
Bundesjägertag: spalterische Aktionen des brandenburgischen Präsidenten kritisiert
Die Delegierten des Bundesjägertags in Suhl haben heute einen Antrag der Landesjagdverbände Sachsen, Berlin und Baden-Württemberg mit knapp 90 Prozent angenommen. Darin wird die Sorge zum Ausdruck gebracht, dass der Landesjagdverband Brandenburg seinen Tätigkeitsbereich erweitern sowie Interessensverbände und Organisationen aus Nachbarbundesländern aufnehmen will.
Als oberstes Organ des DJV bestätigte der Bundesjägertag damit den Beschluss des DJV-Präsidiums vom Vortag zum Landesjägertag Brandenburg. Der LJV Brandenburg wird aufgefordert, entsprechend der Satzung des DJV die Jagd gemeinsam, solidarisch und konstruktiv zu gestalten. Die Einheit der organisierten Jägerschaft im DJV dürfe nicht in Frage gestellt werden.
In der Diskussion wurde deutlich, dass sich die Kritik nicht gegen den Landesjagdverband Brandenburg oder seine Mitglieder richtet, sondern gegen die Verbandsspitze. Präsident und Geschäftsführer haben in den vergangenen zwei Jahren jegliche konstruktive Zusammenarbeit mit dem DJV eingestellt. Stattdessen gab es vom LJV-Präsidenten persönliche Anfeindungen und destruktive Kritik. Das DJV-Präsidium machte deutlich, dass es jederzeit für einen Gedanken- und Meinungsaustauch mit dem Landesjagdverband Brandenburg zur Verfügung steht.
Beschluss des DJV-Präsidiums zum Landesjägertag in Brandenburg
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