Erstes Treffen des Innovationsnetzwerkes Human-Traffic-Wildlife

Forschungsnetzwerk zur Prävention von Wildunfällen tagt erstmals. Ziel: moderne Wildlenkung. DJV stellt Tierfund-Kataster vor.

Logo der Tierfund-Kataster App (Quelle: DJV)
Logo der Tierfund-Kataster App (Quelle: DJV)

Im Oktober 2019 nahm der Deutsche Jagdverband (DJV) am ersten Treffen des internationalen Innovationsnetzwerkes Human-Traffic-Wildlife teil. Über 25 Vertreter der Netzwerkpartner aus Deutschland und Österreich tauschten sich über verschiedene Ideen aus. Susann Krüger, DJV-Referentin für Wildökologie und Wildtiermanagement, stellte das Tierfund-Kataster vor. Das seit 2016 bundesweit aufgestellte Projekt ermöglicht erstmalig eine einheitliche Erfassung von Wildunfällen. Die Daten ermöglichen es langfristig, Wildunfallschwerpunkte wissenschaftlich zu ermitteln. 

Ziel des Forschungsnetzwerkes ist die Entwicklung innovativer Methoden zur Wildlenkung. Damit soll ein Beitrag zur Sicherheit von Mensch und Tier im Straßenverkehr geleistet werden. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Projekt. Die Mitarbeit im Netzwerk ist für alle interessierten Unternehmen und Forschungseinrichtungen offen.

Weitere Informationen gibt es beim Netzwerkmanager der Firma FGMD GmbH - per E-Mail (info@fgmd.de) und telefonisch (03727 599970).