Landesjägertag Sachsen: Geschlossen für ein modernes zukunftsorientiertes Landesjagdgesetz

135 Delegierte trafen sich zum 21. Landesjägertag in Freital

Am 30. April 2011 fand der 21. Landesjägertag, die Hauptversammlung des Landesjagdverbandes Sachsen e. V. (LJVSN), in Freital statt. Insgesamt 135 Delegierte aus ganz Sachsen kamen, um den Bericht des Präsidiums zur Verbandsarbeit des vergangenen Jahres zu hören und die Weichen für die weitere Arbeit zu stellen. Sie verabschiedeten mit großer Mehrheit die Prämissen des Verbandes zur Novellierung des Sächsischen Landesjagdgesetzes. Diese bilden nun die Grundlage für das Handeln des Präsidiums im Gesetzgebungsverfahren. „Wir haben jetzt einen ‚Hosenboden‘, der uns legitimiert im Rahmen der Beteiligung beim Gesetzgebungsverfahren die Interessen der Mehrheit der sächsischen Jäger zu vertreten“, so Knut Falkenberg, der Präsident.

Die Geschlossenheit des Verbandes wurde noch einmal bekundet. Von den am Nachmittag noch anwesenden 122 Delegierten sprachen 92,6 Prozent dem amtierenden Präsidenten, Knut Falkenberg, ihr Vertrauen aus. Fünf Delegierte enthielten sich der Stimme und weiter vier stimmten mit „nein“.

Weiterhin wurden drei neue Präsidiumsmitglieder für vorher ausgeschiedene gewählt. „Das Schiff ‚Landesjagdverband Sachsen‘ ist nach einem kurzen Schlingern wieder auf Kurs und kann nun volle Fahrt aufnehmen“, konstatiert Knut Falkenberg und weiter: „Unsere Vision ist ein lebendiger Verband, als Heimstätte für jeden Jäger, mit einem hohen Grad an Zusammenhalt, zukunftsorientiert, stark in der Mitgliederzahl, der Führung und Organisation mit dem Ziel: das übernommene Jagdwesen selbst optimal zu nutzen, es nach Möglichkeit in unserem Sinne zu verbessern, um es später ohne schlechtes Gewissen an die uns nachfolgenden Jäger weiter geben zu können.“

Die Prämissen des LJVSN zur Novellierung des Sächsischen Landesjagdgesetzes können unter www.ljv-sachsen.de eingesehen werden.