Ungewöhnliche Begegnung mit einem Bison

Nach einem tragischen Vorfall und viel engagierter Arbeit wird Bisonkuh Bella soagr Teil einer NDR-Dokumentation!

#jaeben19 (Quelle: Brüggemann/privat)
#jaeben19 (Quelle: Brüggemann/privat)

Da ich „nur“ Sportschütze bin ist mein Jagderlebnis unblutig, obwohl gerade die Bisons jagdlich erlegt werden müssen. Es begann an einem Tag an dem wir die Bisons umgetrieben haben. Ein Muttertier lag tot am Boden. Das Kalb, dass einige Tage alt war stand noch neben ihr, es ist als Wildtier geboren und deshalb war es erstaunlich ,dass es noch lebte und nicht von dem Bullen, der mit in der Herde lebt, getötet wurde. Sofort habe ich mir überlegt dem kleinen Bison eine Chance zum Überleben zu geben, unter höchst gefährlichen Bedingungen haben wir das kleine Tier aus der Herde herausgeholt. Die erste Station war für 2 Wochen die Tierklinik, bis es endlich allein gefressen hat. Nun konnte ein Umzug von Bella – so hab ich die junge Bisonkuh genannt, zu mir nach Hause in den Garten stattfinden, wo sie von mir 1 Jahr lang zu einem stattlichen gesunden Jungtier aufgezogen wurde, ein Zurück in die Herde wurde aus Gründen die in der Natur des Bisons liegen, immer dringender Notwendig, da ein Bison kein domestiziertes Tier ist. Mit einem Trick gelang, was in der Natur nicht möglich ist, wir haben die Herde umgetrieben und den jungen Bison wieder in die Herde integriert. Durch das Durcheinander das bei einem Weideumtrieb einer großen Herde herrscht ist die Ablenkung groß genug um nicht von den Leittieren getötet zu werden. Ich habe das Leben von Bella in den nächsten 2 Jahren täglich begleitet, auch der NDR hat der Bisonherde und speziell Bella eine ganze Dokumentation in der Serie NaturNah (Bella Bulle Bisonkuh) gewidmet. Dieses „Jagderlebnis“ werde ich mein ganzes Leben nicht vergessen.

 

Von Volker Brüggemann