Wegen des Flugzeugabsturzes auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf hat der NRW-Landtag für heute, 25. März, sämtliche Sitzungen abgesagt. Der Landesjagdverband NRW teilt die Trauer und Bestürzung der Familienangehörigen, Freunde und Bekannten der Opfer und spricht ihnen sein Mitgefühl aus. Die angesetzte Demonstration „Gegen Ideologie im Jagdgesetz“ vor dem Düsseldorfer Landtag wird vor dem Hintergrund der Katastrophe abgesagt.

Wegen des aktuellen Absturzes eines Flugzeuges auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf hat der NRW-Landtag für heute, 25. März, sämtliche Sitzungen abgesagt. Der Landesjagdverband NRW teilt die Trauer und Bestürzung der Familienangehörigen, Freunde und Bekannten der Opfer und spricht ihnen sein Mitgefühl aus.

Eine für heute angesetzte Demonstration „Gegen Ideologie im Jagdgesetz“ vor dem Düsseldorfer Landtag wird vor dem Hintergrund der gestrigen Katastrophe abgesagt.

 

Am 18. März 2015 fand die größte Jäger-Demo Deutschlands in Düsseldorf statt. In unserem kurzen Video-Rückblick haben wir die Schlaglichter für Sie zusammengefasst. Sie finden hier ebenfalls den Live-Mitschnitt der Kundgebung vor dem Landtag in Düsseldorf. 

Am 18. März 2015 fand die bis dato größte Jäger-Demo Deutschlands in Düsseldorf statt. In unserem kurzen Video-Rückblick haben wir die Schlaglichter für Sie zusammengefasst. Außerdem finden Sie hier den Live-Mitschnitt der Kundgebung vor dem Landtag in Düsseldorf.

Foto-Impressionen aus Düsseldorf finden Sie auf unserer Facebook-Seite.

Jäger-Demo im Rückblick

LIVE-Mitschnitt der Kundgebung

"Für Land und Leute! Schluss mit den Verboten!" Mit der Großdemonstration in Düsseldorf setzt der LJV-NRW ein deutliches Zeichen für ein sach- und fachorientiertes Jagdgesetz. Die Veranstaltung wird live auf den Webseiten von DJV und LJV-NRW übertragen.

Tausende Jäger und Landleute aus Nordrhein-Westfalen, Deutschland und Europa werden am kommenden Mittwoch (18. März) zur Protestdemonstration am Düsseldorfer Landtag gegen die Pläne der Landesregierung für ein neues Landesjagdgesetz erwartet. Die SPD als größte Regierungsfraktion hat in den vergangenen Wochen immer wieder erhebliche Änderungen an dem von Minister Johannes Remmel (Grüne) vorgelegten Gesetzentwurf angekündigt. „Wir wollen es jetzt genau wissen“, sagt Ralph Müller-Schallenberg, Präsident des Landesjagdverbandes NRW.

Die Veranstaltung wird live auf den Webseiten des DJV (www.jagdverband.de) und des LJV-NRW (www.ljv-nrw.de) übertragen. Während der Demo wird es auf der Facebook-Seite des DJV (www.facebook.com/Jagdverband) sowie auf der Webseite des LJV-NRW eine laufende Berichterstattung mittels aktueller Statements und Fotoimpressionen geben.

EMNID-Umfrage: 93 Prozent Zustimmung in Nordrhein-Westfalen

Bei einer aktuellen Befragung des Meinungsforschungsinstituts Emnid  in Nordrhein-Westfalen gaben 93 Prozent an, dass Jäger durch die Pflege ihrer Reviere zum Natur- und Artenschutz beitragen. 77 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Jägerinnen und Jäger in Zukunft mehr Wildtiere erlegen sollten, wenn dies notwendig ist, um den Wald zu schützen und Wildschäden zu vermeiden. 86 Prozent der Befragten sprechen sich für eine Versorgung von Tieren in Notzeiten aus. Der Umfrage zufolge halten lediglich neun Prozent der Bevölkerung die Jagd für nicht gut. Durchgeführt wurde die Umfrage vom 12. bis 14. März 2015 unter 1.000 Befragten im Auftrag des Grundbesitzerverbandes Nordrhein-Westfalen.

„Damit werden unsere regelmäßigen bundesweiten Imagebefragungen noch übertroffen“, sagte Hartwig Fischer, Präsident des Deutschen Jagdverbandes (DJV). Der Rückhalt für die Jagd sei weiterhin groß, die Argumentation mancher Landespolitiker, Reformen seien notwendig um das Image der Jäger aufzupolieren, laufe ins Leere. Max von Elverfeldt, Vorsitzender des Grundbesitzerverbandes NRW sagte anlässlich der Vorstellung der Emnid-Befragung, immer weniger Menschen in den Ballungsgebieten wüssten etwas über die Natur. „Das trifft leider auch auf manche Abgeordnete zu. Wie sollen sie verantwortlich über einschneidende Änderungen im Landschafts-, Jagd- oder Fischereigesetz entscheiden, wenn sie die Materie bestenfalls aus Büchern kennen?“, so Elverfeldt weiter.

Seit 1999 lässt der DJV Imagebefragungen zur Jagd auf Bundesebene durchführen, zuletzt 2011. Rund 80 Prozent der Deutschen sind demnach überzeugt, dass die Jagd notwendig ist, um Wildbestände zu regulieren sowie Wildschäden in Wald und Feld vorzubeugen. Die Fütterung von Wild in Notzeiten befürworten 85 Prozent der Deutschen. Dass Jäger die Natur lieben, denken fast 90 Prozent der Bundesbürger. Zu diesen Ergebnissen kommt das Institut für Marktforschung und Kommunikation, Bremer und Partner GmbH (IFA). Die Aussage, dass Jäger aus Lust am Töten auf die Jagd gingen, findet übrigens kaum Zustimmung: 87 Prozent der Deutschen waren anderer Meinung. Vor knapp 10 Jahren lag die Quote bei 77 Prozent. Mehr Zustimmung und Interesse für Jagd und Jäger in der Bevölkerung – dieser Trend geht einher mit einer steigenden Zahl von Jagdscheininhabern in Deutschland. Waren es 1990/91 noch 321.700, lag deren Zahl im Jagdjahr 2013/14 bereits bei 369.314.

DJV lehnt verpflichtende Waffensicherungssysteme ab

Anlässlich der IWA 2015 äußerte sich der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann zum Thema Waffensicherung:  Laut Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD solle das Waffenrecht im Hinblick auf die technische Entwicklung auf seine Praktikabilität hin angepasst werden. Dies ziele aber nicht auf eine Verschärfung des Waffenrechts. Vielmehr gehe es darum, neue Waffensicherungssysteme alternativ zu den bisherigen zuzulassen, falls sie ein vergleichbares Sicherheitsniveau erreichten.

Der Deutsche Jagdverband (DJV) bezieht hierzu klar Position: Verpflichtende Sperrsysteme für den Transport, Übernachtung o.ä. werden abgelehnt. Dazu gibt es einen einstimmigen Präsidiumsbeschluss vom September 2014. DJV-Präsident Hartwig Fischer hat diese ablehnende Haltung auch mehrfach gegenüber dem Bundesministerium des Innern (BMI) kommuniziert. Auch weitergehende Ideen, wie biometrische Sicherungssysteme an der Waffe, sind weder sicherheitsrelevant noch jagdpraktisch nutzbar und werden vom DJV abgelehnt.

Im Frühjahr 2015 startet die fünfte Flächendeckende Erfassung (FE) des Wildtierinformationssystems der Länder Deutschlands (WILD). Ziel ist eine möglichst lückenlose Erfassung der Verbreitungsgebiete, der Populationsdichten und -entwicklungen sowie der Jagdstrecken ausgewählter Wildarten in Deutschland.

Mit den Daten liefert die Jägerschaft einen wichtigen Beitrag zur Einschätzung der Biologischen Vielfalt in Deutschland und trägt zur Sicherung der jagdlichen Nutzung stabiler Wildtierpopulationen bei. Der DJV und die beteiligten Landesjagdverbände rufen alle Revierinhaber auf, sich an der FE zu beteiligen.

Mitmachen dringend erwünscht
Denn wer, wenn nicht die Jäger, können das Vorkommen relevanter Arten und mögliche Veränderungen in Feld- und Waldhabitaten am besten einschätzen. So tragen sie doch auch große Verantwortung für die in ihren Revieren vorkommenden und bejagten Arten. An der FE 2013 beteiligten sich rund 25.000 Jagdbezirke – das umfasst etwa 40 % aller Reviere in Deutschland. Die FE stellt damit das größte und bislang einzige Monitoring-Programm für Wildtiere in Deutschland dar und ist gleichzeitig wegweisend für ähnliche Vorhaben in anderen europäischen Ländern.

Welche Arten werden erfasst?

offizielles WILD LogoDie Abfrage der klassischen Niederwildarten Rebhuhn (Brutvorkommen, Jagdstrecke), Fasan und Wildkaninchen (beide Vorkommen, Jagdstrecke) wird im Jahr 2015 um die Waldschnepfe ergänzt, da die aktuelle Datenlage zum tatsächlichen Brutvorkommen vergleichsweise dünn ist. Vor allem ihre heimliche Lebensweise in den Brutgebieten sowie das opportunistische, unberechenbare Zugverhalten macht eine Einschätzung der Populationsgröße der Waldschnepfe schwierig. Deshalb werden zusätzlich Daten zu Durchzüglern, Wintergästen und/oder Lagerschnepfen eingeholt.

Nach der FE 2013 werden im Zusammenhang mit den Raubsäugern Rotfuchs, Dachs, Marderhund, Waschbär und Mink wiederholt Details zur Jagdstrecke (Abschuss, Fallenfang, Fallwild) sowie zum Auftreten der Krankheiten Räude und Staupe abgefragt. Vor allem das Krankheitsgeschehen kann vor dem Hintergrund der kontinuierlich steigenden Besätze der Neozoen besser verfolgt werden. 

Die Wildkatze wird im Jahr 2015 nach der FE 2006 und FE 2011 bereits zum dritten Mal abgefragt. Besonderes Augenmerk liegt wiederum auf der Art des Nachweises dieses sehr scheuen Tieres. Außerdem soll die Abfrage Informationen darüber liefern, ob und inwieweit es die Katzen mittlerweile schaffen, durch die neu entstehenden Lebensraumverbundachsen (Projekt „Wildkatzensprung“ des BUND) ihr Verbreitungsgebiet zu erweitern. Gerade im Hinblick auf den Versuch der Vernetzung der bislang weitgehend isolierten Einzelpopulationen ist eine derartige Beobachtung im Rahmen der FE  sinnvoll.

Erneut bei der FE dabei sind Fischotter, Biber und Nutria. Diese Arten wurden erstmals im Jahr 2006 hinsichtlich ihres Vorkommens abgefragt. Im Jahr 2015 soll nun auch die Art des Nachweises (Beobachtung/Spuren, Burg/Bau, Jungtiere) angegeben sowie die Größe der Gesamtpopulation eingeschätzt werden. In diesem Zusammenhang wird erstmalig der Bisam in die Abfrage mit aufgenommen.

Datenqualität ist entscheidend
Sollte eine der im Fragebogen genannten Arten im jeweiligen Revier nicht vorkommen, so muss auch dies durch Ankreuzen des Feldes „kein Vorkommen“ dokumentiert werden. Nur so lassen sich Status und künftige Veränderungen auswerten. Zudem ist es bei der Ermittlung der Besatz- bzw. Paardichte wichtig, Doppelzählungen zu vermeiden. Daher sollen wirklich nur die im jeweiligen Revier brütenden Paare angegeben werden. Hilfreich ist eine Absprache der Revierinhaber untereinander. Dies gilt gerade für Arten, deren Streifgebiet mehrere Jagdbezirke umfasst.

Die Erfassungsbögen werden je nach Bundesland auf Grund der unterschiedlichen Rahmenbedingungen auf verschiedenen Wegen an die Jagdpächter verteilt. Weitere Informationen gibt es beim zuständigen Landesjagdverband. Den Erfassungsbogen gibt es auf jagdverband.de als Download.

Kontakt:
Svende Kampmann
DJV-Referentin für Wildökologie und Wildtiermanagement
Tel: 030 / 209 13 94 - 17
Mail: s.kampmann@jagdverband.de

Alle Jäger und Naturfreunde sind unter dem Motto „Für Land und Leute! Schluss mit den Verboten!“ aufgerufen, an der Großdemonstration teilzunehmen.

Die folgenden organisatorischen Punkte stehen nun verbindlich fest:

  1. Treffpunkt zum Aufstellen des Demonstrationszuges ist 10:00 Uhr an der Oberkasseler Rheinwiese, 40545 Düsseldorf, Anfahrt via Kaiser-Wilhelm-Ring (auch fürs Navi).
    Alle mit Bussen anreisenden Demonstrationsteilnehmer können hier zentral aussteigen. Ausschließlich für Busse wird es hier auch Parkmöglichkeiten geben. Busse, die hier ggf. nicht mehr parken können, werden zu anderen Parkmöglichkeiten weitergeleitet.
    Mit PKW anreisende Teilnehmer werden gebeten, die umliegenden öffentlichen Parkhäuser anzufahren. Parkmöglichkeiten im Bereich des Rheinturms, der Moselstraße und der Hubertusstraße eignen sich aus organisatorischen Gründen jedoch nicht.
     
  2. An der Oberkasseler Rheinwiese wird der Demonstrationszug aufgestellt und nach einer Begrüßung sowie organisatorischen Hinweisen in Richtung Landtag aufbrechen.
     
  3. Vor dem Landtag wird die öffentliche Kundgebung beginnen. Auf die Situation des ländlichen Raumes im Rahmen der aktuellen Jagdgesetzgebung sowie auf unsere Forderungen an die Politik werden LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg sowie Redner aus den Reihen der Partnerverbände des LJV in ihren Statements eingehen. Unterstrichen werden die Forderungen auch hierbei eindrucksvoll vom Klang der Jagdhörner (alle Jagdhornbläser sind daher aufgerufen, ihr Instrument mitzubringen). Anschließend wird die Demonstration vor dem Landtag aufgelöst.
     
  4. Die Abfahrt aller Busse findet in jedem Fall wieder von der Oberkasseler Rheinwiese statt.

 

Kontakt:
Andreas Schneider
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: 0231/2868-810
Fax: 0231/2868-888
E-Mail: aschneider@ljv-nrw.de

Postanschrift:
Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen e. V.
Gabelsbergerstraße 2
44141 Dortmund

„Rote Linien in der Jagdpolitik sind überschritten“

Auf seiner heutigen Sitzung hat das Präsidium des Deutschen Jagdverbands (DJV) einstimmig beschlossen, die geplanten Jäger-Kundgebungen in Stuttgart und Düsseldorf zu unterstützen. „Alle Jäger in Deutschland sind jetzt aufgerufen, Geschlossenheit und Solidarität zu zeigen. Rote Linien sind überschritten, zeigen wir der Verbotspolitik gegen den ländlichen Raum die Rote Karte“, sagte DJV-Präsident Hartwig Fischer.

tbr Do., 2015-02-12 11:22

Jäger nehmen einen Nichtjäger mit ins Revier und berichten darüber.

Auf der Jagd und Hund, Europas größter Jagdfachmesse, startet die Aktion „Gemeinsam Jagd erleben“. Die dlv-Jagdmedien (unsere Jagd, PIRSCH, Niedersächsischer Jäger, jagderleben.de) sowie der Deutsche Jagdverband (DJV) rufen dabei alle Jäger auf, einen Nichtjäger mit ins Revier zu nehmen. Dabei können Sie ihm zeigen, wie vielfältig die Jagd ist. Möglichkeiten gibt es viele. Wie wäre es beispielsweise mit einem Ansitz auf den Maibock? Denn dem Zauber eines erwachenden Morgens oder den stimmungsvollen Abendstunden kann sich kein echter Naturfreund entziehen. Aber auch die Beizjagd oder die Hundeausbildung im Revier sind geeignet, Nichtjägern das Waidwerk nahezubringen und mit Vorurteilen aufzuräumen. Am Abend kann man den Tag dann gemeinsam beim Grillen von Wildschweinsteaks oder Wildwürsten ausklingen lassen.

Um möglichst viele Menschen an dem Erlebnis teilhaben zu lassen, sollten Jäger und Gast den Tag in Wort und Bild festhalten und die Ausbeute an jaeben@jagderleben.de senden. Die interessantesten Geschichten werden in den Jagdmagazinen der dlv-Jagdmedien, unter www.jaeben.jagderleben.de sowie in Facebook veröffentlicht. Mit dem Hashtag #jaeben15 darf natürlich auch fleißig getwittert werden. Am Ende des Jagdjahres 2015/16 werden unter allen Teilnehmern wertvolle Preise verlost. Wie Sie den Ansitz mit Ihrem Gast richtig vorbereiten und worauf Sie während der Jagd achten sollten, erfahren Sie in der Broschüre „Gemeinsam Jagd erleben“.

Info: Die Broschüre kann zudem im 5er-Pack beim Deutschen Jagdverband (Pressestelle@jagdverband.de, Tel. 030-2091394-23) sowie bei den dlv-Jagdmedien (dlv Leser-Service, Tel. 089-12705-228, Fax: -586, frauke.weck@dlv.de) gegen 4 Euro Portogebühr bestellt werden.  

Der Leitfaden gibt dem Jäger Hinweise und Tipps zur Aktion. (Quelle: djv/dlv)
Der Leitfaden gibt dem Jäger Hinweise und Tipps zur Aktion. (Quelle: djv/dlv)
Vom Schuss bis zum Genuss: Nichtjägerin Babett Waschke begleitete DJV-Mitarbeiterin Anna Martinsohn auf den Hochsitz. (Quelle: djv)
Vom Schuss bis zum Genuss: Nichtjägerin Babett Waschke begleitete DJV-Mitarbeiterin Anna Martinsohn auf den Hochsitz. (Quelle: djv)
"Ruhe, Geduld und ein waid-frauischer Schuss verhalfen uns an diesem Abend zu einem Frischling“, so Babett Waschke nach ihrem Jagderlebnis. (Quelle: djv)
Wildbret kann mehr sein als klassischer Braten mit Knödel und Rotkraut: Thai-Curry aus der Frischlingschulter.  (Quelle: djv)
Wildbret kann mehr sein als klassischer Braten mit Knödel und Rotkraut: Thai-Curry aus der Frischlingschulter. (Quelle: djv)
Mit dem Jäger unterwegs - Die Broschüre für den Gast. (Quelle: djv/dlv)
Mit dem Jäger unterwegs - Die Broschüre für den Gast. (Quelle: djv/dlv)
Gemeinsam Jagd erleben - Eine Aktion von dlv und DJV. (Quelle: djv/dlv)
Gemeinsam Jagd erleben - Eine Aktion von dlv und DJV. (Quelle: djv/dlv)

Landesjagdverband: Wenn die Düsseldorfer Koalition Wort hält, ist das Thema vom Tisch

Der Landesjagdverband hat die Landesregierung und die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen aufgefordert, die von der rot-grünen Düsseldorfer Koalition beabsichtigte Wiedereinführung der Jagdsteuer unverzüglich aus dem Entwurf für ein neues Landesjagdgesetz zu streichen. In den Regionalkonferenzen des Landesjagdverbandes und im Landtag hatten Vertreter der Koalition stets betont, sie würden die seit 2009 abgeschaffte Jagdsteuer nicht wiedereinführen, wenn der Landkreistag dies nicht ausdrücklich fordere. In seiner Vorstandssitzung am 20. Januar hat der Verband der Landkreise nun ausdrücklich festgestellt, dass er die geplante „Wiedereinführung der Jagdsteuer nicht für geboten hält“.

Nach Ansicht von LJV-Präsident Ralph Müller-Schallenberg bleibt der Beschluss der Landräte damit deutlich unter den von der Düsseldorfer Koalition selbst gestellten Bedingungen: „Der Landkreistag fordert trotz der finanziellen Sehnsüchte der Kommunen ausdrücklich nicht die Wiedereinführung der Jagdsteuer, sondern hält sie für nicht geboten. Wenn Düsseldorf Wort hält, müsste das Thema vom Tisch sein.“ Zum Jagdgesetz findet am Donnerstag (22. Januar) die Anhörung der Verbände durch den zuständigen Ausschuss im Landtag statt.

Alles andere als die Rücknahme der Wiedereinführung würde laut Müller-Schallenberg auch nicht den von allen politischen Kräften anerkannten vielfältigen Leistungen der Jägerschaft für die Allgemeinheit und auch für die öffentlichen Haushalte entsprechen, wie sie in den 2009 geschlossenen Vereinbarungen zwischen der Jägerschaft, dem Land und den Kreisen und kreisfreien Städten, die früher die Jagdsteuer kassieren konnten, enthalten sind.

Unterdessen finden die ersten lokalen Protestaktionen gegen das geplante Jagdgesetz überall im Land statt. Nach den fünf LJV-Regionalkonferenzen mit mehr als 15.000 Teilnehmern gehen in den nächsten Wochen die Proteste unter dem Motto „Für Land und Leute! Schluss mit den Verboten!“ in die Kreise und Gemeinden. In den Kreisjägerschaften werden die örtlichen Landtagsabgeordneten und Politiker aller Parteien zu Lokalkonferenzen eingeladen und nach ihrer Haltung zum Landesjagdgesetz befragt.

 

Pressekontakt:
Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen e.V.
Andreas Schneider
Gabelsbergerstraße 2
44141 Dortmund

Tel.: 0231/2868-810
Fax: 0231/2868-888
E-Mail: aschneider@ljv-nrw.de
Web: www.ljv-nrw.de

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