Mitgliederzuwachs im Saarland

Landesjägermeister Schober: Zahlen unterstreichen gute Verbandsarbeit

Landesjägermeister Schober: Zahlen unterstreichen gute Verbandsarbeit

Erfreulicher Zuwachs: Die Zahl der Mitglieder in der Saarländischen Jägervereinigung (VJS) ist in diesem wie auch im vergangenen Jahr gestiegen. Das teilte Landesjägermeister Andreas Schober auf der jüngsten Verbandssitzung mit. Gemäß einer Mitgliederstatistik hat fast jede der sechs Kreisgruppen der VJS mindestens 20 Mitglieder mehr als im Vorjahr.

Nach Ablauf des ersten Halbjahres 2011 konnten 180 neue Mitglieder gewonnen werden, wenngleich im gleichen Zeitraum weniger Saarländer die Jägerprüfung ablegten. Die Zahl der ausgeschiedenen Mitglieder wird allerdings erst in der Jahresendbilanz erfasst.

Landesjägermeister Schober sieht diese Entwicklung als eine Bestätigung der Vorstandsarbeit der vergangenen drei Jahre. „Die VJS hat in ihrer Geschichte immer rund 90 Prozent der saarländischen Jägerschaft repräsentiert – das sind rund 3.700 Personen. Bei einem derart großen Verein aber denken sich immer einige Jäger, es gehe auch ohne sie. Viele haben aber erkennen müssen, dass die rechtliche Sicherstellung der Jagd im Saarland nur durch einen starken Verband möglich ist.“ Aber auch die Möglichkeit, die modernen Schießstände der VJS als Mitglied kostenlos nutzen zu können oder über die VJS einen erheblichen Rabatt bei Fahrzeug-Käufen zu realisieren, seien Argumente für eine Mitgliedschaft“, sagt Schober.

Viel verspricht sich der Landesjägermeister von einem neuen Versicherungspaket für Jäger, das ab Januar 2012 in Kraft treten wird – und sieht die VJS trotz aller Widrigkeiten auf einem guten Weg. „Wir haben bei unserem langjährigen Partner für die Jagdhaftpflichtversicherung ein Paket schnüren können, das die Jäger und ihre Hunde auf der Jagd unfallversichert und ihnen einen umfassenden Rechtsschutz gibt. Dass wir damit ins Schwarze getroffen haben, zeigt das Ergebnis der Beitragserhöhung speziell für dieses Paket am letzten Landesjägertag. Obwohl der Beschluss in den Geldbeutel der Mitglieder greift, ist er einstimmig gefallen.“