DJV-Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen

Doppelsieg von den Jagdhornbläsern aus Hameln-Pyrmont

Die Ergebnisse beim 26. DJV-Bundeswettbewerb im Jagdhornblasen konnten sich sehen lassen. Insgesamt zeigten 42 Bläsergruppen mit 667 Teilnehmern am 29. Mai ihr Können auf dem hessischen Jagdschloss Kranichstein bei Darmstadt.

In der Klasse A für Fürst-Pless-Hörner sicherten sich die Jagdhornbläser aus Hameln-Pyrmont, Niedersachsen, mit 953 von 975 möglichen Punkten die deutsche Meisterschaft. Platz zwei mit 952 Punkten erreichte die Bläsergruppe des Hegerings Ahlen (NRW) vor dem Bläserkorps “Das Große Freie” aus Niedersachsen mit 948 Punkten. In der Klasse A nahmen insgesamt 18 Korps am Wettbewerb teil, von denen 17 die goldene DJV-Hornfesselspange erhielten.

In der Klasse G für Fürst-Pless-Hörner und Parforcehörner dominierten ebenfalls die Jagdhornbläser aus Hameln-Pyrmont und wurden Bundessieger mit 956 Punkten. Deutscher Vizemeister wurde die Bläsergruppe des Kreisjägervereins Groß-Gerau (Hessen) mit 950 Punkten Die Jugendjagdhornbläsergruppe Holm (Schleswig-Holstein) erreichte mit 947 Punkten den dritten Platz. Insgesamt 24 Korps traten in der Klasse G auf und alle Teilnehmer errangen die Hornfesselspange des DJV in Gold.

Notengerechter Vortrag, Tonreinheit und Gesamteindruck: Die Wertungsrichter benoteten jeweils vier vorgegebene Jagdsignale sowie ein selbst gewähltes Stück nach diesen Kriterien. Verantwortlicher musikalischer Leiter war Jürgen Keller, der auch erstmals die Moderation übernahm. Die Siegerehrung wurde vom zuständigen DJV-Präsidiumsmitglied Steffen Liebig gemeinsam mit Dietrich Möller, DJV-Schatzmeister und Präsident des Landesjagdverbandes Hessen, vorgenommen. Friedhelm Oehmig, langjähriger DJV-Wertungsrichter, wurde im Rahmen des Bläserwettbewerbes für seine Verdienste mit der DJV-Verdienstnadel in Silber geehrt.