Artenschutz in der Landwirtschaft – Jäger fordern „Klartext statt Ausreden“

Wissenschaftler und Praktiker aus Jagd und Naturschutz diskutieren gemeinsam mit der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Ulrike Höfken wie die Artenvielfalt im Offenland gerettet werden kann. Rund 400 Interessierte nehmen am Niederwildsymposium am 11. April im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz teil.

Das Rebhuhn wird in der Agrarlandschaft immer seltener. (Quelle: Seifert/DJV)
Das Rebhuhn wird in der Agrarlandschaft immer seltener. (Quelle: Seifert/DJV)

(Gensingen/Berlin, 9. April 2019) „Klartext statt Ausreden – die Biodiversität in Feld und Wiese muss eine Zukunft haben!“: Deutscher Jagdverband (DJV) und Landesjagdverband Rheinland-Pfalz (LJV) stellen auf dem gemeinsamen Symposium in Mainz aktuelle Monitoringdaten vor. Im Fokus sind Feldhase und Rebhuhn, die Leitarten in der Agrarlandschaft.

Rund 400 Jäger, Landwirte, Naturschützer, namhafte Wissenschaftler, und Politiker diskutieren, wie die angespannte Lage für Insekten, Offenlandbewohner und Bodenbrüter verbessert werden kann. Das Grußwort hält die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken. Forderungen zur Rettung der Artenvielfalt in der Feldflur adressieren Jäger und Wissenschaftler an die in Landau zeitgleich stattfindende Agrarministerkonferenz.