Fünf Journalisten hat der DJV heute auf dem Bundesjägertag 2017 in Rostock-Warnemünde für ihre Beiträge ausgezeichnet. Der Preis war in diesem Jahr mit insgesamt 17.000 Euro dotiert. Die unabhängige Jury hat die Gewinner aus etwa 120 Einsendungen ausgewählt.

Aus rund 120 Einsendungen zu den Themen Jagd, Umwelt und Natur hat eine fünfköpfige Jury die besten journalistischen Beiträge ausgewählt. Für die Kategorien Print, Hörfunk, Fernsehen hat der Deutsche Jagdverband (DJV) die Preisträger heute auf dem Bundesjägertag in Rostock-Warnemünde gewürdigt, ebenso für die Sonderkategorie Online. Ein weiterer Sonderpreis wurde im Rahmen der Aktion „Gemeinsam Jagd erleben“ vergeben, die dlv-Jagdmedien und DJV initiiert haben. Der Preis „Wildtier und Umwelt“ war in diesem Jahr mit insgesamt 17.000 Euro dotiert.

Preisträger in der Kategorie „Print“ ist Julian Kutzim mit dem Beitrag „Ich bin Jäger. Ich habe dieses Kitz geschossen. Ich will Ihnen erklären, warum“. Der Text erschien im Magazin FOCUS. Der Jäger und Journalist setzt sich mit der oft ideologisch geführten Debatte um das Für und Wider der Jagd auseinander. Auf analytische Weise begegnet er Vorurteilen und erklärt sachlich den Arten- und Zielkonflikt zwischen wachsendem Nahrungsangebot, schwindenden Lebensräumen und den verschiedenen Interessen der Menschen.

Den Preis für einen außergewöhnlichen Hörfunkbeitrag erhält Bernhard Schulz für „Naschende Rehe und umgestürzte Bäume – Im Wald gibt’s Ärger“. Die Reportage wurde im Programm von radioMikro des Bayerischen Rundfunks gesendet. Mit einem gründlich recherchierten Beitrag gelingt dem Autor, das Spannungsfeld im Wald und die Konflikte aufgrund verschiedener Nutzungsvorstellungen verständlich zu skizzieren und in einfachen Sätzen nachvollziehbar zu erläutern.

In der Kategorie „Fernsehen“ geht der Preis an Holger Vogt für „Wölfe und Luchse in Norddeutschland – Die Rückkehr der Raubtiere“. Dieser Beitrag wurde im NDR ausgestrahlt und porträtiert Menschen, deren Leben von Wolf, Luchs und Bär beeinflusst wird. Entstanden ist ein anderthalbstündiger Film mit eindrucksvollen Bildern und aufwändig recherchierten, wissenswerten Fakten.

In der Sonderkategorie „Online“ ist Dr. Frederik von Paepcke der Gewinner für den Beitrag „Jäger sucht Sau“. Die Reportage erschien im Online-Medium „Perspective Daily“. In seinem Text erläutert der Autor, „warum die deutsche Jagd besser ist als ihr Ruf, was Wildschweine mit Artenschutz und globaler Erwärmung zu tun haben und wie man tiergerechter jagen könnte“. Im Format der digitalen Multimedia-Reportage wird der Beitrag mit Zahlen, Grafiken, Definitionen, Bildern und Internet-Verweisen bereichert.

Der Sonderpreis „Gemeinsam Jagd erleben“, eine Aktion von djv-Jagdmedien und DJV (https://jaeben.jagderleben.de/die-aktion), geht an Florian Mittermeier. Der Artikel „Der Jagdinstinkt steckt wohl in jedem Menschen“ erschien im Lokalteil der Passauer Neuen Presse. Als Nicht-Jäger beschreibt der Autor das Jagderlebnis mit dem erfahrenen Jäger Josef-Markus Bloch und legt seine innere Zerrissenheit offen. Er beobachtet präzise und berichtet über seine Eindrücke, Gedanken und Gefühle während der Pirsch.

Eine unabhängige Jury hat die Beiträge gesichtet und beurteilt. Jurymitglieder waren: WELT-Korrespondent Eckhard Fuhr, Walter Peter Twer, Verleger der Mittelrhein-Verlag GmbH, der Dokumentarfilmer Jan Haft, Autor und Jagdjournalist Bertram Graf Quadt sowie der Präsident des Deutschen Jagdverbands, Hartwig Fischer.

Der DJV vergibt den Preis „Wildtier und Umwelt“ im Zwei-Jahres-Rhythmus. Er soll zur fairen, ehrlichen und auch kritischen Berichterstattung zu Themen aus der Welt der Jagd und der Natur anregen.

 

Gemeinsam gearbeitet, gemeinsam ausgezeichnet: Hörfunk-Journalist Bernhard Schulz nimmt zusammen mit Sohn Felix den Preis auf dem Bundesjägertag 2017 entgegen. Beide haben einen Beitrag für junge Zuhörer erstellt: „Vielen Dank an den Deutschen Jagdverband, dass es diesen Preis gibt. Es ist schön, wenn man für seine Arbeit Anerkennung bekommt.“ (Quelle: DJV)
Gemeinsam gearbeitet, gemeinsam ausgezeichnet: Hörfunk-Journalist Bernhard Schulz nimmt zusammen mit Sohn Felix den Preis auf dem Bundesjägertag 2017 entgegen. Beide haben einen Beitrag für junge Zuhörer erstellt: „Vielen Dank an den Deutschen Jagdverband, dass es diesen Preis gibt. Es ist schön, wenn man für seine Arbeit Anerkennung bekommt.“ (Quelle: DJV)
„Ich hätte es mir nie träumen lassen, dass ich irgendwann einmal auf dem großen Bundesjägertag auf der Bühne stehe und mein Bruder, der eigentlich der große Jäger in der Familie ist, im Publikum sitzt.
„Ich hätte es mir nie träumen lassen, dass ich irgendwann einmal auf dem großen Bundesjägertag auf der Bühne stehe und mein Bruder, der eigentlich der große Jäger in der Familie ist, im Publikum sitzt." Dr. Frederik von Paepcke nimmt die Gratulation von DJV-Präsident Hartwig Fischer und DJV-Präsidiumsmitglied Dr. Hermann Hallermann für seinen vielschichtigen Online-Beitrag "Jäger sucht Sau" entgegen. (Quelle: DJV)
„Es ist wichtig, dass wir unser Tun immer wieder hinterfragen; fragen, ob es noch zeitgemäß ist. Nur so können wir die Jagd für die Zukunft erhalten. Ich kann mir jedenfalls ein Leben ohne Jagd nicht vorstellen.“ Julian Kutzim bekam den Journalistenpreis in der Kategorie
„Es ist wichtig, dass wir unser Tun immer wieder hinterfragen; fragen, ob es noch zeitgemäß ist. Nur so können wir die Jagd für die Zukunft erhalten. Ich kann mir jedenfalls ein Leben ohne Jagd nicht vorstellen.“ Julian Kutzim bekam den Journalistenpreis in der Kategorie "Print" überreicht. (Quelle: DJV)
Florian Mittermeier hat den Sonderpreis für seinen persönlichen und detailreichen Bericht im Rahmen der Aktion
Florian Mittermeier hat den Sonderpreis für seinen persönlichen und detailreichen Bericht im Rahmen der Aktion "Gemeinsam Jagd erleben" erhalten. Er habe bei seinem Jagdausflug gemerkt, "dass der Jagdinstinkt tatsächlich wohl in jedem Menschen steckt." (Quelle: DJV)
Der Journalistenpreis
Der Journalistenpreis "Wildtier und Umwelt" des Deutschen Jagdverbandes wird im Zwei-Jahres-Rhythmus an Autoren verliehen, die sich mit den Themen Wild, Jagd und Natur befassen. (Quelle: DJV)

Rund 400 Delegierte und Gäste besuchen ab morgen den Bundesjägertag. Auf der zweitägigen Veranstaltung kommen Vertreter aus Jagd, Politik, Verbänden und Unternehmen zusammen, um über Zukunftsfragen des Verbandes und die Bedeutung der Jagd in Deutschland zu diskutieren.

Der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Landesjagdverband Mecklenburg-Vorpommern (LJV) laden ab morgen zum Bundesjägertag nach Rostock-Warnemünde ein. Am 22. und 23. Juni 2017 werden etwa 400 Gäste aus ganz Deutschland erwartet, darunter Delegierte der Landesjagdverbände, Landes- und Bundespolitiker sowie Vertreter von Verbänden und Unternehmen. Unter dem Motto „Nachhaltig. Ehrlich. Wild“ stehen regionales Wildfleisch als modernes Lebensmittel und Felle aus heimischer Jagd als nachhaltige Ressource im Fokus. Im Hinblick auf die anstehende Bundestagswahl diskutieren führende Politiker ihre Jagdpositionen.

Am Donnerstag erarbeiten Delegierte die zukünftige Ausrichtung des Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (WILD), für das Jäger in den vergangenen 15 Jahren bereits Daten zu Vorkommen, Ausbreitung oder Krankheiten für insgesamt 37 Tierarten erfasst haben. Vorgestellt wird auch die neu gegründete Fellwechsel GmbH: Workshop-Teilnehmer erörtern die Ausrichtung des Unternehmens, das eine nachhaltige Nutzung von Fellen aus heimischer Jagd fördern soll. Am Abend gedenken Tagungsteilnehmer bei einer Messe dem Schutzpatron der Jagd "St. Hubertus" in der Warnemünder Kirche.

Den zweiten Veranstaltungstag eröffnet der amtierende Oberbürgermeister von Rostock, Roland Methling, zusammen mit DJV-Präsident Hartwig Fischer und dem LJV-Präsidenten Dr. Volker Böhning. Delegierte diskutieren unter anderem eine Grundsatzposition Jagd. Vorgestellt wird zudem die DJV-Kampagne „Wild auf Wild“. Bei der anschließenden Verleihung des Journalistenpreises „Wildtier und Umwelt“ 2016 dürfen sich fünf Autoren über die Auszeichnung für journalistische Beiträge zum Thema Jagd und Natur freuen. Das Preisgeld beträgt insgesamt 17.000 Euro.

Den öffentlichen Teil der Veranstaltung eröffnet Agrarminister Dr. Till Backhaus mit einem Grußwort. Führende Politiker aus dem Bereich der Jagdpolitik debattieren mit den Delegierten ihre Position zur Zukunft der Jagd in einer Podiumsdiskussion. Den politische Dialog im Vorfeld der Bundestagswahl können Facebook-User ab etwa 15.30 Uhr über einen Livestream mitverfolgen.

Die wichtigsten Beschlüsse veröffentlicht der DJV auf www.jagdverband.de und berichtet laufend über das aktuelle Geschehen via Facebook und Twitter unter dem Hashtag #BJT17.

Die Delegiertenversammlung findet jährlich auf dem Bundesjägertag statt und ist das höchste Beschlussgremium. Ausgerichtet wird der Bundesjägertag vom DJV und jeweils einem Landesjagdverband.

Spitzenkandidat Dr. Hans-Heinrich Jordan hat es in die Vertreterversammlung der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau geschafft. Das Ergebnis der Sozialwahl steht fest.

Der Wahlausschuss der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) hat heute das Ergebnis der Wahlen zur Vertreterversammlung verkündet. Als Vertreter der Jagdliste zieht Dr. Hans-Heinrich Jordan in die Vertreterversammlung ein. "Wir können die Interessen der Jagdrevierinhaber in der SVLFG sehr viel besser vertreten, wenn wir selbst mitreden können", sagte Dr. Jordan.

Bei der Sozialwahl wurden die Vertreter der Versicherten in der gesetzlichen Unfallversicherung gewählt. Dabei gab es nur in der Gruppe der "Selbstständigen ohne fremde Arbeitskräfte" eine Wahl mit Wahlhandlung. Dabei haben der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Bayerische Jagdverband (BJV) gemeinsam eine Liste aufgestellt und gemeinsam für eine bessere Vertretung der Jagdinteressen in der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft gekämpft. Die Liste wurde allerdings nicht als gemeinsame "Liste Jagd" der beiden Verbände zugelassen, sondern nur als "Freie Liste".

Die Kritik, die es bei der Vorbereitung und Durchführung der Wahlen gegeben hatte, ist nach wie vor nicht verstummt. Viele Wahlberechtigte haben bis zuletzt keine Wahlunterlagen bekommen und konnten daher nicht wählen. Das Verfahren zur Erteilung des Wahlausweises hat nach Aussage von Dr. Jordan viele Mitglieder von Pächtergemeinschaften benachteiligt. "Das ganze, aufwändige Verfahren hat nicht zum besseren Verständnis der SVLFG in der Jägerschaft beigetragen und hat in beiden Verbänden erhebliche Kräfte gebunden", sagte BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke. Dennoch wollten DJV und BJV die Chance zur Zusammenarbeit nutzen und die Interessen der Jägerschaft beherzt wahrnehmen, so Jägervertreter Dr. Jordan. Die Jagdverbände prüfen die ihnen gemeldeten Fälle von Unregelmäßigkeiten und werden anschließend über eine mögliche Anfechtung der Wahl entscheiden.

Unschlagbar: Die Bläser aus Alsdorf-Hachenburg (Rheinland-Pfalz) verteidigen ihren Titel beim Bundesbläserwettbewerb des Deutschen Jagdverbandes. Für einen Gänsehautmoment sorgt das gemeinsame Abschlussblasen mit hunderten Instrumenten.

Der neue DJV-Bundesmeister im Jagdhornblasen in der Klasse Es (Parforce-Horn) kommt aus Alsdorf-Hachenburg (Rheinland-Pfalz). Die Bläser verteidigten am vergangenen Samstag auf dem Bundesbläserwettbewerb des Deutschen Jagdverbandes (DJV) ihren Titel von 2015 mit 837 von 855 möglichen Punkten. Die Veranstaltung fand bei sommerlichen Temperaturen im Schlosspark des Jagdschlosses Kranichstein Nahe Darmstadt (Hessen) statt. Den zweiten Platz erreichte der Kreisjagdverein Groß-Gerau (Hessen), gefolgt von den Jagdhornbläsern Mildetal-Gardelegen (Sachsen-Anhalt).

Bundesbläserobmann Jürgen Keller erhält die Auszeichnung LJV-Gold Am Sonntag konnte sich die Bläsergruppe Hameln-Pyrmont (Niedersachsen) mit 967 Punkten an die Spitze der Klasse A (Fürst-Pless-Horn) setzen. Den zweiten Platz belegte die Jagdhornbläsergruppe „Das Große Freie“ ebenfalls aus Niedersachsen, gefolgt von den Bläsern des Kreisjagdvereins Gelnhausen (Hessen). In der gemischten Klasse G (Parforce- und Fürst-Pless-Hörner) führte die Gruppe „Holm Überläufer“ aus Schleswig-Holstein mit 970 von 975 möglichen Punkten vor der Konkurrenz. Die Bläser der Kreisjägerschaft Krefeld (Nordrhein-Westfalen) und Hameln-Pyrmont (Niedersachsen) belegten die Plätze zwei und drei. "Auf die rege Teilnahme von 47 Gruppen und etwa 800 Jagdhornbläsern sind wir sehr stolz", sagte Steffen Liebig, DJV-Präsidiumsmitglied. "Die Qualität der Stücke und die hohe Leistungsdichte waren bemerkenswert."

Ein Höhepunkt war das Abschlussblasen vor der Siegerehrung, bei dem alle Gruppen unter der Leitung des DJV-Bundesbläserobmanns Jürgen Keller gemeinsam jagdliche Signale erklingen ließen. „Allein für diesen Moment lohnt sich die Organisation einer solchen Veranstaltung", sagte Jürgen Keller.

Den Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen richtet der DJV alle zwei Jahre aus. Der nächste Wettbewerb findet 2019 erneut im Jagdschloss Kranichstein statt.

Jury beim Bundeswettbewerb Jagdhornblasen in Kranichstein 2017 (Quelle: DJV)
Jury beim Bundeswettbewerb Jagdhornblasen in Kranichstein 2017 (Quelle: DJV)
Die Sieger in der Gruppe Es: Bläsergruppe Alsdorf-Hachenburg beim Bundeswettbewerb Jagdhornblasen 2017 (Quelle: DJV)
Die Sieger in der Gruppe Es: Bläsergruppe Alsdorf-Hachenburg beim Bundeswettbewerb Jagdhornblasen 2017 (Quelle: DJV)
Zweitplatziert in der Klasse Es: Kreisjagdverein Gross Gerau aus Hessen beim Bundeswettbewerb Jagdhornblasen 2017 (Quelle: DJV)
Zweitplatziert in der Klasse Es: Kreisjagdverein Gross Gerau aus Hessen beim Bundeswettbewerb Jagdhornblasen 2017 (Quelle: DJV)
Drittplatziert in der Klasse Es: Bläsergruppe Mildetal-Gardelegen aus Sachsen-Anhalt beim Bundeswettbewerb Jagdhornblasen 2017 (Quelle: DJV)
Drittplatziert in der Klasse Es: Bläsergruppe Mildetal-Gardelegen aus Sachsen-Anhalt beim Bundeswettbewerb Jagdhornblasen 2017 (Quelle: DJV)
Sieger in der Klasse A: Bläsergruppe Hameln Pyrmont (Niedersachsen) (Quelle: DJV)
Sieger in der Klasse A: Bläsergruppe Hameln Pyrmont (Niedersachsen) (Quelle: DJV)
Zweitplatziert in der Klasse A: Bläsergruppe "Das Große Freie" aus Niedersachsen beim Bundeswettbewerb Jagdhornblasen 2017 (Quelle: DJV)
Zweitplatziert in der Klasse A: Bläsergruppe "Das Große Freie" aus Niedersachsen beim Bundeswettbewerb Jagdhornblasen 2017 (Quelle: DJV)
Drittplaziert in der Klasse A: Kreisjagdverein Gelnhausen aus Hessen beim Bundeswettbewerb Jagdhornblasen 2017 (Quelle: DJV)
Drittplaziert in der Klasse A: Kreisjagdverein Gelnhausen aus Hessen beim Bundeswettbewerb Jagdhornblasen 2017 (Quelle: DJV)
Sieger der Klasse G: Bläsergruppe "Holm Überläufer" aus Schleswig-Holstein (Quelle: DJV)
Sieger der Klasse G: Bläsergruppe "Holm Überläufer" aus Schleswig-Holstein (Quelle: DJV)
Zweitplatziert in der Klasse G: Kreisjägerschaft Krefeld aus Nordrhein-Westfalen beim Bundeswettbewerb Jagdhornblasen 2017 (Quelle: DJV)
Zweitplatziert in der Klasse G: Kreisjägerschaft Krefeld aus Nordrhein-Westfalen beim Bundeswettbewerb Jagdhornblasen 2017 (Quelle: DJV)
Drittplatziert in der Klasse G: Bläsergruppe Hameln-Pyrmont aus Niedersachsen beim Bundeswettbewerb Jagdhornblasen 2017 (Quelle: DJV)
Drittplatziert in der Klasse G: Bläsergruppe Hameln-Pyrmont aus Niedersachsen beim Bundeswettbewerb Jagdhornblasen 2017 (Quelle: DJV)
Das Abschlussblasen mit den Jugendlichen des Bundeswettbewerb Jagdhornblasen in Kranichstein 2017  (Quelle: DJV)
Das Abschlussblasen mit den Jugendlichen des Bundeswettbewerb Jagdhornblasen in Kranichstein 2017 (Quelle: DJV)

Nach Abschluss der Briefwahl hat die Auszählung der Stimmen begonnen. Wahlberechtigte Revierpächter und Eigenjagdbesitzer können Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Sozialwahl weiterhin auf der Internetseite des DJV melden.

In Berlin hat am 1. Juni nach Abschluss der Briefwahl zur Vertreterversammlung der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) die öffentliche Auszählung der Stimmen begonnen. Das Ergebnis wird nach Abschluss der Auszählung - voraussichtlich Mitte Juni - verkündet. Der Deutsche Jagdverband (DJV) war vor Ort und hat den Start der Auszählung beobachtet.

Bis zuletzt haben zahlreiche Wahlberechtigte keine Unterlagen erhalten. Daher können Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Wahl weiterhin unter www.jagdverband.de/sozialwahl gemeldet werden. Der Deutsche Jagdverband e.V. (DJV) wird aufgrund der Rückmeldungen entscheiden, ob er die Wahl anficht. Bislang sind mehr als 500 Hinweise auf unangemessene Benachteiligung eingegangen. In den meisten Fällen haben Wahlberechtigte trotz Beantragung sowie mehrfacher telefonischer Nachfrage keine Wahlunterlagen erhalten. Viele Zuschriften zeigen eine Fassungslosigkeit aufseiten der Jäger: "Man darf zwar pünktlich seine Beiträge bezahlen, wird aber um sein Wahlrecht gebracht. Es ist unglaublich", empört sich ein Revierpächter aus Schleswig-Holstein.

Der DJV hatte das Verfahren schon zuvor als chaotisch bezeichnet. Fristen mussten mehrfach verlängert werden, die eingerichtete Telefonhotline war kaum zu erreichen. "Eine faire Wahl sieht anders aus", sagte DJV-Präsidiumsmitglied Dr. Hans-Heinrich Jordan, Spitzenkandidat der Jagdliste. "Wir prüfen in Kürze alle eingegangenen Hinweise und entscheiden dann über die Anfechtung", so Dr. Jordan weiter.         

Die Sozialversicherung teilt mit, dass erst 215.000 Wahlunterlagen verschickt wurden, der Versand aber noch läuft. Für eine Beteiligung ist es noch nicht zu spät.

Der Versand der Wahlunterlagen zur Sozialwahl läuft, ist aber noch nicht abgeschlossen, wie die Sozialversicherung für Landwirtschaft Forsten und Gartenbau (SVLFG) vorgestern mitgeteilt hat. Bislang sind nach SVLFG-Angaben lediglich rund 215.000 Wahlunterlagen versandt worden. Die Berufsgenossenschaft hat jetzt angekündigt, über die gesetzlich vorgesehene Frist hinaus (18. Mai) eingehende Anträge auf Wahlunterlagen zu bearbeiten und – soweit zeitlich noch möglich – Wahlunterlagen zu verschicken. Die Sozialwahl ist eine reine Briefwahl. Die Wahlunterlagen müssen bis spätestens zum Wahltag am 31. Mai 2017 bei der SVLFG eingegangen sein.

Die SVLFG weist darauf hin, dass Wahlberechtigte, die bisher noch keinen Fragebogen für die Sozialwahl 2017 erhalten haben oder ihn nochmals benötigen, diesen über die Telefonhotline (030) 889 117 117 anfordern können. Nach Informationen, die dem Deutschen Jagdverband (DJV) vorliegen, ist die Erreichbarkeit der Hotline allerdings stark eingeschränkt. Insgesamt knapp 300 Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Sozialwahl haben Revierpächter dem DJV in fünf Tagen gemeldet. Der Dachverband der Jäger bittet darum, auch weiterhin Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Sozialwahl unter www.jagdverband.de/sozialwahl zu melden und prüft Möglichkeiten der Wahlanfechtung. Revierpächter und Eigenjagdbesitzer, die immer noch keine Unterlagen erhalten haben, sollten sich ungeachtet dessen dringend an die Hotline wenden.

Wahlberechtigt sind alle Revierinhaber (jeweils alle Mitpächter) sowie deren Ehepartner. Angeschrieben mit einem Fragebogen zur Feststellung der Wahlberechtigung wurde aber meist nur derjenige (Mit-)Pächter, an den auch der jährliche Beitragsbescheid geschickt wird. Der vorliegende Fragebogen kann entweder für die anderen Mitpächter kopiert oder bei der Hotline erneut angefordert und jeweils separat ausgefüllt werden. Außerdem muss in diesen Fällen als Nachweis eine Kopie des Pachtvertrages mitgeschickt werden. Für Ehepartner wird kein eigener Fragebogen benötigt, sie müssen aber extra angegeben werden. Nähere Informationen hat der DJV im Internet veröffentlicht unter www.jagdverband.de/sozialwahl2017.

Der DJV hat gemeinsam mit dem Bayerischen Jagdverband eine Liste zur Sozialwahl eingereicht, die aber nicht als „Liste Jagd“, sondern als „Freie Liste Jordan, Piening, Schneider, Wunderatsch, Ruepp“, Liste 11, zugelassen wurde.

Bitte beachten:

Falls Wahlunterlagen für die Sozialwahl eingegangen sind, auf denen jedoch nicht die Liste 11 („Freie Liste Jordan, Piening, Schneider, Wunderatsch, Ruepp“) angegeben ist, handelt es sich höchstwahrscheinlich um die Sozialwahl eines anderen Trägers der gesetzlichen Sozialversicherung, wie etwa der Krankenkasse oder der Rentenversicherung. Die Sozialwahlen finden im Moment bei jedem Träger der gesetzlichen Sozialversicherung als separate Wahlen statt. Auch andere Sozialversicherungsträger verschicken derzeit Unterlagen zur Sozialwahl.      

Beim Ablauf der Sozialwahl der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau hat es große Probleme gegeben. Einige Jagdpächter haben zu spät oder gar keine Registrierungsunterlagen erhalten, obwohl die Frist zur Rückmeldung bereits Mitte April ausgelaufen ist. Der DJV prüft Möglichkeiten der Wahlanfechtung.

(Berlin, 11. Mai 2017) Viele Revierinhaber hatten die Registrierungsunterlagen für die Sozialwahl der Versicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) noch gar nicht erhalten, obwohl die verlängerte offizielle Registrierungsfrist bereits abgelaufen war. Aus Sicht des Deutschen Jagdverbandes (DJV) steht eine ordnungsgemäße Durchführung der Wahl in Frage. Der DJV prüft daher Möglichkeiten der Wahlanfechtung.


Im Moment benötigt der Verband möglichst viele Informationen über Unregelmäßigkeiten. "Falls Revierhinhaber immer noch keine Unterlagen bekommen haben, rufen wir sie hiermit auf, sich auf unserer Seite www.jagdverband.de/sozialwahl zu registrieren", appelliert DJV-Präsidiumsmitglied Dr. Hans-Heinrich Jordan. Auch diejenigen, die zu spät oder erst nach mehrfachem telefonischen Nachfragen ihre Registrierungsunterlagen erhalten haben, werden gebeten, sich über das DJV-Formular zu registrieren. Zudem ist am 10. Mai die Frist für die Zustellung der Wahlunterlagen abgelaufen. Falls Revierinhaber zwar registriert sind, aber bis heute keine Wahlunterlagen erhalten haben, werden Sie ebenfalls gebeten, sich über das Formular zu registrieren. Zwar seien nicht alle Revierinhaber berechtigt, die Wahl anzufechten. Je mehr sich aber registrierten, desto umfangreicher könne man die Unregelmäßigkeiten nachweisen. In diesem Zug informiert der DJV auch die Bundeswahlleiterin Rita Pawelski.

Falls Wahlunterlagen für die Sozialwahl eingegangen sind, auf denen jedoch nicht die Liste 11 (Freie Liste Jordan, Piening, Schneider, Wunderatsch, Ruepp) angegeben ist, handelt es sich höchstwahrscheinlich um die Sozialwahl eines anderen Trägers der gesetzlichen Sozialversicherung, wie etwa der Krankenkasse oder der Rentenversicherung. Die Sozialwahlen finden im Moment bei jedem Träger der gesetzlichen Sozialversicherung als separate Wahlen statt. Auch andere Sozialversicherungsträger verschicken derzeit Unterlagen zur Sozialwahl.

Alle Informationen zur Sozialwahl gibt es unter http://www.jagdverband.de/sozialwahl2017

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) hat die Rücksendefristen für die Registrierung zur Sozialwahl verlängert, nachdem sich der Versand der Unterlagen verzögert hatte. Jagdpächter und alle Mitpächter sollten jetzt erst Recht die Gelegenheit nutzen, mit der Stimmabgabe die Vertretung ihrer Interessen zu unterstützen.

Viele Jäger beschweren sich dass sie keine Unterlagen zur Sozialwahl bekommen haben oder die Rücksendefristen zu kurz seien. Nun hat die SVLFG reagiert und die Frist zur Rücksendung der Unterlagen verlängert. In dem auf den 8. März datierten Anschreiben, das bei vielen Revierinhabern immer noch nicht eingegangen ist, wird als Rücksendefrist der 7. April genannt. Diese Frist hat die SVLFG nun bis zum 12. April verlängert. Sie hat in einer Pressemitteilung außerdem mitgeteilt, dass auch Antworten, die später eingehen, soweit wie möglich noch bearbeitet würden. Dies begrüßt der Deutsche Jagdverband (DJV) ausdrücklich. Es entspricht auch der Forderung aus einem Schreiben, dass der DJV zeitgleich mit der Veröffentlichung der SVLFG an diese geschickt hat.

Zudem ist die Hotline, die die SVLFG zur Sozialwahl eingerichtet hat, permanent überlastet. So berichtete ein Revierinhaber aus der Nähe von Helmstedt (Niedersachsen), dass die Nummer bei 47 Anrufversuchen innerhalb von zwei Tagen immer besetzt gewesen sei! Der DJV fordert daher auch eine Verstärkung der Hotline.

Viele Revierinhaber vermuteten hinter den Schwierigkeiten eine systematische Benachteiligung, berichtet Dr. Hans-Heinrich Jordan, Spitzenkandidat der Jagdliste und Mitglied des DJV-Präsidiums. "Diese Vermutung kann sich schon aufdrängen, wenn man sich anschaut was alles passiert ist", sagt Dr. Jordan. So wurde die von DJV und Bayerischem Jagdverband eingereichte Liste nur als "Freie Liste" unter dem Namen "Freie Liste Jordan, Piening, Schneider, Wunderatsch, Ruepp" zugelassen und nicht als Liste der Jagdverbände.

Die Teilnahme an der Sozialwahl 2017 erfordert die vorherige Beantwortung eines Fragebogens, um überhaupt einen Wahlausweis und die eigentlichen Wahlunterlagen zu erhalten.

Wahlberechtigt sind dabei alle Mitpächter, es müssen sich aber alle gesondert registrieren. Hierzu muss der Original-Fragebogen kopiert werden und an Mitpächter und Ehepartner weitergegeben werden, damit diese ihn ausfüllen können. Diejenigen Pächter, welche die Kopie ausfüllen und nicht selbst angeschrieben wurden, tragen ihre persönlichen Daten im Fragebogen unter Punkt 3 ein. Nähere Hinweise gibt es unter www.jagdverband.de/sozialwahl2017.

Die Wahl findet im Mai 2017 als Briefwahl statt. Die Jagdliste ist die Liste 11 - "Freie Liste Jordan, Piening, Schneider, Wunderatsch, Ruepp".

 

Am 09. Mai 2017 veranstaltet das Netzwerk Lebensraum Feldflur eine Praktikertagung zum Thema „Biomasse aus Wildpflanzen“ in Paderborn. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf dem Austausch von Erfahrungen mit Blick auf Anbau, Pflege und Wirtschaftlichkeit ertragreicher Wildpflanzenmischungen zur Biomasseproduktion. Neben verschiedenen Vorträgen ist eine gemeinsame Exkursion zu Praxisflächen geplant.

Der Anbau von Wildpflanzenmischungen erhöht die Artenvielfalt in den Agrarlandschaften und unterstützt die Öffentlichkeitsarbeit rund um die Landwirtschaft. Mittlerweile sind mehrjährige Anbausysteme aus ertragreichen Wildpflanzenmischungen zur Biomasseproduktion auch aus ökonomischer Sicht eine Alternative zum Mais:  Sie verursachen geringe Investitions- und Pflegekosten und sind in der Lage, hohe Stickstoffmengen aus dem Boden zu binden.  Gleichzeitig können Wildpflanzenmischungen heute einen wettbewerbsfähigen Ertrag in der Biomassegewinnung erzielen.

Das Tagungsprogramm und ein Anmeldeformular für die kostenlose Veranstaltung sind auf der Internetseite www.Lebensraum-Feldflur.de zu finden. 

Anmeldeschluss ist der 30. April 2017

Kontakt

Netzwerk Lebensraum Feldflur
c/o Deutsche Wildtier Stiftung
Uta Hennig
Christoph-Probst-Weg 4
20251 Hamburg
U.Hennig@dewist.de
040 9707869-26

Veranstaltungsort

Schützenhof Paderborn
Schützenplatz 1
33102 Paderborn

 

 

 

Hintergrund

Das Netzwerk Lebensraum Feldflur ist ein Zusammenschluss aus 27 Akteuren der Jagd, des Naturschutzes und der Energiewirtschaft. Es will mit dem Projekt „Energie aus Wildpflanzen“ die Biogaserzeugung aus Biomasse enger mit den Zielen des Arten-, Natur- und Umweltschutzes verknüpfen und Mischungen aus heimischen Wildpflanzenarten als eine ökologisch notwendige und ökonomisch tragfähige Ergänzung zu konventionellen Energiepflanzen in der landwirtschaftlichen Praxis etablieren.

Unter dem Motto "Wild auf Wild" hat der DJV Aktionsmittel rund um Wildbret für Jäger entwickelt. Sie sollen den Auftritt ohne großen Aufwand professionalisieren und Werbung machen für die Jagd. Die Produkte ergänzen die bekannte Internetplattform www.wild-auf-wild.de. Neu ist der gleichnamige Facebook-Auftritt. 

Jeder zweite Deutsche isst mindestens einmal im Jahr Wild - weil es ein ursprüngliches, regionales Lebensmittel ist und damit im Trend liegt. Jagd wird in diesem Zusammenhang entsprechend positiv bewertet, zeigen repräsentative Umfragen. Der Deutsche Jagdverband hat deshalb eine Kampagne gestartet, die über Wildbret das Image der Jagd weiter verbessern kann. Im Fokus stehen verschiedene Aktionsmittel, die sich gut kombinieren lassen mit bestehender Ausrüstung für Auftritte auf Märkten, Messen oder Festen. Roll-ups, Theke, Beachflags, Kochschürzen, Basecaps, Rezeptbroschüren, Servietten, Fleischpikser oder Plakate: Ab dem 15. März 2017 sind zahlreiche Produkte im Internet unter www.djv-shop.de bestellbar.

Die zweite Komponente von "Wild auf Wild" besteht aus der gleichnamigen Internetseite. Dort können Jäger und Gastronomen ihr Wildbret-Angebot einstellen - von Verbrauchern schnell zu finden über eine Postleizahlen-Suche. Dass es nicht immer Rotkohl und Klöße zu Wild geben muss, belegen zahlreiche illustrierte Rezepte auf wild-auf-wild.de. Neu ist der Facebook-Auftritt von Wild auf Wild. Auf beiden Online-Plattformen gibt es neben modernen Wildgerichten zum Nachkochen auch Küchentipps mit Videoanleitung sowie Hintergrundwissen zu Lagerung und Verarbeitung von Wildfleisch. Jäger können die bestehenden Rezept-Videos übrigens auch in den eigenen Internetauftritt einbinden und damit ohne großen Aufwand einen Mehrwert schaffen.

Derzeit wird die Kampagne bundesweit vorgestellt und erhält regen Zuspruch auf Messen und Jägerschaftsversammlungen. Der DJV bittet ausdrücklich um konstruktive Kritik: Das Sortiment soll laufend erweitert werden und möglichst viele Kundenwünsche berücksichtigen.

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