Land Rover unterstützt Jagdgegner

Der Auto-Hersteller und Jäger-Ausstatter Land Rover unterstützt die Anti-Jagd-Stiftung „Born Free“. Die Stiftung lehnt offen die Trophäenjagd in Afrika ab. CIC und DJV fordern Land Rover zu einer Stellungnahme auf.

Großkudu in Etosha Namibia (Quelle: Wikipedia, Hans Hillewaert CC-BY-SA 4.0)
Großkudu in Etosha Namibia (Quelle: Wikipedia, Hans Hillewaert CC-BY-SA 4.0)

Nach Recherche des Internationalen Rates zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) unterstützt der Automobilhersteller Land Rover die Anti-Jagd-Organisation „Born Free Foundation“ (Übersetzung: „Stiftung In Freiheit Geboren“). Die Stiftung setzt sich gegen die Trophäenjagd in Afrika ein. Born Free „ist der Meinung, dass die Trophäenjagd das Aussterben von Arten unterstützt und bekämpft daher diesen verherrlichenden Sport“. Mit Geld aus Jagdtourismus werden in vielen afrikanischen Ländern jedoch Artenschutz und umfangreiche Programme zum Schutz vor Wilderei finanziert. Land Rover hat der „Born Free Foundation“ eine Bereitstellung von Autos sowie eine finanzielle Unterstützung für die nächsten fünf Jahre zugesichert.

In Deutschland engagiert sich Land Rover nach eigenen Angaben aktiv für die „Grüne Jagd“, ist auf Messen vertreten, leistet Sponsoring und kooperiert mit Jagdverbänden und Ausstattern. Für den CIC und den Deutschen Jagdverband (DJV) ist diese janusköpfige Vorgehensweise nicht nachvollziehbar.

Die Verbände fordern den Automobilhersteller daher zu einer umgehenden Stellungnahme auf.

Informationen zur Kooperation:

http://www.landrover.com/above-and-beyond/responsibility/born-free-foundation-article.html

http://www.africanindaba.com/2014/11/landrover-supports-anti-hunters-december-2014-volume-12-6/