DJV-Jägerinnen treffen sich in Dortmund

Die Zahl der weiblichen Grünröcke bei der Jagd wächst. Das Engagement in den Verbänden auch.  

DJV-Jägerinnenforum in Dortmund (Quelle: Pütz/DJV)
DJV-Jägerinnenforum in Dortmund (Quelle: Pütz/DJV)

Das DJV-Jägerinnenforum hat sich Anfang Februar auf der Messe „Jagd und Hund“ in Dortmund zu seiner zweiten Sitzung getroffen und Maßnahmen zur Gestaltung der künftigen Zusammenarbeit beschlossen. Teilgenommen haben Vertreterinnen aus Baden-Württemberg, Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Schleswig-Holstein. Ausdrücklich sind auch Jägerinnen anderer Landesjagdverbände (LJV) zur Mitwirkung eingeladen.

Das 2018 durch entscheidende Initiative von DJV-Präsident Hartwig Fischer ins Leben gerufene DJV-Jägerinnenforum besteht aus Vertreterinnen der Landesjagdverbände, in denen es immer mehr Zusammenschlüsse von Jägerinnen gibt. Ein Grund dafür ist die steigende Zahl weiblicher Jäger. Mit mehr als 10 Prozent Anteil sind sie die am stärksten wachsende Gruppe innerhalb der Jägerschaft. Sprecherin des Jägerinnenforums ist Elisabeth Keil, die bereits im LJV Baden-Württemberg erfolgreich eine Jägerinnenvertretung aufgebaut hat.

Die Leitsätze des Forums, welches sich nicht als eigene Organisation, sondern als Plattform für den Informations- und Gedankenaustausch sieht, wurden wie folgt formuliert:

  • Vernetzung der Jägerinnen untereinander mit Hilfe der sozialen Medien, mit Unterstützung des DJV und der angeschlossenen Landesjagdverbände,
  • die heutige Jagd in ihrer Vielfalt als Jägerin in die Öffentlichkeit tragen,
  • Kooperation und Austausch der einzelnen Jägerinnenforen der Landesjagdverbände.
     

Geplant sind zudem die Ausarbeitung einer Informationsbroschüre und Seminare zur Weiterbildung. Während des Bundesjägertages am 7. Juni in Berlin stehen die Forumsmitglieder für Informationen zur Verfügung.