(Quelle: Mross/DJV)

Afrikanische Schweinepest

Hier gibt es tagesaktuelle Zahlen zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland sowie Informationen und Kontaktdaten der betroffenen Länder und Landkreise. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur ASP sind auf dieser Seite zusammengestellt. Zudem gibt es Links zu Broschüren, Publikationen und Pressemeldungen. Ebenso zu finden: Videos von Online-Vorträgen mit Experten, kostenfreie Druckvorlagen für Poster zur Seuchenprävention und Infos zur Tierfund-Kataster-App.

(Stand: 07.01.2026)

Anzahl der vom FLI bestätigten, mit der ASP infizierten Wildschweine in Deutschland seit Ausbruch: 8.578

Aktuelle Entwicklung der ASP in Deutschland

In Deutschland wurde die Afrikanische Schweinepest (ASP) erstmals am 10.09.2020 bei Wildschweinen in Brandenburg, unweit der deutsch-polnischen Grenze, festgestellt. Sachsen ist seit dem 31.10.2020 von der ASP betroffen. Am 15.06.2024 wurde das ASP-Virus erstmals bei einem Wildschwein in Hessen (LK Groß-Gerau) nachgewiesen und am 09.07.2024 trat der erste Fall von ASP bei einem Wildschwein in Rheinland-Pfalz (LK Alzey-Worms) auf. Aufgrund der unmittelbaren Nähe zum Seuchengeschehen in Hessen ist von einem Zusammenhang auszugehen. Seit dem 08.08.2024 ist Baden-Württemberg und auch Nordrhein-Westfalen seit dem 15.06.2025 von der ASP betroffen.

Betroffene Länder

Hier gibt es Übersichten über die Restriktionszonen in Brandenburg, Sachsen, Hessen, Rheinland-PfalzBaden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Was ist die Afrikanische Schweinepest?

Die Afrikanische Schweinepest ist eine hochansteckende Virusinfektion, die zu hoher Sterblichkeit in Haus- und Wildschweinpopulationen führt. Die Ansteckung kann wie bei der europäischen Schweinepest durch direkten Kontakt mit infizierten Individuen, als auch indirekt über die Futteraufnahme oder durch kontaminiertes Material erfolgen. Die Europäische Union erreichte das Virus Anfang 2014. Es wurde vermutlich 2007 über den Schwarzmeerhafen Poti in Georgien aus Afrika auf das eurasische Festland eingeschleppt.

Totes Wildschwein gefunden – was tun?

Schwarzwildkadaver sollten in jedem Fall gemeldet werden. Tote Wildschweine, die über die App des Tierfund-Katasters gemeldet werden, erreichen direkt das Friedrich-Loeffler-Institutes (FLI) und gehen von dort an das zuständige Veterinäramt.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die Afrikanische Schweinepest ist keine Zoonose und damit für den Menschen ungefährlich – übrigens auch für andere Haus- und Heimtiere.
     
  • Für Haus- und Wildschweine verläuft eine Infektion mit der hochansteckenden Tierseuche fast immer tödlich.
     
  • Das ASP-Virus verbreitet sich vorrangig über den direkten Kontakt zu infizierten Schweinen, tierischen Produkten oder Speiseabfällen und Blut. Die Gefahr ist sehr groß, dass der Mensch das ASP-Virus an Kleider, Schuhen oder über Fahrzeuge verbreitet.

 


Weitere Informationen liefert die Broschüre Wissenswertes zur Afrikanischen Schweinepest. Die Broschüre ist digital unter www.jagdverband.de und gedruckt im DJV Shop erhältlich.