Tierfund-Kataster

Das Tierfund-Kataster ermöglicht eine einheitliche Erfassung von Wildunfällen. Jeder Verkehrsteilnehmer und Naturliebhaber kann helfen Tierfunde zu melden. Wissenschaftler der Universität Kiel werten die Datensätze aus und ermitteln Unfallschwerpunkte.

 (Quelle: DJV)
(Quelle: DJV)

Wo finden die meisten Wildunfälle statt? Welche Tierarten sind am stärksten betroffen? Welche Bedeutung haben andere Barrieren wie Zäunungen oder Bahntrassen auf die Mortalität von Wildtieren? Wie stark breiten sich Tierseuchen aus?

Fragen wie diese gehören zum Aufgabenbereich des Deutschen Jagdverbandes. Gemeinsam mit dem Landesjagdverband Schleswig-Holstein und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel hat der DJV daher 2016 das bundesweite Tierfund-Kataster zur standortgenauen Erfassung von Wildunfällen sowie anderen Todfunden initiiert.

Das Projekt richtet sich nicht nur an Jägerinnen und Jäger, sonders an alle Verkehrsteilnehmer und Naturliebhaber, die etwas für den Tierschutz und die Sicherheit auf den Straßen tun wollen. Eine einmalige Registrierung  genügt. Die Daten können ganz einfach von unterwegs mit der kostenlosen www.tierfund-kataster.de übertragen werden. Die Homepage ermöglicht neben der Dateneingabe, die Ansicht aller Meldungen des Tierfund-Katasters. Die Tierfunde können als Karte, Diagramm oder Tabelle angezeigt und exportiert werden.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier.