Der DJV begrüßt grundsätzlich die Wiederherstellung von Lebensräumen für die Sicherung der Biodiversität als Grundlage stabiler Wildtierpopulationen und nachhaltiger Jagd.
Das gelingt allerdings nicht gegen, sondern nur im Einvernehmen mit Grundeigentümern, Landnutzern wie Forst- und Landwirtschaft sowie der Jägerschaft. Aus Sicht des DJV ist ein kooperativer Ansatz essentiell. Freiwillige Maßnahmen, Anreizsysteme und Vergütung durch die öffentliche Hand sind wichtige Erfolgsfaktoren. Daher warnt der Verband vor Generalklauseln, die den Behörden „erforderliche Maßnahmen“ erlauben, um die Ziele zu erreichen. Der DJV fordert vielmehr Verhältnismäßigkeit und Augenmaß sowie die Zusammenarbeit von Landnutzung und Naturschutz nach dem Leitbild „Schützen durch Nützen“.
Die Wiederherstellung von Ökosystemen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die Jägerschaft leistet dazu schon lange konkrete Beiträge, unter anderem Biotoppflege, Wildtiermonitoring, Prädatorenmanagement oder die Bekämpfung invasiver Arten.