Aktuell: Bundesjägertag in Bremen

Wolf, Afrikanische Schweinepest und Artenschutz in der Agrarlandschaft sind Themen beim Bundesjägertag 2018 in Bremen. Etwa 400 Delegierte und Gäste sind vor Ort. Gestern führte eine Exkursion ins Bremer Blockland.

Erfolgreiches Management: Haubenlerche und Flussseeschwalbe sind zurück im Bremer Blockland. Markus Henke, Vizepräsident der Landesjägerschaft Bremen, erläutert das Projekt. (Quelle: Kapuhs/DJV)
Erfolgreiches Management: Haubenlerche und Flussseeschwalbe sind zurück im Bremer Blockland. Markus Henke, Vizepräsident der Landesjägerschaft Bremen, erläutert das Projekt. (Quelle: Kapuhs/DJV)

Unter dem Motto „Marke Jagd auf neuen Wegen“ tagt seit Donnerstag der Bundesjägertag in Bremen. Etwa 400 Delegierte und Gäste sind der Einladung des Deutschen Jagdverbandes (DJV) und der Landesjägerschaft Bremen in den Norden gefolgt.

Am Donnerstag führte eine Exkursion ins circa 3.000 Hektar große Bremer Blockland zu Polderflächen, die als Grünland bewirtschaftet werden. In einer einzigartigen Kooperation zwischen dem BUND Bremen und der Landesjägerschaft Bremen e.V. werden dort seltene Wiesenbrüter geschützt. Die Kombination von lebensraumverbessernden Maßnahmen und Fuchsbejagung ist erfolgreich: Die Zahl der Brutvögel hat sich seit 2013 verdoppelt.

Der Delegiertenversammlung am Vormittag folgt ab 15 Uhr die die Podiumsdiskussion zu Themen wie Afrikanische Schweinepest, Artenvielfalt in der Agrarlandschaft und künftiger Umgang mit dem Wolf. Der Deutsche Jagdverband berichtet fortlaufend von der Veranstaltung auf seinen Kanälen Facebook, Twitter und Instagram.

Bundesjägertag 2018 - Delegiertenversammlung