibt es hier: www.jagdverband.de/asp.

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