(Quelle: Mross/DJV)

Afrikanische Schweinepest

(Stand: 27.09.2022)

Anzahl der vom FLI bestätigten, mit der ASP infizierten Wildschweine in Deutschland seit Ausbruch: 4.319

Am 2. Juli bestätigte das Friedrich-Loeffer-Institut zwei nachweise der Afrikanischen Schweinepest in Hausschweinbeständen in Niedersachsen und Brandenburg. Betroffen sind die Landkreise Emsland und Uckermark. Insgesamt 3.080 Hausschweine mussten gekeult werden.

Eine Übersicht über die Restriktionszonen in Brandenburg und Sachsen gibt es HIER

Die Afrikanische Schweinepest ist eine hochansteckende Virusinfektion, die zu hoher Sterblichkeit in Haus- und Wildschweinpopulationen führt. Die Ansteckung kann wie bei der europäischen Schweinepest durch direkten Kontakt mit infizierten Individuen, als auch indirekt über die Futteraufnahme oder durch kontaminiertes Material erfolgen.

Die Europäische Union erreichte das Virus Anfang 2014. Es wurde vermutlich 2007 über den Schwarzmeerhafen Poti in Georgien aus Afrika auf das eurasische Festland eingeschleppt.


Weitere Informationen liefert die Broschüre “Wissenswertes zur Afrikanischen Schweinepest”. Die Broschüre ist digital unter www.jagdverband.de und gedruckt im DJV Shop erhältlich.


 

Anzahl der vom FLI bestätigten, mit der ASP infizierten Wildschweine in Brandenburg: 2.572

Fundort Anzahl
Landkreis Spree-Neiße 395
Landkreis Oder-Spree 951
Landkreis Märkisch-Oderland 358
Landkreis Dahme-Spreewald 82
Stadt Frankfurt (Oder) 639
Landkreis Barnim 65
Landkreis Uckermark 82

Anzahl der vom FLI bestätigten, mit der ASP infizierten Wildschweine in Sachsen: 1.554

Fundort Anzahl
Landkreis Görlitz 1.217
Landkreis Meißen 65
Landkreis Bautzen 272

Anzahl der vom FLI bestätigten, mit der ASP infizierten Wildschweine in Mecklenburg-Vorpommern: 42

Fundort Anzahl
Landkreis Ludwigslust-Parchim 42

 

*Daten bis 07.06.2022; Quelle: Eigene Darstellung nach Daten des TierSeuchenInformationsSystem (TSIS)


Informationen des Landes Mecklenburg-Vorpommern und des betroffenen Landkreis:

Landkreis Ludwigslust Parchim Internetauftritt des LUP Erreichbarkeit Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung
Tel: +49 3871 722 3901
Land Mecklenburg-Vorpommern Internetauftritt des Landes  

Informationen des Landes Sachsen und der betroffenen Landkreise:

Landkreis Görlitz Internetauftritt des GR Erreichbarkeit LÜVA Görlitz:
Telefonnummer zur Fallwildmeldung: 03581 663 2300
Landkreis Meißen Internetauftritt des MEI Erreichbarkeit LÜVA Meißen:
Telefon: 03521 725-3502
E-Mail: lueva@kreis-meissen.de
Land Sachsen Internetauftritt des Landes Meldung von Schäden an der bestehenden Schwarzbildbarriere: schadensmeldung-swb@ltv.sachsen.de

Meldung von Fall- und Unfallwild in Sachsen: Lebensmittelüberwachungs- und Veterinärämter der Landkreise

Informationen des Landes Brandenburg und der betroffenen Landkreise:

Landkreis Märkisch-Oderland Internetauftritt des MOL Bürgertelefon: 03346 850 6969
Landkreis Spree-Neiße Internetauftritt des SPN Bürgertelefon: 03562 986 100 44 (Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr)
Landkreis Oder-Spree Internetauftritt des LOS Bürgertelefon: 03366 35 2035 (Montag bis Samstag von 8 bis 16 Uhr)
Landkreis Dahme-Spreewald Internetauftritt des LDS Bürgertelefon: 03546 20 1588 (Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr)
Stadt Frankfurt (Oder) Internetauftritt der Stadt FFO Bürgertelefon: 0335 565 3743 /-3744 (Montag bis Samstag von 8 bis 16 Uhr)
Landkreis Barnim Internetauftritt des BAR

Bürgertelefon: 03334 214 1607 (Montag bis Donnerstag 9 bis 15 Uhr Freitag 9 bis 12 Uhr)

Landkreis Prignitz Internetauftritt des PR Meldehotline des Veterinäramts: 03876 713-110 (24 Stunden verfügbar)
Land Brandenburg Internetauftritt des Landes Bürgertelefon: 0331 866 5666 (Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 13 Uhr)

Eine Übersicht zu den Restriktionsgebieten in Brandenburg und Sachsen finden Sie HIER


ASP-Informationen der Bundesländer

Die Tierseuchenbekämpfung ist in Deutschland Aufgabe der jeweiligen Bundesländer. Ausgeführt wird sie durch die Landkreise und kreisfreien Städte. Hier sind die Verlinkungen zu den Bundesländern aufgeführt.

Baden-Württemberg
Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
Bayern
Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Berlin
Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung
Brandenburg
Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft
Bremen
Gesundheitsamt Bremen
Hamburg
Stadtportal Hamburg
Hessen
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Mecklenburg-Vorpommern
Landesforst Mecklenburg-Vorpommern
Niedersachsen
Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Nordrhein-Westfalen
Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Ministerium für Umwelt, Ernergie, Ernährung und Forsten
Saarland
Landesamt für Verbraucherschutz
Sachsen
Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz
Sachsen-Anhalt
Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Schleswig-Holstein
Landesportal Schleswig-Holstein
Thüringen
Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

In Polen kommt die Afrikanische Schweinepest sowohl im Schwarzwildbestand als auch im Hausschweinebestand nicht zur Ruhe. Im vergangenen Jahr wurde die ASP 4700 Mal im Wildschwein- und 124 Mal im Hausschweinebestand nachgewiesen.

Das gefährdete Gebiet in Westpolen (Teil II des Anhanges des Durchführungsbeschlusses 2014/709/EU) grenzt nun unmittelbar an die deutsche Grenze zu Brandenburg und Sachsen.

Ausbruchszahlen der ASP im polnischen Wild- und Hausschweinbestand seit 2014 bis 2022:

Jahr

Wildschweine (Anzahl Tiere)

Hausschweine (Anzahl Betriebe)
2014 30 2
2015 53 1
2016 80 20
2017 741 81
2018 2.438 109
2019 2.468 48
2020 4.070 103
2021 4.700 124
2022* 1.405* 1
*Stand 07.06.2022 Quelle: ADNS & Vet. Gov. PL

Information der polnischen Behörden:

Karte des polnischen Verterinärdienstes zur Ausbreitung der ASP in Polen

Informationen der polnischen Generalinspektion für Veterinärmedizin

DJV-Online-Vortragsreihe „Afrikanische Schweinepest“ | Teil 1: Basiswissen zur ASP

Am 31. Mai 2022 lief der erste Teil unserer Online-Vortragsreihe „Afrikanische Schweinepest“. Das Thema: „Basiswissen zur ASP“ mit Fokus auf Symptome, Verbreitung sowie Prävention.

 

DJV-Online-Vortragsreihe „Afrikanische Schweinepest“ | Teil 2: Herausforderungen der ASP-Bekämpfung

Am 21. Juli 2022 lief der zweite Teil unserer Online-Vortragsreihe „Afrikanische Schweinepest“. Das Thema: „Herausforderungen der ASP-Bekämpfung“ mit Fokus auf Zaunbau, Krisenpläne und Bergeteams.

Das Tierfund-Kataster ermöglicht in Deutschland die bundesweite Erfassung von Wildunfällen und anderen Totfunden. Tote Wildschweine, die über die App des Tierfund-Katasters gemeldet werden, erreichen direkt das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) und gehen von dort an das zuständige Veterinäramt.

Mehr Informationen: www.tierfund-kataster.de

Nahe der Grenze zu Brandenburg gibt es seit Mitte November einen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest.
Nahe der Grenze zu Brandenburg gibt es seit Mitte November einen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest. (Quelle: Rolfes/DJV)

Nur noch 42 Kilometer: Afrikanische Schweinepest kommt immer näher

5.12.2019, Warschau, dpa

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist drei Wochen nach einem Ausbruch in Westpolen noch näher an Deutschland herangerückt.

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Der Deutsche Jagdverband empfiehlt Jägern, grundsätzlich nur von erhöhten Einrichtungen, etwa Hochsitzen, zu schießen.
Der Deutsche Jagdverband empfiehlt Jägern, grundsätzlich nur von erhöhten Einrichtungen, etwa Hochsitzen, zu schießen. (Quelle: Kaufmann/DJV)

Erntejagd, aber sicher

6.8.2019, Berlin, DJV

Jäger nutzen die Ernte von Feldfrüchten, um Wildschweine zu bejagen. Angesichts der drohenden Afrikanischen Schweinepest ist dies notwendig. Sicherheit hat dabei Priorität: Der DJV empfiehlt den Einsatz von Hochsitzen.

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Die Teilnehmer befassten sich mit neuen Entwicklungen im Jagdrecht von Bund und Ländern
Die Teilnehmer befassten sich mit neuen Entwicklungen im Jagdrecht von Bund und Ländern (Quelle: Hertl/DJV)

Deutscher Jagdrechtstag beschäftigt sich mit den Themen Wolf und ASP

16.11.2018, Berlin, DJV

Der Deutsche Jagdrechtstag hat vom 4. bis zum 9. November in Berlin getagt. 70 Fachexperten unterbreiten Empfehlungen für die Bundesregierung. Hier ist die Übersicht. 

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DJV: "Die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Behörden mit den Jagdausübungsberechtigten ist im Seuchenfall ASP besonders wichtig"
DJV: "Die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Behörden mit den Jagdausübungsberechtigten ist im Seuchenfall ASP besonders wichtig" (Quelle: Rolfes/DJV)

Afrikanische Schweinepest: Bundesrat stimmt gesetzlichen Änderungen zu

19.10.2018, Berlin, DJV

Ende September hatte der Bundestag wegen der drohenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) Änderungen am Tiergesundheitsgesetz und am Bundesjagdgesetz beschlossen. Diese haben heute den Bundesrat passiert. In Kürze wird auch die Schweinepestverordnung geändert.

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Der Bundestag hat Änderungen des Tiergesundheitsgesetzes und des Bundesjagdgesetzes verabschiedet
Der Bundestag hat Änderungen des Tiergesundheitsgesetzes und des Bundesjagdgesetzes verabschiedet (Quelle: Deutscher Bundestag/Thomas Trutschel/photothek.net)

ASP: Bundestag beschließt gesetzliche Änderungen

28.9.2018, Berlin, DJV

Tiergesundheitsgesetz und Bundesjagdgesetz wurden gestern für den drohenden Seuchenfall angepasst. Eine pauschale Duldungspflicht für überjagende Hunde wird es nicht geben. DJV warnt vor überzogenen Maßnahmen von Seiten der Veterinärbehörden.

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Die ASP wurde in Belgien bei zwei Wildschweinen festgestellt
Die ASP wurde in Belgien bei zwei Wildschweinen festgestellt (Quelle: Schäfer/DJV)

Afrikanische Schweinepest in Belgien nachgewiesen

14.9.2018, Berlin, DJV

Das ASP-Virus ist noch 60 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Verantwortlich für die Verbreitung ist der Mensch, etwa über Transitstrecken. Reste infizierter Rohwurst reichen aus für einen Ausbruch der Tierseuche. Der DJV fordert deshalb mehr Biosicherheit an Bahnhöfen, Parkplätzen und Grenzübergängen.

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Bisher wurden sieben Fälle von ASP in Bulgarien nachgewiesen
Bisher wurden sieben Fälle von ASP in Bulgarien nachgewiesen (Quelle: Kauer/DJV)

Erster ASP-Ausbruch in Bulgarien

3.9.2018, Berlin, DJV

In Bulgarien ist ein erster Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nachgewiesen worden. Die Seuche ist an der Ostgrenze im Raum Varna unweit des schwarzen Meeres ausgebrochen. Der bulgarische Landwirtschaftsminister lässt in einer drei Kilometer breiten Schutzzone alle Schweine auf ASP testen. In Rumänien schlagen Eindämmungsversuche fehl.

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Bache mit zahlreichen Frischlingen
Bache mit zahlreichen Frischlingen (Quelle: Kauer/DJV)

Afrikanische Schweinepest weiter auf dem Vormarsch

30.8.2018, Greifswald-Riems/Berlin, DPA

Lediglich in Tschechien scheint die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest wirksam zu greifen. Schon jetzt gibt es in Europa mehr Fälle als im gesamten Vorjahr. Damit wächst der Druck auf Deutschland.

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Bache mit Frischlingen
Bache mit Frischlingen (Quelle: Kauer/DJV)

Fragen und Antworten zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

10.5.2018, Berlin, DJV

Aufgrund des medialen Interesses hat der Deutsche Jagdverband die häufigsten Fragen zum Thema Afrikanische Schweinepest (ASP) in einem Faktenpapier beantwortet.

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Eine Maßnahme zur ASP-Prävention: Wildschweine mit allen legalen Mitteln zu bejagen.
Eine Maßnahme zur ASP-Prävention: Wildschweine mit allen legalen Mitteln zu bejagen. (Quelle: Harbig/DJV)

Erster Fall der Afrikanischen Schweinepest in Ungarn

24.4.2018, Berlin, DJV

Das Friedrich-Loeffler-Institut hat heute den ersten Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Ungarn bestätigt. Der Deutsche Jagdverband ruft Jagdreisende nach Ungarn zu größtmöglicher Vorsicht und Mitwirkung bei der Seuchenprävention auf.

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ASP-Eindämmung: Forderungspapier zum Umgang mit der Afrikanischen Schweinepest

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ASP-Eindämmung: Zentrale Forderungen des DJV an Politik und Behörden

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Frage-Antwort-Papier Afrikanische Schweinepest (Stand: Mai 2021)

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Frage-Antwort-Papier Afrikanische Schweinepest für Revierinhaber (Stand: Januar 2021)

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DJV-Broschüre: Wissenswertes zur Afrikanischen Schweinepest

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ASP-Früherkennung

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ASP - Maßnahmenkatalog

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ASP - Exemplarische Anwendung

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ASP-Poster Brandenburg DIN-A 2

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