Zweiter Fall von Hasenpest im Kreis Lippe

Laut der Nachrichtenagentur dpa sei zudem im Kreis Osnabrück (Niedersachsen) die seltene Seuche ausgebrochen.

 (Quelle: Rolfes/DJV)
(Quelle: Rolfes/DJV)

Im Kreis Lippe (Nordrhein-Westfalen) ist innerhalb von einer Woche der zweite Fall von Hasenpest in diesem Jahr aufgetreten.

Die auf den Menschen übertragbare und meldepflichtige Seuche sei an einem Hasenkadaver in Horn-Bad Meinberg nachgewiesen worden, sagte der Amtstierarzt des Kreises Lippe, Ulrich Kros, am Donnerstag auf Anfrage. Der erste Fall war vor einigen Tagen in Bad Salzuflen entdeckt worden.

Im vergangenen Jahr waren erstmals zwei Fälle im Kreis Lippe registriert worden. Nach Auskunft des zuständigen Friedrich-Löffler-Instituts in Greifswald kommt die Hasenpest recht selten vor. Im vergangenen Jahr seien in Nordrhein-Westfalen 17 Fälle gezählt worden, in diesem Jahr bislang elf.

Die Hasenpest sei durch direkten Kontakt auch auf Menschen übertragbar, sagte Kros. Symptome sind Fieber, Unwohlsein oder Muskelschmerz, behandelt werden kann die Krankheit mit Antibiotika. Wer verhaltensauffällige oder tote Hasen und Kaninchen entdecke, solle dies dem örtlichen Jäger melden.

Die Nachrichtenagentur dpa meldet jetzt, dass die seltene Seuche auch in dem niedersächsischen Kreis Osnabrück an zwei toten Hasen nachgewiesen sei. Die ganze Meldung lesen Sie hier - einfach klicken!