Afrikanische Schweinepest

(Stand: 25.02.2020)


Weitere Informationen liefert die Broschüre “Wissenswertes zur Afrikanischen Schweinepest”. Die Broschüre ist digital unter www.jagdverband.de und gedruckt im DJV Shop erhältlich.

jkl Mo., 2020-02-17 09:40
ASP: nur noch 12 Kilometer bis Deutschland

Südlich der polnischen Stadt Sorau haben Behörden bei einem Wildschwein das Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nachgewiesen. Damit ist die Tierseuche nur noch rund 12 Kilometer entfernt von Sachsen. Der Deutsche Jagdverband (DJV) bittet insbesondere Jäger, Förster und Landwirte, verstärkt auf verdächtige Wildschweinkadaver zu achten und diese umgehend zu melden. Den grenznahen Regionen von Sachsen und Brandenburg gilt besonderes Augenmerk.

jkl Mi., 2020-01-22 11:47

Der DJV veröffentlicht eine Broschüre zur Afrikanischen Schweinepest. Typische Krankheitsbilder sind mit Fotos dargestellt. Weitere Themen: Symptome, Verbreitung und Prävention der Tierseuche.

Wie lässt sich die Afrikanische Schweinepest (ASP) erkennen? Was ist im Fall eines Ausbruchs zu tun? Welche Folgen bringt die Krankheit mit sich? Antworten liefert die neue Broschüre “Wissenswertes zur Afrikanischen Schweinepest” des Deutschen Jagdverbandes (DJV), die ab sofort digital auf www.jagdverband.de erhältlich ist. Ab Mitte Januar ist die gedruckte Version kostenfrei bestellbar. Das 28-seitige Dokument füllt Wissenslücken und bietet insbesondere Jägern und Landwirten einen guten Überblick über Symptome der Tierseuche, Präventionsmaßnahmen sowie Vorgehen im Seuchenfall. 

Die ASP ist eine anzeigepflichtige Tierkrankheit. Weisen lebende oder tote Wildschweine verdächtige Symptome auf, sollten Jäger diese unverzüglich an das zuständige Veterinäramt melden. Fotos von auffälligen Symptomen – etwa Veränderungen an Milz und Leber – helfen Jägern, die Krankheit zu erkennen.

Haus-und Wildschweine sterben nach der Infektion innerhalb einer Woche. Für andere Haus- und Nutztiere sowie für den Menschen ist das Virus ungefährlich. Ein Ausbruch hätte jedoch schwerwiegende wirtschaftliche Folgen: Der internationale Export von Schweinefleisch außerhalb der Europäischen Union würde zum Erliegen kommen, auch nationale Handelsbeschränkungen in der Landwirtschaft wären möglich. Eine intensive Wildschweinjagd ist wichtig, um im Falle eines ASP-Ausbruchs das Risiko einer Ausbreitung zu minimieren.

Die aus Afrika stammende Tierseuche ist zuletzt rund 40 Kilometer von der deutschen Grenze in Polen bei Wildschweinen nachgewiesen worden. Mittlerweile ist die Anzahl der gefundenen Kadaver auf 59 gestiegen.

Auf der Internationalen Grünen Woche 2020 in Berlin beantworten Experten am DJV-Stand in Halle 27 (Stand 204) weitergehende Fragen rund um die Afrikanische Schweinepest. Dort wird auch die neue Broschüre “Wissenswertes zur Afrikanischen Schweinepest“ erhältlich sein. Die weltgrößte Verbrauchermesse startet am 17. und endet am 26. Januar.

Die Broschüre kann ab Mitte Januar bei Übernahme der Versandkosten bei der DJV-Service GmbH bestellt werden. Entweder direkt unter www.djv-shop.de, per Mail (info@djv-service.de) oder telefonisch unter: 0228 387290 0.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist drei Wochen nach einem Ausbruch in Westpolen noch näher an Deutschland herangerückt.

Der Virus sei bei einem verendeten Wildschwein in der Nähe von Nowogrod Bobrzanski nachgewiesen worden, sagte Ortsbürgermeister Pawel Mierzwiak am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Warschau. Der Ort liegt 42 Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt. «Bei einer Suchaktion westlich unserer Gemeinde haben wir noch ein weiteres totes Wildschwein gefunden. Es ist aber durch einen unsauberen Schuss verendet», sagte der Bürgermeister weiter. Der ASP-Erreger sei bei diesem Tier nicht nachgewiesen worden.

Auch der Deutsche Jagdverband wies auf Twitter mit Bezug auf Angaben
polnischer Behörden darauf hin, dass die Seuche auf dem Vormarsch
nach Westen sei.  

Nowogrod Bobrzanski liegt im westlichen Teil der Woiwodschaft Lebus.
In dieser Gegend nahe der Grenze zu Brandenburg gibt es seit Mitte
November einen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest. Begonnen
hatte er in der Nähe der Ortschaften Nowa Sol und Slawa - rund 80
Kilometer von der Grenze zu Deutschland entfernt. Mittlerweile wurde
der Erreger bei mehreren Dutzend verendeten Wildschweinen in der
Region festgestellt.

Am Montag hatte die Kreisstadt Zielona Gora (Grünberg) ihren
Einwohnern untersagt, die umliegenden Wälder zu betreten. Laut
Nachrichtenagentur PAP wurde das ASP-Virus dort bei vier toten
Wildschweinen nachgewiesen. Zielona Gora liegt etwa 60 Kilometer von
der Grenze zu Deutschland entfernt.

Frage-und-Antwort-Papier zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Was sind die Symptome der ASP?

Bei europäischem Schwarzwild führt die Infektion zu sehr schweren, aber unspezifischen Allgemeinsymptomen wie Fieber, Schwäche, Fressunlust, Bewegungsstörungen und Atemproblemen. Durchfall und Blutungsneigung (Nasenbluten, blutiger Durchfall, Hautblutungen) können ebenfalls auftreten. Erkrankte Tiere zeigen mitunter eine verringerte Fluchtbereitschaft („Liegenbleiben in der Suhle“) oder andere Auffälligkeiten wie Bewegungsunlust und Desorientiertheit.

jkl Mo., 2019-09-23 11:15
Erntejagd, aber sicher

Wenn Getreide, Raps oder Mais reif sind, beginnt die Erntezeit und geht bis Oktober. Jäger können jetzt vor allem Wildschweine effektiv bejagen. Sicherheit steht bei der sogenannten Erntejagd an erster Stelle und geht immer vor Jagderfolg. Der Deutsche Jagdverband (DJV) empfiehlt Jägern, grundsätzlich nur von erhöhten Einrichtungen, etwa Hochsitzen, zu schießen. So geht der Schuss stets in Richtung Boden, der die Kugel aufhält. Jäger sprechen vom „Kugelfang“.

jkl Di., 2019-08-06 08:47
Deutscher Jagdrechtstag beschäftigt sich mit den Themen Wolf und ASP

Der Deutsche Jagdrechtstag hat bei seiner jährlichen Tagung in Berlin zu aktuellen jagdrechtlichen Fragen mit Empfehlungen ein Resümee seiner Beratungen gezogen. Im Rahmen der Veranstaltung befassten sich die Teilnehmer mit neuen Entwicklungen im Jagdrecht von Bund und Ländern sowie in zugehörigen Rechtsgebieten.

jkl Fr., 2018-11-16 12:53
Afrikanische Schweinepest: Bundesrat stimmt gesetzlichen Änderungen zu

Der Bundesrat hat der Änderung des Tiergesundheitsgesetzes (TierGesG) und des Bundesjagdgesetzes zugestimmt. Die Änderungen sind eine Reaktion auf die drohende Afrikanische Schweinepest (ASP) und gelten nur für den Seuchenfall. Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass auch Jagdrevierinhaber eine Entschädigung beanspruchen können, wenn die Jagd durch behördliche Maßnahmen im Seuchenfall eingeschränkt wird. Diese Änderung hat der Bundestag bereits Ende September beschlossen.

jkl Fr., 2018-10-19 11:26
ASP: Bundestag beschließt gesetzliche Änderungen

Gestern hat der deutsche Bundestag Änderungen des Tiergesundheitsgesetzes (TierGesG) und des Bundesjagdgesetzes verabschiedet. Die Änderungen sind eine Reaktion auf die drohende Afrikanische Schweinepest (ASP) und gelten nur für den Seuchenfall. Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass auch Jagdrevierinhaber eine Entschädigung beanspruchen können, wenn die Jagd durch behördliche Maßnahmen im Seuchenfall eingeschränkt wird.

jkl Fr., 2018-09-28 12:16
Afrikanische Schweinepest in Belgien nachgewiesen

Behörden haben die Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei zwei verendeten Wildschweinen in Belgien festgestellt, etwa 60 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Nach dem jüngsten Fall in Bulgarien ist das ASP-Virus jetzt offensichtlich in Westeuropa angekommen und hat hunderte Kilometer in wenigen Tagen überwunden. Dies ist ein weiteres Indiz dafür, dass der Mensch verantwortlich ist für die schnelle Verbreitung des für Menschen ungefährlichen, für Haus- und Wildschweine aber tödlichen Viruses.

jkl Fr., 2018-09-14 11:30
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