Fischotter breitet sich in Deutschland aus

Der Fischotter breitet sich langsam wieder in Deutschland aus, nachdem er im 20. Jahrhundert nahezu ausgerottet war. Anlässlich des Welt-Otter-Tags hat der Deutsche Jagdverband (DJV) heute aktuelle Monitoring-Daten vorgelegt. Demnach ist der Wassermarder vor allem wieder im Nordosten Deutschlands zu beobachten. In Brandenburg meldeten 29 Prozent, in Mecklenburg Vorpommern 34 Prozent der befragten Jagdbezirke 2015 ein Vorkommen. Dies sind bis zu 7 Prozentpunkte mehr als im Jahr 2006.

fmin2 Mi., 2017-05-31 10:07
Wildunfallstatistik

Entwicklung der Wildunfälle 2016

ska Mi., 2016-07-13 14:41

Jäger glänzen mit Einzelleistungen bei Europameisterschaft im Schießen

Gleich mehrmals haben es die deutschen Jäger bei der Europameisterschaft 2015 im jagdlichen Schießen in Tschechien auf’s Treppchen geschafft: In der Veteranenklasse (über 55 Jahre) belegte Hans-Ludwig Hapke aus Niedersachsen den ersten Platz mit 765 von 800 möglichen Punkten. Platz drei ging an Antonius Wulfers, ebenfalls aus Niedersachsen, mit 747 Punkten. In der Juniorenklasse (unter 21 Jahre) konnte der 18-jährige Hannes Mester aus der Kreisjägerschaft Stade / Niedersachsen den zweiten Platz belegen. Bei den Damen erreichte Ulrike Junge aus Niedersachsen den dritten Platz in der Kombination. "Wir waren sehr erfolgreich bei den Einzelschützen, sind in den Mannschaftsdisziplinen aber leider hinter den Erwartungen zurückgeblieben", sagte Dr. Torsten Krüger, Bundesschießobmann im DJV, der mit einem vierten Platz in der Gesamtwertung selbst nur knapp den Podestplatz verfehlte. Einen dritten Platz erreichte die Mannschaft im Büchsenschießen.

Bei Temperaturen um die 36 Grad kamen die 190 Schützen aus 14 europäischen Nationen ordentlich ins Schwitzen. Teamleiter Peter Clemens zeigte sich von der mentalen Stärke der Konkurrenz beeindruckt: "Die Konzentration bei der Hitze über drei Tage Wettkampf zu halten, ist psychisch eine enorme Leistung. Unsere Mannschaft ist in den ersten Tagen beim Kugelschießen gut gestartet. Leider sind wir am letzten Tag bei den Wurfscheiben eingebrochen." Auf seine Mannschaft ist Clemens dennoch stolz: "Wir haben einen tollen Teamgeist und eine ehrgeizige, fokussierte Einstellung. Trotz aller Titelbestrebung haben wir im Kader ein gutes kameradschaftliches Miteinander. Das ist die halbe Miete."

Neuer und alter Europameister ist der Ungar Andras Varga mit 779 Punkten, der eindrucksvoll seinen Titel verteidigte. Auf den zweiten Platz schaffte es Helmut Rosskopf mit 776 Punkten aus Österreich, der selbst schon mehrfach Europameister war. Dritter wurde Einars Lapish mit 772 Punkten aus Lettland. Bei den Damen belegte die Schwedin Hanna Stahl den ersten Platz vor der Tschechin Michaela Štenglová und Ulrike Junge aus Deutschland.

Der DJV stellte mit 34 Schützinnen und Schützen vor Gastgeber Tschechien das stärkste Teilnehmerfeld. Erstmals war Dänemark als Startnation vertreten.

Der DJV dankt den Sponsoren und Unterstützern der deutschen Kaderschützen.

Ergebnislisten Europameisterschaft 2015

COMBINED GAME SHOOTING - GROUPS

COMBINED GAME SHOOTING - TEAM RANKING

COMBINED GAME SHOOTING

RIFLE SHOOTING - INDIVIDUAL RANKING

RIFLE SHOOTING - TEAM RANKING

SHOTGUN SHOOTING - INDIVIDUAL RANKING

SHOTGUN SHOOTING - TEAM RANKING

Bundesmeisterschaft 2015

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ska Do., 2016-05-26 16:58

Wozu gibt es heute überhaupt noch Jäger? Und was machen diese eigentlich? Wie Jagd, Land- und Forstwirtschaft und Naturschutz in unserer Kulturlandschaft miteinander verknüpft sind, zeigt das neue DJV-Video. Zusätzlich gibt es Zahlen und Fakten aus der aktuellen Jagdstatistik.

Die Jäger haben in Deutschland in der vergangenen Jagdsaison (2014/2015) über 520.000 Wildschweine erlegt. Das sind 10 Prozentpunkte mehr als noch im Jahr zuvor und 70 Prozentpunkte mehr als vor 25 Jahren. Von anderen heimischen Paarhufern haben die Jäger weniger Tiere erlegt als im vorangegangenen Jagdjahr. Im Vergleich zu 1990 stieg die Zahl jedoch ebenfalls: beim Rotwild um 17, beim Damwild um 79 und beim Rehwild um 23 Prozentpunkte. Die steigenden Abschusszahlen sind kein deutsches, sondern ein mitteleuropäisches Phänomen. Nach Angaben des Thünen-Instituts in Eberswalde hat sich in Zentraleuropa die Zahl der erlegten Hirsche, Wildschweine und Rehe in 40 Jahren sogar verdreifacht. Die Ursachen seien komplex, so die Forscher. Mehr Nahrung und Lebensraum seien aber die Hauptgründe.

Gerade anpassungsfähige Tiere wie Wildschweine kommen besser mit den sich ändernden Umweltbedingungen zurecht als spezialisierte Arten wie Fasane, Rebhühner oder Feldhasen. Von diesen Arten wurden bis in die 1970er Jahre noch deutlich mehr Tiere erlegt als heute. Mildere Winter, viele Jahre mit reichlichen Erträgen von Eichen- und Bucheckern, der Boom beim Maisanbau zur Energiegewinnung, das Wegzüchten von Bitterstoffen im Raps und gestiegene Hektarerträge auf den Feldern bescheren den heimischen Paarhufern von Jahr zu Jahr einen üppigeren Tisch. Wildschweine können auf die besseren Lebensbedingungen besonders erfolgreich reagieren: Sie haben zwischenzeitlich eine Vermehrungsrate von 260 Prozent jährlich.

Wildschweine breiteten sich zuletzt auch in höhere Regionen und nach Norden aus. So kommen sie beispielsweise in Österreich inzwischen regelmäßig über 1000 Höhenmetern vor, ebenso in Dänemark und in Schweden. Den positiven Einfluss des Klimawandels auf die Wildschweinpopulation haben Ende 2015 Wissenschaftler erstmals nachgewiesen. Sie werteten für ihre Studie Jagdstatistiken aus 150 Jahren für 69 Regionen aus 12 europäischen Ländern aus.

Zur ausführlichen Jagdstatistik geht es hier.
 

Jägerrekord in Deutschland

Mit rund 374.100 gelösten Jagdscheinen waren im vergangenen Jagdjahr mehr Deutsche als je zuvor auf der Pirsch. Das sind knapp 63.000 Jagdscheine mehr als im Jahr der Wiedervereinigung vor 25 Jahren, was einem Zuwachs von 20 Prozentpunkten entspricht. "Das ist äußerst erfreulich und passt zum Trend, gesünder und bewusster zu leben sowie sich aktiv für Natur und Tiere einzusetzen", ist Sprecher Torsten Reinwald überzeugt. Viele junge Menschen kommen über die Freude an der Natur oder gesunde Ernährung zur Jagd.

ama Di., 2016-01-26 15:42
Waidmanns Dank: Zu Guttenberg freut sich über NABU-Dinosaurier

Der NABU – Naturschutzbund Deutschland hat dem Präsidenten der AGDW – Die Waldeigentümer, Philipp Freiherr zu Guttenberg, Ende Dezember den „Dinosaurier des Jahres 2015“ verliehen. Der AGDW-Präsident hat sich sehr über diese Überraschung gefreut, die es bereits seit 1993 gibt.

ama Mi., 2016-01-13 11:38
Bundesinnenministerium hört Verbände an

Das Bundesministerium des Innern (BMI) hatte für Freitag, den 11. Dezember 2015, die von Änderungen waffenrechtlicher Regelung betroffenen Verbände zu einem Gespräch über den Entwurf der EU-Kommission zur Änderung der EU-Feuerwaffenrichtlinie eingeladen. Vertreten waren neben dem Forum Waffenrecht insbesondere die Vertreter der anerkannten Schießsportverbände, der Jäger und von Industrie und Handel sowie weiterer Interessengruppen.

ama Do., 2015-12-17 22:24
Abstimmung zum Finale von „Gemeinsam Jagd erleben“

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tbr Di., 2015-12-01 17:15
Wie Landwirte und Jäger den Wolf sehen

Nachdem sich der Umweltausschuss in einem Fachgespräch bereits mit dem Wolf befasst hat, steht das Tier am Mittwoch, 25. November 2015, auch im Mittelpunkt eines öffentlichen Fachgesprächs des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft. Geht es im Umweltausschuss um Artenschutz und Management, so richtet der Agrarausschuss seinen Fokus unter dem Titel „Der Wolf im Spannungsfeld von Land- und Forstwirtschaft und Jagd“ auf den Herdenschutz.

tbr Di., 2015-11-24 09:58
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