Staupe

Für das Staupevirus empfänglich sind vor allem Hundeartige und Marderartige.

Im jagdlichen Betrieb besteht daher eine Ansteckungsgefahr für den ungeimpften Jagdhund. Dies dürfte aber einem verantwortungsbewussten Hundeführer nicht passieren, da Hunde regelmäßig meist in Form einer Kombinationsimpfung gegen Staupe und Tollwut geimpft werden.

Das Staupevirus ist einige Tage in der Umwelt überlebensfähig und wird über den Kontakt zu erkrankten Tieren und deren Ausscheidungen (Urin, Kot, Nasensekret etc.) übertragen.

Die eingedrungenen Viren vermehren sich im Rachen und den Lymphknoten der Atemwege, befallen auch die Schleimhäute des Verdauungs- und Genitaltraktes und dringen auch ins Nervensystem ein, was zu Lähmungen führ; sind lebenswichtige Muskelpartien betroffen wie z.B. die Atemmuskulatur, führt dies zum Tod des erkrankten Tieres. 

Manche Individuen besitzen aber eine starke Abwehrkraft, was sich dann in einem milderen Krankheitsverlauf der Staupe bemerkbar macht.

 

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