Fischotter breitet sich in Deutschland aus

31. Mai 2017 (DJV) Berlin
Anlässlich des Welt-Otter-Tags veröffentlicht der DJV aktuelle Monitoring-Zahlen: 2015 haben Jäger im Vergleich zu 2006 in fast allen Bundesländern mehr Vorkommen gemeldet. Am häufigsten angetroffen w...

Europameisterschaft 2015

11. Juli 2016 (djv) Berlin
Jäger glänzen mit Einzelleistungen bei Europameisterschaft im Schießen

Zahl der erlegten Wildschweine um 10 Prozent gestiegen

3. Februar 2016 (DJV) Berlin
Wozu gibt es heute überhaupt noch Jäger? Und was machen diese eigentlich? Wie Jagd, Land- und Forstwirtschaft und Naturschutz in unserer Kulturlandschaft miteinander verknüpft sind, zeigt das neue DJV...

Jägerrekord in Deutschland

26. Januar 2016 (DJV) Berlin
Jagd liegt voll im Trend: Noch nie gab es in Deutschland so viele aktive Jägerinnen und Jäger wie im Jahr 2015. Seit der Wiedervereinigung ist die Zahl der Waidmänner und -frauen um 20 Prozent gestieg...

Bundesinnenministerium hört Verbände an

17. Dezember 2015 (Forum Waffenrecht) Berlin
Nach den Anschlägen in Paris plant die EU eine Verschärfung des Waffenrechtes. Verbände von Sportschützen, Sammlern und Jägern trafen sich in Berlin zum Austausch mit dem Bundesinnenministerium.

Landwirte wollen ihre Weidetiere vor dem Wolf geschützt wissen.

Nachdem sich der Umweltausschuss in einem Fachgespräch bereits mit dem Wolf befasst hat, steht das Tier am Mittwoch, 25. November 2015, auch im Mittelpunkt eines öffentlichen Fachgesprächs des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft. Geht es im Umweltausschuss um Artenschutz und Management, so richtet der Agrarausschuss seinen Fokus unter dem Titel „Der Wolf im Spannungsfeld von Land- und Forstwirtschaft und Jagd“ auf den Herdenschutz. Die Sitzung unter Vorsitz von Alois Gerig (CDU/CSU) beginnt um 8 Uhr im Sitzungssaal 1.302 des Jakob-Kaiser-Hauses in Berlin und dauert eineinhalb Stunden.

Die Sitzung wird live im Internet auf www.bundestag.de und auf mobilen Endgeräten übertragen.

„Erhebliches Konflikt- und Gefährdungspotenzial“

Der Deutsche Bauernverband sieht in der Rückkehr des Wolfes ein erhebliches Konflikt- und Gefährdungspotenzial. Nicht akzeptabel seien Forderungen, nach denen sich die Nutztierhaltung auf der Weide den neuen Gegebenheiten anzupassen habe. Dies werde dem Ernst der Lage nicht gerecht und verkenne, dass die Rückkehr des Wolfes die Weidehaltung von Schafen, Ziegen, Pferden und Kühen im Grundsatz infrage stellen könne.

Statt sich weiterhin nur auf die Wiederansiedlung des Wolfes zu fokussieren, müssten die Belange der Weidetierhaltung und der Landwirte stärker in den Blickpunkt rücken, so der Bauernverband. Die Bedürfnisse und Sorgen der Landwirte und Grundeigentümer sowie der Bevölkerung im ländlichen Raum dürften nicht weiter ignoriert werden. Es sei dringend erforderlich, auf Bundesebene durch Schaffung eines Kompetenzzentrums unter “ausgewogener Beteiligung von Landwirten und Weidetierhaltern“ ein koordiniertes und zwischen den Bundesländern abgestimmtes Vorgehen beim Umgang mit dem Wolf zu gewährleisten.

„Berechtigte Anliegen der Jägerschaft“

Auch der Deutsche Jagdverband fordert, die Argumente der ländlichen Bevölkerung ernst zu nehmen. Dies gelte auch für die „berechtigten Anliegen der Jägerschaft“, natürliche Ressourcen nachhaltig nutzen zu wollen. Der Jagdverband fordert einen nationalen Wolf-Managementplan, der auch die Bestände der Beutetiere des Wolfes mit einbezieht und Handlungsempfehlungen für bekannte Konfliktszenarien einschließlich Seuchenprophylaxe enthält. Wissensdefizite zur Raumnutzung des Wolfes in der Kulturlandschaft müssten abgebaut werden, um möglichst realitätsnahe Habitatmodelle entwickeln zu können. 

Der Jagdverband fordert Bund und Länder auf, sich damit auseinanderzusetzen, wie die zunehmende Wolfspopulation auf einem stabilen, den Lebensraumbedingungen angepassten Niveau gehalten werden kann. (vom/20.10.2015)

Zeit: Mittwoch, 25. November 2015, 8 bis 9.30 Uhr
Ort:  Berlin, Jakob-Kaiser-Haus, Sitzungssaal 1.302

Interessierte Besucher, die an der Sitzung teilnehmen möchten, können sich beim Sekretariat des Ausschusses (Telefon: 030/227-37986, Fax: 030/227-36022, E-Mail: el-ausschuss@bundestag.de) unter Angabe des Vor- und Zunamens sowie des Geburtsdatums anmelden. Zum Einlass muss ein Personaldokument mitgebracht werden.

Bild- und Tonberichterstatter können sich beim Pressereferat (Telefon: 030/227-32929 oder 32924) anmelden.

Liste der geladenen Sachverständigen

  • Dr. Norman Stier, Technische Universität Dresden - Forstzoologie
  • Frank Faß, Wolfcenter GbR
  • Gesa Kluth, LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschung
  • Jürgen Körner, Arbeitsgemeinschaft Herdenschutzhunde e.V.
  • Markus Bathen, NABU - Naturschutzbund Deutschland e.V.
  • Projektbüro Wolf
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