Fehlendes Augenmaß, unnötige Verbote und Beschränkungen durch die Hintertür: BZL und DJV sehen dringenden Reformbedarf im Waffenrecht. In enger Abstimmung von Jägern, Sportschützen und anderen Legalwaffenbesitzern wurden Vorschläge erarbeitet für einen echten Zugewinn an Sicherheit bei Wahrung der Verhältnismäßigkeit:
Wer unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung rechtstreue Bürger schikaniert, untergräbt die ihn legitimierende Basis.
Anstelle beispielsweise Messer zu verbieten, müssen diejenigen konsequent entwaffnet werden, die Gesetze missachten und das friedliche Zusammenleben gefährden.
Eine Jagdscheinverlängerung oder Waffeneintragung sollte im Regelfall nicht länger als ein paar Minuten dauern und nicht mehrere Monate.
Eine im Rucksack vergessene Patrone darf nicht zum Entzug der waffenrechtlichen Erlaubnis führen – wir fordern Augenmaß statt pauschaler Verurteilung.
Nur ein effizientes, transparentes und sicheres Management des Legalwaffensektors schafft die Voraussetzungen und Kapazitäten für die Bekämpfung der wahren Probleme.
Dieses Zubehör ist völlig ungefährlich und sollte damit weder nummeriert, registriert noch speziell aufbewahrt werden müssen.
Die bestmögliche Ausrüstung ist Voraussetzung für eine sichere und tierschutzgerechte Jagd. Wir fordern daher, den Weg freizumachen für praxistaugliche Regelungen ohne waffenrechtliche Restriktionen.
Die gesonderte Bedürfnisprüfung ab einer bestimmten Anzahl von Langwaffen bei Jägerinnen und Jägern bringt keinen Zugewinn für die innere Sicherheit – aber einen deutlich höheren bürokratischen Aufwand. Behördenkapazitäten werden gebunden, die für wirklich sicherheitsrelevante Aufgaben wichtiger wären.
DJV, BZL und die anderen Vorstandsverbände werden sich nachdrücklich und konsequent für diese Positionen einsetzen. Die Verbände sind bereit, sich in den Evaluierungsprozess einzubringen und die Reform aktiv mitzugestalten. Jetzt muss die Politik liefern.