SPD positioniert sich zur Europawahl jagdkritisch

7. Mai 2024 (DJV) Berlin
Die Antworten der SPD auf die Wahlprüfsteine liegen jetzt vor. DJV fordert die Partei auf, jagdliche Positionen grundlegend zu überarbeiten. Insbesondere die kategorische Ablehnung einer Herabstufung ...

Jäger fordern flexibleres Wolfsmanagement in Europa

15. November 2023 (DJV) Berlin
Offener Brief an EU-Kommission: FACE fordert Herabstufung des Schutzstatus. Leitlinien für Umgang mit geschützten Arten sollen überarbeitet werden. DJV begrüßt die Initiative.

Vorschlag zu Schnellabschüssen von Wölfen war überfällig

12. Oktober 2023 (DJV) Berlin
DJV begrüßt Vorschlag des Bundesumweltministeriums als kleinen Schritt in die richtige Richtung. Regional differenziertes Wolfsmanagement bleibt allerdings unerfüllt. Steffi Lemke muss günstigen Erhal...

Dynamische Entwicklung wird verharmlost, da Nachwuchszahlen systematisch ausgeblendet werden. DJV fordert Meldung des günstigen Erhaltungszustandes für Wolf nach Brüssel. Diskussionen um vereinfachte Abschüsse nach Rissen sind unzureichend.

Deutscher Bauernverband (DBV), Deutscher Jagdverband (DJV) und Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) kritisieren die mangelnde Aktualität der vor wenigen Tagen vom Bundesumweltministerium veröffentlichten Wolfszahlen. Das derzeitige Monitoringverfahren mit Stichtag 30. April verharmlost die dynamische Entwicklung in Deutschland erheblich, da der Nachwuchs aus dem Sommer regelmäßig fehlt: Bei offiziell nachgewiesenen 231 Wolfspaaren sind das im Jahr 2023 mindestens 1.000 zusätzliche Welpen. Demnach gibt es derzeit 2.000 bis 3.000 Wölfe in Deutschland. Deutlich wird die bundesweite Diskrepanz zudem am Beispiel Niedersachsen: 39 Wolfsrudel hat das Bundesumweltministerium offiziell vermeldet, der tagesaktuelle Wert liegt allerdings bei 50.

Für ein erfolgreiches Wolfsmanagement in Deutschland reichen laut DBV, DJV und FN Diskussionen um vereinfachte Abschüsse nach Rissen an Weidetieren bei weitem nicht aus. Die Verbände fordern stattdessen das Bundesumweltministerium auf, für die atlantische und die kontinentale biogeografische Region den günstigen Erhaltungszustand des Wolfs sofort an die EU-Kommission zu melden. Die Ampelkoalition in Berlin muss umgehend ein regional differenziertes Bestandsmanagement für den Wolf zulassen. Ein aktuelles Gutachten des Staatsrechtlers Michael Brenner zeigt, dass dies europarechtskonform möglich ist.

DBV, DJV und FN kritisieren, dass die Politik Menschen im ländlichen Raum mit den Folgen der exponentiellen Ausbreitung von Wölfen alleine lässt. Laut aktuellen Zahlen der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Wolf gab es im Jahr 2022 einen neuen Höchstwert von über 4.000 verletzten und getöteten Nutztieren – darunter neben Schafen und Ziegen auch Rinder, Pferde und landwirtschaftlich gehaltene Wildtiere.

Mehrheit ist für Lockerung von Wolfsschutz

25. September 2023 (DJV/FN) Berlin/Warendorf
In einer Protokollerklärung fordern acht Bundesländer die Herabstufung des Schutzstatus. DJV und FN begrüßen diesen Schritt. Bundesumweltministerium muss jetzt handeln.

Aktuelle Wolfszahlen bis morgen an die EU melden

21. September 2023 (DJV/DBV) Berlin
DBV und DJV fordern Bundesumweltministerium auf, die Blockadehaltung aufzugeben. Überprüfung des Schutzstatus braucht Offenlegung aller Daten zum Wolf.
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